HarzHexe – Heimburg Altenburg Ruine mit Aussichtspavillon

Hallo ich bin Thea, Eure virtuelle Harzhexe.
Ich werde Euch,
an viele schöne und historische Orte
im Harz führen.
Und den Harz, hier unter Harztour.de vorstellen.

Ruine der Altenburg bei Heimburg

Heute zeige ich Euch die Ruine der Altenburg bei Heimburg mit Aussichtsturm. Heinrich der IV. ließ die Heimburg im 11. Jahrhundert erbauen oder eine bereits vorhandene ältere Anlage erweitern. Im Jahr 1073 wurde die Reichsburg, allerdings im desolaten Zustand, während der Sachsenkriege urkundlich erwähnt. Im 14. Jahrhundert wurde die Heimburg als Wohnsitz der Grafen aufgegeben. Während des Bauernkrieges belagerten Aufständische die Burg und beschädigten sie. Reparaturen auf dem Burggelände sind bis zum Jahr 1553 nachweisbar. Die Burg zerfiel und diente als Steinbruch. Im Jahr 1992 legte man Mauerreste und Wallanlagen frei und errichtete einen Aussichtspavillon. Von diesem hat man einen schönen Ausblick auf den Ort Heimburg und das Harzvorland. Auf der Altenburg befindet sich eine Stempelstelle der Harzer Wandernadel.
Eure HarzHexe.

Hier die Karte:

Danke.

Wandel in Klima und Bildung

Nationalpark Harz beteiligt sich an Expertentreffen von außerschulischen Lernorten

Wie kann die Zukunft der Bildung aussehen? Wirkt sich der Klimawandel auch auf einen Bildungswandel aus? Welche Chancen bieten dabei außerschulische Lernorte? Um diese und weitere Fragen drehte sich die zweitägige Landestagung der außerschulischen Lernstandorte im Bereich „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, abgekürzt „BNE“.

Experten von außerschulischen Lernorten trafen sich im Harz und besuchten unter anderem das Luchs-Schaugehege an der Rabenklippe im Nationalpark Harz (Foto: Thomas Schwerdt))

Zu der vom Niedersächsischen Kultusministerium eingeladenen und dem Niedersächsischen Landesamt für Schule und Bildung – Abteilung Braunschweig – organisierten Veranstaltung kamen etwa 110 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Tagungsort, das Weltkulturerbe Rammelsberg in Goslar. Der Nationalpark Harz, mit dem Regionalen Umweltbildungszentrum (RUZ) ebenfalls Träger eines außerschulischen Lernstandortes, war dabei als Mitorganisator in besonderer Form beteiligt.

Meike Hullen, Leiterin des Fachbereichs „Informations- und Bildungsarbeit, Nationalparkwacht“, ging in einem der beiden Impulsvorträge zur Eröffnung der Tagung aus Nationalparksicht darauf ein, inwieweit Klimaveränderungen im Harz besonders deutlich werden.

An einer anschließenden Podiumsdiskussion zur Frage, ob der Klimawandel als Katalysator für die Transformation von Bildung und Schule dienen kann, nahm Thomas Schwerdt als Leiter der Nationalparkbildung teil. Workshops, ein „Markt der Möglichkeiten“ und Exkursionen rundeten die Tagung ab. Der Nationalpark Harz bot in diesem Rahmen zwei Exkursionen an, während derer die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Mitarbeitern der Nationalparkwacht Informationen rund um die Zielsetzung eines Nationalparks erhielten. Auch auf Besonderheiten, wie mögliche Bildungsprogramme am Luchsgehege in der Nähe von Bad Harzburg oder den Waldwandel am Oderteich wurde eingegangen.

Im Rahmen der Tagung wurde wieder einmal deutlich, wie wertvoll unmittelbare Naturerfahrungen für Kinder und Jugendliche sind, insbesondere in Bezug auf das vermehrte Online-Lernen der vergangenen Monate und Jahre. Die außerschulischen Lernorte in Niedersachsen bieten dabei vielfältige Möglichkeiten des Erlebens und Lernens außerhalb der Schule. Daneben ermöglichen die Lernorte ein vernetztes Lernen unabhängig von Schulfächern und bieten somit einen wichtigen Baustein im Rahmen der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung.

WEB: https://www.nationalpark-harz.de