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HarzSagen – Bocksberg im Harz

Der Bocksberg (723 m) scheint in der Haupteinflugschneise der Hexen in Richtung Brocken zu liegen,
denn Hahnenklee ist durch die jährlich am 30. April stattfindende Walpurgisfeier bekannt.

Nach altem Brauchtum werden zur Abwehr des Hexentreibens die Kirchenglocken geläutet, Peitschen geknallt, sowie Kreuze und Kräuterbüschel an die Stalltüren geheftet, um das Vieh vor dem Treiben der Hexen und Teufel zu schützen. Am Bocksberg wird eine kleine Mulde am Hang der ” Mädchenrathausplatz ” genannt. Der Name stammt aus der Zeit, als chronischer Männermangel im Harz herrschte, was zu einer entsprechenden Legende führte: Demnach waren die Frauen dermaßen hinter den Männern her, daß sich zwölf Frauen, die alle den gleichen Mann begehrten, am Bocksberg in jäher Wut brutal gegenseitig erschlugen. Ähnlich wie der Brocken, wurde auch der Bocksberg immer wieder von Fremden (” Venedigern “) besucht. Die Fremden trieben zwar auch Handel mit den Harzem, ihr eigentliches Motiv war jedoch ein im Bocksberg verborgener Schatz. Als die Fremden einstmals von drei Bergleuten beobachtet wurden, wie sie sich aus dem Schatz bedienten, kamen sie nie wieder, der Schatz bleibt der Sage nach solange unzugänglich, bis einhundert Jahre kein vierbeiniges Tier den Bocksberg betreten hat.

Quelle: Schwarzer Führer Harz


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