Archiv der Kategorie: Freizeit

Studenten engagieren sich für die Natur

Wieder vier Open-Air-Semester im Nationalpark Harz ausgeschrieben.

Commerzbank-Umweltpraktikanten können sich bis zum 15. Januar 2021 bewerben.

Das Commerzbank-Umweltpraktikum bringt frischen Wind in das Studium zahlreicher Studenten, die den Prüfungsstress und Uni-Alltag für ein mehrmonatiges Praktikum in den schönsten Landschaften Deutschlands hinter sich lassen wollen und mal etwas Neues ausprobieren möchten. Bewerbungsschluss ist der 15. Januar 2021.

Das Commerzbank-Umweltpraktikum dauert mindestens drei Monate. Sie sammeln wertvolle Praxiserfahrung in freier Natur und knüpfen berufliche Kontakte. An einem von insgesamt 27 Praktikumsstandorten engagieren Sie sich für Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung und realisieren eigene Projekte in den Bereichen Umweltbildung, Besucherbetreuung und Öffentlichkeitsarbeit. Neben einzigartigen Naturerlebnissen und lehrreichen Erfahrungen erhalten Sie ein Praktikumsentgelt. Die Kosten für die Unterbringung werden ebenfalls übernommen. Teilnehmen am Commerzbank-Umweltpraktikum können Studierende aller Fachbereiche aus Deutschland und der EU.

Im Nationalpark Harz waren es 2020 vier Studenten in vier Einsatzstellen: Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus, Natur-Erlebniszentrum HohneHof, Nationalpark-Bildungszentrum Sankt Andreasberg und Nationalparkhaus Sankt Andreasberg.

Das Commerzbank-Umweltpraktikum bietet die einmalige Chance, Natur intensiv zu erleben und dabei wichtige Kompetenzen für die spätere Berufswahl zu erwerben. Im Zuge des Praktikums werden praxisnahe Inhalte aus den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung vermittelt – vom Watzmann über den Harz bis zum Wattenmeer. Im Mittelpunkt stehen die großen Herausforderungen unserer Gesellschaft: Energie, Umwelt und Klimaschutz.

Die Arbeit der Praktikanten ist dabei im Nationalpark Harz sehr vielfältig – von geführten Wanderungen über Gespräche zum Thema Borkenkäfer und die Beantwortung der Frage „Stirbt der Wald?“ sowie Mitarbeit an Forschungsprojekten bis hin zur Vorbereitung und Durchführung von Junior-Ranger-Fahrten und Camps ist fast alles dabei…

Ein Beispiel ist Marvin Hansel. Er studiert Forstwirtschaft und war in der Zeit vom 1. August bis 31. Oktober 2020 im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus tätig. Herr Hansel wirkte während dieser Zeit in der Umweltbildungs- und Öffentlichkeitsarbeit aktiv mit und nahm entsprechende Tätigkeiten verantwortlich wahr. Er berichtet: „Außergewöhnlich. So beschreibe ich die vergangenen drei Monate. Zu Beginn meines Praktikums hatte ich kaum Erfahrung in der Umweltbildung und Waldpädagogik. Nützlich für mich war, dass ich mein Wissen aus dem Studium nun praktisch anwenden konnte. Nach etwas Zeit, die ich brauchte, um mich an eine andere Umgebung zu gewöhnen, spürte ich schnell, wie mein Vertrauen in meine eigenen Fähigkeiten wuchs. Das positive Feedback der Gäste zeigt, wie die Inhalte ankommen und wirken. Und wenn der Satz fällt „Ich komme gern wieder“ – was will man mehr? Es hat viel Spaß gemacht, für die Natur und die Menschen zu arbeiten“.

https://www.nationalpark-harz.de

Bitte beachten! Verkehrssicherung smaßnahmen in der Ortslage Schierke am Brocken

Straßen müssen für Rettungsfahrzeuge frei bleiben! Brockenstraße, Bahnhofstraße und Alte Wernigeröder Straße In Schierke werden für das Parken weitestgehend gesperrt.

© Torsten Friedrich

Im Zuge der Verkehrssicherungspflicht zur Gewährleistung der Rettungswege werden ab 03.01.2021 die Brockenstraße, Bahnhofstraße und Alte Wernigeröder Straße In Schierke für das Parken weitestgehend gesperrt. Dadurch können Durchfahrten für Rettungsfahrzeuge gewährleistet werden.

Wir weisen hiermit erneut darauf hin, dass es auch in der Ortslage Schierke zu starken Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs kommt. Durch das erhöhte Besucheraufkommen wegen der winterlichen Bedingungen kommt es bereits in der Ortslage Wernigerode zu Staus und erhöhtem Verkehrsaufkommen.

Schon bei der Anreise in den Oberharz bilden sich kilometerlange Staus, gefolgt von einer nahezu aussichtslosen Parkplatzsuche vor Ort. Seilbahnen, Ski- und Rodellifte sowie Hotels, Gaststätten und Cafés sind geschlossen. Es gibt keine Einkehr- oder Aufwärmmöglichkeiten und es sind nur wenige öffentliche Toiletten in den Ortslagen vorhanden.

Innerorts in den Seitenstraßen bleiben die Maßnahmen erst einmal bis auf Widerruf so bestehen. 

https://www.wernigerode.de/

Dreiklang virtuell – KlosterRäume, KlosterGärten und KlangZeitRaum

Eine digitale Führung: gut erhaltene Klosterräume, und eine beindruckende Musikausstellung. Ein „KlangZeitRaum“ mit ganz besonderen Einblicken in fast 900 Jahre Kulturgut – ein klösterlicher, virtueller Dreiklang in kurzweiligen 45 Minuten!

Wie zur Gründungszeit im Jahr 1146 liegt Michaelstein auch heute noch abseits des städtischen Lebens von Blankenburg in idyllischer Harzrandlage. Es erlebte im Mittelalter eine längere wirtschaftliche Blütezeit. Im Jahr 1543 legte der letzte katholische Abt sein Amt nieder, die Grafen von Blankenburg übernahmen das Kloster. Heute hat das Kloster Michaelstein der Sitz der Musikakademie Sachsen-Anhalt für Bildung und Aufführungspraxis. Außerdem ist das Kloster ein beliebtes Ausflugsziel an der Straße der Romanik. Es kann besichtigt werden und bietet ganzjährig Veranstaltungen an.

https://www.kloster-michaelstein.de/

HarzHexe – Hexentanzplatz bei Thale im Winter

Hallo ich bin Thea, Eure virtuelle Harzhexe. Ich werde Euch, an viele schöne und historische Orte im Harz führen. Und den Harz, hier unter HarzTour.de vorstellen.

Ich stehe hier auf dem Hexentanzplatz bei Thale im Winter, hoch über dem schönen Bodetal. Natürlich muss ich als Harzhexe den Hexentanzplatz vorstellen, diese Aussichtsplattform ist sicher ein Muss bei Eurem Besuch im Harz. Es gibt hier natürlich auch Teufel und Hexen zu bestaunen. Erreichbar ist er zu Fuß, per Seilbahn, Bus und Auto. Belohnt wird der „Aufstieg“ dann durch einen sagenhaften Ausblick in das Bodetal. Der Hexentanzplatz ist durch Überlieferung angeblich auch ein altsächsischer Kultort, an dem in der Nacht zum 1. Mai zur Verehrung der sogenannten Hagedisen (Wald- und Berggöttinnen) Feste abgehalten wurden. Der Ort wurde erst nach dem Verbot des Kultes durch die zugewanderten christlichen Franken zum Hexentanzplatz. Hier gibt es auch ein Hexenhaus, welches auf dem Kopf steht. Dieses malerische Bodetal ist magische Inspiration pur. Ob nun Maler, Fotografen, Dichter und Touristen, jeder Besucher hält inne und bestaunt diesen Ausblick bis nach Thale und in das Harzvorland. Von hier aus sprang die fliehende, verfolgte Königstochter Brunhilde, mit Ihrem Ross über das Bodetal. Hinüber zur Rosstrappe und konnte ihren Verfolger Bodo abschütteln, welcher in tiefen Abgrund der Bode stürzte. Also auf zum Hexentanzplatz im Harz. Eure HarzHexe.

Frohe Weihnachten vom Weihnachtsmann 2020!

Ein frohes und glückliches Weihnachtsfest wünschen die Harzhexe und das Team vom Internetportal: Harztour.de.

Ich als Weihnachtsmann wurde beauftragt diese Wünsche zu übermitteln. Da ja manche an meiner Existenz zweifeln, habe ich mit den gleichen Vorurteilen zu kämpfen, wie unsere Harzhexe. Dessen ungeachtet danke ich für die vielen Besucher auf unserem Portal. Für unsere Sponsoren und die vielen Helfer welche uns mit Fotos, Videos und Beiträgen unterstützt haben.
Natürlich wünsche ich einen guten Rutsch in ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2021.
Und wir werden hier ab Januar wieder viel Neues aus dem schönen Harz sehen können. Also feiert schön und wenn doch in diesem Jahr kein Schnee mehr fallen sollte, gibt es genug Fotos mit Schnee unter HarzFotos.
Euer Weihnachtsmann.

Tatsächlich Goslar – Eine Liebeserklärung an unsere Stadt

Wäre 2020 ein normales Jahr gewesen, hätten wir mit euch den Weihnachtsmarkt & Weihnachtswald eröffnet.

Seit Wochen beschäftigen wir uns mit dem Thema Weihnachten und wollen trotz Absage ein bisschen Weihnachtsgefühl nach draußen tragen. Wir haben uns dabei von einem der schönsten Weihnachtsfilme – „Tatsächlich…Liebe“ – inspirieren lassen, um unserer Stadt eine ganz besondere Liebeserklärung zu machen. #meingoslar#tatsächlichliebe#tatsächlichgoslar#weihnachtsmarkt#weihnachtswald#wirliebengoslar#wirliebenweihnachten#wirfürgoslar#vorfreude Goslar.de | filmpunktton.de | Harz: Magische Gebirgswelt | 9 Städte + 2 in Niedersachsen | Goslarsche Zeitung | Mein Niedersachsen | Ilovegoslar

VR-Galerie.com jetzt bei Harztour

Willkommen bei der VR-Galerie.com

Hier finden Sie ein Demo einer möglichen VR-Galerie, in welcher Sie Ihre Kunst virtuell darstellen können.

VR-Galerie Demo

„Als virtuelle Realität, kurz VR, wird die Darstellung und gleichzeitige Wahrnehmung der Wirklichkeit und ihrer physikalischen Eigenschaften in einer in Echtzeit computergenerierten, interaktiven virtuellen Umgebung bezeichnet. “ (c) Wikipedia

VR-Galerie Demo Future

Hier noch eine Demo zur VR-Galerie in Future Design,
in welcher Sie Ihre Kunst virtuell darstellen können.

Einfach mal ausprobieren, Danke.

Römerstein bei Bad Sachsa

Etwa drei Kilometer südlich von Bad Sachsa
(Wanderweg 12 V von Steina; oder an der B 243 von Mackenrode nach Osterhagen in Nüxei rechts abbiegen) ragen die Römersteine als kahle weiße Felszacken wie riesige Ruinen inmitten der Felder in den Himmel.

Es handelt sich um die herausragenden Teile eines großen Korallenriffs. Mit der bizarren Felsformation sind einige Sagen verbunden: Demnach haben früher auf der Burg Sachsenstein oberhalb Bad Sachsas Zwerge gewohnt, die stark mit einem benachbarten Riesenstamm verfeindet waren. Die Zwerge waren zwar kleiner als die Riesen, aber auch schlauer. Um sich vor den gewitzten Zwergen zu schützen, türmten daher die Riesen die gewaltigen Römersteine zu einer Burg aufeinander. Während einer Jagd begegnete dem Riesenjüngling Romar einst die Tochter des Zwergenkönigs, Ruma. Die beiden verliebten sich ineinander und trafen sich fortan heimlich, da die verfeindeten Eltern die Liaison niemals gutgeheißen hätten. Als der Zwergenkönig dies entdeckte, verbannte er seine Tochter in eine Höhle ganz in der Nähe. Einen gemeinsamen Sohn der beiden zerschmetterte er vor Wut an einem Felsen. Da die leidende Ruma ihrer Traurigkeit freien Lauf ließ und hemmungslos weinte, wurde ihr Verlies Weingartenloch genannt (zwei Kilometer westlich der Römersteine). Ruma konnte schließlich der finsteren Grotte entkommen, indem sie sich in ein Bächlein verwandelte, das unter dem Fels emportrat. Jetzt konnte sie endlich wieder ihren Geliebten treffen. Doch der Zwergenkönig entdeckte auch diesen Betrug und verfluchte seine Tochter, auf immer ein Bergquell zu bleiben, aber an anderer Stelle auszutreten. Dort, wo die verwandelte Zwergentochter als Quell aus dem Boden schoß, entstand alsbald die Rumequelle (Rhumequelle, 10 km westlich zwischen Pöhlde und Rhumspringe). Noch heute soll das Wasser der Rhumequelle gelegentlich vom Blut des getöteten Sohnes rot werden; eine bestimmte Algenart ist für dieses Phänomen verantwortlich. Die Stelle, an der sich Romar und Ruma (als Nixe) ein letztes Mal getroffen hatten, wurde seitdem Nixei (der Ort heißt heute Nüxei) genannt. Die Steine der Riesenburg heißen nach Romar die „Römersteine“.
Quelle: Schwarzer Führer Harz

HarzHexe – Längste Hängebrücke im Harz

Hallo ich bin Thea, Eure virtuelle Harzhexe. Ich werde Euch, an viele schöne und historische Orte im Harz führen. Und den Harz, hier unter Harztour.de vorstellen.

Ich stehe hier vor der „längsten Hängebrücke im Harz“ an der Rappbodetalsperre. Wenn man hier vor der Stahlseilkonstruktion steht, ist es schon spannend ob die Brücke hält was sie verspricht. Langsam nähert man sich der Startgondel auf leicht schwankenden Gitterrosten. Ein tolles Gefühl. Sie ist 118 Tonnen schwer, hat eine Länge von 483 Metern und befindet sich 100 Meter über der Rappbode. Der Blick ins Tal ist sehenswert, auf der anderen Seite kann man die Staumauer der Rappbode Talsperre aus einer nicht gekannten Perspektive betrachten. Die gesamte Länge der „Weltweit längsten Hängebrücke“ kann man am besten von der Staumauer aus betrachten. Ein touristisches Zusammenspiel von modernen Hotspots im Freizeitbereich und der ewigen Schönheit der Harzlandschaft ist hier gelungen. Da an dieser Stelle der Mensch schon durch die Rappbodetalsperre massiv in die Natur eingegriffen hat, passt sich die Hängeseilbrücke gekonnt in die Landschaft ein. Die imposante Staumauer ist mit 106 Metern die Höchste in Deutschland. Es handelt sich um eine nahezu vollständig gerade Schwergewichtsmauer aus Beton, deren Krone 415 Meter lang ist. Im Jahr 1959 ging diese Anlage schon in Betrieb. Also besuchen Sie die „längste Hängebrücke“ und die Rappbodetalsperre im Harz.
Eure Harzhexe.

Fotowettbewerb HarzNATUR startet wieder

Jetzt mitmachen – Einsendeschluss ist der 14. März 2021

Der Nationalpark Harz ruft erneut gemeinsam mit der Jungfer Druckerei und Verlag GmbH und der SilverLynx Media GmbH aus Herzberg Fotografinnen und Fotografen auf, ihre schönsten und spektakulärsten Bilder aus dem Harzer Nationalpark beim Fotowettbewerb HarzNATUR 2021 einzureichen.

Mit ihren Motiven von spannenden Tierbegegnungen, atemberaubenden Landschaften oder den kleinen Wundern am Wegesrand können Hobby- und Profi-Fotofreunde ihre Faszination für die Natur im Nationalpark Harz mit anderen teilen. Die schönsten Bilder begeistern regelmäßig viele Menschen in einer vielbeachteten Foto-Ausstellung und im jährlich erscheinenden Nationalpark-Fotokalender HarzNATUR.

Beim Fotowettbewerb HarzNATUR geht es vor allem darum, die eigene Begeisterung für die Harzer Natur in beeindruckenden Fotomotiven auszudrücken. Teilnehmen kann, wer Spaß am Fotografieren hat. Die Teilnahme ist kostenfrei. Einsendeschluss ist der 14. März 2021. Das Einhalten der Nationalparkregeln ist selbstverständlich auch beim Fotografieren Pflicht. Alle Informationen zu den vier Wettbewerbskategorien, was es zu gewinnen gibt und die genauen Teilnahmebedingungen gibt es auf www.fotowettbewerb-harznatur.de.

Alle Teilnehmenden unterstützen aktiv die Harzer Luchse und ihre Erforschung, denn 100% der Erlöse des Fotokalenders kommen dem Luchsprojekt Harz zugute: Dieses ermöglichte mit einer erfolgreichen Wiederansiedlungskampagne die Rückkehr der großen Samtpfoten in den Harz und ihre Ausbreitung in angrenzende Gebiete. Heute widmet sich das Projekt vor allem der Dokumentation der weiteren Entwicklung und der Forschung beispielsweise zu den Ausbreitungswegen der Harzer Luchse.

https://www.nationalpark-harz.de

Corona-Lockdown im Nationalpark Harz verlängert

Bis Jahresende entfallen alle öffentlichen Veranstaltungen, Nationalpark-Einrichtungen bleiben geschlossen

Auch im Nationalpark Harz geht der Lockdown aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen in die Verlängerung. Die Nationalparkhäuser und Besucherzentren bleiben auch im Dezember weiterhin geschlossen. Alle öffentlichen Veranstaltungen und Führungen im Nationalpark Harz entfallen zunächst bis Jahresende. Davon sind auch gebuchte Führungen betroffen.

Wir hoffen, dass wir unsere Veranstaltungen und die Angebote unserer Häuser im Januar 2021 wieder zur Verfügung stellen können. 

Bleiben Sie gesund.

https://www.nationalpark-harz.de

HarzHexe – Roßtrappe bei Thale im Bodetal im Harz

Hallo ich bin Thea, Eure virtuelle Harzhexe. Ich werde Euch, an viele schöne und historische Orte im Harz führen. Und den Harz, hier unter Harztour.de vorstellen.

Ich stehe hier vor der Roßtrappe im Harzer Bodetal.
Die sagenhafte Roßtrappe im Harzer Bodetal bei Thale muss man erwandern, man wird mit einer tollen Aussicht ins Tal belohnt. Es gibt auch einen Sessellift von Thale. Nun können auch ältere Menschen bequem die Roßtrappe besuchen. Festes Schuhwerk ist aber auf jeden Fall zu empfehlen. Schon in den ältesten Reisebeschreibungen und Nachrichten von der Roßtrappe tritt die Sage auf, aber auch immer wieder in den verschiedensten Fassungen, die Gebrüder Grimm bringen allein fünf verschiedene Arten derselben, jedoch ist der Kern stets derselbe, eine fliehende, verfolgte Königstochter, die in der Angst der Verzweiflung den grässlichen Sprung wagt und glücklich vollendet, während der Verfolger in die Tiefe stürzt. Tief prägt sich der Huf von dem gewaltigen Aufschlag in den Felsen ein, doch Brunhilde ist gerettet. Nur die goldene Krone ist von ihrem Haupte gefallen und von den Fluten des Bergstromes verschlungen. Man hat von der Roßtrappe einen sprichwörtlich sagenhaften Ausblick. Von der Roßtrappe kann man über die Schurre, einen in Serpentinen angelegten Pfad, ins Bodetal absteigen. Als Aufstieg empfiehlt sich der Präsidentenweg (Länge rund 4 km). Die Roßtrappe ist als Nr. 71 in das System der Stempelstellen der Harzer Wandernadel einbezogen. Wenn man im Harz ist muss man die Roßtrappe einfach besuchen.
Eure Harzhexe.

Buchneuerscheinung: Vögel im Harz

Harzer Vogelwelt – Artenreichtum eines kleinen Gebirges

Harzbücher gibt es viele, aber solche über die Harzer Vogelwelt eher weniger. „Vögel im Harz“ – so der Titel eines neuen Buchs, das Egbert Günther und Dr. Bernd Nicolai geschrieben und das beim Verlag Natur+Text in Rangsdorf bei Berlin erschienen ist.

Der Harz weist trotz seiner geringen Größe im Vergleich mit anderen Mittelgebirgen einen ungewöhnlich hohen Artenreichtum an Vögeln auf, so stellen die Autoren fest. Das Buch wird eingeleitet mit der Vorstellung der wichtigsten Vogellebensräume im Harz – den Wäldern, den Gewässern und den Bergwiesen, wofür die Autoren Dr. Peter Meyer von der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt, Detlef Cöster vom Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalts und Sylvia Lehnert von der Naturschutzbehörde des Landkreises Harz gewinnen konnten. Das Vorwort schrieb Dr. Wolfgang Scherzinger, ehemals wissenschaftlicher Leiter im Nationalpark Bayerischer Wald und bekannt für viele Publikationen über Raufußfühner, Spechte und Eulen sowie zur Waldökologie.

Die teils großformatigen Vogelfotos lieferten Hermann Schütte aus Magdeburg, dessen Schatz aus 30 Jahren Vogelfotografie die Autoren bergen konnten, sowie der bekannte Tierfilmer Uwe Anders, dessen neuester Film über den Harz aktuell im Fernsehen lief, aber auch andere namhafte Fotografinnen und Fotografen. Die Landschaftsaufnahmen stellte überwiegend Gottfried Bürger aus Thale zur Verfügung. Gemalte Vögel von Hans Christoph Kappel und Christopher Schmidt sowie Werke der bekannten Harzmaler Pascha Weitsch und Herrmann Schnee runden das Buch ab.

Eine Attraktion im Harz, auch für Vögel, ist die von Natur aus unbewaldete Brockenkuppe. Dieser hochalpine Lebensraum zieht immer wieder einige Hochgebirgsarten an. Seit vielen Jahren brütet die Ringdrossel mit etwa 10 Paaren auf dem Höchsten im Norden, völlig isoliert von ihren Brutgebieten in den Gebirgen im südlichen Europa und in Skandinavien. Regelmäßig erscheint die Alpenbraunelle, ihre Ansiedlung wird mit Spannung erwartet, sowie seltener der Schneefink. Selbst die monotonen Fichtenwälder, die im Harz an den meisten Standorten nicht hingehören und wohl auch deshalb gegenwärtig flächenhaft absterben, weisen einige ornithologische Leckerbissen auf, so Raufußkauz, Sperlingskauz und Tannenhäher, die erst mit der Fichte eingewandert sind. Andere waren trotz aufwendiger Aussetzungen nicht mehr zu retten, wie Auer- und Haselhuhn. Aber es gibt auch Positives zu vermelden, denn mit Schwarzstorch, Uhu, Wanderfalke und Kolkrabe sind dank eines besseren Schutzes wieder Vogelarten im Harz zu sehen, die einst völlig verschwunden waren.

Was angesichts der Berichte in den Medien über die absterbenden Fichtenwälder etwas ins Abseits gerückt ist: der Harz ist auch ein Laubwald! Es war deshalb ein besonderes Anliegen der Autoren, auf die schönen Buchen- und Eichenwälder speziell im Ostharz hinzuweisen. Mit Grau- und Mittelspecht sind in ihnen zwei Laubwaldspezialisten beheimatet, die nach europäischem Naturschutzrecht geschützt sind und für die wir eine besondere Verantwortung haben. Nicht zu vergessen die in alten Eichen brütenden Mauersegler im Bode- und Selketal, die ein Alleinstellungsmerkmal für den Harz sind, und zu Recht als Urwaldrelikte gelten. Insgesamt sind über 80 Vogelarten im Text erwähnt, etwa 55 werden näher abgehandelt. Wissenswertes und kleine Geschichten sind nicht nur den Texten zu entnehmen, sondern auch Infokästen im Text.

Diesen Fundus an Wissen über die Vogelwelt des Harzes haben viele Fachleute aus Ost und West über Jahre zusammengetragen, nachzulesen in einem mehrseitigen Quellenverzeichnis. Das Buch ist daher auch als eine Würdigung der Tätigkeit der begeisterten Vogelkenner des Harzes zu verstehen. Das alles und mehr ist auf 156 Seiten in dem ansprechend gestalteten Buch aufgeschrieben.

Wo erhältlich?

Das neue Buch hat die ISBN 978-3-942062-49-7 und ist zu beziehen im Buchhandel oder über Natur+Text GmbH, Friedensallee 21, 15834 Rangsdorf, Tel. 033708 20431, Fax 033708 20433, E-Mail: shop@naturundtext.de, www.naturundtext.de/shop

https://www.nationalpark-harz.de/de/aktuelles/2020/2020_11_18_Buchneuerscheinung_Voegel-im-Harz%20/