Archiv der Kategorie: Theater

Waldbühne Altenbrak im Harz

Nur knapp zehn Kilometer Luftlinie vom Harzer Bergtheater entfernt liegt, inmitten des wildromantischen Bodetals, die Waldbühne Altenbrak. Auf der zauberhaften Freilichtbühne finden alljährlich von Juli bis September Theater- und Musikfestspiele statt. Zu den Höhepunkten gehört der alljährliche Jodlerwettstreit am ersten Septemberwochenende.

Die Waldbühne in Altenbrak ist im Jahre 1951 entstanden. Es handelt sich um eine Naturbühne im Stile eines antiken Amphitheaters, die an einem Berghang am Ostrand in Altenbrak gelegen ist. Die stufigen Sitzreihen bieten eine hervorragende Sicht auf die Bühne und Platz für bis zu 900 Besucher. Gerade in den Sommermonaten finden zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt. 

Der Spielplan beinhaltet Musikfestspiele und jährlich wechselnde Theateraufführungen. Als traditionelles Highlight gilt der, immer am ersten Sonntag im September, stattfindende „Harzer Jodlerwettstreit“. Einen Besuch ist das Theater, schon aufgrund seiner idyllischen Lage auf jeden Fall wert.

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Zum traditionellen Weihnachtsmärchen am 08.12. lädt der Weihnachtsmann ins Klubhaus Thale ein

„Schneewittchen und die 7 Zwerge“ des Theaters „Fairytale“ hat Premiere – Eintritt kostenfrei

Dieses Jahr wird die böse Stiefmutter versuchen, Schneewittchen loszuwerden. Doch das funktioniert nicht so einfach. Der Jäger sollte sie in den Wald bringen, doch noch immer erfährt die Königin von der Schönheit ihrer Steiftochter. Ganze drei Mal versucht die böse Stiefmutter, Schneewittchen umzubringen. Beim letzten Mal feiert sie bereits ihren Triumph. Just in dem Moment ist der junge König des Nachbarlandes auf der Jagd…

Seid gespannt auf die lustigen Zwerge, die trolligen Küchenjungen, den jungen König und viele mehr. Der Eintritt ist kostenlos. Rechtzeitiges Erscheinen sichert die besten Plätze.

Das Theater „Fairytale“ verführt am 08.12.2019, 15:00 Uhr im Klubhaus in die fantastische Märchenwelt, die Kinderherzen, aber auch die der Erwachsenen höherschlagen lässt.

Und sogar der Weihnachtsmann hat sein Kommen angekündigt.

(Fotos: Marko Heiroth)

Ronny Große Geschäftsführer
Intendant Harzer Bergtheater & Waldbühne Altenbrak

Achtung: Veranstaltungshighlights und Tickets über Tel.: 0 39 47 / 77 680 22 oder www.tickets.bodetal.de

ENDSTATION:EINHEIT? fest im Blick Nach dem Festival ist vor dem Festival: Theaternatur visiert Spielzeit 2020 an

Benneckenstein (thea). Der letzte Vorhang ist gefallen, das Theaternatur Festival 2019 schon wieder Geschichte. Und es endete so, wie es begonnen hatte. Zwar kurz vom Regen unterbrochen, aber dennoch erneut mit einer gefeierten Vorstellung. Und mit einer ganz besonderen Botschaft.

Benneckenstein 20190807 – Die Aufführung „Die Legende vom Glück ohne Ende“ ist eine der beiden tragenden Eigenproduktionen beim THEATERNATUR 2019 – Festival der darstellenden Künste auf der Waldbühne in Benneckenstein. Hier in der Besetzung mit Konstantin Morfopoulos, Marlene-Sophie Haagen, Carolin Wiedenbröker und Nils Malten (v.l.). Foto: Frank Drechsler Urheberrechte/ © Frank Drechsler,


Es wird als eines der bisher erfolgreichsten Festivals in die Geschichte eingehen. Auch wenn die Derniere von „Die Legende vom Glück ohne Ende“ ebenso wie die Premiere von „Die Legende von Sorge und Elend“ kurzeitig wegen Regens unterbrochen werden musste, Festivalchef Janek Liebetruth zog ein durchweg positives Resümee. Gemeinsam habe man es in diesem Jahr wieder geschafft, ein interessantes wie gleichermaßen abwechslungsreiches Programm auf die Bühne zu bringen. Und das habe so viele Besucher angesprochen, dass die 3000-Gäste-Marke von 2017 nur knapp verfehlt worden sei, betonte der Künstlerische Leiter. Geboten wurde erneut eine ausgewogene Mischung aus Eigenproduktionen und handverlesenen Gastspielen. Dazu kamen Lesungen und Filmvorführungen. Insgesamt standen über 30 Einzelveranstaltungen auf dem erstmalig 17-tägigen Festivalprogramm.

Benneckenstein 20190822 – Mit #BerlinBerlin, einem Gastspiel des Theaters Strahl aus der Hauptstadt Berlin, wird beim Festival Theaternatur2019 ein preisgekröntes Sprechtheater auf der Waldbühne in Benneckenstein aufgeführt. Die Geschichte handelt vom Bau der Berliner Mauer und wie der „Antifaschistische Schutzwall“ eine Familie über Jahrzehnte zerreißt. Und dann ist plötzlich die Grenze offen. Foto: Frank Drechsler

Die Spannweite umfasste sämtliche Genres, aber auch thematisch Perspektiven jenseits wie diesseits des ehemaligen Grenzwalls. Das gemeinsame über-, wie miteinander Lachen, Weinen sowie Hinterfragen stand im Mittelpunkt. Die Waldbühne war dafür einmal mehr als Veranstaltungsort prädestiniert, da das direkte Einzugsgebiet hier bis vor gut einer Generation durch einen Grenzwall getrennt gewesen sei, so Liebetruth weiter. Das diesjährige Thema war ganz bewusst gewählt: Grenzen:Los! thematisierte vor historischem Hintergrund im 30. Jahr des Mauerfalls zahlreiche Ereignisse rund um das geteilte Deutschland. Und das direkt an der einstigen Nahtstelle zweier Gesellschaftssysteme und zweier Militärbünde. Theaternatur – das Festival der darstellenden Künste stand erneut für ein tolles Programm. Garniert mit grandiosen Inszenierungen, gespielt von hervorragenden Künstlern und vorbereitet von einem Team, das tagtäglich an seine Grenzen ging. Das zusammen garantierte Theaterkultur auf allerhöchstem Niveau. Getragen wurde das Festival wie gewohnt von Eigenproduktionen. In diesem Jahr waren das „Die Legende vom „Glück ohne Ende“ und „Die Legende von Sorge und Elend“. Die Inszenierung von „Glück ohne Ende“ griff die Erzählung von Film und Roman von „Paul und Paula“ gleichermaßen auf und ließ das „schönste Liebespaar des Ostens“ auf der Freiluftbühne Benneckenstein, zwischen mythischem Harzwäldern und liebestollen Waldwesen erwachen. Das zweite Eigenproduktion, „Legende von Sorge und Elend“, ist ein von Sören Hornung geschriebenes Kammerstück in drei Akten. Es spielt im Jahr 2015. Zwei Frauen und zwei Herren. Eine Familie. Eltern und
deren Kinder. Der Vater war einst Grenzer, die Mutter überzeugte Kommunistin. Die Familienharmonie gerät an ihre Grenzen, als die Kinder plötzlich anfangen, Fragen zu jener Zeit zu stellen. Es ging um das Auseinandersetzen mit ehemals zwei verschiedenen Systemen, der Vergangenheitsbewältigung und dem jahrelangen Herumtragen von Schuld. Zu den namhaften Gastspielen gehörten in die Jahr zweifellos auch #BerlinBerlin, ein Gastspiel des Theaters Strahl aus der Hauptstadt Berlin. Die Geschichte handelte vom Bau der Berliner Mauer und wie der „Antifaschistische Schutzwall“ eine Familie über Jahrzehnte zerreißt. Und dann ist plötzlich die Grenze offen. Und auch Mitsingen war in diesem Jahr ausdrücklich erwünscht: Im Rahmen des interaktiven Konzertes „Über sieben Brücken musst du gehen“ durften Besucherinnen und Besucher dabei auf der Waldbühne mit einstimmen. Die Sängerin Christine Wolff nahm dabei ihr Publikum musikalisch mit auf eine Reise in die Zeit des Mauerfalls. Mit allen Stücken der diesjährigen Spielzeit wurde auf unterschiedliche Art und Weise versucht, gleich auf mehrere Fragen Antworten zu finden. „Waren die einstigen „Nachbarn“ über Jahrzehnte hinweg Bürger*innen zweier grundverschiedener Länder?“ „Bedeutet dies etwas für das „Heute?“ Und ist die Endstation Einheit in ein grenzenloses Zusammenleben 30 Jahre nach der Grenzöffnung gemündet? Wo liegen die Unterschiede in Erinnerungen, Weltsichten, Hoffnungen und Befürchtungen? „Diese Fragen haben wir thematisch umgesetzt. Damit hat das Festival THEATERNATUR erneut Denkanstöße gegeben. Wir wollten GRENZEN ausloten und uns LOSreißen von Vorurteilen und Stereotypen“, betonte Liebetruth. Während die erste Phase 2019 unter dem Titel GRENZEN:LOS! die Unterschiede west- und ostdeutscher Lebensweisen zum Gegenstand der kreativen Untersuchung machte, stehen im nächsten Jahr vom 7. bis zum 23. August unter ENDSTATION:EINHEIT? die vereinenden Aspekte im Mittelpunkt des Interesses. Trennung und Zusammenkunft, Klischee und Erfahrungswert, Vorurteil und Neuentdeckung. „30 Jahre nach der Wiedervereinigung ist es endlich an der Zeit aufzuräumen, aufzuarbeiten und den letzten Schritt der Annäherung zu vollziehen. Wir wollen als Festival erneut einen Teil dazu beitragen, dass wir auch hier, an der Landesgrenze zu Niedersachsen, weiter zusammen wachsen“, so Liebetruth.
Weitere Informationen unter www.theaternatur.de im Internet.

Halbzeit bei Theaternatur2019

Festival der darstellenden Künste findet noch bis Sonntag statt.

Benneckenstein (thea). Das Publikum bleibt Theaternatur – das Festival der darstellenden Künste auch in seiner fünften Spielzeit gewogen.

Benneckenstein 20190805 – Aufführung „Die Legende von Sorge und Elend“ ist eine der beiden tragenden Eigenproduktionen beim THEATERNATUR 2019

Auch Regen und eine deutliche Abkühlung konnten der Beliebtheit nichts anhaben. „Wir hatten zwar auch mit Wetterunbilden zu kämpfen, mussten aber bisher keine unserer Aufführungen abbrechen. Wir hoffen, dass das bis zum Ende der diesjährigen Spielzeit am kommenden Sonntag auch so bleibt“, betont der Künstlerische Leiter des Festivals, Janek Liebetruth. Über die Hälfte der Aufführungen sind beim diesjährigen Theaternatur – Festival der darstellenden Künste gespielt.

Benneckenstein 20190805 – Aufführung „Die Legende von Sorge und Elend“ ist eine der beiden tragenden Eigenproduktionen beim THEATERNATUR 2019 – Festival der darstellenden Künste auf der Waldbühne in Benneckenstein. Hier ein Probenfoto in der Besetzung Beate Fischer (Mutter Ines), Thea Rasche (Tochter, Lisa), Martin Molitor (Vater, Klaus) und Jan Jaroszek (Sohn, Stefan). Foto: Frank Drechsler Urheberrechte/ © Frank Drechsler,

Regen sorgte für die eine oder andere Unterbrechung, ganz abgebrochen werden musste aber keine Aufführung. Geht es nach den Theaterleuten, Schauspielern, Helfern und Publikum, soll das nach Möglichkeit auch so bleiben. Denn noch bis zum kommenden Sonntag stehen einige Theaterstücke auf dem Programm.

So können die Besucher neben die beiden Eigenproduktionen des Festivals „Die Legende vom Glück ohne Ende“ und „Die Legende von Sorge und Elend“ beispielsweise noch ein ganz besonderes Gastspiel erleben.
Mit #BerlinBerlin kommt nämlich das Theater Strahl aus der Hauptstadt in den Harz. Im Gepäck haben die Hauptstädter damit ein preisgekröntes Sprechtheater, welches ab Dienstag zweimal auf der Waldbühne in Benneckenstein aufgeführt wird. Die Geschichte handelt vom Bau der Berliner Mauer und wie der „Antifaschistische Schutzwall“ eine Familie über Jahrzehnte zerreißt. Und dann ist plötzlich die Grenze offen. Ausgezeichnet mit dem Friedrich-Luft-Preis für die „beste Berliner und Potsdamer Aufführung des Jahres 2018 und nominiert für den Ikarus-Preis wirft in dem Theaterstück nicht nur ein Blick auf die Geschichte der Berliner Mauer geworfen. Sondern auch darauf, was die Bewohner in der geteilten Stadt voneinander trennte. Und auf vieles, was in der Zeit zwischen Mauerbau und -öffnung dort alles passierte. Auch heute werden im aktuellen gesellschaftspolitischen Diskurs Stimmen laut, die nach Mauern rufen, sich von Globalisierung oder Migration bedroht fühlen und von einer Mauer beschützt werden wollen. Aber können Mauern wirklich etwas aufhalten?

Zu erleben ist #BerlinBerlin ist am 21. August von 20.30 bis 22.45 Uhr und einen Tag später, am 22. August, von 11 bis 13.15 Uhr.
Ebenfalls noch zweimal werden die beiden tragenden Eigenproduktionen des Festivals gespielt. In diesem Jahr ist das zum Einen „Die Legende von Sorge und Elend“, ist ein von Sören Hornung geschriebenes Kammerstück in drei Akten. Es spielt im Jahr 2015. Zwei Frauen und zwei Herren. Eine Familie. Eltern und deren Kinder. Der Vater war einst Grenzer, die Mutter überzeugte Kommunistin. Die Familienharmonie gerät an ihre Grenzen, als die Kinder plötzlich anfangen, Fragen zu jener Zeit zu stellen. Die Eltern weichen Antworten aus, sträuben sich. Es geht um das Auseinandersetzen mit ehemals zwei verschiedenen Systemen, der Vergangenheitsbewältigung und dem jahrelangen Herumtragen von Schuld. Das Stück wird am kommenden Donnerstag und letztmalig am Freitag, jeweils um 20.30 Uhr, aufgeführt.
Das zweite Stück ist „Die Legende vom Glück ohne Ende, die auf dem bekannten DDR-Klassiker „Die Legende von Paul und Paula“ basiert. Die Inszenierung greift die Erzählung von Film und Roman gleichermaßen auf und lässt das „schönste Liebespaar des Ostens“ auf der Freiluftbühne Benneckenstein, zwischen mythischem Harzwäldern und liebestollen Waldwesen erwachen. Ein musikalischer Abend über das Rauschhafte, das Nichtalltägliche, den „Anti-Trott“ der Liebe, „wie Paul sagt.“ Eine atemberaubende Achterbahnfahrt durch politische Zeiten, die uns eingeschrieben sind und Gefühlswelten von Menschen, die wir sein könnten. Und vielleicht kann man ja doch alles haben!? Zu erleben ist das Stück an den letzten beiden Tagen des Festivals, Sonnabend und Sonntag, jeweils um 20.30 Uhr. Beide Aufführungen wurden bereits mehrfach in den vergangenen Tagen vom Publikum gefeiert.

Weitere Informationen sowie Eintrittskarten erhalten Sie unter www.theaternatur.de im Internet.

Halten Mauern etwas auf?

Mit #BerlinBerlin, einem Gastspiel des Theaters Strahl aus der Hauptstadt Berlin, wird beim Festival Theaternatur2019 ein preisgekröntes Sprechtheater auf der Waldbühne in Benneckenstein aufgeführt.

Das Theater Strahl aus Berlin führt im Rahmen des Festivals der darstellenden Künste Theaternatur2019 mit dem Stück #BerlinBerlin ihr preisgekröntes Sprechtheater auf der Waldbühne auf. Foto: Jörg Metzner

Die Geschichte handelt vom Bau der Berliner Mauer und wie der „Antifaschistische Schutzwall“ eine Familie über Jahrzehnte zerreißt. Und dann ist plötzlich die Grenze offen. Benneckenstein (thea). Ausgezeichnet mit dem Friedrich-Luft-Preis für die „beste Berliner und Potsdamer Aufführung des Jahres 2018 und nominiert für den Ikarus-Preis wirft in dem Theaterstück nicht nur ein Blick auf die Geschichte der Berliner Mauer geworfen. Sondern auch darauf, was die Bewohner in der geteilten Stadt voneinander trennte. Und auf vieles, was in der Zeit zwischen Mauerbau und -öffnung dort alles passierte. Die Besucher auf der Waldbühne werden erfahren, dass Ingo wird am 13. August 1961, genau am Tag des Mauerbaus, in Ost-Berlin geboren wurde. Seitdem wird die Existenz des „Antifaschistischen Schutzwalls“ sein gesamtes Leben bestimmen. Seinen Vater wird er niemals kennenlernen, was ebenfalls mit dem Bau der Mauer zu tun hat. Sein Vater Klaus war am Tag des Mauerbaus gerade in West-Berlin. Er steckt in einer Zwickmühle und entscheidet sich erst einmal zu bleiben, ohne sich bei seiner Freundin oder Mutter zu melden. Ingo wird vaterlos aufwachsen. Dagmar, Ingos Mutter verdrangt das Thema und Klaus seine wahre Herkunft, die er in der neuen Heimat verheimlicht. Er heiratet kurz nach dem Mauerbau und bekommt zwei Töchter, Dagmar bleibt alleinerziehende Mutter. Nach über 20 Jahren kommt es jedoch zu einem folgenreichen Wiedersehen von Klaus und Ingos Onkel Dietmar, der sich stets wie ein Vater um Ingo kümmerte. Die Begegnung in der Transitraststatte Michendorf droht zu eskalieren und Dietmar findet heraus, wo Klaus jetzt wohnt. Als Ingos Großmutter und Mutter von Klaus in Ost-Berlin stirbt, schreibt Dietmar ihm einen Brief nach West-Berlin. Den findet Nicole, die alteste Tochter von Klaus. Er kann seine Vergangenheit nun nicht mehr leugnen. Es kommt zum Bruch zwischen ihm und seiner Tochter. Auf der Beerdigung von Oma Gertrud in Ost-Berlin, treffen sich Ingo und seine Halbschwester. Vier Theaterautor_innen aus Ost und West, geboren vor und nach der politischen Wende, haben in einem kollektiven Schreibprozess mit #BerlinBerlin ein Stück über das Leben in einer geteilten Stadt entwickelt. Die Familiengeschichte in Ost und West stellt die Frage nach dem Sinn von Mauern, die uns trennen und immer wieder neu errichtet werden. Auch heute werden im aktuellen gesellschaftspolitischen Diskurs Stimmen laut, die nach Mauern rufen, sich von Globalisierung oder Migration bedroht fühlen und von einer Mauer beschützt werden wollen. Aber können Mauern wirklich etwas aufhalten?

Zu erleben ist #BerlinBerlin ist am 21. August von 20.30 bis 22.45 Uhr und einen Tag spater, am 22. August, von 11 bis 13.15 Uhr.

Weitere Informationen zum Stück, allen anderen Veranstaltungen des Festivals Theaternatur2019 auf der Waldbühne sowie Eintrittskarten erhalten Sie unter www.theaternatur.de im Internet.

DIE MUSICAL NIGHT 2019 im HARZER BERGTHEATER THALE

Erleben Sie DIE Musical Night 2019 auf der wohl schönsten Naturbühne Deutschlands- dem Harzer Bergtheater Thale.

Bekannte Highlights der erfolgreichsten und beliebtesten Musicals, wie „Elisabeth“, „Cats“, „Tanz der Vampire“, „Das Phantom der Oper“ oder „Mamma Mia“ sowie Hits aus weiteren aktuellen internationalen Erfolgsproduktionen werden erklingen und den Abend romantisch mit großen Gefühlen, aufregend und spektakulär werden lassen. 

Als Stargast des Abends wird Mark Seibert erwartet. Er spielte u. a. in „ROMEO UND JULIA“, „WICKED-DIE HEXEN VON OZ“, „JESUS CHRIST SUPERSTAR“ und „TANZ DER VAMPIRE“.

Am 07. September 2019 um 20:00 Uhr werden Darstellerinnen und Darsteller aus erfolgreichen Musicalproduktionen LIVE die Gäste in die Welt des Broadways verführen. 

Tickets sind erhältlich in der Bodetal- Information Thale     
Bahnhofstraße 1, 06502 Thale  
Tel.: 03947 / 77 680 22 sowie   
online unter www.tickets.bodetal.de und www.eventim.de.

Halberstadt – Wein und Genüsse, Geschichten und mehr – Erlebnisabend im Schraube-Museum

Wieder einmal ist das Fräulein Klara, ihres Zeichens Hausmädchen bei der gutbetuchten Familie Schraube, etwas übermütig und lädt sich Gäste ein.

Gerne präsentiert sie die wunderschöne Wohnung aus der Zeit um 1900, die heute bürgerliches Leben der Jahrhundertwende im Original zeigt. Doch Sie ist nicht alleine. Ein guter Freund der Herrschaften ist ebenfalls im Hause, ein echter Weinkenner, der die lange Reise mit dem Zug aus den Pfälzer Landen angetreten hat.
Ein bisschen verliebt ist unser Fräulein Clara auch in den stattlichen Herren aus der Pfalz, warum er wohl noch im Nachthemd ist, wenn die Gäste kommen?
Gemeinsam werden sie Ihnen viel zu berichten haben, zum Leben der Familie Schraube und zu echten Weingenüssen. Erleben Sie einen amüsanten Abend mit Geschichten und einigen Gläsern Wein, der sie sicher etwas beschwipst macht und den Abend verschönert.

Als gute Grundlage für die alkoholischen Genüsse bieten wir natürlich auch einen reichhaltigen Imbiss. Was würde da besser passen, als leckerer Dip, Käse, Salami, Baguette, Obst und Wasser.
… und wie sagen die Halberstädter „Bedenklichkeiten“

„Grad aus dem Wirtshaus komm ich heraus,
Straße wie wunderlich siehst du mir aus!
Rechter Hand, linker Hand beides vertauscht
Straße, ich merke wohl, du bist berauscht!“

Wer Lust hat auf dieses besondere Erlebnis, kann am 13. September 2019, ab 19 Uhr das Fräulein Clara und den Weinkenner Claus Wagner im Schraube-Museum, Voigtei 48 live erleben. Kartenbestellungen zum Preis 34,50 Euro sind unter Tel. 03941/621245 möglich.

Text: Simone Bliemeister/Städtisches Museum Halberstadt

FOTOS:

Fotos: Fräulein Clara und der Weinkenner Claus Wagner im Schraube-Museum. Die beiden haben viel zu erzählen zum Leben der Familie Schraube und über echte Weingenüsse.

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Laroranja – Das Geheimnis der Himmelsscheibe auf der Waldbühne Altenbrak

Laroranja zieht nach dem Tod ihrer Eltern ziellos durch die Wälder. Ihr Vater gibt ihr kurz vor seinem Tod die Himmelsscheibe. Das Geheimnis der Himmelsscheibe nimmt er mit ins Grab.

Auf einer geheimen Versammlung lernt Laroranja Galvano, den Schmied des Dorfes, Vidu den Holzfäller, Kiosan und Toralf kennen. Vom greisen Toralf, einem alten Freund ihres Vaters, erfährt sie, dass die Himmelsscheibe ein Geheimnis verbirgt. Schon bald erfährt Bravox, der Herrscher der Finsternis, von der Existenz der Scheibe und ihren angeblichen Wundern. Bravox will die Scheibe unbedingt in seinen Besitz bringen. Laroranja muss dies verhindern. Kiosan, der Geselle des Schmieds und die Waldgeister begleiten sie auf ihrer abenteuerlichen Reise. Balucan, ein weiser Sternendeuter hilft dem Mädchen, dem Rätsel der Himmelsscheibe näher zu kommen. Im Tal der Raben treffen die Heere des Zeitenläufers und Bravox Hordonenarmee aufeinander. Noch immer ist das Rätsel um die Himmelsscheibe nicht gelöst, doch dann passiert etwas unerwartetes.

Die Himmelsscheibe von Nebra

Die Himmelsscheibe ist einer der bedeutendsten archäologischen Funde des vergangenen Jahrhunderts. Sie zeigt die weltweit älteste konkrete Darstellung astronomischer Phänomene, die wir kennen. Die Himmelsscheibe gibt uns einen Einblick in das Wissen unserer Vorfahren über den Weltenlauf und seine religiöse Deutung vor 3600 Jahren. (Landesmuseum für Vorgeschichte Halle Saale)

Termine:
Sonntag: 4.08.2019 um 15 bis 17 Uhr
Freitag: 9.08.2019 um 20 bis 22 Uhr
Samstag: 10.08.2019 um 20 bis 22 Uhr
Sonntag: 11.08.2019 um 15 bis 17 Uhr

Waldbühne Altenbrak
Rolandseck
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