Archiv der Kategorie: Ausstellungen

HarzHexe – Obscurum das Hexenmuseum in Thale im Harz

Hallo ich bin Thea, Eure virtuelle Harzhexe. Ich werde Euch, an viele schöne und historische Orte im Harz führen. Und den Harz, hier unter HarzTour.de vorstellen.



Heute besuche ich das Obscurum Thale im Bahnhofsgebäude Thale. Es ist Deutschlands größtes Museum der Hexerei und der dunklen Mächte. Ein Besuch für mich als Harzhexe ist natürlich Pflicht. In früheren Jahrhunderten betrachtete man Märchen, Sagen und Gruselgeschichten, welche überliefert wurden als Realität. Dieses faszinierende und einzigartige Museum führt Sie in eine Zeit zurück, in der Zauberei und das „Böse“ überall lauerte. Im Glauben der Menschen waren Hexen, Vampire, Werwölfe, Geister und andere Kreaturen der Nacht Bedrohung, welche Tod und Verderben brachten. Finden Sie heraus, wozu man eine Hexenwaage, Drudensteine oder die Leber eines Einhorns brauchte. Wie schützten sich die einfachen Leute vor den wiederkehrenden Toten, die ganze Dörfer auslöschten? Woran erkannte man eine Hexe? Entdecken Sie Schicksale und Namen hinter den Ausstellungsgegenständen. Mit unzähligen Exponaten und deren Geschichte auf über 400 Quadratmeter Fläche – vom „Vampir von Venedig“, Flugsalben und Krötensteinen über das Grauen der Hexenprozesse bis hin zu Abwehrzaubern gegen den bösen Blick, Rezepturen für den Liebeszauber und der wahren Geschichte der „Zombies“ finden Sie in dieser einzigartigen Ausstellung vieles, was ungläubiges Staunen aber auch Fassungslosigkeit über das Wesen des Menschen vermittelt. In einem umfangreichen Shop gibt es viel zu sehen und kaufen. Das „Unglaubliche“ erwartet Sie im Obscurum Thale.
Eure Harzhexe.

Schatzgeschichten bei Wein: Was sind Rotarier?

10.1.2020, 19 Uhr im Museum – Halberstadt

Rotary, mittlerweile eine der bedeutendsten Service-Organisationen mit 12 Millionen Mitgliederin in 160 Ländern, wurde 1905 vom Anwalt Paul Harris in Chicago, USA, als „Reaktion auf die egoistische Kälte des Geld- und Machstrebens“ gegründet.

Gegenseitige Achtung und Anerkennung der indivudiellen Fähigkeiten jedes Mitmenschen sowie verbindende Freundschaft war und ist rotarisches Hauptanliegen.

Im Gebiet der ehemaligen DDR trat nach anfänglicher Euphorie 1990 ein Werteverlust ein, der einherging mit fehlender Lebensorientierung und sinkendem Selbstbewusstsein der Bevölkerung. Dem sollte mit der durch den Rotary Club Wolfsburg initiierten Gründung eines Pendants in der Partnerstadt Halberstadt entgegen gewirkt werden. Um potentielle Mitglieder dafür zu finden und diesen eine Orientierung im bundesdeutschen Neuland zu vermitteln, wurde eine Vortragsreihe zu politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Themen im Kolpinghaus mit hochkaratigen Referenten, bspw. den VW-Vorständen, vom RC Wolfsburg organisiert.

Nach fast zweijähriger Gründungsphase konnte am 19. Mai 1992 der Rotary Club Halberstadt mit 26 Mitgliedern gegründet werden. Dabei erhielten die Halberstädter Rotarier die hier gezeigte, vom RC Wolfsburg gestiftete Glocke, die seitdem bei jedem Meeting gemeinsam mit den Wimpeln der befreundeten RC zum Einsatz kommt. Sie gehört mit der hier ausgestellten Präsidentenkette zu den ältesten und zugleich wertvollsten, zeremoniellen Insignien des RC Halberstadt. Nicht jeder RC hat so eine Kette, die bei besonders offiziellen und festlichen Anlässen vom Präsidenten getragen wird. Die Halberstädter Kette ist ein Geschenk des über den RC Wolfsburg vermittelten Partner-Rotary Club Luton in England. Sie trägt die Namen aller bisherigen Präsidenten und einer Präsidentin des RC Halberstadt – ein Name für jedes rotarische Jahr.
Das „selbstlose Dienen“ ist das Leitprinzip der rotarischen Idee, daher begleitet und unterstützt der RC Halberstadt zahlreiche gemeinnützige Projekte vor Ort und weltweit. Zu den ersten großen karitativen Projekten der Halberstädter Rotarier gehörten u. a. die Unterstützung des Kreispflegeheims Huysburg in Dingelstedt (1991), der Jugendbegnungsstätte „Manna“ in Halberstadt (1993), der Kinder- und Jugendkantorei im Dom, der Errichtung der „Steine der Erinnerung“ (1992) sowie das Blindenrelief von Halberstadt auf dem Fischmarkt (1999).

Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte und mit Mitgliedern des Vereins ins Gespräch kommen möchte, laden wir herzlich am 10. Januar 2020 um 19 Uhr in das Städtische Museum, Domplatz 36 ein.

Voranmeldung ab sofort möglich unter: Tel. 03941/551474 oder über staedtischesmuseum@halberstadt.de.

http://www.museum-halberstadt.de

Meisterwerke II – Schwarzkunst – Radierungen von Anthonie Waterloo

Aus der Kupferstichsammlung der Welterbestadt Quedlinburg nur noch bis 6. Januar 2020 in einer Sonderausstellung der Lyonel-Feininger-Galerie zu sehen.

Die Lyonel-Feininger-Galerie zeigt „Meisterwerke II – Schwarzkunst. Die Radierungen von Anthonie Waterloo aus der Kupferstichsammlung der Welterbestadt Quedlinburg“. Die Werke sind noch bis 6. Januar 2020 in einer Sonderausstellung zu sehen.

Das 17. Jahrhundert war in den Niederlanden ein wahrhaft Goldenes Zeitalter, das Weltkünstler wie Rembrandt oder Jan Vermeer hervorbrachte. Dort arbeiteten zeitweise um die 700 Künstler, organisiert in den Gilden.
Einer von ihnen war Anthonie Waterloo (1609–1690).
Von Waterloo sind nur wenige Gemälde erhalten geblieben. Sein Hauptwerk besteht aus 136 Radierungen mit Landschaftsdarstellungen, die erstmals in der heute zu eröffnenden Ausstellung komplett gezeigt werden. „Besonders stolz bin ich, da dieses, bis auf drei Arbeiten vollständige graphische Werk Waterloos aus den Sammlungen der Städtischen Museen der Welterbestadt Quedlinburg stammt“, freut sich Oberbürgermeister Frank Ruch anlässlich der Vernissage. „Es ist Teil unserer etwa 5.000 Werke umfassenden Kupferstichsammlung.“

Anthonie Waterloo Die zwey Jungen mit ihrem Hunde im Wasser, undatiert Radierung, 113 x 139 mm Kupferstichsammlung der Welterbestadt Quedlinburg Repro: Kulturstiftung Sachsen-Anhalt

Zur Sammlung
Zu verdanken hat die Welterbestadt die Kupferstichsammlung dem Quedlinburger Stadtrat Friedrich Besser (1840–1905). Er war leidenschaftlicher Sammler von grafischen Werken aus dem 18. und 19. Jahrhundert und vermachte seine Sammlung testamentarisch seiner Stadt. Quedlinburg beauftragte im Jahr 1926 den Zeichenlehrer, Kunstwissenschaftler und Maler Johannes Spitzmann (1884–1961) sogar mit einer Erweiterung des Bestandes. Spitzmann, der selbst immer wieder Quedlinburg malte und sich vom Harz inspirieren ließ, kaufte im Auftrag der Stadt für das damals frisch eröffnete Städtische Museum im Schloss weitere Arbeiten an, und die Sammlung wurde mit zeitgenössischer Kunst aufgestockt. Große Künstler des 20. Jahrhunderts wie Max Liebermann und Max Beckmann, Ernst Barlach und Willy Jaeckel, Max Slevogt und Willi Geiger kamen hinzu. Heute umfasst die Kupferstichsammlung der Welterbestadt wie gesagt etwa 5000 Druckgrafiken.

Zur Kooperation
Am 5. Oktober 2017 wurde mit Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Welterbestadt Quedlinburg und der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt/Lyonel-Feininger-Galerie der Grundstein gelegt, diese etwa 5000 Werke der Welterbestadt durch die Lyonel-Feininger-Galerie, die sich als „Museum für grafische Künste“ zu einem Spezialmuseum ausbaut, fachlich betreuen zu lassen.
Mit den Radierungen Anthonie Waterloos wurde begonnen. Die nun kunsthistorisch erschlossenen, digitalisierten und durch diese Ausstellung und den Katalog veröffentlichten Werke stellen einen ersten großen Schritt in diesem Generationenprojekt dar.

Gartenträume-Jubiläum 2020: Sonderausstellung im Schloss Wernigerode

50 Gartenträume aus Sachsen-Anhalt stellen sich vor – der Brockengarten ist auch dabei

Die Sonderausstellung „Leidenschaft für Schönheit – Gartenträume in Sachsen-Anhalt“ anlässlich des 20. Geburtstags des touristischen „Gartenträume“-Netzwerks ist bis zum 3. Mai 2020 im Schloss Wernigerode zu sehen.

Seit Oktober 2017 gehört auch der 1890 gegründete Brockengarten auf dem Brockengipfel mitten im Nationalpark Harz zu den 50 „Gartenträumen“. Die Ausstellung erzählt anhand von jeweils drei markanten, wertvollen und überraschenden Objekten etwas über das Wesen und die Einzigartigkeit jeder Parkanlage.



Impressionen der „Gartenträume“ zeigt der Trailer zum Ausstellungs-Bildband „Leidenschaft für Schönheit“.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie auf den Webseiten des Schlosses Wernigerode und der Gartenträume Sachsen-Anhalt.

Mitmachausstellung für Familien öffnet ihre Türen im Schraube-Museum.

Wohnkultur um 1900 in Halberstadt.

Am 6. Dezember eröffnete das Städtische Museum erstmals eine reine Kinder- und Jugendausstellung mit dem Titel „LiebeLiebe – lots of love“.

Diese Mitmach-Ausstellung für Familien wird in der Ausstellungsscheune des Schraube-Museums in der Voigtei 48 bis 29. März 2020 präsentiert.

Die Eröffnung wird der Nikolaus persönlich mit Kindern aus Halberstädter Kindereinrichtungen und Schulen vornehmen. Ab 11 Uhr ist die Ausstellung dann freigegeben, dann heißt es: Mitmachen – Anfassen erlaubt.

Dabei geht es um das große unfassbare Ding, das zwischen den Menschen existiert – die Liebe. Doch handelt es sich dabei nicht nur um die Beziehung zwischen zwei Menschen, denn Liebe ist weit mehr. Zu ihr gehört der ganze Bereich der zwischenmenschlichen Gefühle, zu den Eltern, Großeltern, Geschwistern, Verwandten sowie Freunden. Daneben sind Glück und Nächstenliebe, Geborgenheit und Heimat ebenso ganz spezielle Ausdrücke von Liebe, die in dieser Ausstellung nachempfunden und verbildlicht werden.

Die „liebe“ Liebe begleitet uns von Anfang an, ein Leben lang – als größtes Glück, Hoffnung, Wunschbild für ein erfülltes Leben oder wenn die Liebe fehlt als Verlust und tiefer Schmerz! Dazu verändert Sie sich unablässig mit steigendem Alter und Erfahrung.

Die „Fünf Zimmer“ geben der Ausstellung ihren Rahmen. In der „Wohnküche“ dreht sich alles um das soziale Miteinander in einer Familie, um Pflichten und Alltägliches im Zusammenleben. Im „Bad“ geht es um das eigene Ich, die eigenen Wünsche, Sehnsüchte, Zweifel. Das „Schlafzimmer“ ist die Welt des Bettes, Rückzugsort, Kuschelkoje. Das „Kinderzimmer“ blickt auf die anderen Generationen: Würde ich so leben wollen wie meine Eltern oder Großeltern? Im „Festsaal“ können die Besucher Liebesbriefe schreiben. Vordrucke liegen bereit. Am „Liebeskraftmesser“ können Paare testen, wie stark ihre Zuneigung zueinander ist.
Diese Ausstellung entstand 2018 aus Beiträgen eines Geschichtenwettbewerbs im UNIKATUM Kindermuseum Leipzig und ist nun auf Wanderschaft in Halberstadt.

http://www.museum-halberstadt.de

Neue Sonderausstellung im Egelner Museum im Vorharz

Alle Jahr wieder kommt das Christuskind …heißt es in einem alten Weihnachtslied. Alle Jahre wieder holt man heutzutage in der Vorweihnachtszeit eine große Menge an Dekoartikeln vom Dachboden um Haus und Hof zu schmücken.

Manch einer könnte gar ein eigenes Windkraftwerk gebrauchen um die grell bunte Weihnachtsbeleuchtung zu elektrisieren. Vor hundert Jahren war es in  der Vorweihnachtszeit bedeutend dunkeler und trotzdem konnten sich die Menschen die Weihnachtszeit mit besonderen Dingen verschönern und viel mehr darüber freuen. Dazu gehörten schon seit dem späten Mittelalter Adventskränze. Später kamen dann Weihnachtsbaum, Lichterbögen und Weihnachtspyramiden hinzu.

Eine besondere Ausstellung mit Weihnachtspyramiden wird am Sonntag den 8. Dezember um 14:30 Uhr in der kleinen Galerie des Egelner Museum eröffnet. Dazu gehören einfache Pyramiden mit nur einer Etage, wobei die Gestaltung von Winterwaldszenen über Krippendarstellungen variieren bis hin zu mehrstöckigen Pyramiden mit Engeln, Hirten, Jesu Geburt, heilige drei Könige samt Spieluhr. Interessant ist auch die Veränderung bei der Darstellung in der DDR Zeit, für den Westexport wurden weiterhin auch christliche Motive verwendet und für den östlichen Teil  wurden aus Engeln geflügelte Jahresendfiguren, bis hin zu Pyramiden wo sich Sandmann und Pittiplatzsch drehen.

Ergänzt wird die kleine Weihnachtsausstellung mit weiteren zur Weihnachtszeit gehörenden Besonderheiten.

Die Ausstellerin Dr. Ulrike Sommerkamp hat einige Jahre ihrer Kindheit in Egeln verlebt. Ihre Mutter war die Ärztin Ruth Hartung, die ihre Praxis am Breiteweg neben Wermuth hatte, was auch das Wohnhaus der Familie Hartung war.

Ihr Mann Rolf Hartung war Zeichenlehrer an der EOS und betreute einige Zeit auch das Egelner Museum.

Er beteilige sich mit seinen Bilder an vielen großen Ausstellungen und schuf 1945 auch die Entwürfe für das Egelner Notgeld, das einzige Notgeld in Deutschland was von einem Laien gestaltet wurde. 

Weitere Informationen zu Burg und Veranstaltungen unter www.wasserburg-egeln.de

Wasserburg Egeln, Wasserburg 6, 39435 Egeln, Uwe Lachmuth Tel. 039268- 30 861 -Fax -30861 Handy 01608162010

Stadt Halberstadt erhält einmaligen Schatz geschenkt.

Übergabe des einzigen Skizzenbuchs von Carl Hasenpflug im Schraube-Museum.

Im Jahr 2002 widmete sich eine überregional bedeutende Sonderausstellung im Städtischen Museum Halberstadt dem künstlerischen Schaffen des Malers Carl Georg Adolf Hasenpflug. So wurde Peter Laschkewitz, ein direkter Nachfahre des Künstlers, auf die Ausstellung aufmerksam.

Heute, 17 Jahre später, verdankt die Stadt Halberstadt der Familie Laschkewitz-Brehm durch deren großzügigen Spenden den Ausbau der Ausstellungsscheune im „Schraube-Museum“ Wohnkultur um 1900. Zahlreiche weitere Projekte des Städtischen Museums unterstützte das Ehepaar in den vergangenen Jahren. Die auf zahlreichen Reisen zusammengetragene ethnologische Sammlung erhält ebenfalls die Stadt Halberstadt als Schenkung. Ebenso finanzierte die Familie den Nachdruck eines Skizzenbuchs des Malers Carl Hasenpflug.

Das Vertrauen, das Dr. Gisela Laschkewitz-Brehm und Peter Laschkewitz in die Bewahrung ihres Erbes setzen, dokumentiert die Schenkung des einzigen bekannten Skizzenbuchs von Carl Hasenpflug an die Stadt Halberstadt, das 188 Jahre in der Familie bewahrt worden ist.

Am Freitag, dem 29. November 2019, um 18 Uhr, erfolgt die Übergabe dieses graphischen Oeuvres von Carl Hasenpflug an die Stadt Halberstadt im Schraube-Museum. Wohnkultur um 1900 in der Voigtei 48 in Halberstadt. Als Referentinnen werden Dr. Kerstin Volker-Saad über die ethnologische Bedeutung und Dr. Antje Ziehr zum Werk des Künstlers Carl Hasenpflug referieren. Zugleich wird der Oberbürgermeister der Stadt Halberstadt, Andreas Henke, einige Worte zur Begrüßung sprechen. Anmeldungen zu dieser Veranstaltung, nimmt das Städtische Museum unter Tel. 03941/551474 oder unter staedtischesmuseum@halberstadt.de entgegen. der Eintritt ist kostenfrei.

http://www.museum-halberstadt.de

Halberstadt – Zahlreiche Aktionen zu neuen Sonderausstellung

Ausstellungsrundgänge mit den Künstlern durch die Fotoausstellung im Städtischen Museum

Vor 30 Jahren wurde ein Vertrag über eine Städtepartnerschaft zwischen zwei Städten, in zwei Ländern, wie sie unterschiedlicher nicht sein konnten, der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik unterzeichnet.
Im Jahre 1988 nahm die Stadt Wolfsburg Kontakt zur ständigen Vertretung der DDR in Bonn und zum damaligen Staatsratsvorsitzenden der DDR Erich Honecker auf. Immer wieder bemühte sich Wolfsburg und brachte das Thema in zahlreichen Schreiben und bei persönlichen Besuchen zur Sprache. DDR Führung genehmigte schließlich das Vorhaben. So begann die Odyssee der Schreiben und Zuständigkeiten, die eine Kontaktaufnahme mit einer „nichtsozialistischen“ Stadt mit sich brachte. Am 24. Oktober 1989, schon in den Wirren der Wende und des Zusammenbruchs der DDR, konnte der Vertrag in Halberstadt unterzeichnet werden. Seit dem Abschluss des Vertrages ist die gemeinsame Städtepartnerschaft ein Miteinander, das nicht nur auf dem Papier fixiert wurde, eine Partnerschaft, die bis heute wirklich gelebt wird.

Zahlreiche Vereine nutzten diese Partnerschaft ebenfalls, um gemeinsam diesen Vertrag mit Leben zu erfüllen. Zu ihnen gehören nicht zuletzt die beiden Fotoclubs. Verbunden durch ein gemeinsames Hobby aber doch jeder mit eigener Seele, die Wolfsburger mit ihrem Fotoclub und die Halberstädter mit ihrem Fotoklub, ein Buchstabe, auf den beide Vereine großen Wert legen. Immer wieder gab es gemeinsame Veranstaltungen und Ausstellungen. Aus diesem Grund wird auch das diesjährige Jubiläum der Städtepartnerschaft wieder das Miteinander durch eine gemeinsame Ausstellung zeigen. „In der Stadt“, unter diesem Titel präsentieren die Hobbyfotografen ihre Bilder.

am Sonntag, dem 8. Dezember, 14 Uhr und
am Sonntag, dem 12. Januar, 14 Uhr

werden einige von ihnen im Museum sein und mit den Gästen gemeinsam durch die Ausstellung gehen. Dieser „Ausstellungsrundgang mit den Künstlern“ aus beiden Städten soll keine reine Führung sein, sondern gibt die Möglichkeit miteinander ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt kostet 3 Euro. Anmeldungen nimmt das Museum unter 03941/551474 oder über staedtischesmuseum@halberstadt.de entgegen.
Natürlich gibt es auch zahlreiche andere Vereine, die seither diese gemeinsame Partnerschaft pflegen, dazu gehören die Rotarier, die Freiwillige Feuerwehr oder die Halberstädter Laufgruppe. Die Ausstellung zeigt erstmalig auch dieses ehrenamtliche Miteinander.

http://www.museum-halberstadt.de

Schatzgeschichten bei Wein im Städtischen Museum Halberstadt „Amateurfunk überwindet Grenzen.“

Funkamateure aus Halberstadt und Wolfsburg verbunden, am 9. November 2019, um 19 Uhr, Städtisches Museum

Es ist der 9. November 1989, ein Tag, den Menschen in Ost und West, bis heute nicht vergessen haben. Denn während einer Pressekonferenz verkündete Günter Schabowski eine neue Reiseregelung: Jeder DDR-Bürger könne demnach jederzeit aus der DDR ausreisen und zwar „…sofort, unverzüglich.“ Kurze Zeit später läuft eine Meldung um die Welt: „Die Mauer ist offen.“ Der Weg zur deutschen Wiedervereinigung war bereitet.

Genau 30 Jahre später öffnet das Städtische Museum eine Sonderausstellung, die mit diesen Ereignissen eng verbunden ist. Denn am 24. Oktober 1989 kam es zu einer ungewöhnlichen Partnerschaft zwischen Ost und West – Halberstadt und Wolfsburg schlossen einen Vertrag und besiegelten ihre noch „internationale“ Städtepartnerschaft. Ein Beispiel für eine tatsächlich auch aktiv gelebte Partnerschaft stellt die ebenso schon drei Dekaden währende Freundschaft der Vereine von Fotofreunden aus beiden Kommunen dar. Zum Jubiläum präsentieren der fotoclub Wolfsburg e.V. und der Halberstädter Fotoklub e.V. unter dem Titel „In der Stadt“ eine gemeinsame Ausstellung, die zunächst in der Bürgerhalle in Wolfsburg und nun ab 9. November im Städtischen Museum gezeigt wird.
Zahlreiche Aktionen begleiten diese Ausstellung, u.a. findet die Veranstaltungsreihe mit Zeitzeugen „Schatzgeschichten bei Wein“ im Museum ihre Fortsetzung. Das Publikum kann dabei Erinnerungen und Erfahrungen rund um „30 Jahre Städtepartnerschaft Wolfsburg und Halberstadt“ im Museum lauschen und sich mit Zeitzeugen darüber austauschen.

Den Auftakt bildet schon nach gleich nach Eröffnung der Fotoausstellung am 9. November 2019 die erste Schatzgeschichte „Funkverkehr Ost-West. Kommunikation ohne Grenzen. Funkamateure in Halberstadt und Wolfsburg überwinden Grenzen“.

Seit Mai 1959 gibt es in Halberstadt eine Amateurfunk-Klubstation, die Wolfsburger gründeten sich bereits 1951. Die ersten „offiziellen“ Kontakte nach Halberstadt knüpften die Wolfsburger unmittelbar nach der Grenzöffnung, persönliche Kontakte wurden geknüpft und gemeinsame Aktionen folgten. Zuvor kannten sich Funkamateure beider Partnerstädte nur aus dem Äther.
Wie war das trotz deutsch-deutscher Grenze und Kontaktverboten schon vor 1989 möglich? Welche technischen Hindernisse mussten dazu überwunden werden?
Die Antworten erhalten Sie von Funkamateuren aus Wolfsburg und Halberstadt bei einem Glas Wein am 9. November 2019 um 19 Uhr im Städtischen Museum Halberstadt.

Der Eintritt ist frei, aufgrund begrenzter Platzkapazitäten wird um Anmeldung gebeten unter Telefon 03941-551474 oder per E-Mail staedtischesmuseum@halberstadt.de.

http://www.museum-halberstadt.de

Goslars Marktplatz: Blicke in den Zeitspiegel 1219 – 2019

Sonderausstellung im Goslarer Museum

Goslar. Handelszentrum, Rechtsort und Versammlungsstätte – das Bedeutungsspektrum des historischen Marktes einer Stadt war seit dem Mittelalter ausgesprochen breit gefächert.

Für die ehemals freie Reichsstadt Goslar spielt der Marktplatz vor dem Hintergrund eines besonderen Jubiläums in diesem Jahr zudem noch eine markante stadtgeschichtliche Rolle: vor 800 Jahren, am 19. Juli 1219, befreite König Friedrich II. in seinem Privilegium für die Goslarer Bürger u.a. die Marktgerichtsbarkeit und den Markthandel aus der Gewalt des königlichen Reichsvogts; der Markt wurde zur „Keimzelle“ städtischer Selbstverwaltung.

Die vom 5. November 2019 bis zum 5. Januar 2020 im Goslarer Museum präsentierte Sonderausstellung widmet sich mit zahlreichen Bildzeugnissen und Objekten sowohl der Geschichte als auch wichtigen historischen Bauten des Goslarer Marktplatzes. Gemälde, historische Druckgrafiken sowie eine Vielzahl Fotos aus dem Goslarer Stadtarchiv, beginnend mit den frühesten Foto-Aufnahmen, lassen den lebhaften zeitgenössischen Wandel in Goslars Altstadt-Zentrum anschaulich werden. Interessierten Besuchern bieten sich somit facettenreiche Blicke in den Zeitspiegel.

https://www.goslar.de

Wernigerode – Ausstellung – Vom Hüttenort zum Wanderparadies

Das Harzmuseum Wernigerode zeigt eine Sonderausstellung zum Jubiläum „350 Jahre Schierke“.
Bis zum 11.01.2020 zu erleben
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Das Haus am Klint zeigt die neue Ausstellung mit dem Titel „Vom Hüttenort zum Wanderparadies. 350 Jahre Schierke“ vom 20. September 2019 bis zum 11. Januar 2020.

Anlass und Ausgangspunkt der Ausstellung ist die Gründung einer Eisenhütte durch Graf Heinrich Ernst zu Stolberg im Jahr 1669, also vor genau 350 Jahren. Damit wurde auch der Grundstein für eine dauerhafte Ansiedlung und damit für den Ort Schierke gelegt, heute Ortsteil der Stadt Wernigerode. Gleichzeitig jährt sich die Eingemeindung von Schierke nach Wernigerode zum zehnten Mal. 

Inhaltlich erarbeitet wurde die Sonderausstellung von dem Regionalhistoriker Dr. Uwe Lagatz. Ein großer Teil der gezeigten Ausstellungsstücke stammt aus örtlichen Archiven und privaten Sammlungen. Zusammen mit dem Harzmuseum entstand so eine Ausstellung, die in vier Kapiteln die Geschichte Schierkes von den Anfängen im 17. Jahrhundert bis zu den Großprojekten und Projektideen der Gegenwart zeigt. So ist beispielsweise auch ein Modell der Schierker Feuerstein Arena in der Ausstellung zu sehen. Damit möchte die Ausstellung zeigen, dass die Entwicklung Schierkes keineswegs abgeschlossen ist und dass bewusste, zukunftsweisende Entscheidungen schon in vergangenen Jahrhunderten die Entwicklung des Ortes maßgeblich bestimmt haben. 

www.harzmuseum.de

Neue Ausstellung und verbessertes Besucherlenkungssystem auf dem Brocken eröffnet

Natura 2000-Lebensräume und störungsempfindliche Arten werden besser geschützt

Das höchstgelegene Nationalpark-Besucherzentrum Brockenhaus bietet seit dem 25. Oktober 2019 einen neuen Ausstellungsteil, der mit einer Fülle von Darstellungen, Informationen und Effekten auf 170 qm die Besucher des Brockens noch besser informieren und für störungsempfindliche Arten und Lebensräume im Nationalpark Harz sensibilisieren soll.

Im Fokus der neuen Ausstellung steht das Erleben und Verstehen. Sie bietet auch Informationen zu den Themen Natura 2000, Waldentwicklung oder Massentourismus auf dem Brocken und wird im Gelände ergänzt durch die Installation eines neuen Beschilderungssystems zur Besucherinformation und -lenkung auf der Brockenkuppe.

Grußworte zur feierlichen Eröffnung der neuen National-Ausstellung und des neuen Besucherlenkungssystems richteten Klaus Rehda, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt und Andreas Pusch, Leiter Nationalparkverwaltung Harz, an die zahlreichen Gäste.

Besonderheiten der Ausstellung

Ziel der Ausstellung ist es, die Besucherinnen und Besucher für die seltenen störungsempfindlichen Tier- und Pflanzenarten zu sensibilisieren, die im Nationalpark Harz Zuflucht finden und Schutz genießen.



Die Vermittlung dieses wichtigen Themas geschieht über Bilder, Töne, räumliche Inszenierungen und interaktive Erlebnissysteme, die für Besucherinnen und Besucher aller Altersstufen gleichermaßen spannend sind. Auf den sprichwörtlichen erhobenen Zeigefinger und weitläufige Textbelehrungen wurde verzichtet.

Das erlebniszentrierte Ausstellungskonzept nutzt inszenierte Räume und anspruchsvolle Szenografien, um den Besucherinnen und Besuchern ein intensives Eintauchen in die angebotenen Themen zu ermöglichen. Diese Art der Immersion macht den Ausstellungsbesuch zu einem lebedigen Ereignis. Die Informationsvermittlung geschieht dabei „en passant“ beim Durchschreiten der Räume und das persönliche emotionale Erleben sorgt für nachhaltige Lerneffekte.

Highlights

Aufwendige Kulissenbauten und der umsichtige Einsatz hochmoderner Medientechnik sorgen für ein spannendes und vielfältiges Ausstellungserlebnis. Ausstellungshöhepunkte werden durch innovative Darstellungssysteme geformt. So dient ein topografisches Weißmodell der Brockenregion als Projektionsfläche für ein breites Spektrum an Informationen von der Entstehungsgeschichte des Harzes über die klimatischen Besonderheiten am Brocken bis zu nationalparkspezifischen Themen wie die verschiedenen Lebensräume, aber auch für Fakten und Anregungen rund um den Besuch des Nationalparks.

Im Zusammenspiel mit illustrativen Slide-Shows auf einem groß-formatigen Monitor und kurzweiligen Sprechertexten, die über Einhandhörer und Multimediaguide rezipiert werden können, wird für besonders interessierte Besucherinnen und Besucher eine große Informationstiefe angeboten.

Barrierefreiheit

Die neue Nationalparkausstellung im Brockenhaus legt einen hohen Fokus auf das barrierefreie Erleben für Alle. So wurde durch den Umbau der bisher nur über Treppenstufen zugänglichen Empore ein durchgängiger Rundweg auch für Menschen mit Gehbeeinträchtigungen, Rollstuhl oder Kinderwagen geschaffen. Zahlreiche Inhalte sind neben der visuellen Darstellung auch über Audio-Module an den Exponaten und einen Multimediaguide abrufbar. Der Multimediaguide bietet zudem die Möglichkeit, die Ausstellung in Englisch, in einfacher Sprache und in einer speziell auf Kinder zugeschnittenen Tour zu erleben. Die Exponate der für mobilitätseingeschränkte Menschen nicht zugänglichen Kuppel des Gebäudes sind ebenfalls in den Multimediaguide inkludiert.

https://www.nationalpark-harz.de


Letzte Sonntagsführung auf der Wasserburg Egeln im Vorharz

Letzte diesjährige Sonntagsführung auf der Wasserburg Egeln.

Die letzte öffentliche Führung zur Geschichte der Burg in diesem Jahr beginnt am Sonntag den 3. November um 14:00 Uhr im Torhaus der Burg wo auch der Eingang zum Museum ist.

Die Burg die ursprünglich dem Kloster Gernrode gehörte, wurde wegen ihrer bedeutenden Lage am Knotenpunkt mehrerer Handelsstraßen im Jahre 1250 von den Edlen von Hadmersleben erobert. Otto von Hadmersleben und seine Gemahlin Jutta von Blankenburg stifteten dann 1259 in „ihrer Stadt Egeln“ das Zisterzienser Nonnenkloster Marienstuhl in dem die Schwester der Grafin Jutta, Mechthild von Blankenburg, erste Äbtissin wurde. Ab 1430 wurde die Burg Sommerresidenz der Magdeburger Erzbischöfe und dann im 30jährigen Krieg auch Wohnsitz eines schwedischen Generalfeldmarschall.

Natürlich kann man im Museum der Stadt Egeln auch in die Frühgeschichte der Region um Egeln eintauchen oder dieses vom  „Burgverlies bis zum Bergfried“ erkunden. In der kleinen Galerie ist nochmal die Ausstellung “Zeugen der Geschichte” Urkunden, Bürgerollen und historische Karten der Stadt Egeln. Von 15:00 – 16:00 Uhr öffnet der Maler und Grafiker Klaus Gumpert sein Burgatelier. Historische Möbel, Musikinstrumente und viele seiner Bilder laden die Besucher zu einem einzigartigen Kunstgenuß ein.  Im Anschluß besteht die Möglichkeit die gewonnenen Eindrücke im historischen Café im Palas der Burg bei Kaffee und Kuchen auch kulinarisch auswerten. 

Führungen können natürlich unabhängig davon auch von Gruppen ab 8 Personen zu anderen Zeiten gebucht werden.

Weitere Informationen zu Burg und Veranstaltungen unter www.wasserburg-egeln.de

Wasserburg Egeln, Wasserburg 6, 39435 Egeln, Uwe Lachmuth Tel. 039268- 30 861 -Fax -30861  Handy 01608162010