Schlagwort-Archive: Felsen & Aussichten

HarzHexe – Lauenburg bei Stecklenberg im Harz

Hallo ich bin Thea, Eure virtuelle Harzhexe. Ich werde Euch, an viele schöne und historische Orte im Harz führen. Und den Harz, hier unter Harztour.de vorstellen.

Ich stehe hier vor der Ruine der Lauenburg. Die Lauenburg ist die Ruine einer zweiteiligen Höhenburg, Große Lauenburg und Kleine Lauenburg. Sie befindet sich im Harz nahe der Ortschaft Stecklenberg. Sie wurde im Hochmittelalter errichtet. Während die Hauptburg stark verfallen ist, sind noch wenige Reste der Türme und Außenmauern erhalten, darunter der Bergfried der Vorburg, dessen Ruine schon von weitem gut sichtbar ist. Eine moderne Treppen- und Aussichtsplattform ermöglicht einen guten Rundumblick in das Harz Vorland. Die zweiteilige Burganlage wurde im dritten Quartal des 11. Jahrhunderts als Reichsburg erbaut. Die Erbauung von Vor- und Hauptburg dauerte vermutlich bis zu zehn Jahre. Zweck der Anlage, war der Schutz von Quedlinburg und der nahen Heerstraßen. Im Jahr 1180 wurde sie bei kriegerischen Auseinandersetzungen von Friedrich des Ersten (Barbarossa) erobert. Später hausten zeitweilig Raubritter in der Burg, bis sie im 14. Jahrhundert zerstört wurde. An der Dorfkirche in Stecklenberg wurde ein Modell mit einer Rekonstruktion der Lauenburg aufgestellt, das einen guten Eindruck von der einstigen Burganlage vermittelt. Die Ruine Lauenburg, die frei zugänglich ist, ist in das System der Stempelstellen der Harzer Wandernadel einbezogen.
Eure Harzhexe.

Teufel vom Hexentanzplatz in der Glaskugel

Den Hexentanzplatz muss man vorstellen, diese Aussichtsplattform ist sicher Pflicht bei einem Besuch im Harz. Erreichbar ist er zu Fuß, per Seilbahn, Bus und Auto. Belohnt wird der „Aufstieg“ dann durch einen sagenhaften Ausblick in das Bodetal.

Aber der Hexentanzplatz hat selber viel zu bieten.
So der bekannte Teufel.

Die Plastiken auf dem Hexentanzplatz stammen von Jochen Müller, Diplom-Metallgestalter aus Quedlinburg. Sie wurden am 21. April 1996 enthüllt. Die Hauptfigur in der Mitte der Kette aus Findlingen ist der Teufel.

Der Hexentanzplatz ist durch Überlieferung angeblich auch ein altsächsischer Kultort, an dem in der Nacht zum 1. Mai zur Verehrung der sogenannten Hagedisen (Wald- und Berggöttinnen) Feste abgehalten wurden. Der Ort wurde erst nach dem Verbot des Kultes durch die zugewanderten christlichen Franken zum Hexentanzplatz. Also auf zum Hexentanzplatz.

Rotes Harzer Höhenvieh wieder auf der Höhe

Fortsetzung des Beweidungsversuchs auf der Brockenkuppe mit Rindern des Brockenbauern Thielecke

Wernigerode – Brocken. In diesem Jahr wird der Versuch zur Biotoppflege auf der Brockenkuppe mit dem Harzer Roten Höhenvieh fortgesetzt. Ziel ist es, die Wuchsbedingungen seltener Pflanzenarten der Brockenkuppe wie beispielsweise der Brockenanemone verbessern. Die Brockenbiotope befinden sich nicht in der Kernzone des Nationalparks Harz, sodass hier im Rahmen der Zonierung des Schutzgebiets aktive Pflegemaßnahmen durchgeführt werden.

Kühe weiden zur Biotoppflege auf dem Brocken (Foto: Nationalpark Harz)

Bereits im ersten Versuchsjahr 2019 zeigte sich, dass die Rinder kleine Freiflächen schaffen. Auf diese Bereiche wurden Samen der zu fördernden Arten ausgebracht. Diese Maßnahmen sollen nun fortgesetzt werden. Da die Rinder nicht nur das Gras fressen, sondern mit ihren Hufen auch die Grasnarbe durchtreten, wird sich der Anteil der konkurrenzfreien Flächen erhöhen. So entstehen relativ schnell Sonderstandorte, auf den sich Brockenanemonen, aber auch das Alpen- und das Brockenhabichtskraut besonders gut entwickeln können. Für diesen Biotoppflegeversuch wurde eine Fläche auf der Nordwestseite des Berges ausgewählt.

Parallel zu diesem Versuch wird auch in Zukunft die auf den nicht beweideten Flächen gebildete Biomasse auf dem Brocken gemäht und abgefahren. Weidebeginn wird der kommende Freitag der 28. August sein. Nach ca. zwei Wochen werden die Rinder wieder vom Berg geholt.

https://www.nationalpark-harz.de/de/aktuelles/2020/2020_08_26_Beweidung_Brocken/

HarzVideos – Hamburger Wappen Teufelsmauer bei Timmenrode im Harz

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Die Teufelsmauer bei Timmenrode auch Hamburger Wappen genannt.

Die bizarre Gesteins gruppierung liegt immerhin auf 252 Meter über Normal Null bei Timmenrode im Harz und ist Teil der sagenumwobenen Teufelsmauer. Sie erhielt ihren Namen, weil die drei aufrecht stehenden Gesteins zacken an das Wappen von Hamburg erinnern. Eigentlich ist der Name des Felsgebildes „Drei Zinnen“, aber im Volksmund wird diese Felsanordnung seit geraumer Zeit Hamburger Wappen genannt. Anlässlich der 800-Jahr-Feier des Ortes Timmenrode im Jahr 1999 wurde direkt am Felsen eine Hinweistafel mit dem Wappen der Freien und Hansestadt Hamburg mit Unterstützung dieser norddeutschen Großstadt angebracht. Die Felsformation erhebt sich rund 90 Meter über das angrenzende Gelände. Die Sandsteinfelsen selbst kommen dabei auf eine Höhe von etwa 40 Meter. Von hier hat man einen herrlichen Blick auf das Harzer Umland. Sandstein ist ein klastisches Sedimentgestein mit einem Anteil von mindestens 50 % Sandkörnern. Die Sandkörner bestehen aus verschiedenen Mineralen, meistens jedoch aus Quarz, welche aber relativ weich verbunden sind und diese Auswaschungen sieht man hier.Nicht ganz ungefährlich ist es jedoch auf diese Felsnadeln hinaufzuklettern. Hier sollten vor allen Dingen die Eltern auf ihre Kinder achten. Auch die „Großen“ haben Ihre Freude am Klettern. Dabei sollte man aber höhentauglich sein, dann kann man in luftiger Höhe seine Tasse Kaffee trinken. Wer mutig genug ist, klettert über die in den weichen Sandstein gehauenden Stufen hinauf. Hier direkt zwischen den Zinnen kann man die andere Seite der Teufelsmauer bestaunen. Eine super Aussicht. Mit seinen vielen Höhlen und Vorsprüngen lädt dieser Aussichtspunkt auch die kleinen Wanderfreunde zum Entdecken und Klettern ein. Die Teufelsmauer ist ein beliebtes Fotomotiv im Harz. Einfach mal dieses herrliche Harzpanorama bestaunen. Vom Ort Timmenrode aus können Sie das Hamburger Wappen in wenigen Minuten erwandern. Direkt am Sportplatz gibt es einen kleinen kostenlosen Parkplatz, welcher sich gut als Ausgangspunkt für die Wanderung eignet. Von dort aus beträgt die Entfernung zur Felsfomation etwa einen Kilometer. Besuchen Sie Timmenrode im Harz.
Danke.

HarzVideos – Burg Regenstein bei Blankenburg im Harz

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Die Burg und Festung Regenstein bei Blankenburg, ist von April bis Oktober von 10 bis 18 Uhr und von November bis März bis 16 Uhr für Sie geöffnet.

Die Burg und Festung Regenstein ist eine Burgruine, die drei Kilometer nördlich von Blankenburg im Harz liegt. Sie ist ein beliebtes Ausflugsziel, auf welcher jedes Jahr auch Ritterspiele stattfinden. Von der schwer einnehmbaren Burg, die im Früh- und Hochmittelalter auf einem steil das Umland überragenden 294 Meter hohen Sandsteinfelsen errichtet wurde, sind heute nur noch die in Sandstein gehauenen Ruinen zu sehen. Erhalten sind die in den Fels hinein gehauenen Räume und Reste des Bergfrieds. Die Burgruine ist umgeben von den Resten der neuzeitlichen Festung. Über eine in den Sandstein gehauene Treppe mit Geländer, kann man sich diese einzigartige Felsenburg erschließen. Der nicht ganz einfache Aufstieg, wird aber mit einer sehr schönen Rundumsicht belohnt. Vom Felsengipfel kann man die schöne Harzlandschaft rund um Blankenburg bewundern. Man kann mit Hilfe eines stationären Fernglases die Stadt Blankenburg mit Schloss betrachten. Oder die schöne Harzlandschaft im Umland bestaunen. Charakteristisch sind die vielen in den Fels getriebenen, höhlenartigen Räumlichkeiten welche auch an heißen Tagen für Abkühlung sorgen. Wie sind die Höhlen entstanden? der Sage nach: Einstmals wurde im Verlies der Burg Regenstein eine der schönsten Jungfrauen des Landes gefangengehalten, weil sie die Liebe des Grafen von Regenstein verschmähte. Mit einem Diamantring kratzte sie einen Spalt in den Fels, welcher nach einem Jahr so groß war, dass sie hindurchkriechen und fliehen konnte. Urkundlich wurde erstmals im Jahr 1162 Konrad, der Sohn des Grafen Poppo des ersten. von Blankenburg als Comes de Regenstein (Graf von Regenstein) namentlich erwähnt. Berühmt wurde die Burg vor allem durch den Grafen Albrecht des zweiten von Regenstein, der im Jahr 1330 häufig Streitigkeiten mit den Regierenden der umliegenden Städte, dem Bischof von Halberstadt und der Äbtissin von Quedlinburg hatte. Im 15. Jahrhundert zog die Regensteiner Grafenfamilie auf das Blankenburger Schloss. Die Burg verfiel und wurde zur Ruine. Der letzte männliche Nachfahre des adeligen Geschlechtes, Graf Johann Ernst von Regenstein, lebte bis zum Jahr 1599.Ein gastronomisches Angebot rundet Ihren Besuch ab. Also besuchen Sie die Burg und Festung Regenstein im schönen Harz.

Burg-Regenstein bei Blankenburg in der Glaskugel

Mal in einer anderen Perspektive gesehen.
Die Burg- und Festung Regenstein durch die Glaskugel.

Die Burg- und Festung Regenstein, ist von April bis Oktober von 10 bis 18 Uhr und von November bis März bis 16 Uhr für Sie geöffnet. Die Burg und Festung Regenstein, finden Sie drei Kilometer nördlich von Blankenburg im Harz. Sie ist ein beliebtes Ausflugsziel, wo jedes Jahr auch Ritterspiele stattfinden. Von der schwer einnehmbaren Burg, die im Früh- und Hochmittelalter, auf einem steil das Umland überragenden 294 Meter hohen Sandsteinfelsen errichtet wurde, sind heute nur noch die in Sandstein gehauenen Ruinen zu sehen.

Erhalten sind die in den Fels hinein gehauene Räume und Reste des Bergfrieds. Die Burgruine ist umgeben von den Resten der neuzeitlichen Festung. Über eine in den Sandstein gehauene Treppe mit Geländer, kann man sich diese einzigartige Felsenburg erschließen. Der nicht ganz einfache Aufstieg, wird aber mit einer sehr schönen Rundumsicht belohnt. In den Felshöhlen findet man auch an heißen Tagen Abkühlung. Vom Felsengipfel kann man die schöne Harzlandschaft rund um Blankenburg bewundern. Man kann mit Hilfe eines stationären Fernglases die Stadt Blankenburg mit Schloss betrachten. Oder die schöne Harzlandschaft im Umland bestaunen. Also besuchen Sie die Burg Regenstein im Harz.

HarzSagen – Rabenklippen bei Bad Harzburg

Am südlichen Ortsausgang von Bad Harzburg zweigt nahe der Bergbahn der Wanderweg 20 A von der B 4 in Richtung Rabenklippen ab.

Fünf Kilometer südöstlich von Bad Harzburg befinden sich hoch oberhalb des steil abfallenden Eckertals in unmittelbarer Nähe der ehemaligen Grenze die Klippen (600 m) mit der Ausflugsgaststätte „Rabenklippe“. Der Name des Felsens stammt der Legende nach von Raben, die einen Mönch dort vor dem Hungertod retteten. Der fromme Mann, ein Abgesandter des heiligen Bonifatius, wollte in Wernigerode die Heiden zum Christentum bekehren, wurde dort jedoch verspottet und zog westwärts in den Wald, ohne Menschen zu treffen oder eine Ortschaft zu erreichen. An den heutigen Rabenklippen wäre er beinahe verhungert, wurde jedoch von Raben, die eine tote Taube fallen ließen, gerettet. Gestärkt von der Speise kam er bald nach Bad Harzburg und fand dort freundliche Aufnahme. In der Volkssprache gilt der kreisende Rabe als Vorbote des Todes: Mit lautmalerischem Krächzen ruft er „Grab, Grab“ und prophezeit so das nahe Ende. Die Symbolik des Raben wurde in dieser Sage mit der wunderbaren Errettung des frommen Mannes durch nahrungbringende Vögel verknüpft, ein bereits in der Bibel vorkommendes Motiv.
Quelle: Schwarzer Führer Harz

HarzVideos – Kabinenseilbahn Thale zum Hexentanzplatz im Harz

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Die Kabinenseilbahn in Thale zum Hexentanzplatz muss man im Harz besucht haben.

Moderne Technik beeindruckt schon beim Kabinenumlauf in der Talstation. Die hochmoderne Kabinenbahn gibt in den einzelnen Kabinen den Blick frei nach allen Seiten. In einigen Kabinen sogar durch einen Glasfußboden weit nach unten. Staunen Sie auf der einen Seite über das malerische Bodetal mit Blick zum Hexentanzplatz und der Rosstrappe. Und lassen Sie auf der anderen Seite den Blick über Thale in das Harzvorland schweifen. Die Einseilkleinkabinenumlaufbahn ist mit sechssitzigen, kuppelbaren Gondeln ausgestattet, sie wurde von „Doppelmayr“, dem österreichischen Weltmarktführer im Seilbahnbau erstellt. Es gibt 21 Kabinen des Typs OMEGA- Vier des Schweizer Herstellers „CWA“ mit Platz für jeweils 6 Personen. Davon sind 10 Kabinen mit Glasfußboden aus Panzerglas ausgestattet, welches in Deutschland und Nordeuropa einmalig ist. Es werden über dem Bodetal 244 Meter Höhenunterschied überwunden. Die Bahnlänge beträgt 728 Meter mit 5 Stützen, die größte freie Seillänge zwischen Stütze 3 und 4 wird mit 455 Metern gemessen. Die Bergstation auf dem Hexentanzplatz befindet sich 431 Meter über Normal Null. Die Öffnungszeiten in der Sommersaison von Ostern bis Oktober sind täglich von 9:30 bis 18:00 Uhr. Änderungen vorbehalten. Im Winter je nach Witterung. Also erleben Sie eine Fahrt mit der Kabinenseilbahn in Thale im Harz.

HarzHexe – Trudenstein bei Drei Annen Hohne im Harz

Hallo ich bin Thea, Eure virtuelle Harzhexe. Ich werde Euch, an viele schöne und historische Orte im Harz führen. Und den Harz, hier unter HarzTour.de vorstellen.

Ich stehe hier vor dem Trudenstein. Zwischen Drei-Annen-Hohne und Schierke liegt die Granitklippe Trudenstein
mit einer Höhe von 671 Meter über Normal Null. Der Name leitet sich ab von „Trute“, was soviel wie Hexe oder Zauberin bedeutet. Da bin ich ja als Harzhexe genau richtig. Sogar Caspar David Friedrich bildete die Formation im Jahr 1811 auf einer Zeichnung ab. Sie soll ihn auch zu einer Felsgruppe im Vordergrund seines Gemäldes Der Watzmann inspiriert haben. Und auch unser Geheimrat Johann Wolfgang von Goethe soll im Jahr 1783  hier gewesen sein. Der Trudenstein ist ein beliebtes Wanderziel und von Schierke und Drei Annen Hohne aus leicht auf Wanderwegen zu erreichen. Bereits am 01.07.1894 hat der Harzklub über Eisenleitern den Felsbrocken begehbar gemacht und damit die wunderbare Sicht auf die Harzer Berge ermöglicht. Der Gipfel der Felsformation ist über Leitern zugänglich. Von dort aus hat man Ausblick unter anderem in Richtung Schierke, Elend und Stöberhai. Die besten Ausgangspunkte für eine Wanderung zum Trudenstein sind von Schierke über die Quesenbank oder von Drei Annen Hohne über den Glashüttenweg.
Eure Harzhexe.

HarzHexe – Schloss Stolberg im Harz

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Ich stehe hier vor dem Schloss in Stolberg.
Hoch über Stolberg im Harz, befindet sich das Schloss von Stolberg und es zieht schon von weitem die Blicke auf sich. Vom Schloss aus hat man einen schönen Blick auf das historische Stolberg. Jahrhunderte lang diente es den Grafen von und Fürsten zu Stolberg als Stammsitz. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Schloss als Erholungsheim genutzt. Nach der deutschen Einheit stand es viele Jahre leer und zerfiel. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz nahm sich vor wenigen Jahren des Schlosses an. Der neugestaltete Schlossgarten ist sehenswert. Auch das Museum im Schloss nimmt immer mehr an Gestalt an, ein Besuch lohnt auf alle Fälle.
Eure Harzhexe.

HarzHexe – Konradsburg bei Ermsleben im Harz

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Ich stehe hier vor der Konradsburg bei Ermsleben, ein romanisches Kleinod am Harz. Die anderthalb Kilometer südlich von Ermsleben gelegene Konradsburg, am nordöstlichen Harzrand, gehört mit dem um 1200 errichteten Chor zu den bedeutendsten Monumenten der Späht romanik im Harz. Zu verdanken ist die Berühmtheit vor allem der reich gestalteten Krypta mit ihren Pfeilern und Säulen. Weit zurück reicht die Geschichte der Konradsburg. Schon im 11ten Jahrhundert war sie die Stammburg der Edlen von der Konradsburg. Um das Jahr 1120 wurde sie zugunsten eines neuen Wohnsitzes des „Falkensteins“ oberhalb des Selketals aufgegeben. Sie wurde daher in ein Kollegiatstift umgewandelt, das schon bald von den Benediktinern übernommen wurde. Mit dieser Stiftung sollte der Mord an Adalbert von Ballenstedt gesühnt werden. Für den heutigen Besucher ist die einstige Klosterkirche, errichtet um das Jahr 1200 von den Benediktinern, ein eindrucksvolles Bauwerk an der „Straße der Romanik“. Erhalten blieb ein Teil des Querhauses und der schlichte Chor. Der Höhepunkt einer jeden Besichtigung ist die schon erwähnte fünfschiffige Hallenkrypta, die zu den bedeutendsten Denkmalen der spätromanischen Architektur des Harzes zählt. Eine Attraktion ganz anderer Art stellt das Brunnenhaus auf dem Klosterhof dar. Dabei wurde das Wasser mittels Esel-Tretrad nach oben gefördert. Vielen engagierten Bürgern ist es zu verdanken, dass in den 80er Jahren der Verfall der Konradsburg aufgehalten werden konnte. Bis heute ist der „Förderkreis Konradsburg“ hier sehr aktiv. Den Besuchern werden nicht nur sach- und fachkundige Führungen angeboten, auch ein Cafè und eine schwarze Küche stehen für die Gäste bereit. In Letzterem kann der Besucher zu besonderen Anlässen auch mittelalterliche Köstlichkeiten genießen. Viel Platz im Klosterhof macht die Konradsburg zu einem idealen Gelände gerade für Kinder.
Eure Harzhexe.

HarzHexe – Ottofelsen bei Wernigerode im Harz

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Ich stehe hier am Fuß der Felsformation „Ottofelsen“. Der Ottofelsen ist ein Granithärtling und liegt zwischen Drei Annen Hohne und der Steinernen Renne (südwestlich von Wernigerode). Das beliebte Wanderziel ist von beiden Stellen aus zu Fuß zu erreichen. Er befindet sich auf der Nordostflanke des Hohnekamms oberhalb vom Tal des Braunen Wassers. Der etwa 36 Meter hohe Felsen steht auf rund 584 Meter über Normal Null, woraus sich am Gipfel zirka 620 Meter über Normal Null ergeben. Er besteht aus grobkörnigem Granit. Der Fels kann über Eisenleitern, die als Aufstiegsmöglichkeit am 27. Juli 1892 feierlich eingeweiht und nach 1990 erneuert wurden, bestiegen werden. Er dient auch als Klettergipfel für Bergsteiger. Wer wagemutig genug ist und ein guter Kletterer kann den steilen Treppenaufgang hinauf zum 36 Meter hohen „Gipfel“ wagen. Es lohnt sich dort hinauf zu klettern. Sie werden mit einer tollen Aussicht in die schöne Harzlandschaft belohnt. Von seinem Gipfel fällt der Blick über Berge und Täler des Harzes bis zum Brocken, nach Wernigerode mit dem Schloss Wernigerode und bis weit in das nördliche Harzvorland. Der Felsen ist als Nr. 27 in das System der Stempelstellen der Harzer Wandernadel einbezogen. Also ein Besuch des Ottofelsen im Harz lohnt sich auf alle Fälle.
Eure Harzhexe.

HarzHexe – Teufelsmauer bei Weddersleben im Harz

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Ich stehe hier vor der Teufelsmauer in Weddersleben. Die Teufelsmauer im Harz ist eine aus harten Sandsteinen der oberen Kreide bestehende Felsformation im nördlichen Harzvorland, die auf etwa 20 km Länge von Ballenstedt über Rieder und Weddersleben bis nach Blankenburg (Harz) verläuft. Zahlreiche herausragende Einzelfelsen tragen Eigennamen. Die Teufelsmauer bei Weddersleben wird auch Adlersklippen genannt. Viele Sagen und Mythen haben sich gebildet, um die Besonderheit dieses Ortes erklärbar zu machen. Er wurde daher bereits 1833 sowie 1852 durch den Landrat unter Schutz gestellt, um den Abbau des begehrten Bausandsteins zu unterbinden. Die Teufelsmauer bei Weddersleben ist seit 1935 als Naturschutzgebiet Teufelsmauer und Bode nordöstlich Thale ausgewiesen und zählt damit zu den ältesten Naturschutzgebieten Deutschlands. Der Harznordrand mit der Teufelsmauer wurde 2006 in die Liste der 77 ausgezeichneten Nationalen Geotope aufgenommen.
Eure Harzhexe.