Archiv der Kategorie: Museum

HarzHexe – Carlswerk bei Mägdesprung im Selketal im Harz

Hallo ich bin Thea, Eure virtuelle Harzhexe. Ich werde Euch, an viele schöne und historische Orte im Harz führen. Und den Harz, hier unter Harztour.de vorstellen.

Ich stehe hier vor dem Carlswerk in Mägdesprung.
Sie sehen hier die ehemalige Werkhalle des Eisenhüttenwerkes in Mägdesprung. In der sogenannten “Neuen Maschinenfabrik” sind heute viele historische Maschinen zu betrachten. Die Maschinenfabrik Carlswerk in Mägdesprung entstand im Jahr1865 als Werkhalle für die Herstellung von Sondermaschinen. Der Komplex zählt zu den seltenen historischen Industrieanlagen und Denkmalen des 19. Jahrhunderts. Die Maschinenausstattung im Erdgeschoss ist im Originalzustand erhalten. Mechanische Bearbeitungsmaschinen, Werkbänke und Spindeln geben Einblick in die Arbeitskultur im Werk. Im Obergeschoss informiert eine Dauerausstellung über die Geschichte der Mägdesprunger Eisenhütte. Ein Besuch dieser Ausstellungsstücke im Selketal lohnt sich auf alle Fälle.
Eure Harzhexe.

Goslar – 360 Grad 3D-Rundgang ehemaliges Odeon-Theater

Das Odeon-Theater war über viele Jahrzehnte ein Ort für Kultur und Tagungen.

Im August 2012 senkte sich leider aufgrund von anstehenden Brandschutz- und Sanierungsmaßnahmen für immer der Vorhang. Künftig wird das Gebäude unter Beibehaltung der historischen Fassade für Wohnungen genutzt. Zur Erinnerung können Sie hier noch einmal durch das bereits teilgeräumte Theater streifen.

https://www.goslar.de

Abendvortrag: Klöster am Harzer Klosterwanderweg.

Die Benediktinerabtei Ilsenburg und das Benediktiner Nonnenkloster Drübeck.

Weit sichtbar ist sie, die Silhouette der Halberstädter Kirchtürme. Zahlreiche Kirchen, nicht zuletzt durch die einstige Bedeutung Halberstadts als Bischofssitz entstanden, bestimmen auch heute noch das Stadtbild. Doch auch vor den Toren unserer Stadt ist die Anzahl der noch vorhandenen Kirchen und Klöster erstaunlich groß.

Wer sich auf ihre Spuren begibt, kann dem Harzer Klosterwanderweg folgen. Immerhin hat er eine Länge von 94 km und verbindet auf naturbelassenen Wegen zwischen dem Kloster St. Marien in Quedlinburg zum Kloster Wendhusen bei Thale bis nach Kloster Grauhof bei Goslar insgesamt zwölf Anlagen.

Aus diesem Grund wird Heinz A. Behrens am 18. März bei seinem Vortrag zwei heute noch vorhandene und kulturgeschichtlich und kunstgeschichtlich bedeutende und in ihrer Schönheit hervorstechende Klöster in den Mittelpunkt seiner Ausführungen stellen.

Es geht um zwei überaus interessante Klosteranlagen, die Benediktinerabtei Ilsenburg und das Benediktiner Nonnenkloster Drübeck.
Dabei wird deren Entstehungsgeschichte, die eng mit dem Bistum Halberstadt verbunden war, behandelt. Schwerpunkt seiner Ausführungen ist jedoch deren Baugeschichte auf der Grundlage neuerer Erkenntnisse und eigener archäologischer Untersuchungen. So konnten beispielsweise in Ilsenburg mehrere Warmluftheizungen entdeckt und dokumentiert werden. Weiterhin ist hier die konzeptionelle Entschlüsselung des Refektoriums gelungen.
Das benachbarte Benediktiner Nonnenkloster Drübeck beinhaltet in seiner Kirche wertvolle Bauplastik, die sich in einem nunmehr korrigierten Baualterplan
gut einfügen lässt. Geschichtlich ist diese Institution mit dem frühen Kanonissenstift in Thale/Wendhusen vergleichbar. Genealogische Verbindungen hierhin erhellen die vorromanische Epoche im Harzgebiet.

Folgen sie Herrn Behrens und begeben sich mit ihm auf eine Zeitreise in die Vergangenheit und Gegenwart dieser beiden sehenswerten Klosteranlagen im Harzgebiet.
Der Vortrag beginnt am 18. März um 19 Uhr im Städtischen Museum Halberstadt, Domplatz 36. Der Eintritt kostet 3 Euro. Voranmeldungen werden bereits unter Tel. 03941/551474 oder aufsicht@halberstadt.de entgegengenommen.

http://www.museum-halberstadt.de

Zeitkapsel und Sonderausstellung in Gedenken an die Zerstörung Halberstadts vor 75 Jahren

Grüße und Gedanken in die Zukunft
Halberstädter schicken Grüße und Gedanken in einer Zeitkapsel in die Zukunft

Am 8. April 1945 jährt sich zum 75. Mal die Zerstörung Halberstadts durch einen verheerenden Bombenangriff. Das „Rotenburg des Nordens“, wie unsere schöne Stadt genannt wurde, ging unwiederbringlich in weiten Teilen verloren. Vielen Menschen wurde am 8. April in nur 30 Minuten ihrer Zukunft genommen. Noch heute finden wir Spuren dieser Zerstörung. Aber auch die Zeichen des Wiederaufbaus, des neuen Lebens prägen das Bild unserer Stadt.

Aus diesem Anlass erinnert das Städtische Museum Halberstadt mit einer Sonderausstellung unter dem Titel:
„Der 8. April 1945. Halberstadt brennt“
an diesen Schicksalsschlag. Die Ausstellung wird vom 8. April bis zum 24. April 2020 in der Rathauspassage Halberstadt zu sehen sein.

75 Jahre nach der Zerstörung und 30 Jahre nach der Wiedervereinigung haben die Halberstädter ihrer Stadt ein neues Gesicht gegeben. Sie haben die Trümmer beseitigt, die Kultur-und Sporteinrichtungen wiederaufgebaut, Wohnungen, Geschäfte und Betriebe neu entstehen lassen. Träume und Wünsche konnten verwirklicht werden und doch bleibt noch manches zu tun.
75 Jahre in Frieden zu leben ist ein großes Privileg, das wir erfahren durften.

Projekt Zeitkapsel

Sagen wir doch den Menschen in der Zukunft wie uns unserer Stadt heute gefällt. Was haben wir erreicht, was wollen wir noch erreichen und was gefällt uns nicht und kann oder muss noch verändert werden? Was möchten wir zukünftigen Menschen in unserer Stadt mit auf den Weg geben? Oder schicken wir einfach unseren Kindern und Enkeln einen Gruß aus dem Heute in das Jahr 2045!

Der Geschichtsverein und das Städtische Museum rufen alle Halberstädter auf:
Schicken Sie Grüße und Gedanken mit einer Zeitkapsel in die Zukunft!


Am 26. April 2020 verschließen wir die Zeitkapsel. Im Stadtarchiv verwahrt, soll sie am 8. April 2045 von der nächsten Generation geöffnet werden.
Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Grüßen Sie Ihre Familie, schicken Sie Ihre Wünsche für unsere Stadt in die Zukunft. Schreiben Sie, was Sie sich wünschen, wie Halberstadt sich entwickeln soll, was Ihnen heute gefällt und was nicht oder schreiben Sie was Ihnen wichtig war in ihrem privaten oder beruflichen Leben, was sie besonders beeindruckt hat, an welche Ereignisse in unserer Stadt Sie gern zurückdenken. Oder schicken Sie ein Foto von ihrem Lieblingsplatz in die Zukunft. Bleiben Sie anonym oder stellen Sie sich vor. Auch die nächste Generation wird neugierig sein.

Oder macht ein „Selfie in die Zukunft“, schickt es an schatzjahre@halberstadt.de.
Wir drucken es aus und legen es ebenfalls in die Zeitkapsel!

Werfen Sie ihren Brief (max. A4) in die Zeitkapsel oder schicken Ihren Brief an das Städtische Museum Halberstadt mit dem Stichwort „Zeitkapsel“ auf dem Umschlag. Dieser wird dann von uns ungeöffnet in die Zeitkapsel gelegt.

Die Aufstellung der Zeitkapsel erfolgt am 8. April 2020, um 13 Uhr, gemeinsam mit der Eröffnung der Sonderausstellung zum Gedenken an den 75. Jahrestag der Zerstörung Halberstadts „Der 8. April 45. Halberstadt brennt“ in der Rathauspassage.

Zur Lesung „Ende einer Geschichte“ mit Dr. Thomas Combrink, am 26. April, um 11 Uhr, im Städtischen Museum Halberstadt wird die Zeitkapsel versiegelt.

http://www.museum-halberstadt.de

Goslarer Kultur neu entdecken: interaktive 360 Grad 3D-Rundgänge

360 Grad 3D-Rundgang Kaiserpfalz

Die zwischen 1040 und 1050 errichtete Kaiserpfalz ist ein Muss für jeden Goslar-Besucher.

Falls Sie noch keine Gelegenheit hatten, dieses einzigartige Denkmal weltlicher Baukunst „live“ zu erleben, können Sie sich hier virtuell einen Eindruck verschaffen.

https://www.goslar.de

Vorfahren aus der Bronzezeit im HöhlenErlebnisZentrum Bad Grund

Das „Museum am Berg“ stellt die älteste genetisch nachgewiesene Großfamilie vor.

Rekonstruiert von Schnaubelt & Kieser, Wild Life Art Breitenau/Westerwald, wurden die Gesichter eines Vaters, einer Mutter und ihrer Tochter.

Das Museum – Die „älteste“ Großfamilie der Welt

Weltweites Aufsehen genießen die Toten aus der Lichtensteinhöhle. Diese Höhle, die etwa 15 km entfernt im Gipskarst am Südharzrand nahe Osterode liegt (teilweise falsch verbreitet als „Lichtenberghöhle”), war vor fast 3000 Jahren das Grab eines bronzezeitlichen Familienclans. Das Museum ist der Familie und den sensationellen Forschungsergebnissen gewidmet. Sie zählen zu den Höhepunkten der europäischen Höhlenarchäologie.

Im Höhlengrab haben sich tausende Knochen so gut erhalten, dass Forscher der Universität Göttingen die Analyse alter DNA weiterentwickeln und erstmals überhaupt Verwandtschaftsbeziehungen einer frühgeschichtlichen Menschengruppe genetisch beweisen konnten – eine einmalige krimiähnliche Analyse, bei der inzwischen 70 Individuen ermittelt wurden. Genauso spektakulär war der Nachweis heute lebender, wahrscheinlicher Nachfahren der „Lichtensteiner“.

Dank der DNA und anhand vielfältiger Funde zeigt die Ausstellung mit lebendigem Bezug zum Heute das bereits hochentwickelte Leben und das Sterben des Clans. Sie finden hier den weltweit bislang ältesten und, wenn auch lückenhaft, mit den wahrscheinlichen Nachfahren auch längsten genetisch belegten Stammbaum einer Großfamilie!

Ein originalgetreuer Nachbau des Höhlengrabs schwebt unter dem Dach des Höhlenmuseums. Groß und Klein können hindurch kriechen sowie lebensnah rekonstruierten Gesichtern in die Augen sehen. Trickfilme erwecken bronzezeitliche Felsbilder zum Leben.

Das Museum entdecken Sie in Eigenregie. Ergänzend als weitere Erlebnisebene sind gegen eine kleine Gebühr über Kopfhörer imaginäre Gespräche zwischen Vorfahren und Nachfahren zu hören. Den Wunsch nach Museumsführungen bitte rechtzeitig voranmelden.

https://www.hoehlen-erlebnis-zentrum.de

Besucherführung mit Harzer Brotzeit

Für Gruppen bieten wir eine typische Harzer Brotzeit an.

Frisches Bäckerbrot belegt mit Harzer Wurst sowie Schnitten mit Schmalz, Harzer Käse und Zwiebel haben wir für Sie vorbereitet.

Im Tzscherperraum, der mit vielen Kerzen illuminiert ist, stehen die gedeckten Tische bereit. Ein Schierker Feuerstein (Kräuterlikör) sorgt für Wohlbehagen im Magen.

Inklusive

– Führung durch das Schaubergwerk
– Harzer Imbiss Untertage (Brot, Schmalz, Harzer käse, Wurst)
– Fahrschnaps

Mindestteilnehmerzahl 20 Personen

Preis pro Person:  19,00 €

Gruppen unter 20 Personen auf Anfrage.

Diese Veranstaltung dauert inkl. Führung ca. 2 Stunden.

Zubuchbare Angebote

Zusätzlich zur Harzer Brotzeit können Sie auch Getränke (alkoholfrei Getränke und Bier unbegrenzt) dazu buchen. Preis pro Person € 6,00

Hirtenpeitschen vom Harzer Roten Höhenvieh und Spreewaldgurken Preis pro Person € 4,00

http://www.schaubergwerk-elbingerode.de

Auch im März Sonntagsführung in Egeln auf der Wasserburg

Am Sonntag den 1. März lädt das Museum der Egelner Wasserburg um 14:00 Uhr zur nächsten öffentlichen Führung ein.

Mit dem Burgherren Otto von Hadmersleben geht es durch die 800jährige Geschichte „Vom Burgkeller bis zum Bergfried“ und es öffnen sich Türen die dem normalen Besucher verschlossen sind.

Ein Museumsbesuch mit Begehung des 32m hohen Bergfriedes ist inklusive. Auch der Maler und Grafiker Klaus Gumpert hat von 15:00 Uhr bis 16:00 Uhr sein Atelier geöffnet. Dort kann man nicht nur viele von ihm gemalte Bilder anschauen oder seine Musikinstrumenten Sammlung bewundern, sondern auch einen Termin vereinbaren um sich selbst oder Familienangehörige malen zu lassen. Im historischen Café im Palas der Burg kann der Besuch dann auch kulinarisch abgerundet werden.

Weitere Informationen zu Burg und Veranstaltungen unter www.wasserburg-egeln.de

Wasserburg Egeln,
Wasserburg 6, 39435 Egeln,
Uwe Lachmuth 
Tel. 039268- 30 861 -Fax -30861
Handy 01608162010

Sonderausstellung im Museum: Fast ein Jahrhundert Leben. Werner Hartmann – Chronist der Stadt Halberstadt

Die bedeutende Geschichte des 1200jährigen Halberstadt hat in der Vergangenheit viele Heimatforscher fasziniert, zum großen Teil interessierte Laien aber auch Fachhistoriker.

Einer der bedeutendsten ist und bleibt Werner Hartmann. Er ist ein Zeitzeuge und Chronist der Halberstädter Geschichte und seit 2003 Ehrenbürger der Stadt Halberstadt.

Seine Forschungen umfassen den Zeitraum der letzten 70 Jahre, geben Zeitzeugenberichte wieder, werten Quellen aus, erklären die Folgen und zeigen Schicksale. Im Ergebnis seiner intensiven Sammlungs- und Forschungstätigkeit entstanden zum Teil sehr umfangreiche Dokumentationen, Broschüren, Bücher und Filme. Werner Hartmann hat beispielhaftes geleistet.

Entstanden ist ein umfangreiches Archiv, das die Geschichte Halberstadts in einzigartiger Weise dokumentiert und auswertet. Über 120 veröffentlichte Arbeiten, über 500 unveröffentlichte Arbeiten, zahlreiche Quellensammlungen zur Halberstädter Geschichte und zur Geschichte des gesamten Harzkreises, ca. 10.000 Fotoaufnahmen und 5000 Dias gehören zur einzigartigen Sammlung, die Werner Hartmann in den vergangenen Jahrzehnten zusammengetragen hat. Keine vorhandene Sammlung gibt so ausführlich die Geschichte der 1200jährigen Bischofsstadt Halberstadt wieder, beschäftigt sich mit zahllosen Persönlichkeiten und Sachthemen dieser Stadt. Mittlerweile ist Werner Hartmann 96 Jahre alt. Er hat sich entschlossen, sein einzigartiges Archiv der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Im vergangenen Jahr übereignete er seine Sammlung testamentarisch, notariell beglaubigt, nach seinem Ableben der Stadt Halberstadt mit der Auflage, diese als geschlossenes Archiv zu führen und öffentlich nutzbar zu machen.
Um dieses Testament zu erfüllen, wollen wir, die Stadt Halberstadt, bereits zu seinen Lebzeiten versuchen, das Archiv so weit wie möglich zu erschließen und digital zu erfassen, da die einzigartige Möglichkeit besteht, den „Autor der Sammlung noch persönlich in die Aufarbeitung des Archivgutes einzubeziehen.

Nach einem zweijährigen Projekt wird nun erstmals sein Lebenswerk öffentlich in dieser Ausstellung präsentiert.

Anlässlich der neuen Sonderausstellung im Städtischen Museum Halberstadt „Fast ein Jahrhundert Leben. Werner Hartmann. Chronist der Stadt“ und nicht zuletzt in Andenken an die in diesem Jahre vor 75 Jahren erfolgte Zerstörung unserer Stadt, hat der Geschichtsverein die bereits lange vergriffene Publikation von Werner Hartmann „Halberstadt brennt.

Eine Dokumentation über Halberstadt im Luftkrieg 1944-1945, insbesondere über die Zerstörung der Stadt am 8. April 1945″ neu herausgegeben. Ab sofort ist das Buch im Städtischen Museum sowie in der Buchhandlung Schönherr für 13,95 € wieder erhältlich.

Eröffnung: 15. Februar 2020, 15 Uhr

Ausstellungsrundgang: 22. März und 7. Juni 2020, 15 Uhr

Schatzgeschichten bei Kaffee und Kuchen: Ein Chronist erzählt: Werner Hartmann – Der 8. April 19455. April 2020, 15 Uhr

Internationaler Museumstag, 17. Mai 2020 (Eintritt frei), Ausstellungsrundgang, 15 Uhr

Finissage: 16. August 2020, 15 Uhr

http://www.museum-halberstadt.de

HarzHexe – Höhlenwohnungen Langenstein im Harz

Hallo ich bin Thea, Eure virtuelle Harzhexe. Ich werde Euch, an viele schöne und historische Orte im Harz führen. Und den Harz, hier unter Harztour.de vorstellen.



Als Höhlenwohnungen Langenstein werden zwölf Höhlenwohnungen im zur Stadt Halberstadt gehörenden Ortsteil Langenstein im Harz bezeichnet. Zwei der Wohnungen befinden sich im Bereich der ehemaligen Altenburg, die anderen zehn Wohnungen liegen hier am Schäferberg. Hier sind einige Wohnungen in Form eines Straßenzuges angelegt. In der Zeit der Jahres 1855 bis zum Jahr 1858 wurden dann zehn Wohnungen in den Sandsteinfelsen am Schäferberg gehauen. In Langenstein bestand eine erhebliche Wohnungsnot. Mehrere junge Familien aus Langenstein und aus dem Raum Goslar stammende Arbeiter des Gutes benötigten dringend Wohnraum. Der Gemeinderat entschied darauf hin, dass die Möglichkeit zur Schaffung von Höhlenwohnungen gegeben werden soll. Den Bauwilligen wurden die Felswände für jeweils acht Groschen verkauft. Die kleinen, etwa 30 qm großen Wohnungen hatten ähnliche Zuschnitte und verfügten jeweils über Wohnzimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer und einen Vorratsraum. Durch den Felsen nach oben führen Schornsteine, unter denen sich ursprünglich gemauerte Herde befanden. Natürliches Licht hatten nur die vorderen Räume. Die Nutzung der Höhlenwohnungen zu Wohnzwecken wurde im Wesentlichen zwischen 1900 und 1910 aufgegeben. Durch das Engagement des Vereins Langensteiner Höhlenwohnungen wurden nach dem Jahr 1990 einige der ehemaligen Wohnungen hergerichtet und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Eure Harzhexe.

13. Harzer KulturWinter – Wernigerode: Taschenlampenführung im Schloß Wernigerode

Ein verwunschener Gang durch Gewölbe- und Wohnbereiche – möglicherweise mit
leichtem Gruseleffekt!

Wenn möglich, ist eine Taschenlampe mitzubringen.
Anmeldung erforderlich!

Ort: Rauchsalon Schloß Wernigerode®, Am Schloß 1, 38855 Wernigerode
Termin: 6.2., 13.2., 15.2. und 16.2. jeweils um 17 Uhr

Preis: Erwachsene 9 €, Kinder 5,50 €
Infos: Schloß Wernigerode®, Tel. 03943 553030, zentrale@schloss-wernigerode.de,

www.schloss-wernigerode.de

Hingucker fürs Schraube-Museum – Historische Kirchen Halberstadt in Miniatur

Was lange währt wird gut, so auch in diesem Fall. Schon seit einigen Jahren kooperieren das Städtische Museum und die AFU Privates Bildungsinstitut GmbH. Vor fast zwei Jahren gab es die Idee, die zahlreichen Kirchen unserer Stadt für das Museum in Holz nachzugestalten.

Das Projekt wurde bei der Kommunalen Beschäftigungsagentur Harz eingereicht, bewilligt und gefördert. Die Teilnehmer in der Holzwerkstatt im Bildungsinstitut beschäftigten sich nun mit den zahlreichen Kirchen und Klöstern, die unserer Stadt ein besonderes Ambiente verleihen. Auch untergegangene, nicht mehr vorhandene Kirchen und Klöster wurden in das Projekt mit einbezogen. Nun war es endlich soweit. Bei der Übergabe ließ es sich auch der ehemalige Leiter der AFU Reinhard Theml, der das Projekt mit initiiert hatte, nicht nehmen zu kommen.

Insgesamt 13 Modell von Halberstädter Kirchen und Klöstern, wie der Moritzkirche oder der Dom, aber auch der Laurentiuskirche oder der nicht mehr vorhandenen Paulskirche sind entstanden. Gedacht sind diese wunderschönen Nachbildungen als Tischdekoration bei Veranstaltungen im Städtischen Museum und im Schraube-Museum. Hans-Werner Klein stellte aus dünnen Sperrholzplatten in akribischer Kleinarbeit die Modelle her. Veronika Kutzner übernahm die Sisyphusarbeit der künstlerischen Farbgestaltung. Diese Modelle werden das Auge der Besucher auf sich richten und den Gästen gleichzeitig ein Stück Stadtgeschichte zeigen.

http://www.museum-halberstadt.de