HarzHexe – Eine schönes Silvester 2020 und ein glückliches Jahr 2021

Eine fröhliche Silvesterfeier und einen guten Rutsch
in ein gesundes und glückliches Jahr 2021.

Das wünscht Euch ganz harzlich,
Eure Harzhexe und das Team von Harztour.de
Ein neues Jahr bedeutet neue Hoffnung,
neues Licht, neue Begegnungen und neue Wege zum Glück.
Viel Neues und Bekanntes erleben, im wundervollen Harz.
Und denkt daran, Silvesterfeuerwerk im Hochharz nur auf Fotos erlaubt!
Alles Gute fürs Jahr 2021!
Eure Harzhexe.

HarzHexe – Teufelsmauer bei Weddersleben im Harz

Hallo ich bin Thea, Eure virtuelle Harzhexe. Ich werde Euch, an viele schöne und historische Orte im Harz führen. Und den Harz, hier unter Harztour.de vorstellen.

Ich stehe hier vor der Teufelsmauer in Weddersleben. Die Teufelsmauer im Harz ist eine aus harten Sandsteinen der oberen Kreide bestehende Felsformation im nördlichen Harzvorland, die auf etwa 20 km Länge von Ballenstedt über Rieder und Weddersleben bis nach Blankenburg (Harz) verläuft. Zahlreiche herausragende Einzelfelsen tragen Eigennamen. Die Teufelsmauer bei Weddersleben wird auch Adlersklippen genannt. Viele Sagen und Mythen haben sich gebildet, um die Besonderheit dieses Ortes erklärbar zu machen. Er wurde daher bereits 1833 sowie 1852 durch den Landrat unter Schutz gestellt, um den Abbau des begehrten Bausandsteins zu unterbinden. Die Teufelsmauer bei Weddersleben ist seit 1935 als Naturschutzgebiet Teufelsmauer und Bode nordöstlich Thale ausgewiesen und zählt damit zu den ältesten Naturschutzgebieten Deutschlands. Der Harznordrand mit der Teufelsmauer wurde 2006 in die Liste der 77 ausgezeichneten Nationalen Geotope aufgenommen.
Eure Harzhexe.

HarzHexe – Hexentanzplatz bei Thale im Winter

Hallo ich bin Thea, Eure virtuelle Harzhexe. Ich werde Euch, an viele schöne und historische Orte im Harz führen. Und den Harz, hier unter HarzTour.de vorstellen.

Ich stehe hier auf dem Hexentanzplatz bei Thale im Winter, hoch über dem schönen Bodetal. Natürlich muss ich als Harzhexe den Hexentanzplatz vorstellen, diese Aussichtsplattform ist sicher ein Muss bei Eurem Besuch im Harz. Es gibt hier natürlich auch Teufel und Hexen zu bestaunen. Erreichbar ist er zu Fuß, per Seilbahn, Bus und Auto. Belohnt wird der „Aufstieg“ dann durch einen sagenhaften Ausblick in das Bodetal. Der Hexentanzplatz ist durch Überlieferung angeblich auch ein altsächsischer Kultort, an dem in der Nacht zum 1. Mai zur Verehrung der sogenannten Hagedisen (Wald- und Berggöttinnen) Feste abgehalten wurden. Der Ort wurde erst nach dem Verbot des Kultes durch die zugewanderten christlichen Franken zum Hexentanzplatz. Hier gibt es auch ein Hexenhaus, welches auf dem Kopf steht. Dieses malerische Bodetal ist magische Inspiration pur. Ob nun Maler, Fotografen, Dichter und Touristen, jeder Besucher hält inne und bestaunt diesen Ausblick bis nach Thale und in das Harzvorland. Von hier aus sprang die fliehende, verfolgte Königstochter Brunhilde, mit Ihrem Ross über das Bodetal. Hinüber zur Rosstrappe und konnte ihren Verfolger Bodo abschütteln, welcher in tiefen Abgrund der Bode stürzte. Also auf zum Hexentanzplatz im Harz. Eure HarzHexe.

Frohe Weihnachten vom Weihnachtsmann 2020!

Ein frohes und glückliches Weihnachtsfest wünschen die Harzhexe und das Team vom Internetportal: Harztour.de.

Ich als Weihnachtsmann wurde beauftragt diese Wünsche zu übermitteln. Da ja manche an meiner Existenz zweifeln, habe ich mit den gleichen Vorurteilen zu kämpfen, wie unsere Harzhexe. Dessen ungeachtet danke ich für die vielen Besucher auf unserem Portal. Für unsere Sponsoren und die vielen Helfer welche uns mit Fotos, Videos und Beiträgen unterstützt haben.
Natürlich wünsche ich einen guten Rutsch in ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2021.
Und wir werden hier ab Januar wieder viel Neues aus dem schönen Harz sehen können. Also feiert schön und wenn doch in diesem Jahr kein Schnee mehr fallen sollte, gibt es genug Fotos mit Schnee unter HarzFotos.
Euer Weihnachtsmann.

Tatsächlich Goslar – Eine Liebeserklärung an unsere Stadt

Wäre 2020 ein normales Jahr gewesen, hätten wir mit euch den Weihnachtsmarkt & Weihnachtswald eröffnet.

Seit Wochen beschäftigen wir uns mit dem Thema Weihnachten und wollen trotz Absage ein bisschen Weihnachtsgefühl nach draußen tragen. Wir haben uns dabei von einem der schönsten Weihnachtsfilme – „Tatsächlich…Liebe“ – inspirieren lassen, um unserer Stadt eine ganz besondere Liebeserklärung zu machen. #meingoslar#tatsächlichliebe#tatsächlichgoslar#weihnachtsmarkt#weihnachtswald#wirliebengoslar#wirliebenweihnachten#wirfürgoslar#vorfreude Goslar.de | filmpunktton.de | Harz: Magische Gebirgswelt | 9 Städte + 2 in Niedersachsen | Goslarsche Zeitung | Mein Niedersachsen | Ilovegoslar

VR-Galerie.com jetzt bei Harztour

Willkommen bei der VR-Galerie.com

Hier finden Sie ein Demo einer möglichen VR-Galerie, in welcher Sie Ihre Kunst virtuell darstellen können.

VR-Galerie Demo

„Als virtuelle Realität, kurz VR, wird die Darstellung und gleichzeitige Wahrnehmung der Wirklichkeit und ihrer physikalischen Eigenschaften in einer in Echtzeit computergenerierten, interaktiven virtuellen Umgebung bezeichnet. “ (c) Wikipedia

VR-Galerie Demo Future

Hier noch eine Demo zur VR-Galerie in Future Design,
in welcher Sie Ihre Kunst virtuell darstellen können.

Einfach mal ausprobieren, Danke.

Römerstein bei Bad Sachsa

Etwa drei Kilometer südlich von Bad Sachsa
(Wanderweg 12 V von Steina; oder an der B 243 von Mackenrode nach Osterhagen in Nüxei rechts abbiegen) ragen die Römersteine als kahle weiße Felszacken wie riesige Ruinen inmitten der Felder in den Himmel.

Es handelt sich um die herausragenden Teile eines großen Korallenriffs. Mit der bizarren Felsformation sind einige Sagen verbunden: Demnach haben früher auf der Burg Sachsenstein oberhalb Bad Sachsas Zwerge gewohnt, die stark mit einem benachbarten Riesenstamm verfeindet waren. Die Zwerge waren zwar kleiner als die Riesen, aber auch schlauer. Um sich vor den gewitzten Zwergen zu schützen, türmten daher die Riesen die gewaltigen Römersteine zu einer Burg aufeinander. Während einer Jagd begegnete dem Riesenjüngling Romar einst die Tochter des Zwergenkönigs, Ruma. Die beiden verliebten sich ineinander und trafen sich fortan heimlich, da die verfeindeten Eltern die Liaison niemals gutgeheißen hätten. Als der Zwergenkönig dies entdeckte, verbannte er seine Tochter in eine Höhle ganz in der Nähe. Einen gemeinsamen Sohn der beiden zerschmetterte er vor Wut an einem Felsen. Da die leidende Ruma ihrer Traurigkeit freien Lauf ließ und hemmungslos weinte, wurde ihr Verlies Weingartenloch genannt (zwei Kilometer westlich der Römersteine). Ruma konnte schließlich der finsteren Grotte entkommen, indem sie sich in ein Bächlein verwandelte, das unter dem Fels emportrat. Jetzt konnte sie endlich wieder ihren Geliebten treffen. Doch der Zwergenkönig entdeckte auch diesen Betrug und verfluchte seine Tochter, auf immer ein Bergquell zu bleiben, aber an anderer Stelle auszutreten. Dort, wo die verwandelte Zwergentochter als Quell aus dem Boden schoß, entstand alsbald die Rumequelle (Rhumequelle, 10 km westlich zwischen Pöhlde und Rhumspringe). Noch heute soll das Wasser der Rhumequelle gelegentlich vom Blut des getöteten Sohnes rot werden; eine bestimmte Algenart ist für dieses Phänomen verantwortlich. Die Stelle, an der sich Romar und Ruma (als Nixe) ein letztes Mal getroffen hatten, wurde seitdem Nixei (der Ort heißt heute Nüxei) genannt. Die Steine der Riesenburg heißen nach Romar die „Römersteine“.
Quelle: Schwarzer Führer Harz

Waldbilanz 2020 des Nationalparks Harz in der Klimakrise

Neuer Wald in Bündeln und Rekordernte von Bucheckern

Im Wald ist es nach dem zweiten Lockdown nicht ruhiger geworden. Viele Gäste sind unterwegs, aber auch unsere Arbeiten zur Waldentwicklung gehen weiter.

Nationalpark-Forstwirte Forstwirte beim Pflanzeneinschlag (Foto: Kai Bauer)

Die Entwicklung der letzten drei Jahre mit Hitze, Trockenheit, ausgefallenen Wintern und starker Borkenkäferentwicklung in der Klimakrise haben riesige Flächen an Fichtenbeständen sehr rasch absterben lassen. Das bedeutet für uns, bei den Waldentwicklungsmaßnahmen einige Gänge hochzuschalten. Im Herbst 2020 wurden im Nationalpark Harz ca. 320.000 Laubgehölze gepflanzt, zumeist Buchen, aber auch Roterlen, Weiden, Aspen und Birken. Das entspricht etwa 200 ha umgewandelter Waldfläche. „Diese Arbeiten fanden in einem engen Zeitfenster statt und sind eine logistische Herausforderung“, so Sabine Bauling, die für die Waldentwicklung zuständige Fachbereichsleiterin im Nationalpark Harz.

Im Nationalparkrevier Scharfenstein wurden wieder Bucheckern geerntet für die Anzucht von kleinen Buchen zur Pflanzung im Nationalpark. In diesem Jahr konnte eine Rekordernte eingefahren werden – sage und schreibe 1049 kg gereinigte Bucheckern in 99 Säcken. Das werden einmal über eine Million kleiner Buchenpflanzen werden für ca. 600 ha Waldumwandlungsflächen in den nächsten drei Jahren. Dieses Saatgut wird zur Lohnanzucht in Baumschulen gebracht. Wenn alles gut geht, stehen die ersten Pflänzchen im Herbst 2021 zur Pflanzung bereit.

Die Klimaentwicklung der letzten drei Jahre hat großflächig strukturarme Fichtenreinbestände absterben lassen. Nicht der Wald ist tot, aber die alten Fichten. Die Waldentwicklungsmaßnahmen des Nationalparks werden daher neu überdacht und die Zeit drängt.

Im Nationalpark Harz wären von Natur aus zwei Drittel der Fläche mit Buchenwäldern bestockt, gegenwärtig ist es nur ein knappes Fünftel. Der Nationalpark Harz ist kein Forstamt, hier wird nicht im klassischen Sinne „aufgeforstet“. Als Entwicklungsnationalpark hat das Schutzgebiet aber die Möglichkeit und den Auftrag der ökologischen Sanierung. Bezüglich der Waldentwicklung bedeutet das, mehr Naturnähe in naturferne Fichtenreinbestände zu bringen. Konkret werden dazu seit vielen Jahren kleine Laubbäume in diese Bestände gepflanzt, das heißt Samenbäume für zukünftige Waldgenerationen. Die Natur bekommt sozusagen einen Werkzeugkasten in die Hand. Wenn die Laubholzinitiale gesichert sind, werden diese Flächen in die Naturdynamikzone überführt. Danach finden keine menschlichen Eingriffe mehr statt.

https://www.nationalpark-harz.de

Kaffee für den Luchs – eine Spende für die Artenvielfalt

Harzer Kaffeerösterie unterstützt Luchsprojekt Harz

Kaffee ist die Leidenschaft von Mark Schnibbe. Seine Harzer Kaffeerösterei hat ihren Sitz seit 2007 in Bad Lauterberg. In der Kaffeemanufaktur verwöhnt er mit leckeren Kaffeespezialitäten und feinen Süßigkeiten. Schnibbe kauft seinen Kaffee fair und sozial ein. Für die beste Qualität ihrer Produkte reisen er und seine Mitarbeiter in die Herkunftsländer ihrer Bohnen und haben so immer ein Auge auf Anbaumethoden und soziale Arbeitsbedingungen vor Ort. Das ist der Grundstein für eine gute Zusammenarbeit und einen fairen Handel mit den Kleinbauern und den Plantagen.

Mark Schnibbe (KaffeeManufaktur) übergibt Ole Anders (Leiter Luchsprojekt Harz) einen Scheck zur Förderung des Luchsprojektes (Foto: Rolf Steinke)

Doch auch vor der eigenen Haustür möchte sich Mark Schnibbe für die Erhaltung von Flora und Fauna engagieren und seine Produkte in besonderer Weise mit der Harzer Heimat verbinden. Sein besonderes Interesse gilt dem Luchsprojekt Harz. Diesem Projekt verdanken wir es, dass die größte europäische Katzenart im Harz erfolgreich wieder angesiedelt wurde.

Die Kaffeerösterei mit ihrer nachhaltigen Produktion weltweit und im Harz passt gut zum Luchsprojekt, findet dessen Leiter Ole Anders, der Leiter des Luchsprojektes. Aus diesem Grund ist ein gemeinsames Projekt entstanden. Der „Harzer Röstkaffee“ ist in verschiedenen Märkten, Restaurants und Hotels der Region erhältlich. Nicht zufällig ziert ein Luchskopf die Verpackung der braunen Bohnen. Für jedes verkaufte Kilo Kaffee fließen 50 Cent an das Luchsprojekt des Nationalparks Harz.

Mittlerweile ist eine stattliche Summe zusammengekommen – so konnte Mark Schnibbe dem Leiter des Luchsprojektes jüngst einen Scheck in Höhe von 4.660,- Euro übergeben. Das Geld fördert auf direktem Wege die Forschung und die Öffentlichkeitsarbeit für die größte europäische Katzenart.

Im Jahr 2000 starteten das Land Niedersachsen und die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. gemeinsam dieses Wiederansiedlungsprojekt. Seither hat sich die Harzer Luchspopulation zu einer der vitalsten in ganz Europa entwickelt. Die Pinselohren sind längst zu einem Aushängeschild der Region geworden und breiten sich in das Umland des Mittelgebirges aus. Und auch Mark Schnibbe und der Harzer Kaffee haben zu dieser Erfolgsgeschichte beigetragen – dafür sagt der Nationalpark Harz DANKE!

Web: https://www.nationalpark-harz.de

Stadtwerke Wernigerode engagieren sich aktiv für Natur- und Umweltschutz

Erste Buchen im Nationalpark Harz erfolgreich eingepflanzt

Der Harzer Wald ist in der Klimakrise – das ist nicht mehr zu übersehen. Alle Waldgebiete, so auch der Nationalpark Harz, zeigen das mehr als deutlich. In der Kernzone des Nationalparks Harz führt die Natur selbst Regie und zeigt uns, welchen Wald sie unter den heutigen Klimabedingungen eigenständig wachsen lässt. Doch außerhalb der Kernzone gilt es, anzupacken und dem Wald für morgen auf die Sprünge zu helfen. Hier werden als Hilfe zur Selbsthilfe der Natur Rotbuchen, Bergahorne und Mischlaubhölzer entsprechend der ursprünglichen Mischwaldgesellschaften gepflanzt. Das ist ein großer Kraftakt und kostet viel Geld, geht es doch um weitläufige Waldgebiete.

Die Stadtwerke Wernigerode GmbH haben die Herausforderung angenommen und gehen mit gutem Beispiel voran. Im Sommer 2020 wurde die neue Aktion „Buchen für den Nationalpark Harz“ gestartet. Für jeden bis zum 31.12.2020 abgeschlossen Stromvertrag „klick regional“ pflanzen die Stadtwerke gemeinsam mit dem Nationalpark Harz und seinem Förderverein 3 junge Buchen. Für Vertragsabschlüsse in der Naturstromvariante gibt es sogar 5 Buchen. Denn der Harz ist derzeit in weiten Gebieten von strukturarmen, schädlings- und sturmanfälligen Fichtenforsten geprägt. Dies ist ein Resultat der langen Waldnutzungsgeschichte in der Folge des Bergbaus und der Hüttenwerke mit ihrem großen Holzkohleverbrauch. Mit der Pflanzaktion helfen die Stadtwerke Wernigerode dabei, den Nationalpark Harz auf den früheren Buchenflächen wieder in einen ökologisch intakten Naturwald zu verwandeln. Bereits in den letzten Tagen wurden

900 junge Bäume unter der Regie des Ilsenburger Nationalpark-Revierleiters Jörg Müller in die Erde gebracht.

„Es ist schön zu sehen, wie wir gemeinsam mit unseren Kunden behilflich sein können, dass die Harzer Waldlandschaft wieder eine gesunde und artenreiche Zukunft vor sich hat“, so Steffen Meinecke, Geschäftsführer der Stadtwerke Wernigerode. Dr. Friedhart Knolle, Sprecher des Nationalparks Harz und Vorstand des Fördervereins, bestätigt: „Mit der Unterstützung der Kunden der Stadtwerke erwacht der Nationalpark in den bepflanzten Gebieten mit seiner biologischen Vielfalt wieder zu neuem Leben.“

Im Frühjahr geht die Pflanzung weiter, denn dann werden die jungen Buchen aus den Aktionsmonaten September bis Dezember eingesetzt. Ein Wechsel bis zum Jahresende lohnt sich also auf jeden Fall.

Hintergrund

In diesem Jahr werden neben der Rotbuche auch vermehrt andere, schnellwachsende Laubbäume gepflanzt. Damit wird erreicht, dass die Borkenkäferflächen in den Randbereichen des Nationalparks Harz schneller grün werden und für die Schattbaumart Buche ein Schutz gegen die extremen Verhältnisse auf Freiflächen entsteht. In den vergangenen 10 Jahren wurden bereits ca. 5 Millionen Laubbäume gepflanzt. Neben Rotbuchen werden auch Ebereschen, Moorbirken, Bergahorne, Feldahorne, Weiden, Roterlen und punktuell Sommerlinden gepflanzt.

Die Initialpflanzungen erfolgen in Abhängigkeit von der Höhenlage nur in der Naturentwicklungszone. In den Hochlagen ab etwa 750 m, wo natürlicherweise die Fichte zu Hause ist, werden keine Laubholzpflanzungen durchgeführt – hier in der Kernzone führt die Natur selbst und erfolgreich Regie. Wer jetzt aufmerksam durch die Nationalparkwälder geht, kann durch die intensive Laubfärbung erkennen, wo bereits überall kleine Buchen gepflanzt wurden. Fast alle Pflanzungen haben die oft trockene und heiße Witterung der letzten Sommer insgesamt gut überstanden. Aufgrund der noch nicht tiefreichenden Wurzeln konnten sie auch von kurzen Regenschauern profitieren.

https://www.nationalpark-harz.de

HarzSagen – Steinaer Mühle bei Steina

Am Waldrand von Steina, unweit der Kirche, befindet sich die Steinaer Mühle.

Der Sage nach hat hier ein Müller nie länger einen Burschen bei sich behalten können, da diese alle bald ums Leben gekommen seien. Als wieder ein Geselle um Arbeit bat, erzählte ihm der Müller vom Unglück seiner Vorgänger. Der Geselle willigte trotzdem ein. In der ersten Nacht kamen viele Katzen in die Mühle. Eine wollte dem Gesellen an die Kehle springen, doch der war flink und hackte ihr die Vorderpfote ab. Am nächsten Morgen bemerkte der Geselle, daß der Müllerin die Hand abgehauen war und entdeckte so, daß die Müllersfrau eine Hexe war und wohl die anderen Gesellen auf dem Gewissen hatte. Die einsame Lage der Mühle, der früher als unehrlich geltende Beruf des Müllers und die Bedeutung des Mahlens mit Rauschen und Klappern in der Nähe des Wassers haben Mühle und Müllersleute zu wichtigen Motiven in Brauchtum und Sage werden lassen. In dieser Sage wird neben der Mühle als Spukort sowie der gesellschaftlichen Außenseiterrolle des Müllerberufs auch der Volksglaube an die Katze als dämonisches Hexentier zum Ausdruck gebracht: Die Katze ist die Verkörperung des Bösen. Typisch für den Umgang mit Hexen ist auch der Analogiezauber: Als der Katze die Hand abgehackt wird, verliert die Frau (Hexe) ihre Hand (In einer anderen Sage wird einer Hexe das Gesicht zerkratzt, indem in die von ihr behexte Milch gestochen wird). Zusätzlich wird der sozialkritische Aspekt dieser Sage betont: der (untergeordnete) Geselle überführt die (hochgestellte) Frau des Müllermeisters der Hexerei.
Quelle: Schwarzer Führer Harz

HarzHexe – Längste Hängebrücke im Harz

Hallo ich bin Thea, Eure virtuelle Harzhexe. Ich werde Euch, an viele schöne und historische Orte im Harz führen. Und den Harz, hier unter Harztour.de vorstellen.

Ich stehe hier vor der „längsten Hängebrücke im Harz“ an der Rappbodetalsperre. Wenn man hier vor der Stahlseilkonstruktion steht, ist es schon spannend ob die Brücke hält was sie verspricht. Langsam nähert man sich der Startgondel auf leicht schwankenden Gitterrosten. Ein tolles Gefühl. Sie ist 118 Tonnen schwer, hat eine Länge von 483 Metern und befindet sich 100 Meter über der Rappbode. Der Blick ins Tal ist sehenswert, auf der anderen Seite kann man die Staumauer der Rappbode Talsperre aus einer nicht gekannten Perspektive betrachten. Die gesamte Länge der „Weltweit längsten Hängebrücke“ kann man am besten von der Staumauer aus betrachten. Ein touristisches Zusammenspiel von modernen Hotspots im Freizeitbereich und der ewigen Schönheit der Harzlandschaft ist hier gelungen. Da an dieser Stelle der Mensch schon durch die Rappbodetalsperre massiv in die Natur eingegriffen hat, passt sich die Hängeseilbrücke gekonnt in die Landschaft ein. Die imposante Staumauer ist mit 106 Metern die Höchste in Deutschland. Es handelt sich um eine nahezu vollständig gerade Schwergewichtsmauer aus Beton, deren Krone 415 Meter lang ist. Im Jahr 1959 ging diese Anlage schon in Betrieb. Also besuchen Sie die „längste Hängebrücke“ und die Rappbodetalsperre im Harz.
Eure Harzhexe.

Fotowettbewerb HarzNATUR startet wieder

Jetzt mitmachen – Einsendeschluss ist der 14. März 2021

Der Nationalpark Harz ruft erneut gemeinsam mit der Jungfer Druckerei und Verlag GmbH und der SilverLynx Media GmbH aus Herzberg Fotografinnen und Fotografen auf, ihre schönsten und spektakulärsten Bilder aus dem Harzer Nationalpark beim Fotowettbewerb HarzNATUR 2021 einzureichen.

Mit ihren Motiven von spannenden Tierbegegnungen, atemberaubenden Landschaften oder den kleinen Wundern am Wegesrand können Hobby- und Profi-Fotofreunde ihre Faszination für die Natur im Nationalpark Harz mit anderen teilen. Die schönsten Bilder begeistern regelmäßig viele Menschen in einer vielbeachteten Foto-Ausstellung und im jährlich erscheinenden Nationalpark-Fotokalender HarzNATUR.

Beim Fotowettbewerb HarzNATUR geht es vor allem darum, die eigene Begeisterung für die Harzer Natur in beeindruckenden Fotomotiven auszudrücken. Teilnehmen kann, wer Spaß am Fotografieren hat. Die Teilnahme ist kostenfrei. Einsendeschluss ist der 14. März 2021. Das Einhalten der Nationalparkregeln ist selbstverständlich auch beim Fotografieren Pflicht. Alle Informationen zu den vier Wettbewerbskategorien, was es zu gewinnen gibt und die genauen Teilnahmebedingungen gibt es auf www.fotowettbewerb-harznatur.de.

Alle Teilnehmenden unterstützen aktiv die Harzer Luchse und ihre Erforschung, denn 100% der Erlöse des Fotokalenders kommen dem Luchsprojekt Harz zugute: Dieses ermöglichte mit einer erfolgreichen Wiederansiedlungskampagne die Rückkehr der großen Samtpfoten in den Harz und ihre Ausbreitung in angrenzende Gebiete. Heute widmet sich das Projekt vor allem der Dokumentation der weiteren Entwicklung und der Forschung beispielsweise zu den Ausbreitungswegen der Harzer Luchse.

https://www.nationalpark-harz.de