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HarzSagen – Rabenklippen bei Bad Harzburg

Am südlichen Ortsausgang von Bad Harzburg zweigt nahe der Bergbahn der Wanderweg 20 A von der B 4 in Richtung Rabenklippen ab.

Fünf Kilometer südöstlich von Bad Harzburg befinden sich hoch oberhalb des steil abfallenden Eckertals in unmittelbarer Nähe der ehemaligen Grenze die Klippen (600 m) mit der Ausflugsgaststätte „Rabenklippe“. Der Name des Felsens stammt der Legende nach von Raben, die einen Mönch dort vor dem Hungertod retteten. Der fromme Mann, ein Abgesandter des heiligen Bonifatius, wollte in Wernigerode die Heiden zum Christentum bekehren, wurde dort jedoch verspottet und zog westwärts in den Wald, ohne Menschen zu treffen oder eine Ortschaft zu erreichen.
An den heutigen Rabenklippen wäre er beinahe verhungert, wurde jedoch von Raben, die eine tote Taube fallen ließen, gerettet. Gestärkt von der Speise kam er bald nach Bad Harzburg und fand dort freundliche Aufnahme. In der Volkssprache gilt der kreisende Rabe als Vorbote des Todes: Mit lautmalerischem Krächzen ruft er „Grab, Grab“ und prophezeit so das nahe Ende.
Die Symbolik des Raben wurde in dieser Sage mit der wunderbaren Errettung des frommen Mannes durch nahrungbringende Vögel verknüpft, ein bereits in der Bibel vorkommendes Motiv.


Quelle: Schwarzer Führer Harz


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