Archiv der Kategorie: Museum

Halberstadt, Hasenpflug und Laschkewitz-Brehm Reiselust, Entdeckerfreude und Sinn für schöne Dinge

Ein Ausblick auf eine Sammlung ethnografischer Zeugnisse aus aller Welt

Carl Georg Adolf Hasenpflug gehört zu den großen deutschen Malern seiner Generation. Heute zählt er wieder zu einem der bedeutendsten deutschen Maler in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Die Stadt Halberstadt ehrte Carl Hasenpflug 2002 mit einer ersten, tatsächlich umfassenden Ausstellung seines Werkes aus Anlass seines 200. Geburtstages.

Durch die Ausstellung kam ein Kontakt zur Familie Laschkewitz-Brehm aus Süddeutschland zustande. Sie sind unmittelbare Nachfahren von Carl Hasenpflug.

Sie unterstützten zahlreiche Publikationen des Städtischen Museums zu Hasenpflug und sie verliebten sich in Halberstadt. Eine enge Verbindung entstand.
Seit Frühjahr 2007 suchte Familie Laschkewitz-Brehm nach einer Möglichkeit, ihre auf vielen Reisen zusammengetragenen Sammlungsstücke in einer Ausstellung zu präsentieren.
Es gab eine Idee – den Ausbau der alten Scheune am Schraube-Museum. Das Konzept sah einen Ausstellungsraum für die Sammlung der Familie vor.
Durch die großzügige finanzielle Unterstützung des Ehepaars Laschkewitz-Brehm war eine finanzielle Beteiligung der Stadt nicht notwendig.
Nun wird erstmalig eine Werkschau aus den zahlreichen Schätzen der Familie Laschkewitz-Brehm in der Ausstellungsscheune gezeigt.

http://www.museum-halberstadt.de

Wieder Sonntagsführungen auf der Wasserburg Egeln im Vorharz

Ab Februar beginnen wieder die monatlichen Sonntagsführungen auf der Egelner Wasserburg
Am Sonntag den 2. Februar können Besucher bei einer Führung um 14:00 Uhr mehr über Geschichte der Burg, die ab der Mitte des 13. Jahrhundert Wohnsitz der Edlen von Hadmersleben war, erfahren.

Fast 200 Jahre bestimmten sie über die Geschicke der Stadt Egeln. Am 14, März 1259 gründeten sie in Egeln ihr Hauskloster Marienstuhl.

Danach wurde die Burg Sommerresidenz der Magdeburger Erzbischöfe oder im 30jährigen Krieg auch Wohnsitz eines schwedischen Generalfeldmarschall. Natürlich kann man im Museum der Stadt Egeln auch in die Frühgeschichte der Region um Egeln eintauchen oder dieses vom  „Burgverlies bis zum Bergfried“ erkunden.

In der kleinen Galerie ist letztmalig die aktuelle Sonderausstellung „Weihnachtspyramiden“ zu sehen. Aber die Egelner Wasserburg hat noch viel mehr zu bieten. Im alten Palas der Burg hat heute der Maler und Grafiker Klaus Gumpert seine „Residenz“.  Historische Möbel, Musikinstrumente und viele seiner Bilder laden die Besucher zu einem einzigartigen Kunstgenuß ein. 

Im Anschluß besteht die Möglichkeit die gewonnenen Eindrücke im historischen Café im Palas der Burg bei Kaffee und Kuchen auch kulinarisch auswerten.

Weitere Informationen zu Burg und Veranstaltungen unter www.wasserburg-egeln.de

Wasserburg Egeln,
Wasserburg 6, 39435 Egeln,
Uwe Lachmuth 
Tel. 039268- 30 861 -Fax -30861
Handy 01608162010

KlosterCard2020 – Kloster Michaelstein

Mit der KlosterCard2020 können Sie 25% bei jedem* Ticket sparen! Sie haben freier Eintritt ins Museum und können das Klosterfest 2020 mit der KlosterCard2020 besuchen!

* Die KlosterCard2020 kostet 25,- €, gilt vom 1.1.-31.12.2020 auf reguläre, nicht ermäßigte Kartenpreise und Sie ist übertragbar. Pro Konzert kann ein Ticket zum KosterCard-Tarif erworben werden.

Außerdem enthalten: Freier Eintritt in unser Museum (außer Veranstaltungen und Führungen) im Jahr 2020 und freier Eintritt zum Klosterfest 2020! Wenn Sie Veranstaltungskarten mit der KlosterCard kaufen möchten: Bitte zunächst die KlosterCard in den Warenkorb legen und bezahlen, anschließend ausdrucken. Die 12-stellige Nummer auf der KlosterCard benötigen Sie, um die ansonsten nicht sichtbaren Preisstufen auswählen zu können.

https://kloster-michaelstein.reservix.de/artikel

Sonderstempel 30 Jahre Brockenmaueröffnung

Der Sonderstempel 30 Jahre Brockenmaueröffnung wird bis Ende des Jahres im Brockenhaus für Euch bereit stehen.

Die Wandernadel Sie wandern oder radwandern gern und wollen im Urlaub Natur und Berge genießen?          Dann entdecken Sie den Harz – Deutschlands nördlichstes Mittelgebirge – und werden Sie Harzer Wanderkönig oder gar Wanderkaiser. Erleben Sie Erholung in unbeschwerter Natur und erwandern Sie ihre persönliche „Harzer Wandernadel“.

Finissage mit Schatzgeschichte im Städtischen Museum 19. Januar 2020, 15 Uhr Schatzgeschichten bei Wein:

Wie alles begann… 30 Jahre Städtepartnerschaft Halberstadt und Wolfsburg

In den letzten Wochen zeigte das Museum eine besondere Ausstellung, die sich nun ihrem Ende neigt. Im Rahmen des Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Halberstadt und Wolfsburg präsentierten die Fotoclubs aus diesen Städten ihre Bilder, die Bilder ihrer Stadt. Am Ende dieser Ausstellung soll nun noch einmal der Anlass in den Mittelpunkt gerückt werden. Am Sonntag, dem 19. Januar 2020 heißt es dann wieder: Schatzgeschichten bei Wein: Wie alles begann… 30 Jahre Städtepartnerschaft Halberstadt und Wolfsburg.

Vor 30 Jahren wurde ein Vertrag über eine Städtepartnerschaft zwischen zwei Städten, in zwei Ländern, wie sie unterschiedlicher nicht sein konnten, der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik unterzeichnet.
Im Jahre 1988 nahm die Stadt Wolfsburg Kontakt zur ständigen Vertretung der DDR in Bonn und zum damaligen Staatsratsvorsitzenden der DDR Erich Honecker auf. Immer wieder bemühte sich Wolfsburg und brachte das Thema in zahlreichen Schreiben und bei persönlichen Besuchen zur Sprache. DDR Führung genehmigte schließlich das Vorhaben. So begann die Odyssee der Schreiben und Zuständigkeiten, die eine Kontaktaufnahme mit einer „nichtsozialistischen“ Stadt mit sich brachte. Am 24. Oktober 1989, schon in den Wirren der Wende und des Zusammenbruchs der DDR, konnte der Vertrag in Halberstadt unterzeichnet werden. Seit dem Abschluss des Vertrages ist die gemeinsame Städtepartnerschaft ein Miteinander, das nicht nur auf dem Papier fixiert wurde, eine Partnerschaft, die bis heute wirklich gelebt wird.
An diesem Nachmittag werden Menschen, die am Beginn dieser bis heute gelebten Partnerschaft mit dabei waren aus ihren Erinnerungen erzählen.

Wir möchten Sie herzlich zu dieser Veranstaltung einladen und bitten um Voranmeldung unter Tel. 03941/551474.

http://www.museum-halberstadt.de

HarzHexe – Konradsburg bei Ermsleben im Harz

Hallo ich bin Thea, Eure virtuelle Harzhexe. Ich werde Euch, an viele schöne und historische Orte im Harz führen. Und den Harz, hier unter Harztour.de vorstellen.



Ich stehe hier vor der Konradsburg bei Ermsleben, ein romanisches Kleinod am Harz. Die anderthalb Kilometer südlich von Ermsleben gelegene Konradsburg, am nordöstlichen Harzrand, gehört mit dem um 1200 errichteten Chor zu den bedeutendsten Monumenten der Späht romanik im Harz. Zu verdanken ist die Berühmtheit vor allem der reich gestalteten Krypta mit ihren Pfeilern und Säulen. Weit zurück reicht die Geschichte der Konradsburg. Schon im 11ten Jahrhundert war sie die Stammburg der Edlen von der Konradsburg. Um das Jahr 1120 wurde sie zugunsten eines neuen Wohnsitzes des „Falkensteins“ oberhalb des Selketals aufgegeben. Sie wurde daher in ein Kollegiatstift umgewandelt, das schon bald von den Benediktinern übernommen wurde. Mit dieser Stiftung sollte der Mord an Adalbert von Ballenstedt gesühnt werden. Für den heutigen Besucher ist die einstige Klosterkirche, errichtet um das Jahr 1200 von den Benediktinern, ein eindrucksvolles Bauwerk an der „Straße der Romanik“. Erhalten blieb ein Teil des Querhauses und der schlichte Chor. Der Höhepunkt einer jeden Besichtigung ist die schon erwähnte fünfschiffige Hallenkrypta, die zu den bedeutendsten Denkmalen der spätromanischen Architektur des Harzes zählt. Eine Attraktion ganz anderer Art stellt das Brunnenhaus auf dem Klosterhof dar. Dabei wurde das Wasser mittels Esel-Tretrad nach oben gefördert. Vielen engagierten Bürgern ist es zu verdanken, dass in den 80er Jahren der Verfall der Konradsburg aufgehalten werden konnte. Bis heute ist der „Förderkreis Konradsburg“ hier sehr aktiv. Den Besuchern werden nicht nur sach- und fachkundige Führungen angeboten,
auch ein Cafè und eine schwarze Küche stehen für die Gäste bereit. In Letzterem kann der Besucher zu besonderen Anlässen auch mittelalterliche Köstlichkeiten genießen. Viel Platz im Klosterhof macht die Konradsburg zu einem idealen Gelände gerade für Kinder.
Eure Harzhexe.

HarzHexe – Obscurum das Hexenmuseum in Thale im Harz

Hallo ich bin Thea, Eure virtuelle Harzhexe. Ich werde Euch, an viele schöne und historische Orte im Harz führen. Und den Harz, hier unter HarzTour.de vorstellen.



Heute besuche ich das Obscurum Thale im Bahnhofsgebäude Thale. Es ist Deutschlands größtes Museum der Hexerei und der dunklen Mächte. Ein Besuch für mich als Harzhexe ist natürlich Pflicht. In früheren Jahrhunderten betrachtete man Märchen, Sagen und Gruselgeschichten, welche überliefert wurden als Realität. Dieses faszinierende und einzigartige Museum führt Sie in eine Zeit zurück, in der Zauberei und das „Böse“ überall lauerte. Im Glauben der Menschen waren Hexen, Vampire, Werwölfe, Geister und andere Kreaturen der Nacht Bedrohung, welche Tod und Verderben brachten. Finden Sie heraus, wozu man eine Hexenwaage, Drudensteine oder die Leber eines Einhorns brauchte. Wie schützten sich die einfachen Leute vor den wiederkehrenden Toten, die ganze Dörfer auslöschten? Woran erkannte man eine Hexe? Entdecken Sie Schicksale und Namen hinter den Ausstellungsgegenständen. Mit unzähligen Exponaten und deren Geschichte auf über 400 Quadratmeter Fläche – vom „Vampir von Venedig“, Flugsalben und Krötensteinen über das Grauen der Hexenprozesse bis hin zu Abwehrzaubern gegen den bösen Blick, Rezepturen für den Liebeszauber und der wahren Geschichte der „Zombies“ finden Sie in dieser einzigartigen Ausstellung vieles, was ungläubiges Staunen aber auch Fassungslosigkeit über das Wesen des Menschen vermittelt. In einem umfangreichen Shop gibt es viel zu sehen und kaufen. Das „Unglaubliche“ erwartet Sie im Obscurum Thale.
Eure Harzhexe.

Schatzgeschichten bei Wein: Was sind Rotarier?

10.1.2020, 19 Uhr im Museum – Halberstadt

Rotary, mittlerweile eine der bedeutendsten Service-Organisationen mit 12 Millionen Mitgliederin in 160 Ländern, wurde 1905 vom Anwalt Paul Harris in Chicago, USA, als „Reaktion auf die egoistische Kälte des Geld- und Machstrebens“ gegründet.

Gegenseitige Achtung und Anerkennung der indivudiellen Fähigkeiten jedes Mitmenschen sowie verbindende Freundschaft war und ist rotarisches Hauptanliegen.

Im Gebiet der ehemaligen DDR trat nach anfänglicher Euphorie 1990 ein Werteverlust ein, der einherging mit fehlender Lebensorientierung und sinkendem Selbstbewusstsein der Bevölkerung. Dem sollte mit der durch den Rotary Club Wolfsburg initiierten Gründung eines Pendants in der Partnerstadt Halberstadt entgegen gewirkt werden. Um potentielle Mitglieder dafür zu finden und diesen eine Orientierung im bundesdeutschen Neuland zu vermitteln, wurde eine Vortragsreihe zu politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Themen im Kolpinghaus mit hochkaratigen Referenten, bspw. den VW-Vorständen, vom RC Wolfsburg organisiert.

Nach fast zweijähriger Gründungsphase konnte am 19. Mai 1992 der Rotary Club Halberstadt mit 26 Mitgliedern gegründet werden. Dabei erhielten die Halberstädter Rotarier die hier gezeigte, vom RC Wolfsburg gestiftete Glocke, die seitdem bei jedem Meeting gemeinsam mit den Wimpeln der befreundeten RC zum Einsatz kommt. Sie gehört mit der hier ausgestellten Präsidentenkette zu den ältesten und zugleich wertvollsten, zeremoniellen Insignien des RC Halberstadt. Nicht jeder RC hat so eine Kette, die bei besonders offiziellen und festlichen Anlässen vom Präsidenten getragen wird. Die Halberstädter Kette ist ein Geschenk des über den RC Wolfsburg vermittelten Partner-Rotary Club Luton in England. Sie trägt die Namen aller bisherigen Präsidenten und einer Präsidentin des RC Halberstadt – ein Name für jedes rotarische Jahr.
Das „selbstlose Dienen“ ist das Leitprinzip der rotarischen Idee, daher begleitet und unterstützt der RC Halberstadt zahlreiche gemeinnützige Projekte vor Ort und weltweit. Zu den ersten großen karitativen Projekten der Halberstädter Rotarier gehörten u. a. die Unterstützung des Kreispflegeheims Huysburg in Dingelstedt (1991), der Jugendbegnungsstätte „Manna“ in Halberstadt (1993), der Kinder- und Jugendkantorei im Dom, der Errichtung der „Steine der Erinnerung“ (1992) sowie das Blindenrelief von Halberstadt auf dem Fischmarkt (1999).

Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte und mit Mitgliedern des Vereins ins Gespräch kommen möchte, laden wir herzlich am 10. Januar 2020 um 19 Uhr in das Städtische Museum, Domplatz 36 ein.

Voranmeldung ab sofort möglich unter: Tel. 03941/551474 oder über staedtischesmuseum@halberstadt.de.

http://www.museum-halberstadt.de

HarzHexe – Kloster Michaelstein bei Blankenburg im Harz

Hallo ich bin Thea, Eure virtuelle Harzhexe. Ich werde Euch, an viele schöne und historische Orte im Harz führen. Und den Harz, hier unter Harztour.de vorstellen.



Heute das Kloster Michaelstein bei Blankenburg im Harz.
Wie zur Gründungszeit im Jahr 1146 liegt Michaelstein auch heute noch abseits des städtischen Lebens von Blankenburg in idyllischer Harzrandlage. Es erlebte im Mittelalter eine längere wirtschaftliche Blütezeit. Im Jahr 1543 legte der letzte katholische Abt sein Amt nieder, die Grafen von Blankenburg übernahmen das Kloster. Heute hat das Kloster Michaelstein der Sitz der Musikakademie Sachsen-Anhalt für Bildung und Aufführungspraxis. Außerdem ist das Kloster ein beliebtes Ausflugsziel an der Straße der Romanik. Es kann besichtigt werden und bietet ganzjährig Veranstaltungen an. Das Viereck der Mönchsgebäude um den Kreuzgang bildet den Mittelpunkt des Klosters. Die Anordnung der Arbeits- und Wohnräume der Mönche und Laienbrüder im Erdgeschoss der Klausur entspricht weitestgehend dem so genannten Idealplan einer Zisterzienserabtei. Dank umfangreicher Sanierungs- und Baumaßnahmen in der jüngeren Zeit sind diese Räumlichkeiten aus der spätromanischen und gotischen Zeit gut erhalten. Zwei Klostergärten mit zahlreichen Pflanzenschätzen sind ein weiterer Anziehungspunkt. Beide wurden nach Vorbild mittelalterlicher Pläne und Aufzeichnungen gestaltet. Im Kräutergarten gedeihen etwa 260 Pflanzensorten. Der Gemüsegarten zeigt die frühere pflanzliche Nahrungsvielfalt. KlangZeitRaum – Dem Geheimnis der Musik auf der Spur Von Anfang an erfüllte auch Musik die ehrwürdigen Klosterräume: Einst war es der Gesang der Zisterziensermönche, heute lassen hier die Gäste der Musikakademie ihre Stimmen und Musikinstrumente erklingen.
Eure Harzhexe.

Mitmachausstellung für Familien öffnet ihre Türen im Schraube-Museum.

Wohnkultur um 1900 in Halberstadt.

Am 6. Dezember eröffnete das Städtische Museum erstmals eine reine Kinder- und Jugendausstellung mit dem Titel „LiebeLiebe – lots of love“.

Diese Mitmach-Ausstellung für Familien wird in der Ausstellungsscheune des Schraube-Museums in der Voigtei 48 bis 29. März 2020 präsentiert.

Die Eröffnung wird der Nikolaus persönlich mit Kindern aus Halberstädter Kindereinrichtungen und Schulen vornehmen. Ab 11 Uhr ist die Ausstellung dann freigegeben, dann heißt es: Mitmachen – Anfassen erlaubt.

Dabei geht es um das große unfassbare Ding, das zwischen den Menschen existiert – die Liebe. Doch handelt es sich dabei nicht nur um die Beziehung zwischen zwei Menschen, denn Liebe ist weit mehr. Zu ihr gehört der ganze Bereich der zwischenmenschlichen Gefühle, zu den Eltern, Großeltern, Geschwistern, Verwandten sowie Freunden. Daneben sind Glück und Nächstenliebe, Geborgenheit und Heimat ebenso ganz spezielle Ausdrücke von Liebe, die in dieser Ausstellung nachempfunden und verbildlicht werden.

Die „liebe“ Liebe begleitet uns von Anfang an, ein Leben lang – als größtes Glück, Hoffnung, Wunschbild für ein erfülltes Leben oder wenn die Liebe fehlt als Verlust und tiefer Schmerz! Dazu verändert Sie sich unablässig mit steigendem Alter und Erfahrung.

Die „Fünf Zimmer“ geben der Ausstellung ihren Rahmen. In der „Wohnküche“ dreht sich alles um das soziale Miteinander in einer Familie, um Pflichten und Alltägliches im Zusammenleben. Im „Bad“ geht es um das eigene Ich, die eigenen Wünsche, Sehnsüchte, Zweifel. Das „Schlafzimmer“ ist die Welt des Bettes, Rückzugsort, Kuschelkoje. Das „Kinderzimmer“ blickt auf die anderen Generationen: Würde ich so leben wollen wie meine Eltern oder Großeltern? Im „Festsaal“ können die Besucher Liebesbriefe schreiben. Vordrucke liegen bereit. Am „Liebeskraftmesser“ können Paare testen, wie stark ihre Zuneigung zueinander ist.
Diese Ausstellung entstand 2018 aus Beiträgen eines Geschichtenwettbewerbs im UNIKATUM Kindermuseum Leipzig und ist nun auf Wanderschaft in Halberstadt.

http://www.museum-halberstadt.de

Schaubergwerk Büchenberg

Möchten Sie einmal hinter die Kulissen eines Bergmannes schauen? Dann heißt es für Sie „Glück Auf“ im Schaubergwerk Büchenberg am Rand des schönen Harzortes Elbingerode.

Untertage können Sie erleben wie die Bergleute die so wichtigen Erze bis 1970 mühsam ans Tageslicht förderten. Alle Maschinen sind voll funktionsfähig und werden in dem original erhaltenden Bergwerk anschaulich erklärt und vorgeführt.

Darüber hinaus bestechen die bedeutenden Gesteinsarten mit einer einzigartigen Farbenpracht.

Nicht nur Groß und Klein, auch Rollstuhlfahrer, können an der ca. 75-minütigen spannenden Führung teilnehmen und das Bergbauflair in sich aufnehmen.
Ein besonderes Erlebnis für Gruppen ist auch das original „Harzer Tzscherperessen“ Untertage.

Mit der HarzCard erhalten Sie freien Eintritt incl. Führung in das Bergwerk. Weitere Infos dazu unter www.harzcard.info.

Schaubergwerk Büchenberg
Büchenberg 2
38875 Oberharz am Brocken / OT Elbingerode

Tel.: 039454 / 42200
Fax: 039454 / 89485

info(at)schaubergwerk-elbingerode.de
www.besucherbergwerke-elbingerode.de

Romantische Burgweihnachten in Egeln im Vorharz

Am Sonntag den 15. Dezember öffnet die Egelner Wasserburg ihre Pforten zu den „Romantischen. Burgweihnachten“.

Um 14:00 Uhr wird der Markt von den Einetaler Blasmusikanten eröffnet.

Danach trägt der gemischte Chor Egeln weihnachtlichen Melodien aus aller Welt vor.

In der Freilichtbühne „Alter Pferdestall“ sind die Egelner Burgmäuse mit einer Weihnachtsrevue zu erleben und auch die Kinder der Kita Bördespatzen gestalten ein kleines Programm.

Auch das Museum mit seinen vielfältigen Ausstellungen und der Begehung des Bergfriedes hat für interessierte Besucher geöffnet. In der kleinen Galerie gibt es eine Sonderausstellung mit Weihnachtspyramiden.

Auf dem kleinen Markt gibt es wieder allerlei Leckereien aus Taverne und Backstube, Imkerhonig, Räucherkäse und Holzspielzeug. In der Burgschmiede der Unterburg kann man dem Hofschmied Reiner Quast bei seinem Handwerk zusehen. Im Vereinshaus des Förderverein Wasserburg und im historischen Café im Palas der Burg gibt es Kaffee, Kuchen und allerlei Brauchtum zur Weihnachtszeit. Die Ritterklause, ein großes Gewölbe unter dem Palas, verwandelt sich in eine mittelalterliche Taverne in der die Spelludin Engelstrompete in Lieder und Geschichten von ihrer Reise über die Erdenscheibe berichtet. Den ganzen Nachmittag über können an der Bastelstraße des Jugend- und Freizeitzentrum unter Anleitung kleine Geschenke gebastelt werden. Das Burgpuppentheater spielt mehrmals das neue Stück „Die verzauberten Lebkuchen“.

Wenn dann mit Anbruch der Dämmerung der Burghof von Fackeln und Feuerkörben erhellt wird, kommt der Burgherr Otto von Hadmersleben um die artigen Kinder zu beschenken. Der Eintritt ist frei. 

Weitere Informationen zu Burg und Veranstaltungen unter www.wasserburg-egeln.de

Wasserburg Egeln, Wasserburg 6, 39435 Egeln, Uwe Lachmuth Tel. 039268- 30 861 -Fax -30861 Handy 01608162010

Schatzgeschichten bei Wein im Städtischen Museum Halberstadt

Am 13. Dezember 19 Uhr – Anekdoten aus 30 Jahre Verbundenheit.

Es ist der 9. November 1989, ein Tag, den Menschen in Ost und West, bis heute nicht vergessen haben. Denn während einer Pressekonferenz verkündete Günter Schabowski eine neue Reiseregelung: Jeder DDR-Bürger könne demnach jederzeit aus der DDR ausreisen und zwar „…sofort, unverzüglich.“ Kurze Zeit später läuft eine Meldung um die Welt: „Die Mauer ist offen.“ Der Weg zur deutschen Wiedervereinigung war bereitet.

Genau 30 Jahre später öffnet das Städtische Museum eine Sonderausstellung, die mit diesen Ereignissen eng verbunden ist. Denn am 24. Oktober 1989 kam es zu einer ungewöhnlichen Partnerschaft zwischen Ost und West – Halberstadt und Wolfsburg schlossen einen Vertrag und besiegelten ihre noch „internationale“ Städtepartnerschaft. Ein Beispiel für eine tatsächlich auch aktiv gelebte Partnerschaft stellt die ebenso schon drei Dekaden währende Freundschaft der Vereine von Fotofreunden aus beiden Kommunen dar. Zum Jubiläum präsentieren der fotoclub Wolfsburg e.V. und der Halberstädter Fotoklub e.V. unter dem Titel „In der Stadt“ eine gemeinsame Ausstellung, die zunächst in der Bürgerhalle in Wolfsburg und nun ab 9. November im Städtischen Museum gezeigt wird.
Zahlreiche Aktionen begleiten diese Ausstellung, u.a. findet die Veranstaltungsreihe mit Zeitzeugen „Schatzgeschichten bei Wein“ im Museum ihre Fortsetzung. Das Publikum kann dabei Erinnerungen und Erfahrungen rund um „30 Jahre Städtepartnerschaft Wolfsburg und Halberstadt“ im Museum lauschen und sich mit Zeitzeugen darüber austauschen.

Am Freitag, dem 13. Dezember um 19 Uhr heißt es dann wieder „Schatzgeschichten bei Wein“. Mitglieder beider Fotoclubs erinnern sich. „Gelebte Partnerschaft, Halberstädter und Wolfsburger Fotofreunde bis heute verbunden. Geschichten und Anekdoten der letzten 30 Jahre“, so das Thema dieses Abends, zu dem wir ebenfalls herzlich einladen.

Aufgrund begrenzter Platzkapazitäten wird um Anmeldung gebeten unter Telefon 03941-551474 oder per E-Mail staedtischesmuseum@halberstadt.de.

http://www.museum-halberstadt.de