29. Goslarer Werkstattgespräch in der Klosterbrennerei Wöltingerode

Handwerksvertreterinnen und Handwerksvertreter tauschten sich aus

Goslar. Das mittlerweile 29. Werkstattgespräch hat im November in den Räumlichkeiten der Klosterbrennerei Wöltingerode stattgefunden. In einer entspannten und freundlichen Atmosphäre sind die Handwerkstreibenden mit Oberbürgermeisterin Urte Schwerdtner, Uwe Schwenke de Wall jun. und Andreas Rotermund aus dem Vorstand des Vereins „pro Goslar e.V.“, dem städtische Energieberater Michael Stieler sowie weiteren Vertretern der Wirtschaftsförderung ins Gespräch gekommen.

29. Werkstattgespräch

Der Einladung folgten Stephan Henneberg von der Fleischerei Eckert, Karl-Ernst Braun von der Bäckerei Braun, Christian Wolf von der Bäckerei Wolf, Odin Paul vom Brauhaus Goslar, Modefriseur Andre Schlüter, Anja Ebbers von Kamm&Schere, der Innungsmeister Stakelbeck vom Friseursalon Stakelbeck, Lutz Dreyer von Dreyer Innenausbau, Christian Seifert von der Tischlerei Seifert, Tischlermeister Mathias Gröne von der Tischlerei Gröhne sowie Martin Rahmann von der gastgebenden Klosterbrennerei Woltingerode GmbH.

Der Einladung folgten Stephan Henneberg von der Fleischerei Eckert, Karl-Ernst Braun von der Bäckerei Braun, Christian Wolf von der Bäckerei Wolf, Odin Paul vom Brauhaus Goslar, Modefriseur Andre Schlüter, Anja Ebbers von Kamm&Schere, der Innungsmeister Stakelbeck vom Friseursalon Stakelbeck, Lutz Dreyer von Dreyer Innenausbau, Christian Seifert von der Tischlerei Seifert, Tischlermeister Mathias Gröne von der Tischlerei Gröhne sowie Martin Rahmann von der gastgebenden Klosterbrennerei Woltingerode GmbH.

Im Fokus der abendlichen Veranstaltung stand das Thema Energie. Von den Auswirkungen der Energiekrise sind alle Wirtschaftszweige betroffen – auch die Stadtverwaltung in ihrem täglichen Handeln. Beispielhaft stehen dafür: das Aquantic, die öffentlichen Gebäude und die städtische Beleuchtung. Aber auch der Krieg in der Ukraine verändert europäische Standards und erfordert situative Anpassungen. In diesen Zeiten müssen wirtschaftliche Unternehmen ihre Interessen in Zusammenarbeit mit der Verwaltung bündeln. So lautete das Credo von „pro Goslar“. Steigende Energiepreise, drastisch erhöhte Beschaffungspreise der Handwerksbetriebe aber auch ein möglicher Fachkräftemangel zwingen zum Umdenken. Auch die Nachwuchsrekrutierung gibt immer mal wieder Anlass zur Sorge. Selbst wenn nicht überall Auszubildende fehlen, die jungen Menschen leiden oft unter den vorhandenen schlechten Rahmenbedingungen: So müssten die zumeist minderjährigen Nachwuchskräfte oft mit öffentlichen Verkehrsmitteln weite Wege nach Braunschweig zur Berufsschule auf sich nehmen, weil es in der Region Goslar manche branchenspezifische Berufsschulen nicht mehr gibt.

Tipps und Hinweise zur energetischen Kostenreduzierung gab es vom Energieberater der Stadt: Schon kleine Dinge, wie ein Bewegungsmelder für Licht und Thermostatköpfe an Heizkörpern, können die Kosten enorm reduzieren. Weitere Beratungsmöglichkeiten zum Thema Energiesparen bietet die Stadt Goslar unter dem Titel Energie Ressourcen Agentur Goslar (ERA). Drei Quellen, die die Klosterbrennerei schon zur Kostenreduzierung nutzt sind: Windkraft, Erdwärme und Solar.

Die Veranstaltungsreihe der Stadt in Kooperation mit „pro Goslar e.V.“ wurde 2012 begründet und sorgt seitdem für einen regen Meinungsaustausch zwischen einzelnen Berufsgruppen und Verwaltungsmitarbeitern, insbesondere der städtischen Wirtschaftsförderung.

WEB: https://www.goslar.de