Wald im Wandel zur neuen Wildnis

Warum tote Bäume nicht das Ende des Waldes, sondern den Beginn der neuen Waldwildnis einläuten

Ausgedehnte Wälder im Wandel zur Wildnis, wertvolle Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen – im Nationalpark Harz darf die Natur ihren eigenen Weg gehen. Dadurch bietet sich die seltene Gelegenheit, den natürlichen Waldwandel vom ehemaligen Wirtschaftswald hin zum wilden Natur­wald zu erleben. In einigen Bereichen geht dieser Wandel aktuell sehr rasant von statten und die Waldbilder dieser Übergangsphase wirken auf viele Menschen zunächst befremdlich. Wenn man heute durch den Nationalpark Harz wandert, bietet sich auf einigen Waldflächen tatsächlich ein bizarres Bild. Graue Holzgerippe abgestorbener alter Fichten dominieren die Landschaft und wirken auf zahlreiche Einheimische und Gäste schockierend. Viele sorgen sich um den Wald und stellen Fragen zu seinem Zustand.

Die Antwort auf diese Fragen gibt die Natur selbst. Unser Film erklärt die Zusammenhänge in dieser ganz besonderen Baustelle der Natur. Er gibt Einblicke in den Wandel zur Wildnis, lässt Experten aus anderen Nationalparken zu Wort kommen und zeigt, dass der Wald trotz vieler toter Bäume so lebendig und dynamisch ist, wie selten zuvor – schauen Sie mal rein.

https://www.nationalpark-harz.de

Goslar – 360 Grad 3D-Rundgang ehemaliges Odeon-Theater

Das Odeon-Theater war über viele Jahrzehnte ein Ort für Kultur und Tagungen.

Im August 2012 senkte sich leider aufgrund von anstehenden Brandschutz- und Sanierungsmaßnahmen für immer der Vorhang. Künftig wird das Gebäude unter Beibehaltung der historischen Fassade für Wohnungen genutzt. Zur Erinnerung können Sie hier noch einmal durch das bereits teilgeräumte Theater streifen.

https://www.goslar.de

HSB – Spargelkutsche ins Selketal

Der Harz in seiner frischen Frühlingsblüte
am 24.05. & 07.06.2020

Unser Sonderzug fährt Sie von der historischen Welterbestadt Quedlinburg nach Harzgerode, wo Sie ein schmackhaftes Spargelmenü zum Schlemmen einlädt.

Folgende Leistungen sind im Ticketpreis enthalten
Fahrt im dampfbespannten Sonderzug mit SitzplatzgarantieFachkundige Reiseleitung und belebender Begrüßungstrunk Kaffee und Kuchen im Museum „Anhaltische Harzbahn“ in Gernrode
Drei-Gänge-Spargel-Menü im „Schlosskeller“ Harzgerode
Wichtige Hinweise:

Bitte beachten Sie: Ein Anspruch auf alle Leistungen besteht erst nach schriftlicher Bestätigung Ihrer Bestellung durch unseren Kundenservice.
Wenn bis 14 Tage vor der Fahrt die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht ist, behalten wir uns eine Absage des Sonderzuges vor.
Hunde sind in unseren Sonderzügen nicht gestattet.

https://www.hsb-wr.de/Shop/Fahrkarten-Erlebnisse/Sonderzugerlebnisse/Spargelkutsche-ins-Selketal-24-05-07-06-2020.html

Abendvortrag: Klöster am Harzer Klosterwanderweg.

Die Benediktinerabtei Ilsenburg und das Benediktiner Nonnenkloster Drübeck.

Weit sichtbar ist sie, die Silhouette der Halberstädter Kirchtürme. Zahlreiche Kirchen, nicht zuletzt durch die einstige Bedeutung Halberstadts als Bischofssitz entstanden, bestimmen auch heute noch das Stadtbild. Doch auch vor den Toren unserer Stadt ist die Anzahl der noch vorhandenen Kirchen und Klöster erstaunlich groß.

Wer sich auf ihre Spuren begibt, kann dem Harzer Klosterwanderweg folgen. Immerhin hat er eine Länge von 94 km und verbindet auf naturbelassenen Wegen zwischen dem Kloster St. Marien in Quedlinburg zum Kloster Wendhusen bei Thale bis nach Kloster Grauhof bei Goslar insgesamt zwölf Anlagen.

Aus diesem Grund wird Heinz A. Behrens am 18. März bei seinem Vortrag zwei heute noch vorhandene und kulturgeschichtlich und kunstgeschichtlich bedeutende und in ihrer Schönheit hervorstechende Klöster in den Mittelpunkt seiner Ausführungen stellen.

Es geht um zwei überaus interessante Klosteranlagen, die Benediktinerabtei Ilsenburg und das Benediktiner Nonnenkloster Drübeck.
Dabei wird deren Entstehungsgeschichte, die eng mit dem Bistum Halberstadt verbunden war, behandelt. Schwerpunkt seiner Ausführungen ist jedoch deren Baugeschichte auf der Grundlage neuerer Erkenntnisse und eigener archäologischer Untersuchungen. So konnten beispielsweise in Ilsenburg mehrere Warmluftheizungen entdeckt und dokumentiert werden. Weiterhin ist hier die konzeptionelle Entschlüsselung des Refektoriums gelungen.
Das benachbarte Benediktiner Nonnenkloster Drübeck beinhaltet in seiner Kirche wertvolle Bauplastik, die sich in einem nunmehr korrigierten Baualterplan
gut einfügen lässt. Geschichtlich ist diese Institution mit dem frühen Kanonissenstift in Thale/Wendhusen vergleichbar. Genealogische Verbindungen hierhin erhellen die vorromanische Epoche im Harzgebiet.

Folgen sie Herrn Behrens und begeben sich mit ihm auf eine Zeitreise in die Vergangenheit und Gegenwart dieser beiden sehenswerten Klosteranlagen im Harzgebiet.
Der Vortrag beginnt am 18. März um 19 Uhr im Städtischen Museum Halberstadt, Domplatz 36. Der Eintritt kostet 3 Euro. Voranmeldungen werden bereits unter Tel. 03941/551474 oder aufsicht@halberstadt.de entgegengenommen.

http://www.museum-halberstadt.de

Zeitkapsel und Sonderausstellung in Gedenken an die Zerstörung Halberstadts vor 75 Jahren

Grüße und Gedanken in die Zukunft
Halberstädter schicken Grüße und Gedanken in einer Zeitkapsel in die Zukunft

Am 8. April 1945 jährt sich zum 75. Mal die Zerstörung Halberstadts durch einen verheerenden Bombenangriff. Das „Rotenburg des Nordens“, wie unsere schöne Stadt genannt wurde, ging unwiederbringlich in weiten Teilen verloren. Vielen Menschen wurde am 8. April in nur 30 Minuten ihrer Zukunft genommen. Noch heute finden wir Spuren dieser Zerstörung. Aber auch die Zeichen des Wiederaufbaus, des neuen Lebens prägen das Bild unserer Stadt.

Aus diesem Anlass erinnert das Städtische Museum Halberstadt mit einer Sonderausstellung unter dem Titel:
„Der 8. April 1945. Halberstadt brennt“
an diesen Schicksalsschlag. Die Ausstellung wird vom 8. April bis zum 24. April 2020 in der Rathauspassage Halberstadt zu sehen sein.

75 Jahre nach der Zerstörung und 30 Jahre nach der Wiedervereinigung haben die Halberstädter ihrer Stadt ein neues Gesicht gegeben. Sie haben die Trümmer beseitigt, die Kultur-und Sporteinrichtungen wiederaufgebaut, Wohnungen, Geschäfte und Betriebe neu entstehen lassen. Träume und Wünsche konnten verwirklicht werden und doch bleibt noch manches zu tun.
75 Jahre in Frieden zu leben ist ein großes Privileg, das wir erfahren durften.

Projekt Zeitkapsel

Sagen wir doch den Menschen in der Zukunft wie uns unserer Stadt heute gefällt. Was haben wir erreicht, was wollen wir noch erreichen und was gefällt uns nicht und kann oder muss noch verändert werden? Was möchten wir zukünftigen Menschen in unserer Stadt mit auf den Weg geben? Oder schicken wir einfach unseren Kindern und Enkeln einen Gruß aus dem Heute in das Jahr 2045!

Der Geschichtsverein und das Städtische Museum rufen alle Halberstädter auf:
Schicken Sie Grüße und Gedanken mit einer Zeitkapsel in die Zukunft!


Am 26. April 2020 verschließen wir die Zeitkapsel. Im Stadtarchiv verwahrt, soll sie am 8. April 2045 von der nächsten Generation geöffnet werden.
Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Grüßen Sie Ihre Familie, schicken Sie Ihre Wünsche für unsere Stadt in die Zukunft. Schreiben Sie, was Sie sich wünschen, wie Halberstadt sich entwickeln soll, was Ihnen heute gefällt und was nicht oder schreiben Sie was Ihnen wichtig war in ihrem privaten oder beruflichen Leben, was sie besonders beeindruckt hat, an welche Ereignisse in unserer Stadt Sie gern zurückdenken. Oder schicken Sie ein Foto von ihrem Lieblingsplatz in die Zukunft. Bleiben Sie anonym oder stellen Sie sich vor. Auch die nächste Generation wird neugierig sein.

Oder macht ein „Selfie in die Zukunft“, schickt es an schatzjahre@halberstadt.de.
Wir drucken es aus und legen es ebenfalls in die Zeitkapsel!

Werfen Sie ihren Brief (max. A4) in die Zeitkapsel oder schicken Ihren Brief an das Städtische Museum Halberstadt mit dem Stichwort „Zeitkapsel“ auf dem Umschlag. Dieser wird dann von uns ungeöffnet in die Zeitkapsel gelegt.

Die Aufstellung der Zeitkapsel erfolgt am 8. April 2020, um 13 Uhr, gemeinsam mit der Eröffnung der Sonderausstellung zum Gedenken an den 75. Jahrestag der Zerstörung Halberstadts „Der 8. April 45. Halberstadt brennt“ in der Rathauspassage.

Zur Lesung „Ende einer Geschichte“ mit Dr. Thomas Combrink, am 26. April, um 11 Uhr, im Städtischen Museum Halberstadt wird die Zeitkapsel versiegelt.

http://www.museum-halberstadt.de

Harzer Wandernadel – Station 6 Daneilshöhle, Huy

Die letzte und 6. Station der Wandersaison 2019/20 ist vom 16. Februar bis 15. April an der Daneilshöhle im Huy.

Die Daneilshöhle, auch Räuberhöhle genannt, befindet sich an der Nordseite des Huy genannten Gebirgszugs. Sie bildet in einer Felswand des mittleren Bundsandsteins drei miteinander verbundene Hohlräume, die unter Naturschutz stehen. Die Höhle erhielt ihren Namen nach der Sage über den Räuber Daneil, der in dieser Höhle sein Schlupfnest gehabt haben soll. Die Höhle weist Spuren vielfältiger menschlicher Aktivitäten auf und wurde offensichtlich in frühen Zeiten bewohnt.

Koordinaten: N 51°57.748, O 010°59.239

Internationaler Klavierwettbewerb in Wernigerode

Der Internationale Klavierwettbewerb in Wernigerode sucht in Sachsen-Anhalt seines gleichen. Andere Wettbewerbe richten sich an Schüler und Musikstudenten, der Neue Sterne-Wettbewerb aber richtet sich an alle Pianisten frei von Altersbegrenzungen.

Dies drückt sich im hohen international gültigen Niveau der bisher teilnehmenden Künstler aus und stellt in der deutschen Wettbewerbslandschaft eine Besonderheit dar. Der Klavierwettbewerb findet alle 2 Jahre im Wechsel mit dem Johannes-Brahms-Chorwettbewerb statt.

SONNTAG, 29. MÄRZ 2020
ERÖFFNUNGSKONZERT MIT PAVEL KACHNOV UND DEM PKOW
17.00 Uhr Fürstlicher Marstall, Am Lustgarten 40, Wernigerode |
Einlass ab 16 Uhr | Pause mit Imbiss |
Eintritt 18 € / 10 €

MONTAG, 30. MÄRZ 2020 UND DIENSTAG, 31. MÄRZ 2020,
1. RUNDE
09:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 18:00 Uhr
Je Teilnehmer 15 Minuten freies Soloprogramm
| Kreismusikschule Harz, Bahnhofsplatz 3 | Eintritt frei

MITTWOCH, 1. APRIL 2020,
2. RUNDE
09:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 18:00 Uhr
Je Teilnehmer 15 Minuten freies Soloprogramm
| Kreismusikschule Harz, Bahnhofsplatz 3 | Eintritt frei

GENERATIONENKONZERT IM GYMNASIUM STADTFELD
13:30 Uhr Ernst-Pörner-Straße 15, Wernigerode | Eintritt 5 € | Schüler frei

FESTIVALKONZERT IM LYZEUM DES LANDESGYMNASIUMS FÜR MUSIK
18:00 Uhr Oberpfarrkirchhof, Wernigerode
Eintritt 5 € | Schüler frei

DONNERSTAG, 2. APRIL 2020
2. RUNDE
09:00 – 12:00 Uhr Je Teilnehmer 15 Minuten freies Soloprogramm |
14 Uhr Bekanntgabe der zehn Semi-Finalisten |
Kreismusikschule Harz, Bahnhofsplatz 3 | Eintritt frei

FESTIVALKONZERT IM GERHART-HAUPTMANN-GYMNASIUM
14:00 Uhr Aula, Westernstraße 29, Wernigerode| Eintritt 5 € | Schüler frei

SEMIFINALE – SOLOPROGRAMM DER BESTEN 10 TEILNEHMER
16:00 – 21:00 Uhr Je Teilnehmer 30 Minuten
freies Soloprogramm |
circa 22:00 Uhr Bekanntgabe der drei Finalisten |
Fürstlicher Marstall, Am Lustgarten 40 | Wernigerode | Eintritt 5 €

FREITAG, 3. APRIL 2020
ÜBERRASCHUNGSKONZERT MIT EINEM DER PUBLIKUMSLIEBLINGE
17:00 Uhr Kreismusikschule Harz, Bahnhofsplatz
3, Wernigerode | Eintritt frei

FESTIVALKONZERTE UNTERM STERNENHIMMEL
19 / 21/ 23 Uhr Harzplanetarium |
begrenzte Plätze | Walther -Rathenau-Straße 9, Wernigerode | Eintritt 8 €

SAMSTAG, 4. APRIL 2020
FINALE – KONZERTE DER BESTEN DREI TEILNEHMER MIT DEM PKOW
16:00 Uhr Je Teilnehmer 30 Minuten Klavierkonzert mit dem PKOW | Pausen mit Imbiss |
Fürstlicher Marstall, Am Lustgarten 40, Wernigerode | Eintritt 22 € /18 €

SONNTAG, 5. APRIL 2020
DREI PREISTRÄGERKONZERTE MIT DEN FINALISTEN
11:30 Uhr Zweites Preisträgerkonzert – Kloster Michaelstein |
16:00 Uhr Drittes Preisträgerkonzert – Kloster Ilsenburg |
18:00 Uhr Erstes Preisträgerkonzert – Ratssaal Halberstadt |
alle entrittspflichtig

https://www.wernigerode-tourismus.de

Stadt Goslar lädt zur Infoveranstaltung „Welterbe und Klimaschutz“ ein

Möglichkeiten der energetischen Ertüchtigung in der Welterbe-Altstadt Goslars

Goslar. Die Stadt Goslar lädt zu einer weiteren Informationsveranstaltung zum Thema „Welterbe und Klimaschutz“ ein.

Am Montag, 16. März, geht es um die Möglichkeiten der energetischen Ertüchtigung des UNESCO-Welterbes Altstadt von Goslar. Die Veranstaltung findet von 17 bis 20 Uhr im GoTEC, Am Stollen 19 C, statt und ist insbesondere für die Bürgerschaft der Altstadt, Architekten, Handwerker und politische Vertreter offen.

Der Justiziar des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege (NLD), Arnd Hünecke, wird die rechtlichen Rahmenbedingungen für Maßnahmen darlegen, die aus Sicht des NLD bei der energetischen Ertüchtigung von Gebäuden speziell in der als UNESCO-Welterbe anerkannten Altstadt von Goslar gelten. Dipl.-Ing. Ulrich Thümmler verfügt über umfangreiche praktische Erfahrungen speziell in der energetischen Sanierung von Fachwerkbauten und wird dies an Beispielen erläutern. Schließlich wird Prof. Lars Kühl als Spezialist für energieoptimierte Heizsysteme der Hochschule Ostfalia über innovative und ressourcensparende Heiztechniken informieren, die auch im denkmalgeschützten Bestand Anwendung finden können.

Im Anschluss an die Vorträge besteht die Möglichkeit, sich an Infoständen über technische Lösungen und finanzielle Fördermöglichkeiten der energetischen Ertüchtigung im Einzelfall zu informieren. So stehen zum Beispiel der Sanierungsmanager für die energetische Stadterneuerung in der östlichen Altstadt, die Energie-Ressourcen-Agentur Goslar, die Klimaschutzmanagerin des Landkreises Goslar und Handwerksbetriebe für individuelle Beratungen zur Verfügung.

https://www.goslar.de

Goslarer Kultur neu entdecken: interaktive 360 Grad 3D-Rundgänge

360 Grad 3D-Rundgang Kaiserpfalz

Die zwischen 1040 und 1050 errichtete Kaiserpfalz ist ein Muss für jeden Goslar-Besucher.

Falls Sie noch keine Gelegenheit hatten, dieses einzigartige Denkmal weltlicher Baukunst „live“ zu erleben, können Sie sich hier virtuell einen Eindruck verschaffen.

https://www.goslar.de

Vorfahren aus der Bronzezeit im HöhlenErlebnisZentrum Bad Grund

Das „Museum am Berg“ stellt die älteste genetisch nachgewiesene Großfamilie vor.

Rekonstruiert von Schnaubelt & Kieser, Wild Life Art Breitenau/Westerwald, wurden die Gesichter eines Vaters, einer Mutter und ihrer Tochter.

Das Museum – Die „älteste“ Großfamilie der Welt

Weltweites Aufsehen genießen die Toten aus der Lichtensteinhöhle. Diese Höhle, die etwa 15 km entfernt im Gipskarst am Südharzrand nahe Osterode liegt (teilweise falsch verbreitet als „Lichtenberghöhle”), war vor fast 3000 Jahren das Grab eines bronzezeitlichen Familienclans. Das Museum ist der Familie und den sensationellen Forschungsergebnissen gewidmet. Sie zählen zu den Höhepunkten der europäischen Höhlenarchäologie.

Im Höhlengrab haben sich tausende Knochen so gut erhalten, dass Forscher der Universität Göttingen die Analyse alter DNA weiterentwickeln und erstmals überhaupt Verwandtschaftsbeziehungen einer frühgeschichtlichen Menschengruppe genetisch beweisen konnten – eine einmalige krimiähnliche Analyse, bei der inzwischen 70 Individuen ermittelt wurden. Genauso spektakulär war der Nachweis heute lebender, wahrscheinlicher Nachfahren der „Lichtensteiner“.

Dank der DNA und anhand vielfältiger Funde zeigt die Ausstellung mit lebendigem Bezug zum Heute das bereits hochentwickelte Leben und das Sterben des Clans. Sie finden hier den weltweit bislang ältesten und, wenn auch lückenhaft, mit den wahrscheinlichen Nachfahren auch längsten genetisch belegten Stammbaum einer Großfamilie!

Ein originalgetreuer Nachbau des Höhlengrabs schwebt unter dem Dach des Höhlenmuseums. Groß und Klein können hindurch kriechen sowie lebensnah rekonstruierten Gesichtern in die Augen sehen. Trickfilme erwecken bronzezeitliche Felsbilder zum Leben.

Das Museum entdecken Sie in Eigenregie. Ergänzend als weitere Erlebnisebene sind gegen eine kleine Gebühr über Kopfhörer imaginäre Gespräche zwischen Vorfahren und Nachfahren zu hören. Den Wunsch nach Museumsführungen bitte rechtzeitig voranmelden.

https://www.hoehlen-erlebnis-zentrum.de

Besucherführung mit Harzer Brotzeit

Für Gruppen bieten wir eine typische Harzer Brotzeit an.

Frisches Bäckerbrot belegt mit Harzer Wurst sowie Schnitten mit Schmalz, Harzer Käse und Zwiebel haben wir für Sie vorbereitet.

Im Tzscherperraum, der mit vielen Kerzen illuminiert ist, stehen die gedeckten Tische bereit. Ein Schierker Feuerstein (Kräuterlikör) sorgt für Wohlbehagen im Magen.

Inklusive

– Führung durch das Schaubergwerk
– Harzer Imbiss Untertage (Brot, Schmalz, Harzer käse, Wurst)
– Fahrschnaps

Mindestteilnehmerzahl 20 Personen

Preis pro Person:  19,00 €

Gruppen unter 20 Personen auf Anfrage.

Diese Veranstaltung dauert inkl. Führung ca. 2 Stunden.

Zubuchbare Angebote

Zusätzlich zur Harzer Brotzeit können Sie auch Getränke (alkoholfrei Getränke und Bier unbegrenzt) dazu buchen. Preis pro Person € 6,00

Hirtenpeitschen vom Harzer Roten Höhenvieh und Spreewaldgurken Preis pro Person € 4,00

http://www.schaubergwerk-elbingerode.de