Pfingsten

Pfingsten (von griechisch πεντηκοστὴ ἡμέρα pentēkostē hēméra, deutsch ‚fünfzigster Tag‘, früher auch mit bestimmtem Artikel: die Pfingsten[1]) ist ein christliches Fest, an dem die Gläubigen die Sendung des Heiligen Geistes auf die Jünger Jesu und seine bleibende Gegenwart in der Kirche feiern.

Ikonografisch wird Pfingsten auch Aussendung des heiligen Geistes oder auch Ausgießung des heiligen Geistes genannt. Der Pfingstsonntag ist der 50. Tag der Osterzeit, also 49 Tage nach dem Ostersonntag, und liegt zwischen dem 10. Mai (frühester Termin) und dem 13. Juni (spätester Termin).

Im Neuen Testament wird in der Apostelgeschichte erzählt, dass der Heilige Geist auf die Apostel und Jünger herabkam, als sie zum jüdischen Fest Schawuot (τὴν ἡμέραν τῆς πεντηκοστῆς ‚zum 50. Tag‘) in Jerusalem versammelt waren (Apg 2,1–41 EU). Dieses Datum wird in der christlichen Tradition auch als Gründung der Kirche verstanden. Als Fest im Kirchenjahr wurde Pfingsten erstmals im Jahr 130 erwähnt.

Web: https://de.wikipedia.org/wiki/Pfingsten

Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus öffnet wieder wie gewohnt

Zwangspause nach Corona beendet

Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus (Foto: Heike Albrecht)

Nachdem auch der Nationalpark Harz Corona-bedingt alle seine Besuchereinrichtungen geschlossen hatte, öffnet nun ab dem 7. Mai 2020 das Nationalpark-Besucherzentrums TorfHaus wieder die Pforten für seine Gäste. Es gelten bis auf weiteres die bekannten Öffnungszeiten.

„Wir sind froh, dass wir nun wieder Rede und Antwort stehen können zu den Fragen rund um den Nationalpark und zu den Wandermöglichkeiten im Harz“, so die Leiterin Heike Albrecht-Fechtler vom BUND. „Nun hoffen wir auf viele neugierige Gäste, die die wieder gewonnene Freiheit für sich entdecken.“

Um die Besucher vor einer möglichen Infektionsgefahr zu schützen, gelten die üblichen Hygieneregeln:

  • Tragen eines Mund-Nase-Schutzes
  • es dürfen nur max. 10 Gäste gleichzeitig eintreten, d. h. nur mit einem der abgezählten Einkaufskörbe
  • bitte den Mindestabstand von 1,5 m zu allen anderen Menschen in der Ausstellung einhalten
  • wenn möglich Bitte um bargeldlose Zahlung
  • das Nationalpark-Kino ist noch nicht wieder geöffnet und es gibt aus hygienischen Gründen keine Gästetoilette.

Wir folgen bei diesen Maßnahmen den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts und der zuständigen Behörden, die darauf abzielen, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Die beliebten Naturerlebnisexkursionen finden leider noch nicht wieder statt.

Das Nationalpark-Besucherzentrums TorfHaus ist eine der zentralen Einrichtungen der Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit des Nationalparks Harz mit jährlich über 100.000 Gästen. Betrieben wird es federführend vom BUND-Landesverband Niedersachsen in einem Trägerverbund mit der Gesellschaft zur Förderung des Nationalparks Harz und der Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld. Seit 2011 ist es auch Geopark-Infozentrum.

https://www.nationalpark-harz.de

„Goslar live“ von Goslarern für Goslarer

Goslars Musikszene stellt sich den Herausforderungen der Corona-Situation und schafft ein Live-Erlebnis für Künstler als auch Zuschauer.

Ab Freitag, 08. Mai startet die Eventfirma „Meteor Productions“ mit Garagenkonzerten, die auf goslar.de oder über goslar-live.de verfolgt werden können.

Nachfolgend erhalten Sie die Übersicht der geplanten Konzerte:

  • 09.05.2020, 20 Uhr: Farbenspiel (Deutsch-Pop „unplugged“)
  • 15.05.2020, 20 Uhr: Wasted Origin (Alternativ Rock)
  • 16.05.2020, 20 Uhr: 3/4 Helden (Deutscher Partyrock)

Corona-Krise – Das macht der HTV

Über Mitgliederunterstützung und Maßnahmenplanung für den „Wiedereinstieg“

Goslar (htv). Die vierte Woche im „Shutdown“ ist angebrochen. Weltweit und damit auch im Harz steht nicht nur der Tourismus still. Beherbergungsbetriebe, Restaurants, Freizeiteinrichtungen und Museen sind geschlossen. Was macht der Harzer Tourismusverband in diesen Zeiten?

Blick zum Brocken (c) B. Dörge

„Diese aktuelle Situation macht uns große Sorgen. Je länger dieser Ausnahmezustand andauert, um so großer die langfristigen Auswirkungen auf die Wirtschaft insgesamt, aber auch auf unsere Harzer Tourismuswirtschaft,“ so Carola Schmidt, Geschäftsführerin des Harzer Tourismusverbandes.
Doch der Harzer Tourismusverband ist weiter aktiv. Wie alle Tourismuseinrichtungen ist auch die HTV-Geschäftsstelle für den Publikumsverkehr geschlossen. Einige Mitarbeiter, deren Arbeitsfelder momentan stark eingeschränkt sind, befinden sich in Kurzarbeit. In anderen Bereichen arbeitet die Geschäftsstelle mit vollem Einsatz weiter.

„Wir möchten in diesen Zeiten für unsere Mitglieder und Partner da sein und sie, so gut es uns möglich ist, unterstützen,“ betont Schmidt. So informiert der Verband seine Mitglieder und Partner nahezu täglich über die neuesten Entwicklungen in der Corona-Krise, gibt aktuelle Informationen zu den Verordnungen, zu Soforthilfen, zu Ausnahmegenehmigungen und vielem mehr. Auf der Webseite harzinfo.de werden nicht nur Touristen informiert, auch Leistungsträger finden die wichtigsten Hinweise in einem Spezial-Tool der Webseite (www.harzinfo.de/coronavirus/infos-fuer-touristiker.html).
Interessierte Tourismusverantwortliche der Region können sich aktuell, auch wenn sie kein Mitglied oder Partner im HTV sind, für den Sonder-Newsletter anmelden. Eine kurze Mail an die Geschäftsstelle info@harzinfo.de genügt.

Bereits vor zwei Wochen hat der HTV seine Kampagne „Der Harz für zu Hause“ gestartet. Zum einen werden die Harz-Fans über die Social-Media-Kanäle mit Harzthemen „bei Laune gehalten“. Ein Malwettbewerb, Sagen und Geschichten, Rezepte oder Tipps zu im Harz gedrehten Filmen sollen in Zeiten, in denen das Reisen nicht möglich ist, das Harzfeeling nach Hause bringen. „Der Harz für zu Hause“ möchte aber auch einheimische Unternehmen und Lieferanten unterstützen, die die Menschen derzeit im Geschäft oder durch Abhol- oder Lieferservice versorgen. Unter www.harzinfo.de/coronavirus/der-harz-fuer-zu-hause-harzer-unternehmen-unterstuetzen.html findet sich eine Zusammenstellung der gesammelten Daten. Orte wie Osterode oder Wernigerode haben auf lokaler Ebene ähnliche Initiativen gestartet.

Aber auch das Tagesgeschäft im HTV geht weiter. Der Verband hält in diesen Wochen eine enge und regelmäßige Kommunikation zu den Tourismusorganisationen der Länder und des Bundes, zu Ministerien und anderen relevanten Entscheidungsträgern. Es gilt sich auszutauschen, schnellstmöglich wichtige Informationen zu erhalten und gemeinsam für die Belange der Tourismuswirtschaft einzutreten. „Wichtige Themenfelder, die auf der lokalen oder regionalen Ebene weitreichende Auswirkungen haben, sind auf Ebene der übergeordneten Entscheidungsträger nicht immer präsent. Daher versuchen wir in enger Zusammenarbeit mit den Landestourismusorganisationen Einfluss zu nehmen – ein schwieriger, nicht immer von Erfolg gekrönter Weg. Dennoch gilt es alle Möglichkeiten zu nutzen, unsere Branche zu unterstützen,“ berichtet die Geschäftsführung.

Auch die Marketingarbeit des HTV wird nicht vernachlässigt. Das Team arbeitet aktuell unter Hochdruck an der Erstellung der neuen Datenbankstruktur und der damit verbundenen neuen Webseite. Darüber hinaus werden die Förderprojekte 2020 für die zeitnahe Umsetzung konzipiert. Seit der vergangenen Woche bereitet der Verband zudem eine Online-Kampagne zum „Wiedereinstieg“ vor. „Wir hoffen sehr, dass wir bald wieder touristische Leistungen anbieten können und möchten mit einer gezielten Kampagne auf den Harz aufmerksam machen und zahlreiche Gäste für die Region wiedergewinnen bzw. neu begeistern,“ sagt Carola Schmidt. Die Kampagne soll zunächst im Onlinesegment starten, da man hier sehr schnell und unter Berücksichtigung der aktuellen Lage agieren kann.

„Social Distancing wird sicher länger ein Thema bleiben. Im Gegensatz zu Großstädten können wir hier im Harz – soweit Gäste und Einheimische die entsprechenden Vorgaben berücksichtigen – Abstandsregelungen einhalten und die Gefahr einer Ansteckung minimieren. Natürlich hängt das alles von den Entwicklungen der nächsten Wochen ab. Wir hoffen inständig, dass wir bald wieder Gäste in der Region begrüßen dürfen und das Tourismusjahr 2020 nicht ganz verloren ist“, erklärt Schmidt.

https://www.harzinfo.de