Archiv der Kategorie: Felsen & Aussichten

HarzHexe – Teufelsmauer bei Weddersleben im Harz

Hallo ich bin Thea, Eure virtuelle Harzhexe. Ich werde Euch, an viele schöne und historische Orte im Harz führen. Und den Harz, hier unter Harztour.de vorstellen.

Ich stehe hier vor der Teufelsmauer in Weddersleben. Die Teufelsmauer im Harz ist eine aus harten Sandsteinen der oberen Kreide bestehende Felsformation im nördlichen Harzvorland, die auf etwa 20 km Länge von Ballenstedt über Rieder und Weddersleben bis nach Blankenburg (Harz) verläuft. Zahlreiche herausragende Einzelfelsen tragen Eigennamen. Die Teufelsmauer bei Weddersleben wird auch Adlersklippen genannt. Viele Sagen und Mythen haben sich gebildet, um die Besonderheit dieses Ortes erklärbar zu machen. Er wurde daher bereits 1833 sowie 1852 durch den Landrat unter Schutz gestellt, um den Abbau des begehrten Bausandsteins zu unterbinden. Die Teufelsmauer bei Weddersleben ist seit 1935 als Naturschutzgebiet Teufelsmauer und Bode nordöstlich Thale ausgewiesen und zählt damit zu den ältesten Naturschutzgebieten Deutschlands. Der Harznordrand mit der Teufelsmauer wurde 2006 in die Liste der 77 ausgezeichneten Nationalen Geotope aufgenommen.
Eure Harzhexe.

HarzHexe – Hexentanzplatz bei Thale im Winter

Hallo ich bin Thea, Eure virtuelle Harzhexe. Ich werde Euch, an viele schöne und historische Orte im Harz führen. Und den Harz, hier unter HarzTour.de vorstellen.

Ich stehe hier auf dem Hexentanzplatz bei Thale im Winter, hoch über dem schönen Bodetal. Natürlich muss ich als Harzhexe den Hexentanzplatz vorstellen, diese Aussichtsplattform ist sicher ein Muss bei Eurem Besuch im Harz. Es gibt hier natürlich auch Teufel und Hexen zu bestaunen. Erreichbar ist er zu Fuß, per Seilbahn, Bus und Auto. Belohnt wird der „Aufstieg“ dann durch einen sagenhaften Ausblick in das Bodetal. Der Hexentanzplatz ist durch Überlieferung angeblich auch ein altsächsischer Kultort, an dem in der Nacht zum 1. Mai zur Verehrung der sogenannten Hagedisen (Wald- und Berggöttinnen) Feste abgehalten wurden. Der Ort wurde erst nach dem Verbot des Kultes durch die zugewanderten christlichen Franken zum Hexentanzplatz. Hier gibt es auch ein Hexenhaus, welches auf dem Kopf steht. Dieses malerische Bodetal ist magische Inspiration pur. Ob nun Maler, Fotografen, Dichter und Touristen, jeder Besucher hält inne und bestaunt diesen Ausblick bis nach Thale und in das Harzvorland. Von hier aus sprang die fliehende, verfolgte Königstochter Brunhilde, mit Ihrem Ross über das Bodetal. Hinüber zur Rosstrappe und konnte ihren Verfolger Bodo abschütteln, welcher in tiefen Abgrund der Bode stürzte. Also auf zum Hexentanzplatz im Harz. Eure HarzHexe.

Römerstein bei Bad Sachsa

Etwa drei Kilometer südlich von Bad Sachsa
(Wanderweg 12 V von Steina; oder an der B 243 von Mackenrode nach Osterhagen in Nüxei rechts abbiegen) ragen die Römersteine als kahle weiße Felszacken wie riesige Ruinen inmitten der Felder in den Himmel.

Es handelt sich um die herausragenden Teile eines großen Korallenriffs. Mit der bizarren Felsformation sind einige Sagen verbunden: Demnach haben früher auf der Burg Sachsenstein oberhalb Bad Sachsas Zwerge gewohnt, die stark mit einem benachbarten Riesenstamm verfeindet waren. Die Zwerge waren zwar kleiner als die Riesen, aber auch schlauer. Um sich vor den gewitzten Zwergen zu schützen, türmten daher die Riesen die gewaltigen Römersteine zu einer Burg aufeinander. Während einer Jagd begegnete dem Riesenjüngling Romar einst die Tochter des Zwergenkönigs, Ruma. Die beiden verliebten sich ineinander und trafen sich fortan heimlich, da die verfeindeten Eltern die Liaison niemals gutgeheißen hätten. Als der Zwergenkönig dies entdeckte, verbannte er seine Tochter in eine Höhle ganz in der Nähe. Einen gemeinsamen Sohn der beiden zerschmetterte er vor Wut an einem Felsen. Da die leidende Ruma ihrer Traurigkeit freien Lauf ließ und hemmungslos weinte, wurde ihr Verlies Weingartenloch genannt (zwei Kilometer westlich der Römersteine). Ruma konnte schließlich der finsteren Grotte entkommen, indem sie sich in ein Bächlein verwandelte, das unter dem Fels emportrat. Jetzt konnte sie endlich wieder ihren Geliebten treffen. Doch der Zwergenkönig entdeckte auch diesen Betrug und verfluchte seine Tochter, auf immer ein Bergquell zu bleiben, aber an anderer Stelle auszutreten. Dort, wo die verwandelte Zwergentochter als Quell aus dem Boden schoß, entstand alsbald die Rumequelle (Rhumequelle, 10 km westlich zwischen Pöhlde und Rhumspringe). Noch heute soll das Wasser der Rhumequelle gelegentlich vom Blut des getöteten Sohnes rot werden; eine bestimmte Algenart ist für dieses Phänomen verantwortlich. Die Stelle, an der sich Romar und Ruma (als Nixe) ein letztes Mal getroffen hatten, wurde seitdem Nixei (der Ort heißt heute Nüxei) genannt. Die Steine der Riesenburg heißen nach Romar die „Römersteine“.
Quelle: Schwarzer Führer Harz

HarzSagen – Bocksberg

Der Bocksberg (723 m) scheint in der Haupteinflugschneise der Hexen in Richtung Brocken zu liegen, denn Hahnenklee ist durch die jährlich am 30. April stattfindende Walpurgisfeier bekannt.

Nach altem Brauchtum werden zur Abwehr des Hexentreibens die Kirchenglocken geläutet, Peitschen geknallt, sowie Kreuze und Kräuterbüschel an die Stalltüren geheftet, um das Vieh vor dem Treiben der Hexen und Teufel zu schützen. Am Bocksberg wird eine kleine Mulde am Hang der 1, Mädchenrathausplatz “ genannt. Der Name stammt aus der Zeit, als chronischer Männermangel im Harz herrschte, was zu einer entsprechenden Legende führte: Demnach waren die Frauen dermaßen hinter den Männern her, daß sich zwölf Frauen, die alle den gleichen Mann begehrten, am Bocksberg injäher Wut brutal gegenseitig erschlugen. Ähnlich wie der Brocken, wurde auch der Bocksberg immer wieder von Fremden (“ Venedigern „) besucht. Die Fremden trieben zwar auch Handel mit den Harzem, ihr eigentliches Motiv war jedoch ein im Bocksberg verborgener Schatz. Als die Fremden einstmals von drei Bergleuten beobachtet wurden, wie sie sich aus dem Schatz bedienten, kamen sie nie wieder, der Schatz bleibt der Sage nach solange unzugänglich, bis einhundert Jahre kein vierbeiniges Tier den Bocksberg betreten hat.

Quelle: Schwarzer Führer Harz

HarzSagen – Roßtrappe bei Thale

Schon in den ältesten Reisebeschreibungen und Nachrichten von der Roßtrappe tritt die Sage auf, aber auch immer wieder in den verschiedensten Fassungen, die Gebrüder Grimm bringen allein fünf verschiedene Arten derselben, jedoch ist der Kern stets derselbe, eine fliehende, verfolgte Königstochter, die in der Angst der Verzweiflung den gräßlichen Sprung wagt und glücklich vollendet, während der Verfolger in die Tiefe stürzt.

Im fernen Böhmerlande herrschte einst ein mächtiger König, der, als er sein Ende nahen fühlte, seinen einzigen Sohn Bodo aufforderte, auszuziehen, um sich eine Gemahlin zu suchen, da er selbst sehr bald das gewaltige Königreich beherrschen müßte. Dieser, ein wilder ungezügelter Geselle, ging nun, mit köstlichen Geschenken versehen, auf die Freite und kam so auch an den Hof des Thüringer Königs, dessen liebliche Tochter Brunhilde sehr bald seinen Sinn gefangen nahm und sein Herz in heißer Begierde entflammen ließ. Er warb bei dem Vater um die Hand der holden Prinzessin, und der alte König besaß nicht den Mut, den ungestümen Freier zurückzuweisen, zumal er auch befürchten mußte, daß der dadurch gewiß Beleidigte sein Reich in große Gefahr bringen würde. Als Brunhilde die Absicht des Prinzen erfuhr, erschrak sie und erbebte, denn sie empfand nichts als Abscheu und Grauen vor dem wüsten Menschen, auch hatte ihr Herz bereits gewühlt und die heißesten Liebesschwüre verbanden es mit dem des jungen Königssohnes aus dem benachbarten Harzgau. Sie gelobte und schwur, daß sie nimmer die Gattin des wilden Bodo werden und eher sterben, als dem Geliebten die Treue brechen würde. Trotzdem wurden die Vorbereitungen zur Hochzeit getroffen und der Tag der Feier bestimmt, alle Geschenke und Liebeswerbungen des Bodo vermochten nicht, Brunhildens Herz umzustimmen. Als nun der Tag der Hochzeit herangerückt war, reifte ein verzweifelter Entschluß in dem Herzen der jungen Braut. Heimlich, ohne daß nur eine Seele es ahnte, schlich sie, schon mit dem Brautgewand bekleidet, die Krone auf dem Haupte, in den Marstall des Vaters, bestieg ihren weißen Zelter und jagte in rasender Flucht davon dem Reiche des Geliebten zu. Als Bodo die Flucht der Braut bemerkte, raste er vor Wut und stieß die gräßlichsten Verwünschungen aus. Er schwang sich auf sein gewaltiges schwarzes Roß und nun begann eine furchtbare Jagd hinter der Flüchtigen her. Schon hatte Brunhilde einen gewaltigen Vorsprung und in der Ferne sah sie die waldbekranzten Höhen des Harzgebirges, da hörte sie plötzlich den Verfolger hinter sich und die Angst der Verzweiflung erfaßte ihr Gemüt. Dennoch gab sie die Hoffnung nicht auf, dem Verfolger zu entrinnen und weiter stürmte die wilde Jagd. Schon war sie auf der Höhe angelangt, da plötzlich stemmt sich ihr Roß, zitternd am ganzen Körper, und Brunhilde sieht vor sich einen fürchterlichen Abgrund gähnen, ihr Auge schweift schwindelnd in eine schaurige Tiefe. Doch der Verfolger naht, vorn gähnt der Tod oder Rettung, hinten Schmach. Sie gibt dem Pferde die Sporen und dieses wagt den gräßlichen Sprung über den Abgrund und vollendet glücklich denselben. Tief prägt sich der Huf von dem gewaltigen Aufschlag in den Felsen ein, doch Brunhilde ist gerettet. Nur die goldene Krone ist von ihrem Haupte gefallen und von den Fluten des Bergstromes verschlungen. Als Bodo, so nahe am Ziele, die schöne Braut über den Abgrund fliegend erblickte, bernächtigte sich seiner eine unbändige Wut, und ihr nach war sein Ziel.

Doch die Kraft des erschöpften Rosses versagte und fluchend und schreiend stürzte der Reiter in die Tiefe. Dort unten in dem Wasser der Bode bewacht noch heute der in einen Drachen verwandelte Bodo die goldene Krone, die niemals gehoben werden kann.

HarzHexe – Roßtrappe bei Thale im Bodetal im Harz

Hallo ich bin Thea, Eure virtuelle Harzhexe. Ich werde Euch, an viele schöne und historische Orte im Harz führen. Und den Harz, hier unter Harztour.de vorstellen.

Ich stehe hier vor der Roßtrappe im Harzer Bodetal.
Die sagenhafte Roßtrappe im Harzer Bodetal bei Thale muss man erwandern, man wird mit einer tollen Aussicht ins Tal belohnt. Es gibt auch einen Sessellift von Thale. Nun können auch ältere Menschen bequem die Roßtrappe besuchen. Festes Schuhwerk ist aber auf jeden Fall zu empfehlen. Schon in den ältesten Reisebeschreibungen und Nachrichten von der Roßtrappe tritt die Sage auf, aber auch immer wieder in den verschiedensten Fassungen, die Gebrüder Grimm bringen allein fünf verschiedene Arten derselben, jedoch ist der Kern stets derselbe, eine fliehende, verfolgte Königstochter, die in der Angst der Verzweiflung den grässlichen Sprung wagt und glücklich vollendet, während der Verfolger in die Tiefe stürzt. Tief prägt sich der Huf von dem gewaltigen Aufschlag in den Felsen ein, doch Brunhilde ist gerettet. Nur die goldene Krone ist von ihrem Haupte gefallen und von den Fluten des Bergstromes verschlungen. Man hat von der Roßtrappe einen sprichwörtlich sagenhaften Ausblick. Von der Roßtrappe kann man über die Schurre, einen in Serpentinen angelegten Pfad, ins Bodetal absteigen. Als Aufstieg empfiehlt sich der Präsidentenweg (Länge rund 4 km). Die Roßtrappe ist als Nr. 71 in das System der Stempelstellen der Harzer Wandernadel einbezogen. Wenn man im Harz ist muss man die Roßtrappe einfach besuchen.
Eure Harzhexe.

Teufel vom Hexentanzplatz in der Glaskugel

Den Hexentanzplatz muss man vorstellen, diese Aussichtsplattform ist sicher Pflicht bei einem Besuch im Harz. Erreichbar ist er zu Fuß, per Seilbahn, Bus und Auto. Belohnt wird der „Aufstieg“ dann durch einen sagenhaften Ausblick in das Bodetal.

Aber der Hexentanzplatz hat selber viel zu bieten.
So der bekannte Teufel.

Die Plastiken auf dem Hexentanzplatz stammen von Jochen Müller, Diplom-Metallgestalter aus Quedlinburg. Sie wurden am 21. April 1996 enthüllt. Die Hauptfigur in der Mitte der Kette aus Findlingen ist der Teufel.

Der Hexentanzplatz ist durch Überlieferung angeblich auch ein altsächsischer Kultort, an dem in der Nacht zum 1. Mai zur Verehrung der sogenannten Hagedisen (Wald- und Berggöttinnen) Feste abgehalten wurden. Der Ort wurde erst nach dem Verbot des Kultes durch die zugewanderten christlichen Franken zum Hexentanzplatz. Also auf zum Hexentanzplatz.

HarzHexe – Trudenstein bei Drei Annen Hohne im Harz

Hallo ich bin Thea, Eure virtuelle Harzhexe. Ich werde Euch, an viele schöne und historische Orte im Harz führen. Und den Harz, hier unter HarzTour.de vorstellen.

Ich stehe hier vor dem Trudenstein. Zwischen Drei-Annen-Hohne und Schierke liegt die Granitklippe Trudenstein
mit einer Höhe von 671 Meter über Normal Null. Der Name leitet sich ab von „Trute“, was soviel wie Hexe oder Zauberin bedeutet. Da bin ich ja als Harzhexe genau richtig. Sogar Caspar David Friedrich bildete die Formation im Jahr 1811 auf einer Zeichnung ab. Sie soll ihn auch zu einer Felsgruppe im Vordergrund seines Gemäldes Der Watzmann inspiriert haben. Und auch unser Geheimrat Johann Wolfgang von Goethe soll im Jahr 1783  hier gewesen sein. Der Trudenstein ist ein beliebtes Wanderziel und von Schierke und Drei Annen Hohne aus leicht auf Wanderwegen zu erreichen. Bereits am 01.07.1894 hat der Harzklub über Eisenleitern den Felsbrocken begehbar gemacht und damit die wunderbare Sicht auf die Harzer Berge ermöglicht. Der Gipfel der Felsformation ist über Leitern zugänglich. Von dort aus hat man Ausblick unter anderem in Richtung Schierke, Elend und Stöberhai. Die besten Ausgangspunkte für eine Wanderung zum Trudenstein sind von Schierke über die Quesenbank oder von Drei Annen Hohne über den Glashüttenweg.
Eure Harzhexe.

HarzSagen – Mägdesprung

Etwa 5 km nördlich von Harzgerode liegt der kleine Ort Mägdesprung (500 Ew.) im Tal der Selke, “ der fröhlichen Schwester der wilden Bode“.

Oberhalb des Ortes befindet sich der Felsen „Mägdetrappe“. Der Sage nach stand hier eine Riesentochter, als sie beim Spaziergang über den Harz plötzlich eine Freundin auf dem gegenüberliegenden Ramberg (etwa 6 km in nordwestlicher Richtung entfernt) erblickte. Sie traute sich nicht recht, den auch für eine Riesin großen Schritt zu wagen, so daß sie durch das lange Stehen ihren Fußabdruck im Stein hinterließ. Einer anderen Überlieferung zufolge fuhr die Riesin mit einer Kutsche daher. Als sie das Tal überqueren wollte, packte sie kurzerhand den Wagen in ihre Schürze und sprang über das Tal. Dabei soll der Abdruck im Fels entstanden sein. Schließlich wird noch von einem Bauernmädchen berichtet, das auf dem Weg zu ihrem Liebhaber so stark aufgetreten sei, daß sich der Stein von ihrem Fußabdruck verformte.

Quelle: „Schwarzer Führer“ Harz

HarzHexe – Lauenburg bei Stecklenberg im Harz

Hallo ich bin Thea, Eure virtuelle Harzhexe. Ich werde Euch, an viele schöne und historische Orte im Harz führen. Und den Harz, hier unter Harztour.de vorstellen.

Ich stehe hier vor der Ruine der Lauenburg. Die Lauenburg ist die Ruine einer zweiteiligen Höhenburg, Große Lauenburg und Kleine Lauenburg. Sie befindet sich im Harz nahe der Ortschaft Stecklenberg. Sie wurde im Hochmittelalter errichtet. Während die Hauptburg stark verfallen ist, sind noch wenige Reste der Türme und Außenmauern erhalten, darunter der Bergfried der Vorburg, dessen Ruine schon von weitem gut sichtbar ist. Eine moderne Treppen- und Aussichtsplattform ermöglicht einen guten Rundumblick in das Harz Vorland. Die zweiteilige Burganlage wurde im dritten Quartal des 11. Jahrhunderts als Reichsburg erbaut. Die Erbauung von Vor- und Hauptburg dauerte vermutlich bis zu zehn Jahre. Zweck der Anlage, war der Schutz von Quedlinburg und der nahen Heerstraßen. Im Jahr 1180 wurde sie bei kriegerischen Auseinandersetzungen von Friedrich des Ersten (Barbarossa) erobert. Später hausten zeitweilig Raubritter in der Burg, bis sie im 14. Jahrhundert zerstört wurde. An der Dorfkirche in Stecklenberg wurde ein Modell mit einer Rekonstruktion der Lauenburg aufgestellt, das einen guten Eindruck von der einstigen Burganlage vermittelt. Die Ruine Lauenburg, die frei zugänglich ist, ist in das System der Stempelstellen der Harzer Wandernadel einbezogen.
Eure Harzhexe.

Öffentliche Burgführung auf der Wasserburg Egeln im Vorharz

Wer wohnte früher hier? Was ist hinter dieser Tür?
Was haben die Rittersteine im Torhaus zu bedeuten? Wie wurde dieses Gebäude genutzt? Wo schläft am Tage der Burggeist? …

Solche Fragen müssen die Burgbewohner des öfteren beantworten wenn Besucher das Aussengelände der Burg betreten und alle Türen verschlossen sind.

Darum gibt es ausser den gebuchten Gruppenführungen seit einigen Jahren, an jedem ersten Sonntag im Monat, um 14 Uhr eine öffentliche Burgführung an der auch Einzelpersonen teilnehmen können.
Hier öffnen sich dann Türen die dem normalen Besucher verschlossen sind und es gibt natürlich auch umfassende Einblicke in die Geschichte der Burg.
Die Führung beginnt am Sonntag den 6. September wie immer im Torhaus der Burg und dauert etwa eine Stunde.

Anschließend besteht die Möglichkeit das Museum mit seinen vielfältigen Ausstellungen “Vom Burgverlies bis zum Bergfried” zu besichtigen.
Auch der Maler und Grafiker Klaus Gumpert ist an diesem Tage vor Ort und öffnet sein Burgatelier wo man neben seinen Bilder auch historische Musikinstrumente und alte Möbel bewundern kann.

Ab 14:30 Uhr hat auch das Historische Café im Herrenhaus der Burg geöffnet wo man die gewonnenen Eindrücke auch kulinarisch auswerten kann.

Führungen für Gruppen ab 8 Personen , auch in Erweiterung als Stadt- oder Nachtwächterführung, sind natürlich auch weiterhin zu anderen Zeiten möglich.  Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Weitere Informationen zu Burg und Veranstaltungen unter www.wasserburg-egeln.de

Wasserburg Egeln,
Wasserburg 6, 39435 Egeln,
Uwe Lachmuth 
Tel. 039268- 30 861 -Fax -30861
Handy 01608162010

Rotes Harzer Höhenvieh wieder auf der Höhe

Fortsetzung des Beweidungsversuchs auf der Brockenkuppe mit Rindern des Brockenbauern Thielecke

Wernigerode – Brocken. In diesem Jahr wird der Versuch zur Biotoppflege auf der Brockenkuppe mit dem Harzer Roten Höhenvieh fortgesetzt. Ziel ist es, die Wuchsbedingungen seltener Pflanzenarten der Brockenkuppe wie beispielsweise der Brockenanemone verbessern. Die Brockenbiotope befinden sich nicht in der Kernzone des Nationalparks Harz, sodass hier im Rahmen der Zonierung des Schutzgebiets aktive Pflegemaßnahmen durchgeführt werden.

Kühe weiden zur Biotoppflege auf dem Brocken (Foto: Nationalpark Harz)

Bereits im ersten Versuchsjahr 2019 zeigte sich, dass die Rinder kleine Freiflächen schaffen. Auf diese Bereiche wurden Samen der zu fördernden Arten ausgebracht. Diese Maßnahmen sollen nun fortgesetzt werden. Da die Rinder nicht nur das Gras fressen, sondern mit ihren Hufen auch die Grasnarbe durchtreten, wird sich der Anteil der konkurrenzfreien Flächen erhöhen. So entstehen relativ schnell Sonderstandorte, auf den sich Brockenanemonen, aber auch das Alpen- und das Brockenhabichtskraut besonders gut entwickeln können. Für diesen Biotoppflegeversuch wurde eine Fläche auf der Nordwestseite des Berges ausgewählt.

Parallel zu diesem Versuch wird auch in Zukunft die auf den nicht beweideten Flächen gebildete Biomasse auf dem Brocken gemäht und abgefahren. Weidebeginn wird der kommende Freitag der 28. August sein. Nach ca. zwei Wochen werden die Rinder wieder vom Berg geholt.

https://www.nationalpark-harz.de/de/aktuelles/2020/2020_08_26_Beweidung_Brocken/

„Sagenhafte“ Geschichten rund um den Brocken im MDR

Leipzig (ots)1.141 Meter voller Mythen und Legenden. Axel Bulthaupt begibt sich in einer neuen Folge der Sendereihe „Sagenhaft“ auf eine Entdeckungsreise in die Brocken-Region. Die Sendung ist am Sonntag, 30. August, um 20.15 Uhr im MDR-Fernsehen und bereits vorab in der ARD Mediathek zu sehen.

MDR FERNSEHEN SAGENHAFT – RUND UM DEN BROCKEN, am Sonntag (30.08.20) um 20:15 Uhr. Förster Michael Rudolph (re.) und Axel Bulthaupt bei ihrer Tour durch den Nationalpark Harz. Michael Rudolph beschäftigt sich seit 30 Jahren mit dem Thema Waldumbau. © MDR

Majestätisch thront der Brocken über dem Harz. Vor über 1.000 Jahren war er die Mitte Europas. Könige und Kaiser aus den Dynastien der Ottonen und Salier, die Askanier und Harzgrafen nutzten die exponierte Lage, schöpften großen Reichtum aus den Erzgruben und hinterließen Kirchen, Klöster, Burgen und viele andere Schätze.

Damals wie heute versteckt sich der Brocken 300 Tage im Jahr hinter einem dichten, grauen Schleier – geheimnisvoll und magisch. Eine sagenhafte Gegend voller Überraschungen, die Axel Bulthaupt auf seiner neuen Reise entdeckt. Dabei kommt er ins Gespräch mit Menschen, die das Land geprägt hat und solchen, die das Land prägen.

Mit viel Einsatz hat ein Westharzer ein altes FDGB-Ferienheim in Wernigerode auf Vordermann gebracht. Axel Bulthaupt trifft den Mann in der Stadt, die schon in der DDR-Zeit ein beliebtes Urlaubsziel war.

In Derenburg führt ihn eine „Eselflüsterin“ in eine alte Harzer Tradition ein. Nur die Eseltreiber verstanden es damals, die Berge bei jedem Wetter zu bezwingen. Ganze Karawanen zogen über Wald- und Feldwege in die abgelegenen Regionen und versorgten die Bewohner in den Dörfern mit dem Nötigsten.

Natürlich probiert Axel Bulthaupt auch regionale Harzer Köstlichkeiten, wie einen Senf, dessen jahrhundertealtes Rezept noch von den Ottonen stammt. Und selbstverständlich darf der Harzer Roller nicht fehlen. Von einem Spezialisten wird er in die Harzer Käse-Kunst eingeweiht.

Zu Wort kommen zudem ein Wildwasserfan aus Clausthal-Zellerfeld, ein Sagensammler aus Bad Suderode und weitere besondere Menschen aus der Region rund um den Brocken. Ein Film voll toller Entdeckungen und einzigartiger Aufnahmen.

www.MDR.de