Hexenzauber im Harz

Ist der Harz eine Hexenküche? Wenn sich bei Unwettern dunkle Wolken an den Oberharzer Bergen festhalten, vom Brocken ein stürmischer Wind weht und sich in das Brausen Hagelschauer mischen, waren früher Ängstliche nicht fern, die nicht nur dahinter ein Hexenwerk vermuteten.

Die Geschichte der Hexen, die als menschliche Handlanger des Teufels galten, ist widersprüchlich und spiegelt die Unwissenheit über, aber auch die Faszination für Zauberei wider. Man nimmt an, dass auch hier eine christliche Umdeutung stattfand: Den Trägern des heil- und naturkundigen Wissens der Vorzeit mit ihren beachtlichen Fähigkeiten wurde der Bund mit dem Teufel nachgesagt, damit auch eine grundsätzlich schlechte Absicht in ihrem Tun. In der vorchristlichen Vorstellungswelt spielten Frauen mit hexenähnlichen Fähigkeiten eine vielfältige Rolle, in ungefähr das, was heute mit „Feen“ oder „Elfen“ verbunden wird. Während Feen und Elfen jedoch bis heute als nichtmenschliche Wesen verstanden werden, konnte jeder Mensch – egal ob Mann oder Frau! – eine Hexe werden. Da im christlichen Verständnis aber die Frau für Verführungen des Teufels empfänglicher war, stellte man sich Hexen im Allgemeinen eher als weibliches Wesen vor. Neben vielen anderen irrigen Annahmen führte dies zu den tausendfach begangenen Hexenverbrennungen in ganz Mitteleuropa zur Zeit der Inquisition, besonders im 15. bis 17. Jahrhundert.

Im Harz finden sich hunderte Sagen und Geschichten, die von den Fähigkeiten der Hexen erzählen. Von Schadenszauber an Mensch, Vieh und Natur, der Verwandlung in jedes beliebige Tier – mit Vorliebe jedoch in schwarze Katzen – und natürlich dem Fliegen wird berichtet. Eine gute Hexe konnte im Harz so ziemlich alles zum Fliegen bringen: Neben dem ‚klassischen’ Besen ist von Ziegenböcken, Flugscharen, Zaunslatten, Töpfen und Hockern die Rede. Mit einer geheimnisvollen Paste beschmierte die Hexe ihr Flugobjekt und sprach: „Stippe hier in, stippe dar in, oben ruter un nirne an!“. Auf ging es in wildem Flug, am Besten vom Hexentanzplatz bei Thale hin zum Brocken! Einige Unglückliche versuchten dies nachzuahmen; haben jedoch mit dem falschen Spruch „Stippe hier in, stippe dar in, oben ruter un alleweg an!“ nichts als blaue Flecken gesammelt… 

https://www.harzinfo.de

Auch im März Sonntagsführung in Egeln auf der Wasserburg

Am Sonntag den 1. März lädt das Museum der Egelner Wasserburg um 14:00 Uhr zur nächsten öffentlichen Führung ein.

Mit dem Burgherren Otto von Hadmersleben geht es durch die 800jährige Geschichte „Vom Burgkeller bis zum Bergfried“ und es öffnen sich Türen die dem normalen Besucher verschlossen sind.

Ein Museumsbesuch mit Begehung des 32m hohen Bergfriedes ist inklusive. Auch der Maler und Grafiker Klaus Gumpert hat von 15:00 Uhr bis 16:00 Uhr sein Atelier geöffnet. Dort kann man nicht nur viele von ihm gemalte Bilder anschauen oder seine Musikinstrumenten Sammlung bewundern, sondern auch einen Termin vereinbaren um sich selbst oder Familienangehörige malen zu lassen. Im historischen Café im Palas der Burg kann der Besuch dann auch kulinarisch abgerundet werden.

Weitere Informationen zu Burg und Veranstaltungen unter www.wasserburg-egeln.de

Wasserburg Egeln,
Wasserburg 6, 39435 Egeln,
Uwe Lachmuth 
Tel. 039268- 30 861 -Fax -30861
Handy 01608162010

HarzVideos – Megazipline an der Rappbodetalsperre im Harz

Willkommen bei Harzvideos.de
Europas größte Doppelseilrutsche die Mega Zipline mit 2 Seilen auf 1000 Metern Länge, 120 Metern Höhe und bis zu 85 km/h im Parallelflug im Harz erleben.



Es erwartet Euch 120 Meter über dem Abgrund der Rappbodetalsperre die größte Doppelseilrutsche Europas! Auf zum Starturm. Der Ausblick über die Rappbodetalsperre und das Wendefurther Sportbecken ist atemberaubend. Ein kleiner weit entfernter Punkt im unteren Bereich der Rappbode, dort könnte der Zielbereich sein. Die Anlage ist TÜV-geprüft und wird nur von speziell geschultem Personal bedient.
Alle Systeme sind doppelt vorhanden und befinden sich auf dem aktuellen Stand der Technik. Also los geht es, aber seht selbst. Das Video wurde von Julia und Sebastian zur Verfügung gestellt.

DrohnenflugVideo – Warnstedter Mühle bei Thale im Harz

Die Warnstedter Mühle bei Thale.
Wer sich dem Ort Warnstedt aus Richtung Osten nähert, sieht schon von Weitem auf einer Anhöhe am Ortsrand das Wahrzeichen dieser Siedlung im nördlichen Harzvorland.


Dort steht auf einem gut einsehbaren Areal eine der klassischen Windmühlen, wie sie einstmals z.B. zum Mahlen von Getreide verwendet wurden. Der Mühlenverein Warnstedt hat sich den Erhalt dieses historischen Bauwerks zur Aufgabe gemacht. Anläßlich des Mühlentages lädt der Verein zur Besichtigung der Warnstedter Mühle ein. An diesem Tag haben Sie die Möglichkeit, einen Blick ins Innere dieses Gebäudes und auf die dortige Technik aus vorindustrieller Zeit zu werfen. Der Standort der Mühle eignet sich außerdem gut für eine Aussicht auf die Teufelsmauer zwischen Thale und Warnstedt.

Waldbühne Altenbrak im Harz

Nur knapp zehn Kilometer Luftlinie vom Harzer Bergtheater entfernt liegt, inmitten des wildromantischen Bodetals, die Waldbühne Altenbrak. Auf der zauberhaften Freilichtbühne finden alljährlich von Juli bis September Theater- und Musikfestspiele statt. Zu den Höhepunkten gehört der alljährliche Jodlerwettstreit am ersten Septemberwochenende.

Die Waldbühne in Altenbrak ist im Jahre 1951 entstanden. Es handelt sich um eine Naturbühne im Stile eines antiken Amphitheaters, die an einem Berghang am Ostrand in Altenbrak gelegen ist. Die stufigen Sitzreihen bieten eine hervorragende Sicht auf die Bühne und Platz für bis zu 900 Besucher. Gerade in den Sommermonaten finden zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt. 

Der Spielplan beinhaltet Musikfestspiele und jährlich wechselnde Theateraufführungen. Als traditionelles Highlight gilt der, immer am ersten Sonntag im September, stattfindende „Harzer Jodlerwettstreit“. Einen Besuch ist das Theater, schon aufgrund seiner idyllischen Lage auf jeden Fall wert.

https://www.bodetal.de

Erlebnisspaziergang und Buchlesung „Im Schatten der Hexen“, Anmeldungen ab sofort im Museum möglich

Im vergangenen Jahr veranstaltete die Stadt Halberstadt im Rahmen einer Sponsorenveranstaltung einen Erlebnisspaziergang mit Sektempfang auf den Martinitürmen und anschließender Führung durch Halberstadt auf den Spuren der Romane „Im Schatten der Hexen“ mit Kathrin R. Hotowetz.

Die einhellig positive Resonanz regte das Städtische Museum, als verantwortlichen Bereich für die Martinitürme und Kathrin R. Hotowetz an, über eine öffentliche Aktion dieser Art nachzudenken.

Entstanden ist ein „Erlebnisspaziergang mit Buchlesung „Im Schatten der Hexen““, die in diesem Jahr erstmals angeboten wird. Im Mittelpunkt steht dabei der Aspekt der vorchristlichen Zeit aus den Büchern von Kathrin R. Hotowetz.

Am Beginn steht die sportliche Betätigung für alle Beteiligten. Es geht auf die Türme der Martinikirche, die gut bewacht vom Türmer Konrad einen Rundumblick über die Umgebung gestatten. Bei einem Gläschen Sekt und Wasser nehmen sie unser Türmer und Kathrin R. Hotowetz mit auf eine Reise durch die Vergangenheit. Anschließend gibt es einen Rundgang um den Halberstädter Domplatz in „vorchristlicher“ Zeit. Im Städtischen Museum wo die Originalfunde verschiedener archäologischer Grabungen in Hinblick auf diese Zeitepochen bestaunt werden können erwartet die Gäste eine Stärkung. Bei einem kleinen deftigen Imbiss bei Wein oder Bier wird Kathrin R. Hotowetz aus ihrem Roman lesen.

Erstmalig möchten wir Sie am 11. Juni 2020, in der Zeit von 17 bis 20 Uhr zu diesem besonderen Erlebnis einladen.

Als weitere Termine in diesem Jahr sind der 27. August und der 3. September angedacht.
Karten gibt es im Vorverkauf im Städtischen Museum Halberstadt zum Preis von 19,50 € (inkl. Imbiss und Getränke). Anmeldungen nimmt das Museum ab sofort unter 03941/551474 oder staedtischesmuseum@halberstadt.de entgegen.

http://www.museum-halberstadt.de

Sonderausstellung im Museum: Fast ein Jahrhundert Leben. Werner Hartmann – Chronist der Stadt Halberstadt

Die bedeutende Geschichte des 1200jährigen Halberstadt hat in der Vergangenheit viele Heimatforscher fasziniert, zum großen Teil interessierte Laien aber auch Fachhistoriker.

Einer der bedeutendsten ist und bleibt Werner Hartmann. Er ist ein Zeitzeuge und Chronist der Halberstädter Geschichte und seit 2003 Ehrenbürger der Stadt Halberstadt.

Seine Forschungen umfassen den Zeitraum der letzten 70 Jahre, geben Zeitzeugenberichte wieder, werten Quellen aus, erklären die Folgen und zeigen Schicksale. Im Ergebnis seiner intensiven Sammlungs- und Forschungstätigkeit entstanden zum Teil sehr umfangreiche Dokumentationen, Broschüren, Bücher und Filme. Werner Hartmann hat beispielhaftes geleistet.

Entstanden ist ein umfangreiches Archiv, das die Geschichte Halberstadts in einzigartiger Weise dokumentiert und auswertet. Über 120 veröffentlichte Arbeiten, über 500 unveröffentlichte Arbeiten, zahlreiche Quellensammlungen zur Halberstädter Geschichte und zur Geschichte des gesamten Harzkreises, ca. 10.000 Fotoaufnahmen und 5000 Dias gehören zur einzigartigen Sammlung, die Werner Hartmann in den vergangenen Jahrzehnten zusammengetragen hat. Keine vorhandene Sammlung gibt so ausführlich die Geschichte der 1200jährigen Bischofsstadt Halberstadt wieder, beschäftigt sich mit zahllosen Persönlichkeiten und Sachthemen dieser Stadt. Mittlerweile ist Werner Hartmann 96 Jahre alt. Er hat sich entschlossen, sein einzigartiges Archiv der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Im vergangenen Jahr übereignete er seine Sammlung testamentarisch, notariell beglaubigt, nach seinem Ableben der Stadt Halberstadt mit der Auflage, diese als geschlossenes Archiv zu führen und öffentlich nutzbar zu machen.
Um dieses Testament zu erfüllen, wollen wir, die Stadt Halberstadt, bereits zu seinen Lebzeiten versuchen, das Archiv so weit wie möglich zu erschließen und digital zu erfassen, da die einzigartige Möglichkeit besteht, den „Autor der Sammlung noch persönlich in die Aufarbeitung des Archivgutes einzubeziehen.

Nach einem zweijährigen Projekt wird nun erstmals sein Lebenswerk öffentlich in dieser Ausstellung präsentiert.

Anlässlich der neuen Sonderausstellung im Städtischen Museum Halberstadt „Fast ein Jahrhundert Leben. Werner Hartmann. Chronist der Stadt“ und nicht zuletzt in Andenken an die in diesem Jahre vor 75 Jahren erfolgte Zerstörung unserer Stadt, hat der Geschichtsverein die bereits lange vergriffene Publikation von Werner Hartmann „Halberstadt brennt.

Eine Dokumentation über Halberstadt im Luftkrieg 1944-1945, insbesondere über die Zerstörung der Stadt am 8. April 1945″ neu herausgegeben. Ab sofort ist das Buch im Städtischen Museum sowie in der Buchhandlung Schönherr für 13,95 € wieder erhältlich.

Eröffnung: 15. Februar 2020, 15 Uhr

Ausstellungsrundgang: 22. März und 7. Juni 2020, 15 Uhr

Schatzgeschichten bei Kaffee und Kuchen: Ein Chronist erzählt: Werner Hartmann – Der 8. April 19455. April 2020, 15 Uhr

Internationaler Museumstag, 17. Mai 2020 (Eintritt frei), Ausstellungsrundgang, 15 Uhr

Finissage: 16. August 2020, 15 Uhr

http://www.museum-halberstadt.de

„Halberstadt brennt“ – das lange vergriffene Buch von Werner Hartmann

Zur Zerstörung der Stadt wurde anlässlich der Sonderausstellung im Städtischen Museum wieder neu aufgelegt.

Pünktlich zur neuen Sonderausstellung im Städtischen Museum Halberstadt „Fast ein Jahrhundert Leben. Werner Hartmann – Chronist der Stadt“ hat der Geschichtsverein die bereits lange vergriffene Publikation von Werner Hartmann „Halberstadt brennt. Eine Dokumentation über Halberstadt im Luftkrieg 1944-1945, insbesondere über die Zerstörung der Stadt am 8. April 1945“ neu herausgegeben.

Das Städtische Museum will mit dieser Neuauflage an die Zerstörung Halberstadts vor 75 Jahren erinnern, denn mit seinem Buch „Halberstadt brennt“ bietet Werner Hartmann die bisher umfangreichste Aufarbeitung dieses historischen Ereignisses. Durch die Kombination von historischen Fakten, Fotos und Zeitzeugenberichten zeigt er das ganze Ausmaß dieser Katastrophe, die noch lange schicksalshaft nachwirkte, selbst, als schon längst alle Trümmer beräumt waren.
Ab sofort ist das Buch im Städtischen Museum sowie in der Buchhandlung Schönherr für 13,95 € wieder erhältlich.
Zur Eröffnung der Sonderausstellung, am 15. Februar 2020, um 15 Uhr, besteht Möglichkeit das Buch von Werner Hartmann signieren zu lassen.

Begleitend zur Ausstellung findet am Sonntag, 5. April 2020, um 15 Uhr eine „Schatzgeschichte bei Kaffee und Kuchen“ mit Werner Hartmann statt, in der mit dem „Chronisten Halberstadts“ die Zerstörung der Stadt am 8. April 1945 thematisiert und an die grausigen Ereignisse in Konsequenz des Zweiten Weltkriegs erinnert wird.

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Aufruf zur Teilnahme Kreativmarkt im Museumshof zu Ton am Dom geplant

Auch in diesem Sommer erwartet die Gäste von Halberstadt wieder ein hochwertiges Programm zum „Ton am Dom“ Wochenende am 4. und 5. Juli 2020.

Zu erleben sind „Keramik, Kunst und Köstlichkeiten“. Traditionell beteiligt sich auch das Städtische Museum mit freiem Eintritt, Sonderführungen, einem Flohmarkt und kultureller Umrahmung an den Festivitäten.

In diesem Jahr möchte das Städtische Museum zur Ergänzung des vielseitigen Angebots auf dem Domplatz im Vorhof des Museums einen Kreativmarkt veranstalten. Dabei soll Künstlern, Handwerkern und allen kreativen Menschen die Möglichkeit gegeben werden, ihre handgefertigten Waren und Kreationen zum Verkauf anzubieten. Das Museum stellt für Jeden, der sich beteiligen möchte einen kleinen Stand zur Verfügung. Die Standmiete beträgt für beide Tage 15 Euro und kommt einem guten Zweck zugute.
Wer Lust hat, sich an diesem Kreativmarkt zu beteiligen, meldet sich bis spätestens 31. Mai 2020 im Städtischen Museum unter Tel. 03941/551474.

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HarzHexe – Harzkristall Glas Manufaktur in Derenburg im Harz

Hallo ich bin Thea, Eure virtuelle Harzhexe. Ich werde Euch, an viele schöne und historische Orte im Harz führen. Und den Harz, hier unter Harztour.de vorstellen.



Heute besuche ich die Harzkristall Manufaktur in Derenburg bei Wernigerode. Sie gehört zu den wenigen noch produzierenden Glashütten in Deutschland. Die 1949 durch sudetendeutsche Glasmacher gegründete Hütte ist die einzige Hütte im Harz und die nördlichste Glashütte Deutschlands. Die zweistöckige Einkaufswelt mit zwei ganzjährigen Weihnachtsabteilungen lädt zum ausgiebigen Einkaufsbummel ein. Hier erlebt man Glas in allen Formen und Farben. Ein Großteil der Produkte wird noch heute in der Glasmanufaktur hergestellt. Von Glasschmuck über dekorative Glastiere und Outdoor-Produkte bis hin zu exklusiven Glasvasen und Lampenschirmen aus Glas findet man hier ein vielfältiges Sortiment aus Glas. In den zwei ganzjährigen Weihnachtsabteilungen gibt es klassische Weihnachtsbaumkugeln und anderen Weihnachtsbaumschmuck aus Glas zum bewundern und kaufen. Es gibt auch eine Harzhexe aus Glas. Sehenswert, die direkte Vorführung bei der Gestaltung von Glasprodukten. Der Erlebnisrundgang ManufaktOur läßt Glas mit allen Sinnen erleben. Weiterhin alles über die Entstehung und Verarbeitung des Rohstoffs Glas erfahren. Hier kann man Glasbläser hautnah bei der Produktion mundgeblasener Glasprodukte beobachten, während man die Hitze des Schmelzofens im Gesicht spürt. Die Führungen werden täglich angeboten. Nach dem Rundgang gibt es Kaffee, Kuchen und andere Köstlichkeiten im Café Harzkristall. Es ist komplett ebenerdig und verfügt über knapp 100 Sitzplätze im Innenbereich und weitere 80 Plätze im Außenbereich. Weiterhin gibt es einen tollen Spielplatz für die jüngsten Besucher. Also auf nach Derenburg im Harz.
Eure Harzhexe.

19.2.: Vortrag „Der Wolf – da kommt noch was!“

Frank Raimer gibt im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg Ausblicke auf die Rückkehr der Wölfe in den Harz

In seinem Vortrag „Der Wolf – da kommt noch was!“ berichtet Frank Raimer am Mittwoch, den 19. Februar im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, worauf wir uns einstellen können, wenn die Wölfe auch wieder im Harz heimisch werden. Los geht es um 19:00 Uhr.

Der Referent arbeitete bis zu seiner Pensionierung 2016 selbst im Nationalpark Harz, wo er sich viele Jahre intensiv mit dem Thema Wald und Wild befasste. Privat hat er über mehrere Jahrzehnte mehrfach verschiedene nordamerikanische Nationalparks besucht, wo er neben zahlreichen anderen Wildtierarten auch Wölfe beobachtete.

Eine Anmeldung für den rund 1,5 stündigen Vortrag ist nicht nötig. Der Eintritt ist frei. Es besteht die Möglichkeit, eine Spende für das Haus zu geben.

https://www.nationalpark-harz.de

Ausstellung – Gerd Winner. Goslar – von hier aus

Straßen, Fassaden, Häuserschluchten, Wegzeichen – mit seinen „Urbanen Strukturen“ ist Gerd Winner, 1936 in Braunschweig geboren, weit über Deutschland hinaus bekannt geworden. Neben den Metropolen Berlin und London waren es insbesondere New York und Paris, die seine künstlerische Phantasie bewegt und seine Arbeit seit über 50 Jahren geprägt haben.

Gemeinsam mit dem Künstler, der seit den späten 70er Jahren in Liebenburg, in der Nähe von Goslar, ansässig ist, entstand die Idee, eine neue Werkserie mit Motiven aus dem Stadtraum Goslar zu entwerfen. Die Geschichte dieser mittelalterlichen Stadt mit ihren eindrucksvollen historischen Gebäuden hat Gerd Winner seit langem fasziniert.

Kern der Ausstellung sind 17 neue Bilder von Goslar, auf die der Titel „Von hier aus“ – einen Ausstellungstitel von Kasper König paraphrasierend – anspielt. Ferner gibt sie mit 30 Werken einen Überblick über Winners Serien der Großstädte Berlin, London, Paris und New York.

„Die Stadt ist das Gesicht des Menschen“, so Winners künstlerisches Credo. Hier spiegeln sich die historischen Erfahrungen der Menschen ebenso wie ihre aktuelle Verfassung und ihr Unterbewusstes. Die Außenwelt wird zum Spiegel der Innenwelt. Der Blick auf die Oberflächen – Fassaden, Mauern, Treppen, Asphalt – ist darauf angelegt, ihre verborgene Dimension frei zu legen. Winners menschenlose Städtebilder sind Bilder menschlicher Befindlichkeit.

Ausgangsmaterial seiner Werke sind immer fotografische Abbilder der Wirklichkeit. Mit Doppel-belichtungen, unterschiedlichen Perspektiven oder raffinierten Überblendungen hat Winner eine eigenständige Formensprache entwickelt, mit der er sowohl die Dynamik des städtischen Außenraums darstellt als auch metaphorische Deutungen anregt. So fragen die gewagten Perspektiven von Goslar auch nach der Zukunft einer Stadt, deren Architektur vom Mittelalter geprägt ist.

Zu Winners wichtigstem Medium wurde der Siebdruck in der Symbiose von Malerei, Fotografie und Grafik. Gemeinsam mit berühmten Druckern hat der Künstler diese Technik zu einem eigenständigen künstlerischen Medium entwickelt. Die Arbeiten seiner großen Werkgruppen sind Unikate. Aus der Verwendung von fünf bis neun Farbtönen ergeben sich bis zu dreißig Nuancen. In vielen Arbeitsgängen entsteht im Laufe des Siebdruckverfahrens die reizvolle Farbigkeit von Winners Bildwelt.

Die Goslarer Bildmotive sind 2019 und 2020 in digitaler Printtechnik auf Bütten im Braun- schweiger Druckstudio von Horst und Maximilian Beyrich und Team entstanden. Sie sind der Stadt Goslar gewidmet.

In Kooperation mit der Stadt plant das Mönchehaus Museum eine Publikation zu Winners Stadtansichten von Goslar.

Ausstellungszeitraum: noch bis 03. Mai 2020

Öffnungszeiten & Eintrittspreise

Dienstag bis Sonntag: 11.00 Uhr – 17.00 Uhr
Montag: geschlossen

Einzelpersonen:

  • Erwachsene EUR 5,00
  • Kinder/Jugendliche EUR 1,50
  • VFK-Mitglieder EUR 2,00 (für Besuch der Sonderausstellungen)

Gruppen ab 10 Personen:

  • Erwachsene EUR 4,00
  • Kinder/Jugendliche EUR 1,00

Kontakt & Information

Mönchehaus Museum Goslar
Verein zur Förderung Moderner Kunst e. V.
Mönchestraße 1, 38640 Goslar
Tel. 05321-4948
www.moenchehaus.de

Traurige Nachrichten aus dem Luchs-Gehege des Nationalparks Harz

Drei Luchse entlaufen, ein Tier ist tot – Luchsfütterung entfällt bis auf Weiteres

Durch Orkan Sabine sind zwei alte Buchen auf das Luchsgeheges an den Rabenklippen bei Bad Harzburg gefallen und haben Zäune beider Gehegeteile zerstört. Ein Tier – der 15 jährige Tamino – wurde dabei getötet.

Drei weitere Luchse befinden sich auf freiem Fuß. Das Gehege bleibt zunächst für Besucher gesperrt, die öffentlichen Luchsfütterung entfallen bis auf Weiteres.

Nach den entlaufenen Tieren wird nun gesucht. Luchs-Projektleiter Ole Anders schätzt die Überlebenschancen der ausgebrochenen Tiere zunächst als gut ein. „Es gibt eine gute Wahrscheinlichkeit, dass sie eine Weile klar kommen. Sie sind gut genährt und können auch ohne Jagderfolg ca. zwei Wochen überstehen“. Das größere Risiko sieht der Luchs-Experte des Nationalparks Harz in möglichen Rivalenkämpfen mit wildlebenden Luchsen, in die die Tiere in der aktuellen Paarungszeit geraten könnten.

Bitte melden Sie Hinweise auf den Verbleib der Tiere oder aktuelle Sichtungen direkt an Ole Anders unter der Telefonnummer 0170 206 1123 oder an die Nationalpark-Zentrale unter 03943 5502-0.

https://www.nationalpark-harz.de