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Museum Halberstadt Kinderaktion zum Weltpostkartentag

7./8. Juli, freie Zeitwahl, Besonderes Angebot des Städtischen Museums Halberstadt für Grundschulklassen Vor den Ferien ins Museum

Das Städtische Museum bietet am 7. und 8. Juli speziell für Schulklassen der Grundschule (2.-4. Klasse) in der Projektwoche vor den Ferien eine Kinderaktion zum Weltpostkartentag unter dem Motto „Viele liebe Grüße aus Halberstadt“ an.

Weltpostkartentag

Seit 2012 findet der in Deutschland begründete Weltpostkartentag immer am 30. Juli statt. Ob die Wahl des Datums etwas mit der traditionellen Schulferienzeit im Sommer zu tun hat? Denn trotz digitaler Kanäle werden immer noch die Urlaubsgrüße per Post verschickt. Obwohl der Text etwas kürzer ausfällt, besteht der besondere Reiz einer Postkarte jedoch in der individuellen Gestaltung. Und wer bekommt nicht gerne eine persönlich gestaltete und handgeschriebene Postkarte?

Während einer Entdeckungstour durch das Museum erhalten die Kinder zunächst ein paar Informationen über die Sehenswürdigkeiten ihrer Stadt. Und danach können sie mit Stiften, Stempeln usw. loslegen! Vor allem stellt sich die Frage: Welchem lieben Menschen will ich meine Sommergrüße schicken und was schreibe ich? Wenn die Kinder die postalischen Angaben mitbringen, können sie diese noch ergänzen. Nachdem alle die Postkarte in den Briefkasten gesteckt haben, beginnt ihre Reise.

Dauer: 1,5 – 2 Stunden

Die Kosten betragen 3 €.

Um Voranmeldung wird gebeten unter Tel. 03941–551474 oder per E-Mail an aufsicht@halberstadt.de.

WEB: https://www.museum-halberstadt.de

Volksfest Goslar 2022 – Hier kannst Du was erleben! 1. bis 10. Juli

Auf einem der größten Schützen- und Volksfeste in Niedersachsen können Besucher vom 01. – 10. Juli 2022 allerhand erleben: Rasante Fahrgeschäfte, leckere Imbissangebote, einen Pott- und Krammarkt und viele tolle Jubiläumshighlights!

Fahrgeschäfte – Spaß & Adrenalin

Auf über 80.000 Quadratmetern bietet das Schützen- und Volksfest Goslar auf dem Osterfeld Spaß und Action für die ganze Familie.

Den Flyer als pdf-Dokument downloaden.

Fahrgeschäfte – Spaß & Adrenalin

Neben Klassikern wie dem „Break Dancer“ und „Die Krake“ kommen in diesem Jahr viele neue Fahrgeschäfte auf dem Osterfeld hinzu, z.B. die „Sound Machine“ mit Überschlaggondeln, der „Fighter“ – ein (Propeller)-Überschlag mit 120 km/h und die Hochfahrgeschäfte „Robotix“ und „Pandora“, die ihren Mitfahrern den besonderen Kick geben. Auch für Kinder und Familien gibt es neue Attraktionen mit der Kinderachterbahn „Coco Beach“ und dem „Super Hopser“, der Spaß für die ganze Familie bietet. Eine Vielzahl von Händlern laden zudem auf ihrem Pott- und Krammarkt zum Bummeln und Stöbern ein.

Highlights:

Das Schützen- und Volksfest startet am Freitag, den 1. Juli, mit einem großen Eröffnungsfeuerwerk. Vor allem auf den zweiten Freitag, den 8. Juli, können sich die Besucher freuen, wenn das atemberaubende Jubiläumshöhenfeuerwerk – das größte in Südostniedersachsen – den Nachthimmel über Goslar in all seinen Farbvarianten erstrahlen lässt! Am Dienstag, den 5. Juli, ist traditioneller Herren-Abend auf dem Festplatz und am Mittwoch, den 6. Juli, findet der Familientag auf dem Festplatz zu vergünstigten Preisen statt.

Vom 6. – 10. Juli tritt die Hochseiltruppe der Geschwister Weisheit in ca. 62 m Höhe auf – das größte und leistungsstärkste Ensemble seiner Art in Europa! Seien Sie gespannt! 

  • Mittwoch, 6. Juli um 18 Uhr
  • Donnerstag, 7. Juli um 20 Uhr
  • Freitag, 8. Juli um 20 Uhr
  • Samstag, 9. Juli um 16 Uhr und 20 Uhr
  • Sonntag, 10. Juli um 16 Uhr und 20 Uhr

Schlemmen & Genuss

Pizza, Langosch, Bratwurst und vieles mehr lassen die Herzen von Gaumenfreunden auf dem Schützen- und Volksfest höherschlagen. Auch süße Naschkatzen finden genau das richtige für sich mit Crepes, Bubbel-Waffeln, Eis und Co. Ganz neu in diesem Jahr ist das Bayrische Bierdorf, das u.a. mit Hähnchen- und Haxenbraterei sowie mit täglicher Livemusik für ausgelassene Stimmung sorgt. Auch die Klassiker wie die „Moorkate“, „Die Kajüte“, Die Gifthütte“ und viele weitere beliebte Schankbetriebe sorgen für einen kulinarischen Genuss.

Park & Ride:

Rund um den Festplatz gibt es 400 Parkplätze. Freitags, samstags und sonntags fahren Busse im 20-Minuten-Takt zwischen 15 – 1 Uhr von der Alte Heerstraße im Gewerbegebiet Baßgeige zum Festplatz und zurück. Am Sonntag, den 10. Juli, fährt der Bus nur bis 22 Uhr.

Öffnungszeiten:
1. Juli bis 10. Juli

01. Juli: 15 – 02 Uhr
Montag bis Donnerstag: 14 – 24 Uhr
Dienstag, Freitag & Samstag: 14 – 02 Uhr
10. Juli: 14 – 22 Uhr

Kontakt und Information:

Volksfest Goslar e.V.
Schützenallee 1, 38640 Goslar
www.volksfest-goslar.de

Heimatstube Altenau

Ein Kleinod der Geschichte zum Anfassen

Die Heimatstube widmet sich der Darstellung der Lebensumstände im Oberharz, die stark durch den Bergbau und die von ihm abhängigen Berufszweige – Hüttenwesen, Waldarbeiter, Köhlerei und Fuhrmannswesen geprägt waren.

Heimatstube Altenau

Einen wichtigen Schwerpunkt der Sammlung stellt das Lebenswerk des Künstlers Karl Reinecke-Altenau dar. Mit unzähligen Holzschnitten, Steindrucken, Ölbildern und Veröffentlichungen schuf dieser 1885 in Altenau geborene, ausgebildete Kunstmaler und Schriftsteller ein Kaleidoskop von Eindrücken seiner Heimat, das uns die Lebensumstände dieser vom Bergbau geprägten Gesellschaft begreiflich macht und uns die herbe Schönheit der Harzer Landschaft verdeutlicht.

Auch das UNESCO Weltkulturerbe “Oberharzer Wasserwirtschaft” hat seinen Platz in der Heimatstube gefunden. Die “Oberharzer Wasserwirtschaft” ist das bedeutendste vorindustrielle Wasserwirtschaftssystem des Bergbaus. Wegen seiner Einzigartigkeit wurde das komplexe System von Gräben und Teichen am 31. Juli 2010 als Erweiterung der bereits existierenden Welterbestätte “Bergwerk Rammelsberg und Altstadt von Goslar” zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

WEB: https://www.altenau.info/portfolio-item/heimatstube-altenau-schulenberg/

Goslar Festumzug zum 1100-jährigen Jubiläum am 2. Juli 2022

Goslar feiert im Jahr 2022 das Jubiläum der 1100-jährigen Stadtgeschichte und das will gebührend mit zahlreichen Highlights zelebriert werden! Eine Highlight-Veranstaltung wird der große Jubiläumsumzug sein, den die GOSLAR marketing gmbh gemeinsam mit der Stadt Goslar, der Privilegierten Schützengesellschaft Goslar von 1220 e.V. und dem Volksfest Goslar e.V. durchführen wird.

Der Jubiläumsumzug repräsentiert sowohl 1100 Jahre Goslar als auch das 800+²-jährige Bestehen der privilegierten Schützengesellschaft Goslar. Historische Bilder nehmen die Zuschauer mit auf eine Zeitreise durch die letzten 11 Jahrhunderte. Abwechslungsreiche Teilnehmerfelder werden für eine grandiose Jubiläumsstimmung sorgen.

Für ein attraktives Programm dürfen Musikgruppen mit unterschiedlichen Repertoires natürlich nicht fehlen.

Der Jubiläumsumzug wird gleichzeitig die Auftaktveranstaltung für den Beginn des Schützen- und Volksfestes 2022 sein, bei dem das 800+²-jährige Bestehen der privilegierten Schützengesellschaft Goslar gebührend gefeiert werden soll.

Die Stadt und alle Beteiligten freuen sich auf einen gelungenen Jubiläumsumzug 2022, der im Livestream einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Schreiben Sie ein Stück Goslarer Geschichte mit!

Bewerbungsbogen für den Jubiläumsumzug

Nachfolgende Schaubilder sollen die 11 Jahrhunderte Stadtgeschichte präsentieren:

Auftakt: Ritter Ramm mit seinem Pferd und der ersten Dorfbevölkerung

11. Jahrhundert: Kaiserlicher Tross mit allen Mitgliedern des „Hofstaates“ (militärische Begleitung, Mönche, Köche, Fuhrleute etc.)

12. Jahrhundert: Berg- und Hüttenleute vom Rammelsberg

13. Jahrhundert: 1219 – letzter Reichstag unter Friedrich II (Von diesem weiß man, dass zu einem Hofstaat arabische und afrikanische Menschen gehörten, was zahlreiche Möglichkeiten für eine phantasievolle Kostümierung bietet)

14. Jahrhundert: Handelsherren und Vertreter der handwerklichen Berufsstände (Schmiede, Bauhandwerker mit typischen Werkzeugen, Schneider, Bäcker etc.)

15. Jahrhundert: Legende: Der „Lange Tanz“

16. Jahrhundert: Riechenberger Vertrag („Delegation“ rund um den Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel und Goslarer Ratsherren)

17. Jahrhundert: Kriegsvolk des 30jährigen Krieges (inkl. Begleitung wie Marketenderinnen etc.)

18. Jahrhundert: Bürger mit Feuerlöschmaterial (Feuerpatschen, Ledereimer etc.)

19. Jahrhundert: 1802 – Preußische Truppen marschieren in Goslar ein. (Preußen annektiert Goslar, das zuvor über 500 Jahre freie Reichsstadt war, von den Goslarer Bürgern aber durchaus herbeigesehnt, weil man sich ein Ende der – auch wirtschaftlichen – Isolation erhoffte. Der Einmarsch hatte also eher symbolischen, keineswegs kriegerischen Charakter)

20. Jahrhundert: „Trabbikarawane“ und Personal der Grenzöffnung

21. Jahrhundert: Innovative Unternehmen der Stadt, Zukunftsprojekte, etc.

WEB: https://www.goslar.de

Besucher des HohneHofs erleben Insektenvielfalt als spannende Aktion mit Becherlupe und Bestimmungsbuch

Commerzbank-Umweltpraktikantin Lara Wöhlkens betreute Teilnehmer beim Aktionstag zur Artenvielfalt im Nationalpark.

Ein richtiges „Jagdfieber“ stellte sich bei Teilnehmern an einem Aktionstag zur Artenvielfalt am Natur-Erlebniszentrum HohneHof im Nationalpark Harz ein, berichtet Verena Marten, die dort für die Umweltbildung zuständig ist. Auf der nahegelegenen Hohnewiese galt es nämlich für die rund 150 interessierten Besucherinnen und Besucher, heimische Pflanzen- und Insektenarten zu bestimmen.

Teilnehmer der Aktion am HohneHof beim Bestimmen von gefangenen Insekten. (Foto: Verena Marten)

Ausgestattet mit Becherlupen machten sie sich an den Wegrändern der Wiese auf die Suche nach den kleinen Krabbeltieren und den vielen verschiedenen Wildblumen und Kräutern, die dort gedeihen. Die gefundenen Exemplare wurden gemeinsam mit einem Ranger und anderen Mitarbeitenden des HohneHofs bestimmt und auf Plakaten notiert, um so die große Vielfalt auf der Wiese darzustellen. Und viele der begeisterten Teilnehmer waren emsig bestrebt, immer noch eine weitere Art zu finden, die bislang nicht auf der Liste stand. Ziel dieses Aktionstages war es, auf die Artenvielfalt im Nationalpark Harz, deren Relevanz und die Vernetzung der Arten aufmerksam zu machen – was bei den Besuchern auf großes Interesse stieß.

Artenvielfalt auf der Wiese nicht auf den ersten Blick ersichtlich


Um die Betreuung und Begleitung der Gäste kümmerte sich auch Lara Wöhlkens, die derzeit ein Commerzbank-Umweltpraktikum beim Nationalpark Harz absolviert. „Ein junges Paar hat es richtig gepackt, die wollten gar nicht mehr aufhören, Insekten zu suchen“, schildert sie die Entdeckerfreude der Teilnehmer. Die beiden seien sehr stolz darüber gewesen, viele der auf einer Übersicht vorgestellten Arten gefunden zu haben. „Es waren auch sehr viele Kinder da und alle waren total begeistert.“ Bei den Kleineren sei es oft so gewesen, dass die Eltern ein Insekt gefangen hatten und das Kind es dem Ranger zum Bestimmen präsentierte. „Dann lief es zurück zu den Eltern, um stolz den Namen des Insekts zu verkünden“, erzählt Lara schmunzelnd. Eine besondere Motivation für die Mädchen und Jungen war es, die Steckbriefe für die gefundenen Arten auszufüllen. Angst vor Insekten und Spinnen, die auf der Wiese leben, habe keines der Kinder gehabt, betont Lara.
Die Artenvielfalt auf so einer Wiese sei vielen Menschen wohl auf den ersten Blick nicht ersichtlich, vermutet Lara. Auch sie selbst habe bei der Aktion und der Vorbereitung dazu einiges über die Arten gelernt. „Wir hatten bei einem Probesuchen schon einige Tiere gesammelt. Damit kannte ich mich gar nicht aus“, räumt sie ein. „Ich habe mir viel neues Wissen angeeignet. Zum Beispiel auch, wie man die einzelnen Tiere gezielt in einem Bestimmungsbuch finden kann.“

Ranger Lennart Ender und Commerzbank-Umweltpraktikantin Lara Wöhlkens bei der Bestimmung eines Insekts in der Becherlupe. (Foto: Verena Marten)

Lara hat Physik und Biologie auf Lehramt studiert. Nach dem Praktikum steht ihr Referendariat an, sie hat schon eine Stelle in Hamburg.

Einer der Schmetterlinge, die auf der Hohnewiese zu finden sind: Ein gelbwürfeliger Dickkopffalter auf dem Wald-Storchenschnabel. (Foto: Verena Marten)

Das Commerzbank-Umweltpraktikum zum Studienabschluss sei für sie eine willkommene Gelegenheit, vorher noch einige praktische Erfahrungen in der Umweltbildung zu sammeln. So habe sie festgestellt, dass man als Betreuerin bei so einer Aktion gar nicht alles selbst wissen muss: Etwas gemeinsam mit den Teilnehmern herauszufinden, sei für alle eine bereichernde Erfahrung.
Die Vermittlung von Informationen mache ihr Freude: „Ich habe vorher schon Führungen in Museen gemacht und auch Klassen unterrichtet. Hier am Hohnehof ist es aber ein ganz anderes Umfeld. Es ist schön, draußen zu arbeiten. Das würde ich gern in die Schule mitnehmen. Ich finde es wichtig, dass die Kinder die Natur in ihrer Umgebung kennenlernen.“ Viele Kinder hätten nur wenig Berührung mit der Natur, das können man schon am Barfußpfad feststellen: „Das ist für viele Kinder eine völlig unbekannte Erfahrung.“ Viele Schulkinder hätten auch schon ein eigenes Smartphone mit Kamera. „Das gehört heute einfach dazu“, äußert sie sich verständnisvoll für diese Entwicklung. Es sei aber wichtig, die digitalen Medien und die Umwelterfahrung zu verbinden, findet sie. Das könne zum Beispiel mit Bestimmungs-Apps funktionieren.

Weitere Informationen zu den Angeboten am Natur-Erlebniszentrum HohneHof gibt es hier.

WEB: https://www.nationalpark-harz.de/de/besucherzentren/hohnehof/

VOLLE ACTION! – im Harz!

Volle Action zu jeder Jahreszeit im Harz! Abenteurer und Draufgänger können die Berge auf rasanten Abfahrten mit Sommerrodelbahnen, Mountainbike- und Skipisten herunterbrettern.

Volle Action zu jeder Jahreszeit im Harz!

Etwas gemächlicher lässt es sich beispielsweise durch Baumwipfel schweben oder den Ausblick in luftigen Höhen aus einer der vielen Seilbahnen heraus genießen. Falls das Wetter mal nicht mitspielen sollte, können sich kleine und große Wasserraten in tollen Spaßbädern austoben. Luke und Hanna finden für jeden Geschmack das richtige Erlebnis.

WEB: https://www.brockenbande.de/erlebnisse/volle-action

Ehrenamtliche Unterstützung: Commerzbank-Umweltpraktikum zeigt nachhaltige Wirkung

Ehemaliger Praktikant wechselte in den hauptamtlichen Naturschutz und engagiert sich auch weiter ehrenamtlich.

Bei einer Bergwiesenexkursion des Nationalparkhauses Sankt Andreasberg führte Leonard Schmalhaus am vergangenen Samstag (11.06.2022) rund 30 interessierte Teilnehmer über die unter Naturschutz stehenden Bergwiesenflächen nördlich von Sankt Andreasberg.

Der passionierte Botaniker Leonard Schmalhaus berichtete detailliert über die dort vorkommenden Pflanzenarten und zeigte den Teilnehmern unter anderem besondere Teufelskrallen. (Foto: Thomas Appel)

Der passionierte Botaniker berichtete nicht nur detailliert über die dort vorkommenden Pflanzenarten, sondern auch über die interessante Entstehungsgeschichte dieser einzigartigen Kulturlandschaft.
Von Juli bis September 2021 verbrachte Schmalhaus noch sein von der Commerzbank finanziell und organisatorisch gefördertes Umweltpraktikum im Nationalparkhaus, das vom NABU Niedersachsen betrieben wird. Nahtlos wechselte er dann zum hauptamtlichen Naturschutz und arbeitet seitdem beim Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Hannover.

Vielfältiges Angebot wäre ohne ehrenamtlichen Unterstützer nicht möglich

Leonard Schmalhaus hält weiterhin Kontakt zu seiner ehemaligen Einsatzstelle und übernahm gerne die ehrenamtliche Leitung der Bergwiesenexkursion. Thomas Appel, Leiter des Nationalparkhauses Sankt Andreasberg, ist über dieses Engagement hoch erfreut und betont, dass das vielfältige Angebot an Vorträgen und Exkursionen des Nationalparkhauses ohne die ehrenamtlichen Unterstützer überhaupt nicht möglich wäre. Das Commerzbank-Umweltpraktikum leistet daher seit vielen Jahren einen wertvollen und nachhaltigen Beitrag zur dortigen Umweltbildungsarbeit, der weit über das reine Praktikum hinaus Wirkung entfaltet, betont Appel.

Bei einer Bergwiesenexkursion des Nationalparkhauses Sankt Andreasberg führte Leonard Schmalhaus, ehemaliger Commerzbank-Praktikant im Nationalpark Harz (rechts, stehend), rund 30 interessierte Teilnehmer über die unter Naturschutz stehenden Bergwiesenflächen nördlich von Sankt Andreasberg. (Foto: Thomas Appel)

Das Commerzbank-Umweltpraktikum bietet den Praktikantinnen und Praktikanten die einmalige Chance, Natur intensiv zu erleben und dabei wichtige Kompetenzen für die spätere Berufswahl zu erwerben. Weitere Informationen gibt es hier.

WEB: https://www.nationalpark-harz.de

Sonderausstellung „Vorhang auf! Alles Theater“

30.06.2022 von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr in Halberstadt

Ausstellungen | Bildung, Vorträge und Diskussionen | Bühne, Theater | Kunst, Kultur und Literatur | Schatzjahre

„Wer nicht ganz verwöhnt und hinlänglich jung ist, findet nicht leicht einen Ort, wo es ihm so wohl sein könnte als im Theater…“ Johann Wolfgang von Goethe

Im August 1955 informiert die Zeitung „Mitteldeutsche Neueste Nachrichten“ ihre Leser über einen Vortrag und betitelt: „Von Bischof Haymo bis zu Theo Lingen. Zwölf Jahrhunderte Theatergeschichte/Ein Ruhmesblatt unserer Stadt“. 1962 erschien die Festschrift zum 150. Jubiläum des Theaters in Halberstadt. 2005 feiert das hiesige Theater „100 Jahre Theater“. Ganz unterschiedliche Festtage für ein Ereignis? Und doch hat jeder Gedenktag seine historische Berechtigung. Ein Punkt, der alle Jubiläen vereint, ist die unangefochtene Bedeutung der Theatergeschichte unserer Stadt.

Die Historie des Theaters, verbunden mit der Einrichtung einer festen Spielstätte im Jahre 1812 beschreibt die Halberstädter Chronik: „Am 27. September wurde das in der früheren Nikolaiklosterkirche eingerichtete Theater mit einem Prolog und einem Stück von Iffland eröffnet.“

Damit hatte Halberstadt ein Stadttheater erhalten – das Stadttheater „Unter den Weiden“. Die Theatergeschichte dieser vergangenen 210 Jahre wird in dieser Ausstellung lebendig.

Städtisches Museum im Spiegelschen Palais Halberstadt
38820 Halberstadt
Domplatz 36

Initiative “ Der Wald ruft“ – Fotospots

#derwaldruft

Insgesamt laden bisher 11 Fotospots im Harz Wanderer ein, den Blick für die dynamischen Naturprozesse im Wald zu schärfen.

So sollen mittelfristig die Veränderungen der Waldentwicklung dokumentiert werden. Die Fotospots in Form von Hinweistafeln wurden durch den Nationalpark Harz, die Niedersächsischen Landesforsten, die Harzer Wandernadel und den Landforstbetrieb Sachsen-Anhalt errichtet und vom Harzer Tourismusverband finanziert. 

Jede der Tafeln ist mit einer Aussparung versehen, die den Fokus auf einen Landschaftsausschnitt lenken, in dem die klimabedingten Veränderungen des Waldes in besonderer Weise sichtbar werden. Interessierte Besucher sind aufgefordert, durch die Aussparung hindurch zu fotografieren und das Foto auf der Social-Media-Plattform Instagram unter dem Hashtag #derwaldruft zu posten.
Durch die entstehende „Fotoreihe“ kann das Pflanzenwachstum und die Naturdynamik in den nächsten Jahren optisch nachvollzogen werden, auch für Gäste, die die Region nicht regelmäßig bereisen.

WEB: https://www.harzinfo.de/naturlandschaft-harz/initiative-der-wald-ruft/fotospots

Rappbodetalsperre als Wahrzeichen deutscher Ingenieurskunst gewürdigt

  • Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt

Im Beisein von Umwelt-Staatssekretär Dr. Steffen Eichner ist die zwischen Hasselfelde und Wendefurth (Landkreis Harz) gelegene Rappbodetalsperre heute als „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurskunst in Deutschland“ ausgezeichnet worden. Das 1959 eingeweihte Bauwerk gehört mit der höchsten Staumauer Deutschlands (106 Meter hoch und 415 Meter lang) zu den herausragenden Talsperren im Land und ist zudem ein beliebtes Ausflugsziel im Harz.

Rappbodetalsperre im Harz

Eichner sagte: „Die Rappbodetalsperre ist ein ingenieurtechnisches Meisterwerk, das Trinkwasserversorgung, Hochwasserschutz und Energieerzeugung miteinander verbindet. Vielen klugen Ingenieuren ist es zu verdanken, dass diese Idee bis heute Früchte trägt. Gerade mit Blick auf den Klimawandel wird die Talsperre künftig sogar noch wichtiger. Starkregen und Hochwasser werden ebenso zunehmen wie trockenere Sommer. Umso bedeutsamer ist es, dass es im Harz einen starken Puffer für die Wasserbewirtschaftung gibt. Die Würdigung der Rappbodetalsperre als Wahrzeichen deutscher Ingenieurskunst ist also mehr als verdient. Ich bin davon überzeugt, dass die Auszeichnung die Talsperre darüber hinaus auch als Besuchermagneten weiter stärken wird.“

Blick auf das Wasserstaubecken der Rappbodetalsperre

Die Rappbodetalsperre ist mit einem Speichervermögen von rund 109 Millionen Kubikmetern Deutschlands größte Trinkwassertalsperre und das Kernstück eines Systems aus sechs Talsperren im Harz. Die Gewinnung von Trinkwasser aus dem Einzugsgebiet der Bode ist von großer Bedeutung – für gut eine Million Menschen in Mitteldeutschland. Zudem bietet das Talsperrensystem einen wirkungsvollen Hochwasserschutz der Unterlieger an der Bode. Seit 1999 ist der Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt für Unterhaltung und Betrieb der Rappbodetalsperre verantwortlich.

Aktuelle Informationen zu interessanten Themen aus Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt gibt es auch auf den Social-Media-Kanälen des Ministeriums bei Facebook, Instagram, LinkedIn und Twitter.

WEB: https://www.sachsen-anhalt.de