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Waldweihnacht am 04.12.2022 am Rodelhaus Braunlage

Liebe Wanderfreunde,

am 04.12.2022 wollen wir wieder gemeinsam mit Euch unsere beliebte Waldweihnacht am Rodelhaus Braunlage (Mittelstation) feiern. Hierzu laden wir alle recht herzlich ab 11.00 Uhr ein.

Rodelhaus

Neben den Köstlichkeiten des Rodelhauses und dem dortigem Sonderstempel erwarten Euch wieder ein Sonderstempel „Waldweihnacht“, unser Team mit Ihren Stand und eine geführte Wanderung. Achtung: Das Rodelhaus hat nur Außen Gastronomie, Innen ist geschlossen!

  • Start der Wanderung: 8.00 Uhr am Parkplatz der Talstation
  • Länge: ca. 12 km
  • Stempelstellen: HWN 156 Wurmberg, HWN 18 Grenzweg am Kaffeehorst, Sonderstempel Rodelhaus, Sonderstempel Waldweihnacht
  • Wanderführer: Oliver Heine 

Wir freuen uns auf Euch!

WEB: https://www.harzer-wandernadel.de

Filmdreh mit den Junior Rangern im Nationalpark Harz

Volunteer-Ranger*innen stellen im KIKA das JuniorRanger-Programm und seinen ehrenamtlichen Einsatz für die Natur vor

Für die Dreharbeiten zur KIKA-Sendung TickTack Tu Was im Nationalpark Harz organisierten die JuniorRanger unter anderem eine Pflanz- und Müllsammelaktion (Foto: Annika Schröder)

Große Aufregung bei den Junior Rangern – die Zwillinge Lisa und Lena, bei einem jungen Publikum bekannte TikTok- und Youtube-Stars, kamen im Juli 2022 zum Filmdreh in den Nationalpark Harz. Hintergrund ist die Sendereihe „TickTack – Tu was“, wobei sich die aktuelle Sendung mit dem Thema Ehrenamt und Naturschutz beschäftigt. Zu sehen war die Folge „Ranger: Abenteuer im Wald“ Anfang November im KiKA-Fernsehprogramm. Wer sie verpasst hat, kann Sie hier in der ARD-Mediathek nachschauen.

Unsere beiden Volunteer-Rangerinnen Derya und Meral führten Lisa und Lena durch das Programm und erläuterten den beiden die Arbeit der Ranger, die Aufgaben der Volunteer-Ranger und die Idee des Junior-Ranger Progamms. Anhand einer Pflanz- und Müllsammelaktion erklärten insbesondere Meral und Derya sowie auch einige unserer Junior-Ranger den Zwillingen Lisa und Lena den Nationalpark Harz und machten auf aktuelle Probleme und Sorgen im Naturschutz aufmerksam.

Da staunten nicht nur die Zwillinge, sondern auch das gesamte Filmteam nicht schlecht, wie engagiert, interessiert und informiert die Junior Ranger sind. Mit dabei waren auch unsere langjährigen Gruppenbetreuer der „Wölfe“ und „Hirsche“ Bernd Boy und Robby Meißner, so dass das Gefühl aufkam, ein ganz normaler Junior-Ranger-Aktionstag stünde an – nur dass die Aktionen eben öfters mal wiederholt werden mussten, bis die Kamera alles im Kasten hatte 🙂

Die Dreharbeiten waren eine spannende Erfahrung für alle Teilnehmenden (Foto: Annika Schröder)

Und wie haben Derya und Meral den Filmdreh mit Lena und Lisa im Nationalpark Harz erlebt?

Ihre Rückschau auf einen ganz besonderen Tag

Über 13 Millionen Follower haben Lisa und Lena – natürlich kannten auch wir die beiden schon lange von ihren Social-Media-Kanälen. Auch im Fernsehen waren die Zwillinge schon öfter zu sehen gewesen. Gerade bei uns jungen Leuten haben sie absoluten Promi-Status. Und nun erfuhren wir im Frühjahr von unseren Jugendgruppenleitern, dass die beiden eine Doku im Nationalpark Harz über junge Menschen im Ehrenamt machen wollten. Und wir wurden gefragt, ob wir da mitmachen möchten. Natürlich wollten wir!

Aber warum eigentlich wir und was machen wir so Besonderes? Schon immer hatten Derya und ich eine enge Verbindung zur Natur. Nach dem Waldkindergarten sind wir dann direkt in die Junior-Ranger-Jugendgruppe vom Nationalpark Harz gegangen. Hier haben wir uns regelmäßig mit Gleichgesinnten getroffen und wurden mit ganz viel Spaß von unseren Gruppenleitern, echten Rangern, ausgebildet. Nach unserer Prüfung zu Junior-Rangern wurden wir dann Volunteer-Ranger. Inzwischen sind wir beide mit die „dienstältesten“ Volunteer-Ranger in unseren Nationalpark-Harz-Jugendgruppen. Von unseren Jugendgruppenleitern wurden wir beide also für das Projekt vorgeschlagen. Den Kontakt zum Filmteam hatte der Nationalpark und wir bekamen von unseren Jugendgruppenleitern dann das Drehbuch, das wir vorab gemeinsam besprochen haben.

Gut vorbereitet und echt aufgeregt starteten wir dann am Drehtag mittags in Braunlage. Hier trafen wir dann auf weitere Junior-Ranger aus der Braunlager Jugendgruppe, die uns in dem Beitrag besonders bei der Baumpflanzaktion unterstützen sollten. Und dann standen sie vor uns: Lisa und Lena! So wie man sie kennt: Locker, fröhlich und überhaupt nicht eingebildet. Lisa und Lena sind echte Profis und haben uns mit ihrer Natürlichkeit von Anfang an auch die Scheu vor der Kamera genommen. Uns war von Anfang an freigestellt worden, ob wir die Dialoge aus dem Drehbuch übernehmen oder aber frei sprechen möchten. Wir haben uns beide für letzteres entschieden. Die Thematik war für uns ja nicht neu und es kam uns deutlich natürlicher und authentischer vor, wenn wir unsere eigenen Worte verwenden.

Der Drehtag war ein absolut tolles Erlebnis. Es war interessant, mit einem professionellen Filmteam zu drehen und zu sehen, wie so etwas genau abläuft. Unser Einsatz als Darsteller war auch völlig neu für uns. Mit Lisa und Lena haben wir uns prima verstanden und sie haben uns unseren Part mit ihrer Natürlichkeit und ihrer Professionalität sehr erleichtert. So hatten wir die einzelnen Beiträge auch schneller „im Kasten“ als ursprünglich geplant. Bei Einbruch der Dunkelheit haben wir uns dann von den beiden herzlich verabschiedet. Sie hatten bereits am nächsten Tag ihren nächsten Kameraeinsatz in Hannover.

Natürlich haben wir mehr gedreht als letzten Endes bei der Doku tatsächlich im Fernsehen gesendet wird. So waren wir dann auch gespannt auf das Endergebnis, das am 08.11.22 auf Kika gesendet wurde und nun auch in der ARD-Mediathek abrufbar ist. Insgesamt gibt der Beitrag einen guten Überblick über unser Wirken im und für den Nationalpark Harz und Naturschutz allgemein.

Wir danken unseren Mitarbeitenden und Rangern vom Nationalpark Harz für dieses einmalige und tolle Erlebnis. Viele Grüße und Dank auch an die anderen Junior-Ranger, die im Hintergrund mitgewirkt und damit den Beitrag sehr bereichert haben.

Wir hatten mit dieser Doku die Möglichkeit, das Engagement und die Bedeutung unserer Junior-Ranger-Gruppen für den Nationalpark Harz und den Naturschutz allgemein ziemlich umfassend vorzustellen. Aus unserer eigenen Erfahrung können wir sagen, dass wir sehr viel Wissen, das wir hier von unseren Ausbildern mit viel Spaß vermittelt bekommen haben, in die Schule und in unseren Alltag mitnehmen können. Nachhaltigkeit wird immer mehr zum Schlüssel für unsere Zukunft. Während andere erst darüber nachdenken, sind wir mit unseren Junior-Ranger-Gruppen schon lange dabei, es umzusetzen. Wir verstehen uns alle als Botschafter für die Natur und hoffen, dass dieser Beitrag weitere Kinder und Jugendliche inspiriert, sich unseren Gruppen oder ähnlichen Organisationen anzuschließen oder sich auch mal bei einer Aktion zu beteiligen. Gemeinsam haben wir dabei immer sehr viel Spaß. Lasst uns gemeinsam weitermachen. Die Natur braucht uns!

Hier ist noch mal der Link zu der Doku: https://www.ardmediathek.de/video/ticktack-tu-was/ranger-abenteuer-im-wald/das-erste/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzE3NTAyMDY

Eure Derya und Meral von der Harzburger Junior-Ranger-„Bären“-Gruppe

Erinnerungsfoto nach den Dreharbeiten im Nationalpark Harz: Lisa und Lena (außen) mit Derya und Meral (mitte) (Foto: Annika Schröder)

WEB:https://www.nationalpark-harz.de

Nationalpark-Kalender 2023 ist erschienen

Einnahmen unterstützen das Harzer Luchsprojekt

Auch für das Jahr 2023 gibt es wieder den schon vielfach nachgefragten Nationalpark-Kalender. Bereits zum 13. Mal erscheint der Kalender. 2023 zeigt er Fotos aus dem Fotowettbewerb HarzNATUR der letzten Jahre.

Nationalpark-Kalender für das Jahr 2023

Der Erlös aus dem Verkauf der Kalender kommt auch in diesem Jahr wieder dem Harzer Luchsprojekt zugute. In jedem Jahr wird der Nationalparkkalender von der Jungfer Druckerei und Verlag GmbH und der silverLynx Media GmbH aus Herzberg zur Verfügung gestellt und von der  Gesellschaft zur Förderung des Nationalparks Harz e.V. verkauft.

Der Kalender im Format 48 x 35 cm erscheint in einer limitierten Auflage von 1.000 Exemplaren. Zum Preis von 14,95 € ist er in allen Verkaufsstellen des Nationalparks und in zahlreichen Buchhandlungen der Region erhältlich. Private Bestellungen zum Ladenpreis sind beim Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus unter post@torfhaus.info oder Telefon 05320/33179-0 möglich. Sollten Sie größere Mengen des Kalenders benötigen, wenden Sie sich bitte direkt an das Luchsprojekt: 05582/9189-34 (luchsprojekt-harz@posteo.de).

WEB: https://www.nationalpark-harz.de

Harz.Video – GutsMuths Denkmal und Geburtshaus in Quedlinburg im Harz

Willkommen bei Harz.Video
Ein Service von Harztour.de

GutsMuths Denkmal und Geburtshaus in Quedlinburg

Johann Christoph Friedrich GutsMuths wurde am 9. August 1759 als Sohn eines Rotgerbers in Quedlinburg geboren. Das Denkmal wurde für den Begründer der Deutschen Turnbewegung und bedeutenden Reformpädagogen geschaffen. Es besteht aus einer überlebensgroßen Darstellung GutsMuths, der als Wanderer gezeigt wird, in Begleitung seines Lieblingsschülers Carl Ritter. Die Figurengruppe steht auf einem hohen Postament, das aus Granit besteht. „GuthsMuths – gut tut’s!“ – Der Slogan des Jubiläumsjahres zum 250. Geburtstag von Johann Christoph Friedrich GutsMuths sollte seinen Ideen wieder neues Leben einhauchen. So gab es eine Fahnenweihe und Stadtrundgänge mit dem Ziel GutsMuths Denkmal. Das Jubiläum wurde zum Anlass genommen, den Platz mit dem Denkmal, auf GutsMuths Platz umzubenennen. Die Enthüllung nahm der damalige Quedlinburger Oberbürgermeister Herr Dr. Brecht im Beisein des Präsidenten des Landessportbundes Sachsen-Anhalt, Herr Andreas Silbersack, vor. Es wurden dann auch durch Schüler des GutsMuths Gymnasium Quedlinburg, bekannte Übungen des Reformpädagogen vorgeführt.

Sehenswert ist auch das Geburtshaus von GutsMuths. Dieses historische Geburtshaus in Quehdlinburg, wurde mit modernster Multimedia Technik ausgestattet. Über einen Terminal mit Touch Screen Bedienung konnte man sich über das Leben und Wirken GutsMuths informieren. Es wurden auch aktuelle Veranstaltungen zu Ehren GutsMuths gezeigt. Der Terminal wurde durch Initiative des Landessportbundes Sachsen-Anhalt, und des Kreissportbundes Harz unter Projektleitung von Jochen Matthies entwickelt. Der Terminal wurde durch den Präsidenten des Landessportbundes Sachsen-Anhalt, Herrn Andreas Silbersack, im Beisein des Quedlinburger Oberbürgermeisters Herrn Dr. Brecht, am 26. März 2009 eingeweiht. Das GutsMuths Geburtshaus sollte nachhaltig auf das Wirkens GuthsMuths verweisen, leider verstarb die damalige Besitzerin des Hauses und die Erben ließen die Installation zurückbauen. Es wurde still um das GutsMuths Haus. Neues Leben kam mit der jetzigen Inhaberin Lana Pfannkuchen in das historische Gebäude. Mit viel Liebe zum Detail wurde das GutsMuths Haus restauriert und als künstlerische Begegnungsstätte wieder eröffnet. Man kann den Salon für Feiern mieten. Platz ist für 4 bis 18 Personen. Man kann hier auch übernachten. Es gibt Frühstück, Brunch nach Absprache. Desweiteren gibt es Konzerte, Vorlesungen und Sprachabende.
Es ist Treffpunkt für Vereine und Gruppen bis 15 Personen. Und jeden ersten und dritten Samstag gibt es einen musikalischen Jazz Abend.
Besuchen Sie das GutsMuths Denkmal und Geburtshaus in Quedlinburg.
Danke.

Hier die Karte:

Danke.

29. Goslarer Werkstattgespräch in der Klosterbrennerei Wöltingerode

Handwerksvertreterinnen und Handwerksvertreter tauschten sich aus

Goslar. Das mittlerweile 29. Werkstattgespräch hat im November in den Räumlichkeiten der Klosterbrennerei Wöltingerode stattgefunden. In einer entspannten und freundlichen Atmosphäre sind die Handwerkstreibenden mit Oberbürgermeisterin Urte Schwerdtner, Uwe Schwenke de Wall jun. und Andreas Rotermund aus dem Vorstand des Vereins „pro Goslar e.V.“, dem städtische Energieberater Michael Stieler sowie weiteren Vertretern der Wirtschaftsförderung ins Gespräch gekommen.

29. Werkstattgespräch

Der Einladung folgten Stephan Henneberg von der Fleischerei Eckert, Karl-Ernst Braun von der Bäckerei Braun, Christian Wolf von der Bäckerei Wolf, Odin Paul vom Brauhaus Goslar, Modefriseur Andre Schlüter, Anja Ebbers von Kamm&Schere, der Innungsmeister Stakelbeck vom Friseursalon Stakelbeck, Lutz Dreyer von Dreyer Innenausbau, Christian Seifert von der Tischlerei Seifert, Tischlermeister Mathias Gröne von der Tischlerei Gröhne sowie Martin Rahmann von der gastgebenden Klosterbrennerei Woltingerode GmbH.

Der Einladung folgten Stephan Henneberg von der Fleischerei Eckert, Karl-Ernst Braun von der Bäckerei Braun, Christian Wolf von der Bäckerei Wolf, Odin Paul vom Brauhaus Goslar, Modefriseur Andre Schlüter, Anja Ebbers von Kamm&Schere, der Innungsmeister Stakelbeck vom Friseursalon Stakelbeck, Lutz Dreyer von Dreyer Innenausbau, Christian Seifert von der Tischlerei Seifert, Tischlermeister Mathias Gröne von der Tischlerei Gröhne sowie Martin Rahmann von der gastgebenden Klosterbrennerei Woltingerode GmbH.

Im Fokus der abendlichen Veranstaltung stand das Thema Energie. Von den Auswirkungen der Energiekrise sind alle Wirtschaftszweige betroffen – auch die Stadtverwaltung in ihrem täglichen Handeln. Beispielhaft stehen dafür: das Aquantic, die öffentlichen Gebäude und die städtische Beleuchtung. Aber auch der Krieg in der Ukraine verändert europäische Standards und erfordert situative Anpassungen. In diesen Zeiten müssen wirtschaftliche Unternehmen ihre Interessen in Zusammenarbeit mit der Verwaltung bündeln. So lautete das Credo von „pro Goslar“. Steigende Energiepreise, drastisch erhöhte Beschaffungspreise der Handwerksbetriebe aber auch ein möglicher Fachkräftemangel zwingen zum Umdenken. Auch die Nachwuchsrekrutierung gibt immer mal wieder Anlass zur Sorge. Selbst wenn nicht überall Auszubildende fehlen, die jungen Menschen leiden oft unter den vorhandenen schlechten Rahmenbedingungen: So müssten die zumeist minderjährigen Nachwuchskräfte oft mit öffentlichen Verkehrsmitteln weite Wege nach Braunschweig zur Berufsschule auf sich nehmen, weil es in der Region Goslar manche branchenspezifische Berufsschulen nicht mehr gibt.

Tipps und Hinweise zur energetischen Kostenreduzierung gab es vom Energieberater der Stadt: Schon kleine Dinge, wie ein Bewegungsmelder für Licht und Thermostatköpfe an Heizkörpern, können die Kosten enorm reduzieren. Weitere Beratungsmöglichkeiten zum Thema Energiesparen bietet die Stadt Goslar unter dem Titel Energie Ressourcen Agentur Goslar (ERA). Drei Quellen, die die Klosterbrennerei schon zur Kostenreduzierung nutzt sind: Windkraft, Erdwärme und Solar.

Die Veranstaltungsreihe der Stadt in Kooperation mit „pro Goslar e.V.“ wurde 2012 begründet und sorgt seitdem für einen regen Meinungsaustausch zwischen einzelnen Berufsgruppen und Verwaltungsmitarbeitern, insbesondere der städtischen Wirtschaftsförderung.

WEB: https://www.goslar.de

Lebendige Bergmannskultur – Klöppelkurs für Einsteiger

Lernen Sie das Handwerk des Klöppelns.

Erlernen Sie im Klöppelkurs eine Handarbeitstechnik, mit der Sie kunstvolle Arbeiten aus Garn herstellen können. Eine Klöppel ist dabei eine spindelförmige, meist aus Holz gefertigte Spule. Mit daran aufgewickelten Garn fertigt man verschiedenartige Spitzen an. Das Kernprinzip bei der Anfertigung von Handklöppelspitzen basiert auf einem systematischen Wechsel von Verdrehen – Verkreuzen – Verknüpfen und Verschlingen von Fäden.

Geeignet für Erwachsene und für Kinder (ab 4. Klasse)

Samstag, 12. November 9-17 Uhr 

Sonntag, 13 November 9-13 Uhr

Preis: 40,00 € inkl. Material

Bei Abschluss erwirbt man das Klöppeldiplom!

Anmeldung bis 11.11. unter info(at)rammelsberg.de

In Kooperation mit dem Harzklub e.V. und Frau Angelika Kiebach

Weltkulturerbe Rammelsberg – Museum & Besucherbergwerk
Bergtal 19
38640 Goslar – Rammelsberg

Telefon: 05321 7500

E-Mail: info@rammelsberg.de

Webseite: www.rammelsberg.de

Bergwaldprojekt-Freiwillige pflanzen 200.000 Bäume in Deutschland

Nicht um den Klimawandel zu stoppen, sondern um den Wald für uns und das sich rasch ändernde Klima fit zu machen

Würzburg (ots) An vielen Orten Deutschlands pflanzen aktuell Freiwillige des Bergwaldprojekts Bäume auf geschädigten Waldflächen.

Bis zu 150 Freiwillige kommen jeweils für die Wiederbewaldung von Kahlflächen zu den öffentlichen Pflanztagen des Bergwaldprojektes – wie hier im Taunus bei Oberursel 2021. Einweisungen und Erläuterungen durch Pflanzexperten sorgen für bestmögliche Pflanzqualität.

Ob im Harz, im Pfälzerwald, im Sauerland oder im Taunus: Mit der Vielfalt standortsheimischer Baumarten unterstützt das Bergwaldprojekt mit seinen freiwilligen Helfern derzeit den notwendigen Waldumbau und die ökologische Wiederbewaldung mit 200.000 Baumpflanzungen bis Jahresende. Entgegen der verbreiteten Meinung ist damit aber weder der Klimawandel zu stoppen noch zu verlangsamen. Dies ist nur mit einer schnellen und deutlichen CO2-Emissionsreduzierung und klimaverträglichen Verhaltensänderungen möglich.

In den letzten drei Jahren gingen weit mehr als 500.000 Hektar und damit 5 Prozent der deutschen Wälder durch die Folgen der Erderwärmung (Trockenheit, Stürme, Insektenkalamitäten) verloren. „Verstärkt wurden diese Folgen leider durch teilweises schlechtes Flächenmanagement bei großen Kahlflächen mit Humusschwund und idealen Bedingungen für Schalenwild“, so Peter Naumann, Vorstand des Bergwaldprojekts. Betroffen waren hauptsächlich Bestände mit den labilen Hauptbaumarten Fichte und Kiefer.

Keine CO2-Kompensation durch Baumpflanzungen

Die aktuellen Baumpflanzungen in Europa dienen primär der Wiederbewaldung der Sturm- und Schadflächen in bestehenden Wäldern, womit kein zusätzlicher Kompensationseffekt für CO2-Emissionen erreicht wird. Erstaufforstungen auf Wiesen- oder Ackerflächen sind sogar zusätzliche CO2-Quellen. Landwirtschaftlich genutzte Böden, auf welchen neue Bäume gepflanzt werden, haben in ihrem Humus einen eigenen CO2-Kreislauf und eigenen CO2-Speicher. Durch die Pflanzung der Bäume wird dieser Kreislauf unterbrochen und CO2 wird auf diesen Pflanzungsflächen freigesetzt. Die gepflanzten Bäume nehmen zwar auch CO2 bei ihrem Wachstum auf, der Boden gibt aber für lange Zeit größere Mengen ab, als der Baum aufnehmen kann. Erst nach etwa 40-60 Jahren wirkt die Pflanzung als Kohlenstoffsenke. „Nach Erkenntnissen der Klimaforschung reicht diese Zeit jedoch nicht mehr, um eine irreversible Klimakrise zu verhindern. Der Pflanzboom kann also nicht zum Klimaretter werden, auch wenn er als Problemlösung noch so charmant wäre„, fasst Naumann die Lage zusammen. „Daher bleibt es dringend nötig, endlich unser aller Verhalten klimaverträglich zu gestalten!“

Bäume pflanzen ist dennoch notwendig

Der Umweg über langsam entstehende Pionierwälder auf den Kahlflächen aus Birken, Weiden u. a. dauert zu lange, um den für uns Menschen wichtigen Erosionsschutz und die vielen Nutzfunktionen des Waldes dauerhaft zu gewährleisten. Daher setzt das Bergwaldprojekt auch weiterhin auf Pflanzungen und Saaten als Ergänzung zur Naturverjüngung. Naumann dazu: „Diese ist zwar der Königsweg für die Wiederbewaldung. Wo aber weit und breit keine Samenbäume zu finden sind und ein zu hoher Wildbestand die Naturverjüngung ausbremst, ist die ergänzende Pflanzung standortheimischer Bäume notwendig und sinnvoll.“ Sonst werden aus Fichtenreinbeständen zunächst wieder von Fichten dominierte Bestände.

Eine rasche Wiederbewaldung mit einer Mischung der passenden standortheimischen Bäume am richtigen Standort sorgt auch für einen künftigen klimaresilienten Wald. Mit mehr zukunftsfähigen Bäumen pro Fläche entsteht mehr Biomasse als nur mit wenigen. Mit einem erfolgreichen Jagdmanagement (wenig Verbiss durch Schalenwild) und extensiver naturnaher Bewirtschaftung entsteht so in Jahrzehnten ein artenreicher Mischwald mit horizontalen und vertikalen Strukturen, der viel wertvollen Humus anreichert und dadurch Nährstoffe, Wasser und auch langfristig wieder Kohlenstoff speichert.

Nur standortsheimische Baumarten

Statt auf importiere Baumarten aus anderen Klimazonen zu setzen, pflanzt das Bergwaldprojekt nur standortsheimische Baumarten, die mit Trockenheitsphasen gut zurechtkommen. Ihr entscheidender Vorteil: „Diese Arten haben in den letzten 12.000 Jahren eine Koevolution durchlaufen. Mit heimischen Pilzen und Bodenbakterien sind sie zusammen ein eingespieltes Team“, weiß Forstingenieur Nauman. Dies sind für die Mittelgebirgslagen bevorzugt Laubhölzer wie Traubeneiche, Winterlinde, Elsbeere, Speierling, Walnuss, Esskastanie, Baumhasel und Spitzahorn sowie Weißtanne und Lärche.

Bester Pflanzzeitpunkt ist der Herbst, da sich die Pflanzen vor dem Frühjahrsaustrieb an den neuen Standort gewöhnen können und in dieser Zeit mit mehr Niederschlägen zu rechnen ist. Für den bestmöglichen Anwuchserfolg sorgen die Verwendung von sogenannten Containerpflanzen (mit stark ausgebildeten Wurzelballen) und die fachgerechte Pflanzung nach Anleitung von Forstfachleuten. Devise: „Pflanzen nur Andrücken statt Festtreten!“

Bergwaldprojekt e.V.

Das Bergwaldprojekt organisiert deutschlandweit Freiwilligen-Einsätze für Moorwiedervernässungen, Waldentwicklung und -pflege sowie für Biotop- und Artenschutz. 2022 beteiligen sich gut 4.000 Freiwillige in 160 Projektwochen und einem Dutzend Einzelpflanztagen an mehr als 80 Einsatzorten.

Der Verein engagiert sich seit 30 Jahren in der ökologischen Waldentwicklung in ganz Deutschland und hat mit Freiwilligenarbeit und der Pflanzung mehrerer Millionen Bäume bereits Tausende Hektar naturfernen Wald in resiliente und naturnahe Mischwälder umgebaut.

Aktuelle Pflanzprojekte

Die Freiwilligen des Bergwaldprojekts pflanzen in Absprache mit den zuständigen Forstbehörden sowohl in Einsatzwochen als auch an Einzeltagen. In den kommenden Wochen pflanzen jeweils bis zu 150 Freiwillige in Hamburg und Oberursel (29. 10.), Hemer / Sauerland (5.11.), Karlsruhe und München (12.11.), Würzburg und Thüngersheim / Mainfranken (19.11.), Neumarkt i. d. Oberpfalz (26.11.) und bei Berlin (17.12.). Zudem wurden in den aktuellen Einsatzwochen (23.10.-29.10.) im Pfälzerwald Weißtannen und Edelkastanien und in Sangerhausen im Vorharz Weißtannen gepflanzt und Eichen gesät sowie in Neuhäusel / Westerwald (30.10.-5.11.) weitere entstandene Kahlflächen wieder bepflanzt. Freiwillige können sich für die Einsätze jederzeit über die Webseite www.bergwaldprojekt.de anmelden.

Goslar blüht auf: Gemeinsame Pflanzaktion zum Stadtjubiläum am 29. Oktober und 5. November

Goslar blüht auf“

An zwei Samstagen, dem 29. Oktober und dem 05. November 2022 zwischen 10:00 und 13:00 Uhr, werden rund 40.000 Narzissenzwiebeln in die Goslarer Grünflächen gesetzt. Durch die, in den darauffolgenden Frühjahren, blühenden Narzissen, wollen wir uns an das schöne Jubiläumsjahr erinnern und unsere Stadt noch lebenswerter gestalten.

Goslar blüht auf“

Wir bitten Sie als Einwohner, Familie, Schule, Kindergarten, Verein, Verband oder Unternehmen diese Aktion durch tatkräftigen Einsatz zu unterstützen. Für eine gemeinsame Stärkung nach dem Pflanzen ist gesorgt. Denn bei dieser Aktion wollen wir uns auch menschlich als Goslarer begegnen.

Anmeldungen zur Pflanzaktion mit Angabe der Personenzahl führen Sie bitte über die unten genannte Mailadresse bis zum 15. Oktober 2022 durch. Nähere Angaben zum Ablauf der Pflanzaktion erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung.

In der Hoffnung auf eine positive Resonanz verbleiben wir mit einem herzlichen Glück Auf

Veranstalter:
Lions Club Goslar-Kaiserpfalz
Meinhardt Fulst
(Verantwortlicher für „Goslar blüht auf“)

Meinhardt.fulst@i-mf.de
Tel. 0171 / 471 96 36

WEB: https://www.goslar.de