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Museum Halberstadt Kinderaktion zum Weltpostkartentag

7./8. Juli, freie Zeitwahl, Besonderes Angebot des Städtischen Museums Halberstadt für Grundschulklassen Vor den Ferien ins Museum

Das Städtische Museum bietet am 7. und 8. Juli speziell für Schulklassen der Grundschule (2.-4. Klasse) in der Projektwoche vor den Ferien eine Kinderaktion zum Weltpostkartentag unter dem Motto „Viele liebe Grüße aus Halberstadt“ an.

Weltpostkartentag

Seit 2012 findet der in Deutschland begründete Weltpostkartentag immer am 30. Juli statt. Ob die Wahl des Datums etwas mit der traditionellen Schulferienzeit im Sommer zu tun hat? Denn trotz digitaler Kanäle werden immer noch die Urlaubsgrüße per Post verschickt. Obwohl der Text etwas kürzer ausfällt, besteht der besondere Reiz einer Postkarte jedoch in der individuellen Gestaltung. Und wer bekommt nicht gerne eine persönlich gestaltete und handgeschriebene Postkarte?

Während einer Entdeckungstour durch das Museum erhalten die Kinder zunächst ein paar Informationen über die Sehenswürdigkeiten ihrer Stadt. Und danach können sie mit Stiften, Stempeln usw. loslegen! Vor allem stellt sich die Frage: Welchem lieben Menschen will ich meine Sommergrüße schicken und was schreibe ich? Wenn die Kinder die postalischen Angaben mitbringen, können sie diese noch ergänzen. Nachdem alle die Postkarte in den Briefkasten gesteckt haben, beginnt ihre Reise.

Dauer: 1,5 – 2 Stunden

Die Kosten betragen 3 €.

Um Voranmeldung wird gebeten unter Tel. 03941–551474 oder per E-Mail an aufsicht@halberstadt.de.

WEB: https://www.museum-halberstadt.de

Volksfest Goslar 2022 – Hier kannst Du was erleben! 1. bis 10. Juli

Auf einem der größten Schützen- und Volksfeste in Niedersachsen können Besucher vom 01. – 10. Juli 2022 allerhand erleben: Rasante Fahrgeschäfte, leckere Imbissangebote, einen Pott- und Krammarkt und viele tolle Jubiläumshighlights!

Fahrgeschäfte – Spaß & Adrenalin

Auf über 80.000 Quadratmetern bietet das Schützen- und Volksfest Goslar auf dem Osterfeld Spaß und Action für die ganze Familie.

Den Flyer als pdf-Dokument downloaden.

Fahrgeschäfte – Spaß & Adrenalin

Neben Klassikern wie dem „Break Dancer“ und „Die Krake“ kommen in diesem Jahr viele neue Fahrgeschäfte auf dem Osterfeld hinzu, z.B. die „Sound Machine“ mit Überschlaggondeln, der „Fighter“ – ein (Propeller)-Überschlag mit 120 km/h und die Hochfahrgeschäfte „Robotix“ und „Pandora“, die ihren Mitfahrern den besonderen Kick geben. Auch für Kinder und Familien gibt es neue Attraktionen mit der Kinderachterbahn „Coco Beach“ und dem „Super Hopser“, der Spaß für die ganze Familie bietet. Eine Vielzahl von Händlern laden zudem auf ihrem Pott- und Krammarkt zum Bummeln und Stöbern ein.

Highlights:

Das Schützen- und Volksfest startet am Freitag, den 1. Juli, mit einem großen Eröffnungsfeuerwerk. Vor allem auf den zweiten Freitag, den 8. Juli, können sich die Besucher freuen, wenn das atemberaubende Jubiläumshöhenfeuerwerk – das größte in Südostniedersachsen – den Nachthimmel über Goslar in all seinen Farbvarianten erstrahlen lässt! Am Dienstag, den 5. Juli, ist traditioneller Herren-Abend auf dem Festplatz und am Mittwoch, den 6. Juli, findet der Familientag auf dem Festplatz zu vergünstigten Preisen statt.

Vom 6. – 10. Juli tritt die Hochseiltruppe der Geschwister Weisheit in ca. 62 m Höhe auf – das größte und leistungsstärkste Ensemble seiner Art in Europa! Seien Sie gespannt! 

  • Mittwoch, 6. Juli um 18 Uhr
  • Donnerstag, 7. Juli um 20 Uhr
  • Freitag, 8. Juli um 20 Uhr
  • Samstag, 9. Juli um 16 Uhr und 20 Uhr
  • Sonntag, 10. Juli um 16 Uhr und 20 Uhr

Schlemmen & Genuss

Pizza, Langosch, Bratwurst und vieles mehr lassen die Herzen von Gaumenfreunden auf dem Schützen- und Volksfest höherschlagen. Auch süße Naschkatzen finden genau das richtige für sich mit Crepes, Bubbel-Waffeln, Eis und Co. Ganz neu in diesem Jahr ist das Bayrische Bierdorf, das u.a. mit Hähnchen- und Haxenbraterei sowie mit täglicher Livemusik für ausgelassene Stimmung sorgt. Auch die Klassiker wie die „Moorkate“, „Die Kajüte“, Die Gifthütte“ und viele weitere beliebte Schankbetriebe sorgen für einen kulinarischen Genuss.

Park & Ride:

Rund um den Festplatz gibt es 400 Parkplätze. Freitags, samstags und sonntags fahren Busse im 20-Minuten-Takt zwischen 15 – 1 Uhr von der Alte Heerstraße im Gewerbegebiet Baßgeige zum Festplatz und zurück. Am Sonntag, den 10. Juli, fährt der Bus nur bis 22 Uhr.

Öffnungszeiten:
1. Juli bis 10. Juli

01. Juli: 15 – 02 Uhr
Montag bis Donnerstag: 14 – 24 Uhr
Dienstag, Freitag & Samstag: 14 – 02 Uhr
10. Juli: 14 – 22 Uhr

Kontakt und Information:

Volksfest Goslar e.V.
Schützenallee 1, 38640 Goslar
www.volksfest-goslar.de

Goslar Festumzug zum 1100-jährigen Jubiläum am 2. Juli 2022

Goslar feiert im Jahr 2022 das Jubiläum der 1100-jährigen Stadtgeschichte und das will gebührend mit zahlreichen Highlights zelebriert werden! Eine Highlight-Veranstaltung wird der große Jubiläumsumzug sein, den die GOSLAR marketing gmbh gemeinsam mit der Stadt Goslar, der Privilegierten Schützengesellschaft Goslar von 1220 e.V. und dem Volksfest Goslar e.V. durchführen wird.

Der Jubiläumsumzug repräsentiert sowohl 1100 Jahre Goslar als auch das 800+²-jährige Bestehen der privilegierten Schützengesellschaft Goslar. Historische Bilder nehmen die Zuschauer mit auf eine Zeitreise durch die letzten 11 Jahrhunderte. Abwechslungsreiche Teilnehmerfelder werden für eine grandiose Jubiläumsstimmung sorgen.

Für ein attraktives Programm dürfen Musikgruppen mit unterschiedlichen Repertoires natürlich nicht fehlen.

Der Jubiläumsumzug wird gleichzeitig die Auftaktveranstaltung für den Beginn des Schützen- und Volksfestes 2022 sein, bei dem das 800+²-jährige Bestehen der privilegierten Schützengesellschaft Goslar gebührend gefeiert werden soll.

Die Stadt und alle Beteiligten freuen sich auf einen gelungenen Jubiläumsumzug 2022, der im Livestream einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Schreiben Sie ein Stück Goslarer Geschichte mit!

Bewerbungsbogen für den Jubiläumsumzug

Nachfolgende Schaubilder sollen die 11 Jahrhunderte Stadtgeschichte präsentieren:

Auftakt: Ritter Ramm mit seinem Pferd und der ersten Dorfbevölkerung

11. Jahrhundert: Kaiserlicher Tross mit allen Mitgliedern des „Hofstaates“ (militärische Begleitung, Mönche, Köche, Fuhrleute etc.)

12. Jahrhundert: Berg- und Hüttenleute vom Rammelsberg

13. Jahrhundert: 1219 – letzter Reichstag unter Friedrich II (Von diesem weiß man, dass zu einem Hofstaat arabische und afrikanische Menschen gehörten, was zahlreiche Möglichkeiten für eine phantasievolle Kostümierung bietet)

14. Jahrhundert: Handelsherren und Vertreter der handwerklichen Berufsstände (Schmiede, Bauhandwerker mit typischen Werkzeugen, Schneider, Bäcker etc.)

15. Jahrhundert: Legende: Der „Lange Tanz“

16. Jahrhundert: Riechenberger Vertrag („Delegation“ rund um den Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel und Goslarer Ratsherren)

17. Jahrhundert: Kriegsvolk des 30jährigen Krieges (inkl. Begleitung wie Marketenderinnen etc.)

18. Jahrhundert: Bürger mit Feuerlöschmaterial (Feuerpatschen, Ledereimer etc.)

19. Jahrhundert: 1802 – Preußische Truppen marschieren in Goslar ein. (Preußen annektiert Goslar, das zuvor über 500 Jahre freie Reichsstadt war, von den Goslarer Bürgern aber durchaus herbeigesehnt, weil man sich ein Ende der – auch wirtschaftlichen – Isolation erhoffte. Der Einmarsch hatte also eher symbolischen, keineswegs kriegerischen Charakter)

20. Jahrhundert: „Trabbikarawane“ und Personal der Grenzöffnung

21. Jahrhundert: Innovative Unternehmen der Stadt, Zukunftsprojekte, etc.

WEB: https://www.goslar.de

Sonderausstellung „Vorhang auf! Alles Theater“

30.06.2022 von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr in Halberstadt

Ausstellungen | Bildung, Vorträge und Diskussionen | Bühne, Theater | Kunst, Kultur und Literatur | Schatzjahre

„Wer nicht ganz verwöhnt und hinlänglich jung ist, findet nicht leicht einen Ort, wo es ihm so wohl sein könnte als im Theater…“ Johann Wolfgang von Goethe

Im August 1955 informiert die Zeitung „Mitteldeutsche Neueste Nachrichten“ ihre Leser über einen Vortrag und betitelt: „Von Bischof Haymo bis zu Theo Lingen. Zwölf Jahrhunderte Theatergeschichte/Ein Ruhmesblatt unserer Stadt“. 1962 erschien die Festschrift zum 150. Jubiläum des Theaters in Halberstadt. 2005 feiert das hiesige Theater „100 Jahre Theater“. Ganz unterschiedliche Festtage für ein Ereignis? Und doch hat jeder Gedenktag seine historische Berechtigung. Ein Punkt, der alle Jubiläen vereint, ist die unangefochtene Bedeutung der Theatergeschichte unserer Stadt.

Die Historie des Theaters, verbunden mit der Einrichtung einer festen Spielstätte im Jahre 1812 beschreibt die Halberstädter Chronik: „Am 27. September wurde das in der früheren Nikolaiklosterkirche eingerichtete Theater mit einem Prolog und einem Stück von Iffland eröffnet.“

Damit hatte Halberstadt ein Stadttheater erhalten – das Stadttheater „Unter den Weiden“. Die Theatergeschichte dieser vergangenen 210 Jahre wird in dieser Ausstellung lebendig.

Städtisches Museum im Spiegelschen Palais Halberstadt
38820 Halberstadt
Domplatz 36

Rappbodetalsperre als Wahrzeichen deutscher Ingenieurskunst gewürdigt

  • Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt

Im Beisein von Umwelt-Staatssekretär Dr. Steffen Eichner ist die zwischen Hasselfelde und Wendefurth (Landkreis Harz) gelegene Rappbodetalsperre heute als „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurskunst in Deutschland“ ausgezeichnet worden. Das 1959 eingeweihte Bauwerk gehört mit der höchsten Staumauer Deutschlands (106 Meter hoch und 415 Meter lang) zu den herausragenden Talsperren im Land und ist zudem ein beliebtes Ausflugsziel im Harz.

Rappbodetalsperre im Harz

Eichner sagte: „Die Rappbodetalsperre ist ein ingenieurtechnisches Meisterwerk, das Trinkwasserversorgung, Hochwasserschutz und Energieerzeugung miteinander verbindet. Vielen klugen Ingenieuren ist es zu verdanken, dass diese Idee bis heute Früchte trägt. Gerade mit Blick auf den Klimawandel wird die Talsperre künftig sogar noch wichtiger. Starkregen und Hochwasser werden ebenso zunehmen wie trockenere Sommer. Umso bedeutsamer ist es, dass es im Harz einen starken Puffer für die Wasserbewirtschaftung gibt. Die Würdigung der Rappbodetalsperre als Wahrzeichen deutscher Ingenieurskunst ist also mehr als verdient. Ich bin davon überzeugt, dass die Auszeichnung die Talsperre darüber hinaus auch als Besuchermagneten weiter stärken wird.“

Blick auf das Wasserstaubecken der Rappbodetalsperre

Die Rappbodetalsperre ist mit einem Speichervermögen von rund 109 Millionen Kubikmetern Deutschlands größte Trinkwassertalsperre und das Kernstück eines Systems aus sechs Talsperren im Harz. Die Gewinnung von Trinkwasser aus dem Einzugsgebiet der Bode ist von großer Bedeutung – für gut eine Million Menschen in Mitteldeutschland. Zudem bietet das Talsperrensystem einen wirkungsvollen Hochwasserschutz der Unterlieger an der Bode. Seit 1999 ist der Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt für Unterhaltung und Betrieb der Rappbodetalsperre verantwortlich.

Aktuelle Informationen zu interessanten Themen aus Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt gibt es auch auf den Social-Media-Kanälen des Ministeriums bei Facebook, Instagram, LinkedIn und Twitter.

WEB: https://www.sachsen-anhalt.de

Erstes „Sommerfest der Harzer Wirtschaft“ ist gut besucht

In den Barocken Schlossgärten Blankenburg wurde das erste „Sommerfest der Harzer Wirtschaft“ gefeiert. Dazu hatte der Landkreis Harz zusammen mit der Stadt Blankenburg (Harz), der Industrie- und Handelskammer (IHK) Magdeburg und den Wirtschaftsjunioren Harz die Unternehmer und Bürgermeister aus dem Landkreis Harz eingeladen.
150 folgten sonnigem Frühlingswetter der Einladung. Auf der Rednerliste standen Landrat Thomas Balcerowski sowie der Ehrengast, Sachsen-Anhalts Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann.

Foto: Landkreis Harz/ Pressestelle

„Sie prägen mit ihren Unternehmen das Gesicht unseres Landkreises und seiner Wirtschaft“, hob Heiko Breithaupt, Bürgermeister in Blankenburg, in seiner Begrüßung hervor. Als Mitgastgeber des Sommerfestes fügte er in der zauberhaften Kulisse der Barocken Schlossgärten hinzu: „Die Stadt Blankenburg, der Landkreis Harz, die IHK und die Wirtschaftsjunioren sagen Danke. Danke, dass es Sie und Ihre Unternehmen gibt.“ Und IHK-Vizepräsident Thomas Kempf ergänzt. „Wir können stolz auf die Power der Harzer Wirtschaft sein.“

„Es ist wieder die Zeit, sich zu treffen, Zeit für gute Gespräche“, freute sich der Landrat in seiner Begrüßung über die Resonanz der Unternehmer. Die Premiere des Sommerfestes, so die Hoffnung von Thomas Balcerowski, sei der Beginn einer neuen Tradition, um miteinander im Gespräch zu bleiben. In der seiner Rede zog er eine Bilanz. Die mehr als zwei Jahre dauernde Corona-Pandemie, die durch den Ukraine-Krieg forcierte Energiewende und das Waldsterben beschleunigen auch im Harzkreis die
Transformation der Industrie. „Die Welt ist heute nicht mehr, wie sie 2018 war“, betonte er. Der Fachkräftemangel sei auch „im Harzkreis mit den Händen zu greifen“.
Trotzdem ist Balcerowski optimistisch: Im Mai 2022 habe die Zahl der Arbeitslosen erstmal die Vorpandemiequote 2019 unterschritten. Und auch die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten nähere sich nach einem Einbruch mittlerweile dem Frühjahr 2019. Als weiteres positives Signal wertete der Landrat die Stimmung in der Wirtschaft. „Allein im Jahr 2021 wurden 30 gewerbliche Investitionen, mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 50 Millionen Euro, mit etwa 20 Millionen Euro finanziell unterstützt“, erklärte Balcerowski. Damit wurden 90 Arbeitsplätze geschaffen und rund 1 100 in der Metallbe- und -verarbeitung, dem Tourismus sowie in der Nahrungsmittelindustrie oder der Logistikbranche gesichert.

Sachsen-Anhalts Wissenschaftsminister griff in seinem kurzen Redebeitrag die Schwerpunkte Balcerowski‘s auf. Der Harzkreis sei mit rund 20 Prozent der Wirtschaftskraft in Sachsen-Anhalt ein wirtschaftliches Kraftpaket mit hohem Innovationspotenzial, attestierte der Wirtschaftsminister. Im Blick auf die wirtschaftlichen Chancen der Region regte Willingmann die Städte und Gemeinden im Harz an, zeitnah neue Flächen für Industrie und Gewerbe entlang der großen Verkehrsadern auszuweisen. „Der Harz ist nämlich auch wirtschaftlich eine starke Region.“

Er sei dem Landrat für die Unterstützung bei der Energiewende vor Ort dankbar, so Willingmann. Um zügig unabhängig zu werden, „müssen wir auch über Windkraft-Strom aus dem Wald reden.“ Freilich dürfe der Harz kein riesiger Windpark werden. „Aber, wo der Wald nicht mehr da ist, darf es keine Tabus mehr geben, diese Flächen in Überlegungen zur unabhängigen Energieversorgung einzubinden“, unterstrich Sachsen-Anhalts Energieminister. Grüner Strom sei durchaus ein gewichtiger Standortfaktor der Zukunft. „Wir wollen in Sachsen-Anhalt zügig und kraftvoll autark werden“, hob der Minister hervor. Energiepolitik sei heute Sicherheitspolitik.

Dem rund 60-minütigen offiziellen Teil schlossen sich Gespräche der Unternehmer an. „Ich will hören, welche Themen die Unternehmer beschäftigen, und wie wir als Landkreis bei der Lösung von Problemen unterstützen können“, sagte Thomas Balcerowski, bevor die Organisatoren mit dem Minister auf den „gemütlichen Teil des Sommerfestes“ auf der Bühne anstießen.

WEB: https://www.kreis-hz.de

Landkreis Harz verleiht erstmals den Gründerpreis

Zuerst ist es nur ein Gedanke… Dann nimmt das eigene Unternehmen im Kopf mehr und mehr Gestalt an. Den Traum von der Selbstständigkeit erfolgreich verwirklichen, aber kann ich genug Menschen mit meinem Angebot erreichen?

Genau jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um mit Susan Thielemann oder Frank Klimaszewsky – den
zertifizierten Gründungsbegleitern der Innovations- und Gründerzentrum im Landkreis Harz GmbH (IGZ) – Kontakt aufzunehmen und das Vorhaben persönlich zu besprechen. Das IGZ Wernigerode ist seit Jahren der zentrale Ansprechpartner für jährlich bis zu 250 Gründungswillige, die an den Standorten Wernigerode, Quedlinburg und Halberstadt beraten werden. Letztendlich gehen aus den Gesprächen etwa ein Drittel der Interessenten als selbstständige Unternehmer hervor.

Dienstleistungen, Gastronomie und Beherbergungen, der gesamte Handwerksbereich sowie die ganze Palette der freiberuflichen Gründungen inklusive unterschiedlichster Therapieangebote – die Vielfalt der Gründungsvorhaben kennt keine Grenzen. Immer mal wieder gibt es eher „exotische“ Unternehmensplanungen, wie beispielsweise die Züchtung von Weinbergschnecken oder die Eröffnung eines Escape-Rooms.

Um diesen mutigen Menschen mit ihren Ideen eine Stimme zu geben und andere Gründungswillige in ihrem Vorhaben zu stärken, hat das IGZ Wernigerode 2021 begonnen, sechs Gründer des Landkreises Harz im „Harzer Kreisblatt“ und auf der IGZ-Homepage vorzustellen. Der ego.-Beirat, bestehend aus VertreterInnen der Harzsparkasse, der Bundesagentur für Arbeit, des Landkreises Harz, der Handwerkskammer Magdeburg sowie der Industrie- und Handelskammer Magdeburg, und Thomas Balcerowski, Landrat des Landkreises Harz, haben aus diesen Vorschlägen den Gründer 2021 gewählt.

Sven Kirchhoff ist mit seiner 2019 gegründeten „Waschbar by Sven Kirchhoff“ in Ilsenburg der Sieger des Gründerpreises 2021. Mit persönlichem Herzblut und der Unterstützung der Harzsparkasse brachte er eine seit über 20 Jahren bestehende Wäscherei auf Vordermann und bietet heute neben dem regulären Wasch-, Bügel- und Hemdenservice zusätzliche Leistungen, wie chemische Reinigung, Mangelservice, Reinigung von Brautkleidern, Teppichreinigung, Änderungsschneiderei und die umweltschonende Reinigung von Arbeitskleidung an. Mit seinen insgesamt acht Mitarbeitern betreibt er inzwischen zwei weitere Filialen in Quedlinburg und Halberstadt. Das Hemdenbügeln erfolgt in der „Waschbar“ übrigens noch mit viel Liebe und in Handarbeit. „Das schätzen meine Kunden“, so der Inhaber.

Thomas Balcerowski, Landrat und Schirmherr der heutigen Preisverleihung, sowie Heike Schischkoff, Geschäftsführerin der IGZ im Landkreis Harz GmbH, freuen sich, gemeinsam einen so engagierten und sympathischen Jungunternehmer im Landkreis Harz mit dem Gründerpreis 2021 auszeichnen zu dürfen. Der Gewinner erhält neben der Auszeichnung ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro.

„Diese Anerkennung durch den Landkreis Harz und die beteiligte Jury ist ein wirklich tolles Zeichen für meine Mitarbeiter und mich. Es gehört Mut zur Selbstständigkeit, aber ich schätze es, meinen beruflichen Weg selbst bestimmen zu können. Vielen Dank“, so der glückliche Sven Kirchhoff.

Das Grüne Band – die ehemalige innerdeutsche Grenze erleben.

Samstag, 25.06.2022  um 10:00

Wir führen Sie an die ehemalige innerdeutsche Grenze zwischen Torfhaus und dem Brocken.

Brocken

Auf dieser abwechslungsreichen Wanderung entdecken wir auch Reste der Grenzbefestigungen, die normale Touristen nicht finden. Sie hören Geschichten, die sich an der Grenze zugetragen haben, und erleben, wie sich heute eine einzigartige Natur entlang der ehemaligen Grenze entfaltet.

Rucksackverpflegung empfohlen, Einkehrmöglichkeit am Ende der Tour.

Dauer: ca. 5 Stunden (ca. 10-12 km)

Anmeldung: 05320 331790 oder post@torfhaus.info

Hinweis:

Rubrik: Führungen, Grünes Band
Kosten: 5 € Kinder, 15 € Erwachsene, 30 € Familien (2 Erw. und 2 Kinder bis 16 J.)
Veranstaltungsort: 38667 Altenau-Torfhaus
Treffpunkt: Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus
Treffpunkt Koordinaten: 51.802632, 10.537089
Veranstalter: Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus

WEB: https://www.nationalpark-harz.de

Wildnis hautnah – Barfußwandern im Nationalpark

Freitag, 24.06.2022  um 14:00

So nah waren Sie noch nie dran: Wir gehen auf Tuchfühlung mit der Natur und erleben den Nationalpark mit allen Sinnen.

Wir zeigen, wie man bewusst barfuß läuft und sich sicher im Gelände bewegt. Dabei kommen Sie auch zu sich selbst und spüren, was die Natur in Ihnen zum Klingen bringt.

Dauer: ca. 2,5 Stunden

Anmeldung: 05320 331790 oder post@torfhaus.info (Dies ist eine Veranstaltung mit Sonderstempel)

Hinweis:

Rubrik: Führungen, Familie
Kosten: 5 € Kinder, 10 € Erwachsene, 20 € Familien (2 Erw. und 2 Kinder bis 16 J.)
Veranstaltungsort: 38667 Altenau-Torfhaus
Treffpunkt: Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus
Treffpunkt Koordinaten: 51.802632, 10.537089
Veranstalter: Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus

WEB: https://www.nationalpark-harz.de

Wernigerode – Neuigkeiten aus Hoi An

Zum würdigen Abschluss des Austausches haben Vertreter der Kommune Hoi An mit den Wernigerödern eine Baumpflanzaktion durchgeführt.

Foto oben: die partnerschaftliche Zusammenarbeit wurde mit einer Baumpflanzung gekrönt © Vu Nguyen, Hoi An

Die Wernigeröder Delegation bearbeitet in Hoi An gemeinsam mit der Kommunalverwaltung und lokalen Partnern wichtige Themen. Die von der Servicestelle Engagement Global nahezu vollumfänglich geförderte Reise ist ein voller Erfolg. Im Vordergrund stehen Workshops und Gespräche zu den Themen Stadt-Öko-Pfad, Müllbeseitigung und ein Programm zum nachhaltigen Tourismus in Quang Nam mit Fokus auf Hoi An. Oberbürgermeister Peter Gaffert fasst zusammen: „Hier vor Ort tauschen wir uns zu internationalen Herausforderungen aus. Wir sind inhaltlich mit dem Handlungsprogramm der Städtepartnerschaft sehr gut vorangekommen.

Der persönliche partnerschaftliche Kontakt, die gemeinsame Arbeit und voneinander lernen zu können, ist für uns alle ein großer Gewinn. Ich freue mich, dass diese Städtepartnerschaft so konstant gewachsen ist und bin gespannt auf das 10jährige Jubiläum im kommenden Jahr.“ Die Implementierung des Stadt-Öko-Pfades in Hoi An ist ein zentrales Thema des laufenden Austausches. „Unser Ziel ist es, diesen in Wernigerode bedeutsamen Pfad nach Hoi An zu übertragen und hier einen ebenso wertvollen Beitrag zur Umweltbildung zu etablieren wie wir ihn zu Hause schon haben.

Dazu wurde ein Konzept für die Errichtung des Stadt-Öko-Pfades in Hoi An erstellt. Dessen Umsetzung wurde bereits beschlossen, nun wird ein Antrag zur Förderung im kommenden Jahr an die SKEW Engagement Global gestellt“, berichtet Kristin Dormann. Sie ist als Büroleiterin des Oberbürgermeisters für die Städtepartnerschaften verantwortlich. Huong Trute ist ebenfalls Mitglied der Delegation, die nach Hoi An gereist ist. Als Vertreterin der Zivilgesellschaft und Mitglied im Wernigeröder Interkulturellen Netzwerk begleitet sie die Städtepartnerschaft von Anfang an. „Für mich ist es toll zu sehen, wie sich in meiner Heimat das Bewusstsein zum schonenden Umgang mit Ressourcen festigt. Unsere Ideen und Vorschläge im Hinblick auf Müllproblematiken und Nachhaltigkeit werden hier dankbar aufgenommen“, sagt Huong Trute.

Nachhaltigkeit spielt auch im Tourismus eine große Rolle, in Wernigerode ebenso wie in Hoi An. Andreas Meling, Geschäftsführer der Wernigerode Tourismus GmbH, tauschte sich zu vielen Themen mit den Touristikern in Hoi An aus und konnte die Zusammenarbeit mit der vietnamesischen Tourismusgesellschaft verstärken. „Wir wollen in beiden Städten unsere Gäste ermuntern, sich mit den Partnerstädten zu beschäftigen. Dazu werden wir unsere Internetauftritte anreichern und uns auch in den sozialen Medien verstärkt verknüpfen. Die gemeinsame Arbeit an nachhaltigen touristischen Konzepten war von viel gegenseitigem Engagement geprägt. Zudem haben wir die Planungen für unseren Partnerschaftsgarten im Bürgerpark vorangebracht, der mit Holzarbeiten eines Künstlers aus Hoi An wunderschön gestaltet wird“, informiert Andreas Meling.

Zum würdigen Abschluss des Austausches haben Vertreter der Kommune Hoi An mit den Wernigerödern eine Baumpflanzaktion durchgeführt. Dabei wurden sechs Bäume gepflanzt. Es handelt sich um die gefährdete Art Hopea odorata, die im tropischen Asien beheimatet ist. Einer dieser Bäume wurde Peter Gaffert für sein außerordentliches Engagement im Rahmen der Städtepartnerschaft Hoi An / Wernigerode gewidmet. In dieser Woche wird die Delegation nach Wernigerode zurückkehren. Mit unendlich vielen Eindrücken und noch mehr Inhalten für die Städtepartnerschaft mit Hoi An im Gepäck wird diese Freundschaft zwischen unseren Städten weiterwachsen.

Auf das Jubiläum in 2023 können sich alle freuen.

WEB: https://www.wernigerode.de