Archiv der Kategorie: Ratgeber

Stadt Thale – zusammen stark – auch in Krisenzeiten

Die Bodetal Tourismus GmbH hat jetzt einen Marktplatz online für Gewerbetreibende im gesamten Bodetal eröffnet:

www.bodetal-lokal.de

Seit Ostern kann jeder Einzelhändler, Gastronom, Handwerker oder Kunstschaffende des Bodetals sich listen lassen und jeder kann erfahren, wie er z. B. Dienstleistungen erhält.

 „Die Internet-Plattform soll in dieser doch für Jeden krisenbehafteten Zeit einerseits den Unternehmen helfen trotzdem am Markt ihren Stand zu behalten und gleichzeitig den Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu den Dienstleistungen ermöglichen.“ sagt Ronny Große, Geschäftsführer der Bodetal Tourismus GmbH (BTG).

Ronny Große

Geschäftsführer
Intendant Harzer Bergtheater & Waldbühne Altenbrak

Achtung: Veranstaltungshighlights und Tickets über Tel.: 0 39 47 / 77 680 22 oder www.tickets.bodetal.de

Wald im Wandel zur neuen Wildnis

Warum tote Bäume nicht das Ende des Waldes, sondern den Beginn der neuen Waldwildnis einläuten

Ausgedehnte Wälder im Wandel zur Wildnis, wertvolle Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen – im Nationalpark Harz darf die Natur ihren eigenen Weg gehen. Dadurch bietet sich die seltene Gelegenheit, den natürlichen Waldwandel vom ehemaligen Wirtschaftswald hin zum wilden Natur­wald zu erleben. In einigen Bereichen geht dieser Wandel aktuell sehr rasant von statten und die Waldbilder dieser Übergangsphase wirken auf viele Menschen zunächst befremdlich. Wenn man heute durch den Nationalpark Harz wandert, bietet sich auf einigen Waldflächen tatsächlich ein bizarres Bild. Graue Holzgerippe abgestorbener alter Fichten dominieren die Landschaft und wirken auf zahlreiche Einheimische und Gäste schockierend. Viele sorgen sich um den Wald und stellen Fragen zu seinem Zustand.

Die Antwort auf diese Fragen gibt die Natur selbst. Unser Film erklärt die Zusammenhänge in dieser ganz besonderen Baustelle der Natur. Er gibt Einblicke in den Wandel zur Wildnis, lässt Experten aus anderen Nationalparken zu Wort kommen und zeigt, dass der Wald trotz vieler toter Bäume so lebendig und dynamisch ist, wie selten zuvor – schauen Sie mal rein.

https://www.nationalpark-harz.de

Information des Gesundheitsamtes zur aktuellen Situation im Landkreis Harz – Coronaviren

Aktuell ist im Landkreis Harz kein tatsächlicher Fall einer COVID-Erkrankung bekannt. Sowohl im Gesundheitsamt als auch zunehmend in vielen Arztpraxen erfolgen Abstrichuntersuchungen bei Patienten.

Während bis vor ca. einer Woche Menschen im Vordergrund standen, die von einer Reise nach China zurückgekehrt waren, hat sich nun der Fokus auf Rückkehrer aus Italien verlagert.

Im Anbetracht der epidemiologischen Situation muss damit gerechnet werden, dass früher oder später auch im Landkreis Harz Erkrankungsfälle nachgewiesen werden.

Problematisch für die Beurteilung von Fällen ist die Tatsache, dass jahreszeitlich bedingt im Territorium ohnehin gehäuft Erkältungskrankheiten vorkommen, die sich im Erscheinungsbild nicht von einer Infektion durch das neue Coronavirus unterscheiden lassen. So werden derzeit auch Fälle von echter Virusgrippe – Influenza – nachgewiesen. Gleichzeitig kursieren offensichtlich auch verschiedene andere Erreger von Erkältungskrankheiten.

Im Landkreis Harz beteiligen sich etliche Kindereinrichtungen auch an einem Erfassungssystem zur Häufigkeit der wegen Erkältungskrankheiten fehlenden Kinder. Diese zeigt, dass die Zahl von Infektionen hier bereits in der 7. Kalenderwoche hoch gewesen ist.

Um dieser Situation gerecht zu werden, hat das Gesundheitsamt Empfehlungen zu allgemeinen Verhaltensregeln zusammengestellt und diese auf der Internetseite des Landkreises Harz unter www.kreis-hz.de veröffentlicht. Dabei geht es um Händehygiene, Husten- und Nies-Etikette, Empfehlungen für Menschen, die aus Risiko-Gebieten zurückkehren sowie auch Hinweise für Ärzte.

Für Fragen zum Thema ist das Gesundheitsamt des Landkreises wie folgt zu erreichen:

Telefon: 03941/59 70 23 02, – 23 20, – 23 82 während der üblichen Dienstzeiten und

zusätzlich von Montag – Freitag bis 18 Uhr sowie an den Wochenenden von 9 bis 18 Uhr Telefon: 0160 90 63 16 00 Telefon: 0171 18 20 40 4

https://www.wernigerode.de

Hexenzauber im Harz

Ist der Harz eine Hexenküche? Wenn sich bei Unwettern dunkle Wolken an den Oberharzer Bergen festhalten, vom Brocken ein stürmischer Wind weht und sich in das Brausen Hagelschauer mischen, waren früher Ängstliche nicht fern, die nicht nur dahinter ein Hexenwerk vermuteten.

Die Geschichte der Hexen, die als menschliche Handlanger des Teufels galten, ist widersprüchlich und spiegelt die Unwissenheit über, aber auch die Faszination für Zauberei wider. Man nimmt an, dass auch hier eine christliche Umdeutung stattfand: Den Trägern des heil- und naturkundigen Wissens der Vorzeit mit ihren beachtlichen Fähigkeiten wurde der Bund mit dem Teufel nachgesagt, damit auch eine grundsätzlich schlechte Absicht in ihrem Tun. In der vorchristlichen Vorstellungswelt spielten Frauen mit hexenähnlichen Fähigkeiten eine vielfältige Rolle, in ungefähr das, was heute mit „Feen“ oder „Elfen“ verbunden wird. Während Feen und Elfen jedoch bis heute als nichtmenschliche Wesen verstanden werden, konnte jeder Mensch – egal ob Mann oder Frau! – eine Hexe werden. Da im christlichen Verständnis aber die Frau für Verführungen des Teufels empfänglicher war, stellte man sich Hexen im Allgemeinen eher als weibliches Wesen vor. Neben vielen anderen irrigen Annahmen führte dies zu den tausendfach begangenen Hexenverbrennungen in ganz Mitteleuropa zur Zeit der Inquisition, besonders im 15. bis 17. Jahrhundert.

Im Harz finden sich hunderte Sagen und Geschichten, die von den Fähigkeiten der Hexen erzählen. Von Schadenszauber an Mensch, Vieh und Natur, der Verwandlung in jedes beliebige Tier – mit Vorliebe jedoch in schwarze Katzen – und natürlich dem Fliegen wird berichtet. Eine gute Hexe konnte im Harz so ziemlich alles zum Fliegen bringen: Neben dem ‚klassischen’ Besen ist von Ziegenböcken, Flugscharen, Zaunslatten, Töpfen und Hockern die Rede. Mit einer geheimnisvollen Paste beschmierte die Hexe ihr Flugobjekt und sprach: „Stippe hier in, stippe dar in, oben ruter un nirne an!“. Auf ging es in wildem Flug, am Besten vom Hexentanzplatz bei Thale hin zum Brocken! Einige Unglückliche versuchten dies nachzuahmen; haben jedoch mit dem falschen Spruch „Stippe hier in, stippe dar in, oben ruter un alleweg an!“ nichts als blaue Flecken gesammelt… 

https://www.harzinfo.de

Achtung Sturmgefahr! – Warnung vor dem Betreten der Wälder!

Gefahr durch abbrechende Äste und umstürzende Bäume

Laut aktuellen Angaben des Deutschen Wetterdienstes ist am Wochenende und auch Anfang der nächsten Woche mit sehr stürmischen Wetter zu rechnen, das in den Höhenlagen der Mittelgebirge auch Orkanstärke erreichen kann.

Dadurch besteht im Wald eine akute Gefahr für Leib und Leben, weil Äste herunterfallen oder sogar Bäume entwurzelt werden können. Während des Sturmes und auch die ersten Tage danach sollte deshalb auf Waldbesuche unbedingt verzichtet werden, bis evtl. umgestürzte Bäume geräumt sind und noch in den Kronen hängende Äste herabgefallen sind. Bitte nehmen Sie die Warnungen ernst!

https://www.nationalpark-harz.de

Empfehlungen des 58. Deutschen Verkehrsgerichtstages in Goslar

Seit 58 Jahren steht der Deutsche Verkehrsgerichtstag nun als der bedeutendste Kongress seiner Art im Dienste des Verkehrs und des Verkehrsrechts. Seit seinen bescheidenen Anfängen findet er in der alten Kaiserstadt Goslar statt. Goslar ist zum Inbegriff verkehrsrechtlicher Entwicklungen geworden.

Der 58. Deutsche Verkehrsgerichtstag fand vom 29. bis 31. Januar 2020 statt.

Der Deutsche Verkehrsgerichtstag hat sich zu einem über die Grenzen Deutschlands hinaus anerkannten und international beachteten Forum für einen alljährlichen Erfahrungsaustausch über Fragen des Verkehrsrechts – einschließlich der polizeilichen Praxis -, der Verkehrspolitik, der Verkehrstechnik und angrenzender Bereiche der Verkehrswissenschaft entwickelt.

Empfehlungen der Arbeitskreise 2020

Die Empfehlungen der acht Arbeitskreise downloaden…

Arbeitskreis I
Grenzüberschreitende Unfallregulierung in der EU

Arbeitskreis II
Abschied vom fiktiven Schadensersatz?

Arbeitskreis III
Aggressivität im Straßenverkehr

Arbeitskreis IV
Praxistauglichkeit des Bußgeldverfahrens

Arbeitskreis V
Elektrokleinstfahrzeuge

Arbeitskreis VI
Fahranfänger– neue Wege zur Fahrkompetenz

Arbeitskreis VII
Entschädigung von Opfern nach terroristischen Anschlägen

Arbeitskreis VIII
Sicherheit und Passagierrechte auf Kreuzfahrten

Kontakt:

Die Geschäftsstelle des Vereins erreichen Sie in Hamburg unter:

Deutscher Verkehrsgerichtstag
-Deutsche Akademie für Verkehrswissenschaft- e.V.
Baron-Voght-Straße 106 a, 22607 Hamburg
Geschäftszeiten: montags bis freitags von 09:00 bis 12:00 Uhr
Tel. 040 893889, Fax 040 893292
E-Mail: service@deutscher-verkehrsgerichtstag.de
Internet: www.deutscher-verkehrsgerichtstag.de

KlosterCard2020 – Kloster Michaelstein

Mit der KlosterCard2020 können Sie 25% bei jedem* Ticket sparen! Sie haben freier Eintritt ins Museum und können das Klosterfest 2020 mit der KlosterCard2020 besuchen!

* Die KlosterCard2020 kostet 25,- €, gilt vom 1.1.-31.12.2020 auf reguläre, nicht ermäßigte Kartenpreise und Sie ist übertragbar. Pro Konzert kann ein Ticket zum KosterCard-Tarif erworben werden.

Außerdem enthalten: Freier Eintritt in unser Museum (außer Veranstaltungen und Führungen) im Jahr 2020 und freier Eintritt zum Klosterfest 2020! Wenn Sie Veranstaltungskarten mit der KlosterCard kaufen möchten: Bitte zunächst die KlosterCard in den Warenkorb legen und bezahlen, anschließend ausdrucken. Die 12-stellige Nummer auf der KlosterCard benötigen Sie, um die ansonsten nicht sichtbaren Preisstufen auswählen zu können.

https://kloster-michaelstein.reservix.de/artikel

Informationen zum HATIX-Urlauberticket seit 01.01.2020

Einsteigen, zurücklehnen, losfahren – und den Harz auf entspannte, umweltfreundliche Art entdecken? Das gelingt mit dem Harzer Urlaubs-Ticket HATIX. Den kostenfreien Fahrschein für alle öffentlichen Bus und Straßenbahnlinien im Harz erhalten  gästebeitragspflichtige Übernachtungsgäste bequem und unbürokratisch mit der Anmeldung in ihrer Unterkunft.

Als Eintrittskarte für einen komfortablen Harz-Besuch gilt das Urlaubs-Ticket während des gesamten Aufenthalts. Gültig ist es in Verbindung mit dem ausgefüllten Meldeschein bzw. der Gästekarte für alle darauf vermerkten Personen in den Landkreisen Harz, Mansfeld-Südharz und neuerdings während der Pilotphase bis 2022 auch in den Landkreisen Goslar und Göttingen (In den Landkreisen Mansfeld-Südharz und Göttingen ist HATIX nur auf ausgewählten Linien gültig).

Flyer downloaden: HATIX – harzweit mobil…

Was ist HATIX und wie funktioniert es?

Mit HATIX erhalten alle Übernachtungsgäste von Goslar die Möglichkeit kostenfrei mit dem Bus zu fahren. Im Gegenzug für den fälligen Gästebeitrag, den der Gast in seiner Unterkunft zahlt, erhält er eine Meldeschein/ Gästekarte mit integriertem HATIX-Logo. Dieser gilt zusammen mit einem Lichtbildausweis als Fahrschein.

Das HATIX- Ticket ist nur in Kombination mit dem vollständig ausgefüllten Meldeschein/ der Gästekarte gültig. Lediglich die auf dem Meldeschein/ der Gästekarte eingetragenen Personen werden kostenfrei befördert. Das HATIX ist nicht auf andere Personen übertragbar!

Nutzt eine Reisegruppe das HATIX gemeinsam, ist es ausreichend, einen Meldeschein/ Gästekarte durch den Beherbergungsbetrieb ausfüllen zu lassen und mitzuführen (mit Fahrschein). Reist die Gruppe während ihres Aufenthalts getrennt, so ist für jedes Gruppenmitglied eine Ersatzgästekarte durch die Unterkunft ausstellen zu lassen (je ein Fahrschein).

HATIX gilt für die kostenfreie Beförderung von Personen. Wenn es die Fahrzeugkapazität gestattet, können auch Fahrräder kostenfrei transportiert werden, wobei Rollstuhlfahrer, Rollatoren und Kinderwagen Vorrang haben. Im Zweifel entscheidet das Fahrpersonal gemäß den Beförderungsbestimmungen.

Wo gilt HATIX?

Tarifzone 80/ Landkreis Goslar
Stadtverkehr Goslar, Bad Harzburg und Seesen, Skibus Braunlage, viele Überlandfahrten z.B. in Richtung Seesen, Liebenburg, Oberharz
Wichtiger Hinweis: auf den KVG- Buslinien 866 und 875 (Saisonverkehr) müssen pro Fahrgast € 0,50 Tages-Maut im Bus bezahlt werden.

Landkreis Göttingen (Altlandkreis Osterode bzw. ausgewählte Linien)
z.B. Osterode – Clausthal-Zellerfeld, Südharz

Tarifzone 20/ Landkreis Harz
Stadtverkehr Wernigerode, Quedlinburg, Halberstadt und sämtliche Überlandfahrten

Speziell für Übernachtungsgäste aus Goslar gilt das HATIX auf den Linien der Stadtbus Goslar, der RBB, der KVG Braunschweig, der HarzBus GbR, Pülm Reisen, der Verkehrsgesellschaft Südniedersachsen und Hahne Reisen.

Führt die Fahrt über das HATIX-Gebiet hinaus, ist das reguläre Beförderungsentgelt ab dem letzten Ort im HATIX-Gebiet zu entrichten. Im Verkehrsverbund Region Braunschweig ist das Lösen einer Erweiterungskarte im Zusammenhang mit HATIX nicht gestattet.

Wo gilt HATIX nicht?

HATIX gilt nicht in Sonderbussen, Bussen und Zügen des Fernverkehrs, Anrufsammeltaxis (AST), Anruflinientaxis (ALT) sowie in den Zügen des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) und der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB).
Ausnahme: im Landkreis Goslar können die ALT- Linien ohne Komfortzuschlag und die AST- Linien inkl. Komfortzuschlag mit HATIX genutzt werden.

Derzeit ist ein HATIX- Flyer mit sämtlichen Informationen und einer Übersichtskarte in Arbeit. Die Aktualisierung der Seite www.hatix.info erfolgt ebenfalls.

Neue Themeninseln an Brockenstraße entstehen

Blick hinter die Kulissen der Baustelle Natur im Nationalpark Harz

Im Nationalpark Harz darf Natur sich frei entfalten – nach ihren ganz eigenen Regeln. Auch ehemaliger Wirtschaftswald wandelt sich wieder zum wilden Naturwald. Tote Fichten sind Zeichen dieses Wandels und wichtige Lebensgrundlage für viele Lebewesen. Zwischen ihren Silberstämmen wächst eine neue Wildnis heran.

Doch die aktuellen Waldbilder werfen bei vielen Gästen auch Fragen auf. Im Bereich der Brockenstraße entstehen deshalb momentan vier Themeninseln, die einen Blick hinter die Kulissen der Baustelle Natur werfen. Sie erläutern, warum tote Bäume nicht das Ende des Waldes, sondern den Beginn der neuen Waldwildnis einläuten, warum und wo der Nationalpark noch in Naturgeschehnisse eingreift und wo eben nicht.

Die ersten Schilder am Eckerlochstieg stehen bereits. An der bepflanzten Borkenkäfersicherungsfläche direkt hinter dem Nationalparkhaus Schierke trocknen gerade die Fundamente. Vielen Dank an die fleißigen Kollegen unserer Nationalpark-Werkstatt, die Firma movit aus Hardegsen und alle weiteren Helfer für die tolle Unterstützung.

https://www.nationalpark-harz.de

Goslar – Autohaus Deipenau schafft zwei Ladesäulen im öffentlichen Raum

Vier weitere Ladepunkte für Elektrofahrzeuge in der Baßgeige

Goslar. Das Autohaus Deipenau hat zwei neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge mit jeweils zwei Ladepunkten in der Baßgeige geschaffen. Die Bernhard Olbrich Elektroinstallationen-Industrieanlagen GmbH stellte die Säulen auf, die Stadtverwaltung Goslar unterstützte das Vorhaben im Rahmen des Projekts „Goslar unter Strom“ und mit Blick auf die Aufstellung im öffentlichen Raum kommunikativ.

Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk, Arkadiusz Szczesniak, Mathias Brand und Michael Hille von der Stadtverwaltung kamen im Elektroauto der städtischen Poststelle zum Termin, um gemeinsam mit Investor Axel Deipenau und Jörg Döbbel als Vertreter der Firma Olbrich die neuen Ladesäulen in Betrieb zu nehmen. „Es ist schon auffällig, wie viele kurze Wege wir in der Stadt fahren“, sagte der Oberbürgermeister. Was aber für die E-Mobilität fehle, sei die Infrastruktur. „Jeder unserer Partner hilft mit, E-Mobilität attraktiver zu machen.“ Das war auch Ansatzpunkt Axel Deipenaus. Er dachte an die vielen Menschen, die in der Baßgeige arbeiten und zu Hause vor Mehrfamilienhäusern kaum Gelegenheit finden, ihr E-Fahrzeug aufzuladen. „Eigentlich müssten hier in der Baßgeige überall Ladesäulen stehen.“

Das Autohaus Deipenau macht nun mit vier Ladepunkten den Anfang. Bezahlen können Elektromobilisten, die die Akkus ihrer Fahrzeuge aufladen, entweder per Ladekarte oder mittels QR-Code über das Smartphone. Axel Deipenau sieht seine Investition als Service für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für andere E-Autofahrer. Amortisieren werden sich die Ladesäulen wohl nie, schätzt er.

Mit den „Typisch Harz“-Genussboxen ein Stück Harz verschenken

Die beliebten Geschenkboxen können ab sofort vorbestellt werden.

Goslar (htv). Wenn sich Lebkuchen & Co. in den Supermarktregalen tummeln, lassen die Weihnachtsfeiertage nicht mehr lange auf sich warten und ebenso die Frage nach dem richtigen Geschenk für Kollegen, Freunde oder Familie. Mit den „Typisch Harz“- Genussboxen bietet der Harzer Tourismusverband in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, anderen mit einem „Stück Harz“ eine ganz besondere Freude zu machen.

Fünf mit der Regionalmarke „Typisch Harz“ ausgezeichnete Produkte sind in einer attraktiven Geschenkbox verpackt. Gaumenfreuden wie der Fruchtaufstrich „Wintertraum“ von Malzit® mit feinem Mirabellenmark, die Schokoladenspezialität „Lauterberger Lehm“ der 2-Meister-Conditorei Mangold und die Harzer Stracke der Fleischerei Steffen Lambertz werden die Beschenkten begeistern. Ob als Wegbegleiter auf einer Wanderung durch den Harzwald oder als Verdauungshelfer nach einem deftigen Weihnachtsessen – auch der Schierker Feuerstein Kräuter-Halb-Bitter gehört zum regionalen Produktaufgebot der Box. Ideal für den heißen Tee an kalten Wintertagen ist zudem die handgetöpferte und selbstdesignte Tasse von Harz-Keramik (Virtualix GmbH). Mit Unterstützung der Lebenshilfe Goslar werden die Geschenkboxen auch in diesem Jahr liebevoll verpackt. 2018 fanden so über 400 Stück ihren Weg unter den Weihnachtsbaum.

Bestellungen nimmt der Harzer Tourismusverband online unter www.typisch-harz.de oder telefonisch unter 05321 340430 entgegen – solange der Vorrat reicht. Die „Typisch-Harz“-Genussbox kostet 24,90 € inkl. MwSt., Sonderkonditionen für Firmen auf Anfrage. Unter allen Privatbestellungen wird dieses Jahr eine „Typisch Harz“-Genussbox verlost. Pünktlich zur Adventszeit werden die Boxen dann versandt.

Was tun nach dem Abi?

Freiwilliges Ökologisches Jahr – eine Orientierungszeit im Nationalpark Harz

Viele Schulabgänger sind noch unentschlossen, welchen Berufsweg sie einschlagen möchten. Wer eine Auszeit zur Orientierung nehmen und sich gleichzeitig für Natur und Umwelt einsetzen möchte, kann ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) absolvieren.

Sophie Schreiber (l.) und Jakob Husar (r.) absolvieren ein Freiwilliges Ökologisches Jahr im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus

In Niedersachsen stehen über 200 Einsatzstellen für diesen Freiwilligendienst zur Verfügung. Eine davon ist das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus inmitten der Bergwildnis des Nationalparks Harz. Die Freiwilligen führen verschiedene Besuchergruppen – von der Schulklasse bis zur Seniorengruppe durch die wiederentstehende Wildnis. Dabei werden Themen wie die Naturdynamik und Klimawandelfolgen, Hochmoorökologie, der Luchs, die Rückkehr des Wolfes und vieles mehr den Gästen nähergebracht. Zudem betreuen die Freiwilligen die Ausstellungsbesucher und stehen ihnen für verschiedenste Fragen rund um den Nationalpark, die Nationalparkregion und zu Naturschutzstrategien zur Verfügung. Für eigene Projektideen und Umsetzungskonzepte erhalten die Freiwilligen Unterstützung seitens ihrer Einsatzstelle.

Träger des Freiwilligen Ökologischen Jahres in Niedersachsen ist die Alfred-Toepfer-Akademie für Naturschutz. Diese bewirbt u.a. die Einsatzstellen und stellt öffentlichkeitswirksame Schilder bereit, damit die Einsatzstelle auch von außen gleich erkennbar ist. Die beiden Absolventen des Freiwilligen Ökologischen Jahres im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus Sophie Schreiber (links im Bild) und Jakob Husar (rechts) haben das Schild nun am Besucherzentrum befestigt. Sophie Schreiber wurde jüngst medial sehr bekannt, weil sie wichtige Elemente der aktuellen Anti-Müll-Kampagne des Nationalparks Harz konzipiert hat.

https://www.nationalpark-harz.de