Archiv der Kategorie: Historik & Geschichte

Museum Halberstadt Kinderaktion zum Weltpostkartentag

7./8. Juli, freie Zeitwahl, Besonderes Angebot des Städtischen Museums Halberstadt für Grundschulklassen Vor den Ferien ins Museum

Das Städtische Museum bietet am 7. und 8. Juli speziell für Schulklassen der Grundschule (2.-4. Klasse) in der Projektwoche vor den Ferien eine Kinderaktion zum Weltpostkartentag unter dem Motto „Viele liebe Grüße aus Halberstadt“ an.

Weltpostkartentag

Seit 2012 findet der in Deutschland begründete Weltpostkartentag immer am 30. Juli statt. Ob die Wahl des Datums etwas mit der traditionellen Schulferienzeit im Sommer zu tun hat? Denn trotz digitaler Kanäle werden immer noch die Urlaubsgrüße per Post verschickt. Obwohl der Text etwas kürzer ausfällt, besteht der besondere Reiz einer Postkarte jedoch in der individuellen Gestaltung. Und wer bekommt nicht gerne eine persönlich gestaltete und handgeschriebene Postkarte?

Während einer Entdeckungstour durch das Museum erhalten die Kinder zunächst ein paar Informationen über die Sehenswürdigkeiten ihrer Stadt. Und danach können sie mit Stiften, Stempeln usw. loslegen! Vor allem stellt sich die Frage: Welchem lieben Menschen will ich meine Sommergrüße schicken und was schreibe ich? Wenn die Kinder die postalischen Angaben mitbringen, können sie diese noch ergänzen. Nachdem alle die Postkarte in den Briefkasten gesteckt haben, beginnt ihre Reise.

Dauer: 1,5 – 2 Stunden

Die Kosten betragen 3 €.

Um Voranmeldung wird gebeten unter Tel. 03941–551474 oder per E-Mail an aufsicht@halberstadt.de.

WEB: https://www.museum-halberstadt.de

Heimatstube Altenau

Ein Kleinod der Geschichte zum Anfassen

Die Heimatstube widmet sich der Darstellung der Lebensumstände im Oberharz, die stark durch den Bergbau und die von ihm abhängigen Berufszweige – Hüttenwesen, Waldarbeiter, Köhlerei und Fuhrmannswesen geprägt waren.

Heimatstube Altenau

Einen wichtigen Schwerpunkt der Sammlung stellt das Lebenswerk des Künstlers Karl Reinecke-Altenau dar. Mit unzähligen Holzschnitten, Steindrucken, Ölbildern und Veröffentlichungen schuf dieser 1885 in Altenau geborene, ausgebildete Kunstmaler und Schriftsteller ein Kaleidoskop von Eindrücken seiner Heimat, das uns die Lebensumstände dieser vom Bergbau geprägten Gesellschaft begreiflich macht und uns die herbe Schönheit der Harzer Landschaft verdeutlicht.

Auch das UNESCO Weltkulturerbe “Oberharzer Wasserwirtschaft” hat seinen Platz in der Heimatstube gefunden. Die “Oberharzer Wasserwirtschaft” ist das bedeutendste vorindustrielle Wasserwirtschaftssystem des Bergbaus. Wegen seiner Einzigartigkeit wurde das komplexe System von Gräben und Teichen am 31. Juli 2010 als Erweiterung der bereits existierenden Welterbestätte “Bergwerk Rammelsberg und Altstadt von Goslar” zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

WEB: https://www.altenau.info/portfolio-item/heimatstube-altenau-schulenberg/

Sonderausstellung „Vorhang auf! Alles Theater“

30.06.2022 von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr in Halberstadt

Ausstellungen | Bildung, Vorträge und Diskussionen | Bühne, Theater | Kunst, Kultur und Literatur | Schatzjahre

„Wer nicht ganz verwöhnt und hinlänglich jung ist, findet nicht leicht einen Ort, wo es ihm so wohl sein könnte als im Theater…“ Johann Wolfgang von Goethe

Im August 1955 informiert die Zeitung „Mitteldeutsche Neueste Nachrichten“ ihre Leser über einen Vortrag und betitelt: „Von Bischof Haymo bis zu Theo Lingen. Zwölf Jahrhunderte Theatergeschichte/Ein Ruhmesblatt unserer Stadt“. 1962 erschien die Festschrift zum 150. Jubiläum des Theaters in Halberstadt. 2005 feiert das hiesige Theater „100 Jahre Theater“. Ganz unterschiedliche Festtage für ein Ereignis? Und doch hat jeder Gedenktag seine historische Berechtigung. Ein Punkt, der alle Jubiläen vereint, ist die unangefochtene Bedeutung der Theatergeschichte unserer Stadt.

Die Historie des Theaters, verbunden mit der Einrichtung einer festen Spielstätte im Jahre 1812 beschreibt die Halberstädter Chronik: „Am 27. September wurde das in der früheren Nikolaiklosterkirche eingerichtete Theater mit einem Prolog und einem Stück von Iffland eröffnet.“

Damit hatte Halberstadt ein Stadttheater erhalten – das Stadttheater „Unter den Weiden“. Die Theatergeschichte dieser vergangenen 210 Jahre wird in dieser Ausstellung lebendig.

Städtisches Museum im Spiegelschen Palais Halberstadt
38820 Halberstadt
Domplatz 36

Das Grüne Band – die ehemalige innerdeutsche Grenze erleben.

Samstag, 25.06.2022  um 10:00

Wir führen Sie an die ehemalige innerdeutsche Grenze zwischen Torfhaus und dem Brocken.

Brocken

Auf dieser abwechslungsreichen Wanderung entdecken wir auch Reste der Grenzbefestigungen, die normale Touristen nicht finden. Sie hören Geschichten, die sich an der Grenze zugetragen haben, und erleben, wie sich heute eine einzigartige Natur entlang der ehemaligen Grenze entfaltet.

Rucksackverpflegung empfohlen, Einkehrmöglichkeit am Ende der Tour.

Dauer: ca. 5 Stunden (ca. 10-12 km)

Anmeldung: 05320 331790 oder post@torfhaus.info

Hinweis:

Rubrik: Führungen, Grünes Band
Kosten: 5 € Kinder, 15 € Erwachsene, 30 € Familien (2 Erw. und 2 Kinder bis 16 J.)
Veranstaltungsort: 38667 Altenau-Torfhaus
Treffpunkt: Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus
Treffpunkt Koordinaten: 51.802632, 10.537089
Veranstalter: Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus

WEB: https://www.nationalpark-harz.de

Erstes „Roll In“: Neue Dampflokwerkstatt der Harzer Schmalspurbahnen offiziell in Betrieb genommen

Mit dem „Roll In“ der ersten Dampflokomotive eröffnete die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) heute in Wernigerode offiziell ihre neue Dampflokwerkstatt.

In Anwesenheit von Sven Schulze, Minister für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt ging damit nach rund drei Jahren Bauzeit das bislang größte Bauprojekt in der über 30-jährigen Firmengeschichte der HSB technisch in Betrieb. Mit dem Neubau entsteht aber auch eine neue touristische Attraktion. Die Öffnung für den Besucherverkehr kann voraussichtlich im Frühjahr nächsten Jahres erfolgen.

Neben dem Minister für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt, Sven Schulze und der Staatssekretärin Stefanie Pötzsch, Prof. Dr. Armin Willingmann, Minister für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt bestaunten am heutigen Vormittag auch der Aufsichtsratsvorsitzende und Oberbürgermeister der Stadt Wernigerode, Peter Gaffert, der Staatssekretär Sven Haller im Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt sowie Abteilungsleiter Andreas Minschke aus dem Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft das neue Bauwerk, welches nach fast dreijähriger Bauzeit jetzt offiziell seiner Bestimmung übergeben wurde. Gemeinsam mit den Vertretern der kommunalen Gesellschafter und den beteiligten Baufirmen sowie rund hundert weiteren Ehrengästen aus Wirtschaft und Politik waren sie Zeuge, wie die „Brockenlok“ 99 7238 als erste Dampflok feierlich in die neue Halle rollte. Die 66 Jahre alte Lokomotive wird hier in der kommenden Zeit in ihre über viertausend Einzelteile zerlegt und anschließend untersucht. Im Rahmen der sogenannten schweren Instandhaltung führt das kommunale Bahnunternehmen damit erstmals die spätestens alle acht Jahre fällige große Untersuchung an einer der betagten Dampflokomotiven in Eigenregie durch. Bislang mussten die Maschinen hierfür komplett ins Thüringer Dampflokwerk in Meiningen gebracht werden. Neben Kosteneinsparungen bei den Untersuchungen sind zukünftig auch keine aufwändigen Lokomotivtransporte mehr auf der Straße erforderlich.

In das Großprojekt, das einen wichtigen Meilenstein für die Zukunft der HSB und des bei Gästen wie Einheimischen beliebten Dampfbetriebes im Harz bildet, investiert die HSB mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Bank sowie der Investitionsbank Sachsen-Anhalt insgesamt rund 15 Mio. Euro. Mit dem modern ausgestatteten und nahezu klimaneutral gestalteten Neubau, der im Herzen der „Bunten Stadt am Harz“ in unmittelbarer Nachbarschaft zum Westerntor-Bahnhof und der alten Fahrzeugwerkstatt aus dem Jahre 1926 entstand, werden perspektivisch auch bis zu fünfzehn neue Arbeitsplätze geschaffen. Die fast hundertjährige Fahrzeugwerkstatt, die sich aus Platzgründen nur für leichtere Reparaturen und Instandsetzungen eignet, wird für diesen Zweck zusätzlich auch weiterhin in Betrieb bleiben.

Die Idee zum Bau einer neuen Dampflokwerkstatt wurde aber nicht nur aufgrund der geringen Platzverhältnisse in der alten Werkstatt geboren. Seit geraumer Zeit hatte sich bereits eine immer zeit- und kostenintensivere Durchführung der großen Untersuchungen bei externen Anbietern abgezeichnet. So stimmten die Gremien der HSB schließlich im Jahre 2015 dem Vorhaben mit Standort in Wernigerode zu. Noch im selben Jahr erwarb die HSB von der Stadt Wernigerode einen Teil des zentrumsnah gelegenen Ochsenteichgeländes. Die Baugenehmigungen folgten in der ersten Hälfte des Jahres 2019. Noch im Herbst des Jahres starteten die Baumaßnahmen, und im Sommer 2020 beging die HSB bereits das Richtfest.

Neben der benötigten Werkstattfunktion hat die HSB mit dem Neubau auch eine wichtige Tourismusattraktion für Wernigerode und die Harzregion geschaffen. Aktuell müssen hierfür im Innen- und im Außenbereich zwar noch einige Arbeiten durchgeführt werden, aber im Frühjahr 2023 soll dann auch der touristische Bereich für den Besucherverkehr geöffnet.

Die HSB verfügt insgesamt über 25 Dampflokomotiven der Baujahre 1897 bis 1956, die derzeit jedoch nicht alle betriebsfähig sind. Das nun offiziell in Betrieb genommene Bauwerk für die zukünftige Erhaltung der betagten Maschinen reiht sich nahtlos in eine Reihe weiterer Baumaßnahmen der Vorjahre ein. So errichtete das Unternehmen im Jahre 2005 in Wernigerode eine sechsgleisige Fahrzeughalle, ein Jahr später folgte die Streckenverlängerung von Gernrode in die Welterbestadt Quedlinburg. Zuvor war bereits im Jahre 2004 das „Nordhäuser Modell“ im thüringischen Südharz erfolgreich etabliert worden, das seitdem mit attraktiven Fahrzeiten und dem Mischbetrieb aus Eisenbahnzügen sowie modernen Zweisystem-Stadtbahnen für hohe Fahrgastzahlen sorgt.

WEB: https://www.hsb-wr.de

Luftfahrtmuseum Wernigerode

Die Ausstellung des Luftfahrtmuseums in Wernigerode wartet mit einer beachtlichen Anzahl von Flugzeugen und interessanten Modellen auf.

Luftfahrtmuseum Wernigerode

Auf 6000 m² erwarten die Besucher über 1000 Exponate und mehr als 50 Flugobjekte. Zwei Flugsimulatoren einer Messerschmitt Bf 109 und Bell UH-1 D laden zum „selberfliegen“ ein. Nach einem Rundgang durch die vier Hangers des Luftfahrtmuseums lädt eine CafetAIRia mit dem Museumsshop zum Verweilen ein.

Eine Transall C-160 der Bundeswehr wurde im Februar 2019 nebst einer Riesenrutsche auf dem Museumsdach eröffnet und ist für die Besucher begehbar.

Öffnungszeiten

Das Luftfahrtmuseum in Wernigerode hat täglich (Montag bis Sonntag) von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Geschlossen ist das Museum nur am 24./25.12. & 01.01.

Eintrittspreise

Der Eintritt ins Luftfahrtmuseum kostet für einen Erwachsenen 10,00 €. Kinder bis 5 Jahre haben freien Eintritt. Weitere Ermäßigungen werden gewährt.

Luftfahrtmuseum Wernigerode
Gießerweg 1
38855 Wernigerode
Tel. 03943 – 633 126
Fax 03943 – 633 127
info(at)luftfahrtmuseum-wernigerode.de
www.luftfahrtmuseum-wernigerode.de

Harzhexe – Halberstädter Dom im Harz

Hallo ich bin Thea, Eure virtuelle Harzhexe.
Ich werde Euch, an viele schöne und historische Orte
im Harz führen. Und den Harz, hier unter HarzTour.de vorstellen.

Halberstädter Dom im Harz

Heute berichte ich vom Halberstädter Dom. Der Dom St. Stephanus und St. Sixtus in Halberstadt, eine evangelische Kirche, gilt als einer der wenigen großen Kirchenbauten des französischen Kathedralschemas in Deutschland. Er befindet sich inmitten von romanischen, barocken, neogotischen und modernen Bauten am Rande des historischen Kerns der im nördlichen Harzvorland gelegenen Stadt. Der Dom wurde im Zweiten Weltkrieg bei den Luftangriffen auf Halberstadt schwer beschädigt. Er befindet sich im Eigentum der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt. Der Dom ist eine langgestreckte, dreischiffige, hoch- bis spätgotische Basilika über kreuzförmigem Grundriss. Südlich schließen sich die Klausurgebäude mit dem vierflügeligen Kreuzgang, dem Remter und der Neuenstädter Kapelle an. Der Typus der klassischen französischen Kathedrale wurde in Deutschland nur bei wenigen Großbauten so konsequent übernommen, wie es hier deutlich wird. Der Innenraum blieb von nachmittelalterlichen Veränderungen weitgehend verschont. Der überwiegend mit einfachen Kreuzrippen eingewölbte Sakralraum weist nur in den Seitenschiffen und dem Querschiff reichere (spätgotische) Gewölbeformen auf. Besonders in der Marienkapelle haben sich trotz Kriegsverlusten noch einige bedeutende gotische Glasmalereien erhalten. Dort befinden sich im Achsfenster die ältesten und künstlerisch bedeutendsten Scheiben aus dem Jahre 1340. Der vierflügelige, zweigeschossige Kreuzgang stammt aus dem 13. Jahrhundert und weist ebenfalls durchgehend einfache Kreuzgratgewölbe auf. Die „frühgotischen“ Arkadenfüllungen sind allerdings eine Zutat des 19. Jahrhunderts. Im Obergeschoss sind Teile des bedeutenden Domschatzes untergebracht. Besuchen Sie den Dom in Halberstadt. Eure HarzHexe.

DrohnenflugVideo.de – Gegensteine Ballenstedt im Harz

Die Gegensteine bei Ballenstedt im Harz. Zwei Kilometer nördlich von Ballenstedt befinden sich zwei steil aufragende Felsnadeln, die Gegensteine.

Gegensteine bei Ballenstedt im Harz

An der Straße von Ballenstedt nach Badeborn führt nach etwa 2 km ein Weg in westliche Richtung. Hier hat man eine super Aussicht vom begehbaren Felsen. Der Große Gegenstein mit einer Höhe von 243,6 Metern kann mittels in den Fels geschlagener Stufen und Treppen bestiegen werden. Auf seinem Gipfel wurde im Jahr 1863 im Auftrag des Fürsten von Anhalt ein Kreuz errichtet, das im Jahr 1993 erneuert wurde. Vom Gipfel genießt man einen weiten Ausblick über das Vorland und zum Harz. Ein Besuch der Gegensteine bei Ballenstedt ist fast noch ein Geheimtipp für Ihren Besuch im Harz. Nicht ganz so bekannt wie die anderen Teile der Teufelsmauer sind die Gegensteine noch nicht so stark besucht. Wer diese Steinlandschaft erkunden will, wird mit einem Panorama der Harzlandschaft von Ballenstedt bis Quedlinburg belohnt. Also besuchen Sie die Gegensteine im Harz.

DrohnenflugVideo.de – Warnstedter Mühle bei Thale im Harz

Die Warnstedter Mühle bei Thale. Wer sich dem Ort Warnstedt aus Richtung Osten nähert, sieht schon von Weitem auf einer Anhöhe am Ortsrand das Wahrzeichen dieser Siedlung im nördlichen Harzvorland.

Warnstedter Mühle bei Thale

Dort steht auf einem gut einsehbaren Areal eine der klassischen Windmühlen, wie sie einstmals z.B. zum Mahlen von Getreide verwendet wurden. Der Mühlenverein Warnstedt hat sich den Erhalt dieses historischen Bauwerks zur Aufgabe gemacht. Anläßlich des Mühlentages lädt der Verein zur Besichtigung der Warnstedter Mühle ein. An diesem Tag haben Sie die Möglichkeit, einen Blick ins Innere dieses Gebäudes und auf die dortige Technik aus vorindustrieller Zeit zu werfen. Der Standort der Mühle eignet sich außerdem gut für eine Aussicht auf die Teufelsmauer zwischen Thale und Warnstedt.

HarzVideos.de – Burg Regenstein bei Blankenburg im Harz

Willkommen bei HarzVideos.de ein Service von HarzTour.de Die Burg und Festung Regenstein bei Blankenburg, ist von April bis Oktober von 10 bis 18 Uhr und von November bis März bis 16 Uhr für Sie geöffnet.

Burg und Festung Regenstein

Die Burg und Festung Regenstein ist eine Burgruine, die drei Kilometer nördlich von Blankenburg im Harz liegt. Sie ist ein beliebtes Ausflugsziel, auf welcher jedes Jahr auch Ritterspiele stattfinden. Von der schwer einnehmbaren Burg, die im Früh- und Hochmittelalter auf einem steil das Umland überragenden 294 Meter hohen Sandsteinfelsen errichtet wurde, sind heute nur noch die in Sandstein gehauenen Ruinen zu sehen. Erhalten sind die in den Fels hinein gehauenen Räume und Reste des Bergfrieds. Die Burgruine ist umgeben von den Resten der neuzeitlichen Festung. Über eine in den Sandstein gehauene Treppe mit Geländer, kann man sich diese einzigartige Felsenburg erschließen. Der nicht ganz einfache Aufstieg, wird aber mit einer sehr schönen Rundumsicht belohnt. Vom Felsengipfel kann man die schöne Harzlandschaft rund um Blankenburg bewundern. Man kann mit Hilfe eines stationären Fernglases die Stadt Blankenburg mit Schloss betrachten. Oder die schöne Harzlandschaft im Umland bestaunen. Charakteristisch sind die vielen in den Fels getriebenen, höhlenartigen Räumlichkeiten welche auch an heißen Tagen für Abkühlung sorgen. Wie sind die Höhlen entstanden? der Sage nach: Einstmals wurde im Verlies der Burg Regenstein eine der schönsten Jungfrauen des Landes gefangengehalten, weil sie die Liebe des Grafen von Regenstein verschmähte. Mit einem Diamantring kratzte sie einen Spalt in den Fels, welcher nach einem Jahr so groß war, dass sie hindurchkriechen und fliehen konnte. Urkundlich wurde erstmals im Jahr 1162 Konrad, der Sohn des Grafen Poppo des ersten. von Blankenburg als Comes de Regenstein (Graf von Regenstein) namentlich erwähnt. Berühmt wurde die Burg vor allem durch den Grafen Albrecht des zweiten von Regenstein, der im Jahr 1330 häufig Streitigkeiten mit den Regierenden der umliegenden Städte, dem Bischof von Halberstadt und der Äbtissin von Quedlinburg hatte. Im 15. Jahrhundert zog die Regensteiner Grafenfamilie auf das Blankenburger Schloss. Die Burg verfiel und wurde zur Ruine. Der letzte männliche Nachfahre des adeligen Geschlechtes, Graf Johann Ernst von Regenstein, lebte bis zum Jahr 1599.Ein gastronomisches Angebot rundet Ihren Besuch ab. Also besuchen Sie die Burg und Festung Regenstein im schönen Harz.