Große Pflanzaktion von Omexon-Beschäftigten

5.000 Bäume im Nationalpark-Revier Hohne gesetzt

Tatkräftige Unterstützung erhielt der Nationalpark Harz vor kurzem von rund 100 Beschäftigten des Unternehmensverbundes Omexon im Rahmen einer Umwelt-Initiative.

Damit verbunden war auch eine Spende des Unternehmens zur Finanzierung der Aktion.

Der französische VINCI Konzern hilft nach eigenen Angaben in Deutschland dabei, die Energiewende ins Netz zu bringen: Seine Unternehmensmarke Omexom, ein Verbund mittelständischer Unternehmen, baut Stromnetze, schließt Windparks an und beteiligt sich am Ausbau der Elektromobilität. Auch außerhalb des Tagesgeschäfts bemüht sich das Unternehmen, für die Umwelt aktiv zu werden. „OUI“, ein großes französisches „Ja“ – so lautet der Name der Omexom Umwelt-Initiative, mit der Omexom seine Mitarbeitenden in Deutschland zu ökologischem Handeln aufruft.

Verschiedene Laubbaumarten gepflanzt

Aktuelles Projekt: Eine Baumpflanzaktion im Nationalpark Harz. „Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt!“ – so warben die Initiator*innen von „OUI“ für ihre Aktionsidee. Spontan sagten ca. 100 Mitarbeitende mit deren Angehörigen aus ganz Nord-, Mittel- und Ostdeutschland zu, bei dieser Aktion Mitte Mai dabei zu sein.

Es ging dabei um die Pflanzung junger Bäume auf einer Fläche im Revier Hohne des Nationalparks Harz. Gepflanzt wurden – natürlich unter fachkundiger Anleitung – verschiedene Laubbaumarten, gezogen in lokalen Baumschulen aus Harzer Saatgut.

Das Ziel, die Marke von 5.000 neu gepflanzten Bäumen, war schneller erreicht, als erwartet. Während die Großen fleißig Setzlinge pflanzten, nahmen Ranger des Nationalparks deren ca. 30 Sprösslinge mit auf Lern- und Entdeckungstour rund um das Natur-Erlebniszentrum HohneHof. Selbstverständlich pflanzten zum Schluss auch die Kleinen ihre Bäume.

Zum Projekt gehört nicht nur die Pflanzaktion, sondern auch die Übergabe eines Schecks in Höhe von 5.000 Euro an die Nationalparkverwaltung für die Kosten, die mit dieser „Starthilfe für den Wald von morgen“ verbunden sind. Denis Eckler von der Omexom GA Nord GmbH, der Organisator dieser Omexom Umwelt-Initiative, übergab den symbolischen Scheck zum Schluss der Aktion an den Revierleiter Martin Bollmann.

Warum wird in einem Nationalpark überhaupt gepflanzt?

Alle Waldgebiete, so auch der Nationalpark Harz, zeigen die Auswirkungen der Klimakrise mehr als deutlich. In über 70 % des Nationalparks übernimmt die Natur die Regie und zeigt uns, welchen Wald sie unter den heutigen Klimabedingungen eigenständig wachsen lässt. Hier gilt auch im Harz das weltweite Nationalparkmotto: Natur Natur sein lassen.

In den übrigen Bereichen geben wir noch Hilfe zur Selbsthilfe. In tieferen und mittleren Lagen waren einst ausgedehnte Laubwälder heimisch – ihre Rückkehr unterstützen wir durch die Initialpflanzungen, da Samenbäume fehlen. Diese erfolgen in Abhängigkeit von der Höhenlage nur in der Naturentwicklungszone des Nationalparks. Sie nimmt aktuell noch rund 28 % der Schutzgebietsfläche ein.

In den Hochlagen ab etwa 750 Höhenmetern ist die Fichte von Natur aus heimisch. Hier werden keine Laubholzpflanzungen durchgeführt. Hier führt die Natur selbst und erfolgreich Regie. Zahlreiche junge Fichten wachsen bereits ganz aus eigener Kraft nach.

WEB: https://www.nationalpark-harz.de