Hingucker fürs Schraube-Museum – Historische Kirchen Halberstadt in Miniatur

Was lange währt wird gut, so auch in diesem Fall. Schon seit einigen Jahren kooperieren das Städtische Museum und die AFU Privates Bildungsinstitut GmbH. Vor fast zwei Jahren gab es die Idee, die zahlreichen Kirchen unserer Stadt für das Museum in Holz nachzugestalten.

Das Projekt wurde bei der Kommunalen Beschäftigungsagentur Harz eingereicht, bewilligt und gefördert. Die Teilnehmer in der Holzwerkstatt im Bildungsinstitut beschäftigten sich nun mit den zahlreichen Kirchen und Klöstern, die unserer Stadt ein besonderes Ambiente verleihen. Auch untergegangene, nicht mehr vorhandene Kirchen und Klöster wurden in das Projekt mit einbezogen. Nun war es endlich soweit. Bei der Übergabe ließ es sich auch der ehemalige Leiter der AFU Reinhard Theml, der das Projekt mit initiiert hatte, nicht nehmen zu kommen.

Insgesamt 13 Modell von Halberstädter Kirchen und Klöstern, wie der Moritzkirche oder der Dom, aber auch der Laurentiuskirche oder der nicht mehr vorhandenen Paulskirche sind entstanden. Gedacht sind diese wunderschönen Nachbildungen als Tischdekoration bei Veranstaltungen im Städtischen Museum und im Schraube-Museum. Hans-Werner Klein stellte aus dünnen Sperrholzplatten in akribischer Kleinarbeit die Modelle her. Veronika Kutzner übernahm die Sisyphusarbeit der künstlerischen Farbgestaltung. Diese Modelle werden das Auge der Besucher auf sich richten und den Gästen gleichzeitig ein Stück Stadtgeschichte zeigen.

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Winterfest in Hahnenklee vom 1. bis 4 Februar

Egal ob auf zwei Kufen, auf zwei Brettern oder – für die ganz Mutigen – auf einem Board, der Winter in Hahnenklee ist vielseitig.

Lernen Sie unsere schönen Ski- und Rodelabfahrten kennen und erleben Sie ein Festprogramm, das für jeden etwas zu bieten hat. Nutzen Sie die Möglichkeit an der stimmungsvollen Fackelabfahrt teilzunehmen und machen Sie die Nacht zum Tage bei der Open Air Ski Party. Für kleine Winterfreunde bieten wir eine Winterolympiade an.

Für den kleinen Hunger haben Sie beim Wintermarkt in der Rathausstraße die Wahl zwischen kalten & warmen, sowie süßen & herzhaften Speisen. Der Markt hat täglich von 11.00 bis 20.00 Uhr geöffnet.

Wichtiger Hinweis: Je nach Wetterlage kann es zu Programmänderungen kommen.

Samstag, 1. Februar 2020

  • 09.00 – 16.00 Uhr: Eishockey und Eisstockschießen auf dem Kranicher Teich (je nach Wetterlage)
  • 11.00 – 16.00 Uhr: Setzbügeleisenschießen auf dem Kranicher Teich, alternativ in der Rathausstraße
  • 11.00 – 17.00 Uhr: „Schätze vom Dachboden“, Flohmarkt im Heimatmuseum, Rathausstraße 12
  • 14.30 – 15.30 Uhr: Musikalische Unterhaltung in der Rathausstraße
  • 16.30 Uhr: „Zwerg Nase“ Theater in der Stabkirche, Spende von 5,00 Euro pro Person gebeten, Karten erhalten Sie in der Stabkirche, Veranstaltung der Stiftung Hahnenklee, Theater der Nacht (Northeim)
  • 17.30 Uhr: Fackelabfahrt mit Ski Party im Auslauf der Familienabfahrt (Treff für interessierte Teilnehmer: 17.00 Uhr, Bergstation Kabinenbahn) Fackeln kostenfrei, zzgl. Liftgebühren
  • 19.30 Uhr: Fackelwanderung mit Glühweineinkehr
    Treffpunkt: Paul-Lincke-Platz
  • bis 21.30 Uhr: Nachtrodeln und Après Ski Party auf der Bocksberghütte (wetterabhängig)

Sonntag, 2. Februar 2020

  • 09.00 – 16.00 Uhr: Eishockey und Eisstockschießen auf dem Kranicher Teich (je nach Wetterlage)
  • 10.00 – 12.00 Uhr: „Der Schatz im Winterwald“ – Kinderschatzsuche mit Heidi
    Treffpunkt: Paul-Lincke-Platz, Preis: Kinder (5–15 Jahre): 3,00 €, Karten in der Tourist-Information
  • 14.00 – 16.00 Uhr: Familien-Erlebnistour „Spuren im Winterwald“
    Treffpunkt: Paul-Lincke-Platz, ab 5 Jahren, Erwachsene ohne Kurkarte: 4,00 €, mit Kurkarte & Kinder (5–15 Jahre): 3,00 €, Karten & Anmeldung bis 31. Januar, 15.00 Uhr in der Tourist-Information
  • 11.00 – 16.00 Uhr: Setzbügeleisenschießen auf dem Kranicher Teich, alternativ in der Rathausstraße
  • 17.30 Uhr: Fackelabfahrt mit Ski Party im Auslauf der Familienabfahrt
    Treff für interessierte Teilnehmer: 17.00 Uhr, Bergstation Kabinenbahn, Fackeln kostenfrei, zzgl. Liftgebühren
  • 18.45 Uhr: Feuershow in der Rathausstraße
  • bis 21.30 Uhr: Nachtrodeln und Après Ski Party auf der Bocksberghütte (wetterabhängig)


Montag, 3. Februar 2020

  • 09.00 – 16.00 Uhr: Eishockey und Eisstockschießen auf dem Kranicher Teich (je nach Wetterlage)
  • 10.00 – 12.00 Uhr: Geführte Schneeschuhwanderung,
    Treffpunkt: Kurhaus, begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung bis 30. Januar, 15.00 Uhr in der Tourist-Information, Erwachsene: 29,00 €, Kinder bis 14 Jahren: 15,00 € (je nach Wetterlage)
  • 19.00 Uhr: Familien-Erlebnistour „Nachts im Wald“,
    Treffpunkt: Paul-Lincke-Platz, ab 5 Jahren, Erwachsene ohne Kurkarte: 4,00 €, mit Kurkarte & Kinder (5–15 Jahre): 3,00 €, Karten und Anmeldung bis 31. Januar, 15.00 Uhr in der Tourist-Information
  • bis 21.30 Uhr: Nachtrodeln am Erlebnisbocksberg

Dienstag, 4. Februar 2020

  • 09.00 – 16.00 Uhr: Eishockey und Eisstockschießen auf dem Kranicher Teich (je nach Wetterlage)
  • 10.00 – 12.00 Uhr: Familien-Erlebnistour „Was ist los im Winterwald“
    Treffpunkt: Paul-Lincke-Platz, ab 5 Jahren, Erwachsene ohne Kurkarte: 4,00 €, mit Kurkarte & Kinder (5–15 Jahre): 3,00 €, Karten & Anmeldung bis 2. Februar, 12.00 Uhr in der Tourist-Information

Weitere Informationen:

Tourist-Information Hahnenklee
Kurhausweg 7, 38644 Goslar-Hahnenklee
Tel.: 05325 5104-0, Fax: 05325 5104-17
E-Mail: info@hahnenklee.de
www.hahnenklee.de

Halberstadt, Hasenpflug und Laschkewitz-Brehm Reiselust, Entdeckerfreude und Sinn für schöne Dinge

Ein Ausblick auf eine Sammlung ethnografischer Zeugnisse aus aller Welt

Carl Georg Adolf Hasenpflug gehört zu den großen deutschen Malern seiner Generation. Heute zählt er wieder zu einem der bedeutendsten deutschen Maler in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Die Stadt Halberstadt ehrte Carl Hasenpflug 2002 mit einer ersten, tatsächlich umfassenden Ausstellung seines Werkes aus Anlass seines 200. Geburtstages.

Durch die Ausstellung kam ein Kontakt zur Familie Laschkewitz-Brehm aus Süddeutschland zustande. Sie sind unmittelbare Nachfahren von Carl Hasenpflug.

Sie unterstützten zahlreiche Publikationen des Städtischen Museums zu Hasenpflug und sie verliebten sich in Halberstadt. Eine enge Verbindung entstand.
Seit Frühjahr 2007 suchte Familie Laschkewitz-Brehm nach einer Möglichkeit, ihre auf vielen Reisen zusammengetragenen Sammlungsstücke in einer Ausstellung zu präsentieren.
Es gab eine Idee – den Ausbau der alten Scheune am Schraube-Museum. Das Konzept sah einen Ausstellungsraum für die Sammlung der Familie vor.
Durch die großzügige finanzielle Unterstützung des Ehepaars Laschkewitz-Brehm war eine finanzielle Beteiligung der Stadt nicht notwendig.
Nun wird erstmalig eine Werkschau aus den zahlreichen Schätzen der Familie Laschkewitz-Brehm in der Ausstellungsscheune gezeigt.

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Band 17 der Nationalpark-Schriftenreihe erschienen

Heile Welt Nationalpark?“ ist als Druckversion und Download erhältlich.

Der 17. Band der Nationalpark-Schriftenreihe „Heile Welt Nationalpark?“ ist druckfrisch für 5 Euro + Versand beim Nationalpark oder in den Nationalparkhäusern erhältlich, ebenso wie zahlreiche frühere Bände. Er steht auch – wem es digital genügt – als kostenloser PDF-Download auf der Nationalpark-Webseite zum Herunterladen zur Verfügung.

Nationalparke mit ihrer Prämisse „Natur Natur sein lassen“ sind besonders wirkungsvolle Instrumente des Naturschutzes. Dennoch stellen diese Gebiete keine „Käseglocken“ dar – auch sie sind von äußeren Einflüssen betroffen, wie z.B. Klimaveränderungen, atmosphärischen Stoffeinträgen, Einwandern von teilweise invasiven Arten inklusive pathogener Organismen. Besonders der Klimawandel ist inzwischen auch im Harz mit aller Deutlichkeit angekommen und äußert sich in einer geradezu dramatischen Waldentwicklung, die sich zunächst in den Wäldern des Nationalparks, seit dem Dürrejahr 2018 aber auch in allen Wirtschaftswälder im gesamten Mittelgebirge zeigt.

Im Nationalpark gelten dabei eigene gesetzliche Regelungen, aber das Schutzgebiet ist darüber hinaus in übergeordnete rechtliche Rahmenbedingungen eingebunden. Dies kann u.a. zu Zielkonflikten zwischen dem Zulassen der natürlichen Dynamik und dem Schutz nutzungsabhängiger Biotope oder Arten führen.

Download: Band 17: Heile Welt Nationalpark?
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Der Mensch stellt die unterschiedlichsten Anforderungen an den Wald und damit auch an einen Waldnationalpark: Während lange Zeit ruhige Erholung in schöner Natur im Vordergrund stand, verstärkt sich der Wunsch nach Events und Spaß, zunehmender Individualverkehr verlärmt die Natur. Gleichzeitig besteht Dissens in der Frage, wie die Natur rechts und links der Wege aussehen sollte – wild wie ein Nationalpark oder aufgeräumt wie die Kulturlandschaft, an die sich die Menschen gewöhnt haben?

Die Tagung „Heile Welt Nationalpark?“ widmete sich im Tagungszentrum Kloster Drübeck 2018 diesen drei Themenfeldern. So analysiert die naturwissenschaftliche Forschung die Auswirkungen äußerer Einflüsse auf ausgewählte Biotope und Arten und zeigt die Grenzen der Schutzmöglichkeiten von Nationalparken auf. Ein zweiter Vortragsblock behandelte die rechtlichen Rahmenbedingungen und stellte an praktischen Beispielen die Frage, ob diese immer nur hilfreich sind oder auch problematisch sein können. Die etwas provokante Frage „Mensch und Nationalpark – ein Widerspruch in sich?“ stand hinter den Vorträgen des dritten Blocks.

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Besucherleitsystem auf dem Brocken

Falls noch mal wer fragt, warum man das braucht …

Im Herbst 2019 wurden neben der neuen Ausstellung im Nationalpark-Besucherzentrum Brockenhaus und den Infotafeln am Brocken-Rundweg auch zahlreiche neue Wegweiser und Übersichtskarten auf der Brockenkuppe installiert.

Warum so ein Besucherleitsystem auf dem Brocken benötigt wird, zeigt unser Vergleichsfoto von zwei aufeinander folgenden Tagen eindrucksvoll.

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HarzSagen – Rabenklippen bei Bad Harzburg

Am südlichen Ortsausgang von Bad Harzburg zweigt nahe der Bergbahn der Wanderweg 20 A von der B 4 in Richtung Rabenklippen ab.

Fünf Kilometer südöstlich von Bad Harzburg befinden sich hoch oberhalb des steil abfallenden Eckertals in unmittelbarer Nähe der ehemaligen Grenze die Klippen (600 m) mit der Ausflugsgaststätte „Rabenklippe“. Der Name des Felsens stammt der Legende nach von Raben, die einen Mönch dort vor dem Hungertod retteten. Der fromme Mann, ein Abgesandter des heiligen Bonifatius, wollte in Wernigerode die Heiden zum Christentum bekehren, wurde dort jedoch verspottet und zog westwärts in den Wald, ohne Menschen zu treffen oder eine Ortschaft zu erreichen. An den heutigen Rabenklippen wäre er beinahe verhungert, wurde jedoch von Raben, die eine tote Taube fallen ließen, gerettet. Gestärkt von der Speise kam er bald nach Bad Harzburg und fand dort freundliche Aufnahme. In der Volkssprache gilt der kreisende Rabe als Vorbote des Todes: Mit lautmalerischem Krächzen ruft er „Grab, Grab“ und prophezeit so das nahe Ende. Die Symbolik des Raben wurde in dieser Sage mit der wunderbaren Errettung des frommen Mannes durch nahrungbringende Vögel verknüpft, ein bereits in der Bibel vorkommendes Motiv.
Quelle: Schwarzer Führer Harz

Wieder Sonntagsführungen auf der Wasserburg Egeln im Vorharz

Ab Februar beginnen wieder die monatlichen Sonntagsführungen auf der Egelner Wasserburg
Am Sonntag den 2. Februar können Besucher bei einer Führung um 14:00 Uhr mehr über Geschichte der Burg, die ab der Mitte des 13. Jahrhundert Wohnsitz der Edlen von Hadmersleben war, erfahren.

Fast 200 Jahre bestimmten sie über die Geschicke der Stadt Egeln. Am 14, März 1259 gründeten sie in Egeln ihr Hauskloster Marienstuhl.

Danach wurde die Burg Sommerresidenz der Magdeburger Erzbischöfe oder im 30jährigen Krieg auch Wohnsitz eines schwedischen Generalfeldmarschall. Natürlich kann man im Museum der Stadt Egeln auch in die Frühgeschichte der Region um Egeln eintauchen oder dieses vom  „Burgverlies bis zum Bergfried“ erkunden.

In der kleinen Galerie ist letztmalig die aktuelle Sonderausstellung „Weihnachtspyramiden“ zu sehen. Aber die Egelner Wasserburg hat noch viel mehr zu bieten. Im alten Palas der Burg hat heute der Maler und Grafiker Klaus Gumpert seine „Residenz“.  Historische Möbel, Musikinstrumente und viele seiner Bilder laden die Besucher zu einem einzigartigen Kunstgenuß ein. 

Im Anschluß besteht die Möglichkeit die gewonnenen Eindrücke im historischen Café im Palas der Burg bei Kaffee und Kuchen auch kulinarisch auswerten.

Weitere Informationen zu Burg und Veranstaltungen unter www.wasserburg-egeln.de

Wasserburg Egeln,
Wasserburg 6, 39435 Egeln,
Uwe Lachmuth 
Tel. 039268- 30 861 -Fax -30861
Handy 01608162010

Dreharbeiten am Grünen Band

Filmteam aus Südkorea besuchte den Nationalpark Harz

30 Jahre Grünes Band – damit gingen 2019 die Erfolgsgeschichten des größten zusammenhängenden Naturschutzprojekts durch die Medienlandschaft. Das ehemalige militärische Sperrgebiet der deutschen und europäischen Teilung zieht sich heute als Grünes Band mitten durch Europa und Deutschland und bewahrt heute eine reiche Artenvielfalt. Das einstige Grenzgebiet zwischen Sachsen-Anhalt und Niedersachsen wurde 2019 zum Nationalen Naturmonument – ein Teil davon verläuft mitten durch den Nationalpark Harz. Das Interesse am Grünen Band ist so groß, dass es auch bis nach Korea reicht – dem ebenfalls zweigeteilten Land, das noch auf seine Wiedervereinigung wartet.  Und so war nach einer Delegation Südkoreas im November bereits im Dezember 2019 erneut Besuch im Nationalpark Harz – ein vierköpfiges Filmteam des südkoreanischen Senders SBS.

Zwei volle Tage war das Filmteam allein im Harz unterwegs, um Eindrücke der vielfältigen Natur am Grünen Band zu sammeln und Akteure entlang des Grünen Bandes zu interviewen. Auf Interesse stießen dabei – neben der Harzer Schmalspurbahn – auch die Aktivitäten des vom BUND betriebenen Nationalpark-Besucherzentrums TorfHaus und des ebensfalls als Nationalpark-Besucherzentrum ausgewiesenen Brockenhauses.

Dr. Friedhart Knolle, Pressesprecher des Nationalparks Harz, führte die Delegationen und Teams durch das Schutzgebiet. „Der Nationalpark Harz bekommt mehrfach im Jahr Besuch aus Südkorea und wenn es die Zeit erlaubt, ist das Besucherzentrum TorfHaus immer ein Ziel, weil es das Grüne Band schwerpunktmäßig thematisiert und der BUND schließlich auch das Projekt aus der Taufe gehoben hat.“

Erstaunt zeigten sich die Gäste, wie schnell sich die Natur aus dem Grünen Band heraus auch auf dem eigentlichen Grenzstreifen erholt hat. „An manchen Stellen würde man gar nicht mehr erkennen, wo einst die Grenze verlief“, so der Diplom-Biologe Dr. Hermann Martens, der im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus tätig ist. Möge es auch in Korea eines Tages so kommen!

Aber auch Gefährdungen wurden während des Besuchs angesprochen. So ist es nach wie vor notwendig, die bestehenden Lücken am Grünen Band zu schließen oder den Status als Nationales Naturmonument auf die noch fehlenden Bundesländer zu übertragen. Der BUND wird sich also weiter am Grünen Band engagieren.

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HarzHexe – Friedrichsbrunn im Harz

Hallo ich bin Thea, Eure virtuelle Harzhexe. Ich werde Euch, an viele schöne und historische Orte im Harz führen. Und den Harz, hier unter Harztour.de vorstellen.



Ich stehe hier vor dem Friedrichsbrunnen. Friedrichsbrunn ist aber auch ein Ortsteil der Stadt Thale im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt. Friedrichsbrunn liegt im Naturpark Harz/Sachsen-Anhalt etwa 7 km südlich der Kernstadt von Thale auf 499 bis 575 Meter über Normal Null. Nördlich des Dorfs entspringt der Wurmbach, östlich liegen der Wegenerskopf, höchste Erhebung des Rambergmassivs, und die Quelle des Kleinen Uhlenbachs und westlich entspringt der Tiefenbach. Die Gründung von Friedrichsbrunn geht auf einen seit dem 11. Jahrhundert
an einem Brunnen liegenden Rastplatz der Heerstraße zwischen Quedlinburg und Nordhausen zurück. Hier soll der König Friedrich der Große am 15. Juni 1754 Rast gemacht haben. Ihm zu Ehren wurde dieser Friedrichsbrunnen im Jahr 1925 zur
150 Jahrfeier von Friedrichsbrunn errichtet. Im Jahr 1680 wurden an diesem Brunnen, der damals „Ungetreuer Brunnen“ genannt wurde, ein preußisches Grenzwächterhaus und ein Vorwerk der Domäne Stecklenberg errichtet. Auf Geheiß von Friedrich dem Großen siedelten sich im Jahr 1773, 50 Familien als Kolonisten an.
Der neu entstandene Ort erhielt die Bezeichnung Friedrichsbrunn.
Die touristische Entwicklung begann im Jahr 1884, als die ersten Sommergäste ihren Urlaub in diesem Ort verbrachten.
Also besuchen Sie Friedrichsbrunn im Harz.
Eure HarzHexe.

Neues von der Waldentwicklung des Nationalparks Harz im Klimawandel

Eichenpflanzung und Bucheckernernte

Das milde Januarwetter wird im Nationalpark Harz aktuell weiter zum Pflanzen genutzt. So werden z. B. im Revier Ilsenburg auf einem extrem trockenen und steinigen Hang kleine Eichen gepflanzt, die vor den Fichtenforsten dort die natürliche Waldgesellschaft bildeten.

Kurz vor Jahresende 2019 wurde zudem die Ernte der Bucheckern im Nationalparkrevier Scharfenstein abgeschlossen. Das Ergebnis von 75 kg nimmt sich auf den ersten Blick sehr bescheiden aus. Nach der langen Trockenheit und Hitze des Jahres 2018 konnten tatsächlich nur wenige Bäume beerntet werden. Doch vor dem Hintergrund der gewaltigen Aufgaben der Waldumwandlung im Nationalpark und landesweit ist jede geerntete Buchecker nahezu wie „Goldstaub“. Das Saatgut wurde zur Lohnanzucht in eine Baumschule gebracht, um Jungpflanzen für zukünftige Pflanzaktionen heranzuziehen.

Buchen im Klimastress

75 kg: das bedeutet ca. 75.000 kleine Buchen, die ab diesem Herbst gepflanzt werden können. In Fläche ausgedrückt lassen sich damit auf ca. 35 ha Laubwaldinitiale, d.h. kleine Bäumchen, einbringen, so Sabine Bauling, die Fachbereichtsleiterin Wald im Nationalpark Harz.

Die vergangenen beiden trockenen Jahre haben nicht nur den Fichten zugesetzt. Zunehmend sind auch an den Buchen und anderen Laubhölzern Auswirkungen der Extremwitterung sichtbar.

Bereits das dritte Mal hintereinander kündigt sich gerade bei der Buche ein starker Blütenansatz an. Bei sonnigem Wetter zeigt ein Blick in die Buchenkronen dicke glänzende Knospen. Das ist sogar mit bloßem Auge erkennbar, aber ein Fernglas ist da natürlich besser.

Drei Jahre hintereinander Baumblüte – das ist nicht normal. Es ist auch ein Zeichen der klimatischen Veränderungen um uns herum.

Normalerweise gibt es Buchenvollmasten alle 5 bis 6 Jahre, dazwischen auch mal „Halbmasten“ oder „Sprengmasten“. Die Bezeichnung „Mast“ geht auf das Mittelalter zurück, als noch Haustiere zur Weide in die Wälder geschickt wurden – vornehmlich Schweine, die sich an den Bucheckern und Eicheln mästen sollten. „Halbmast“ bedeutet, dass nur ca. die Hälfte der Bäume Samen tragen und „Sprengmast“ nur versprengte Einzelbäume.

Die verstärkte Baumblüte ist letzten Endes eine Stressreaktion der Bäume. Sie setzen alles daran, ihre Art zu erhalten und reagieren somit u.a. mit verstärkter Blüte und Fruktifikation.

Hintergrund: Pflanzungen im Nationalpark?

Der Nationalpark Harz ist ein Entwicklungsnationalpark. Das bedeutet, in einigen Bereichen unterstützt der Nationalpark die Rückkehr der ursprünglich in tieferen und mittleren Lagen heimischen Laubwälder noch durch Pflanzungen.  Diese jungen Laubbäume sollen zu Samenbäumen für die zukünftigen wilden Naturwälder heranwachsen.

Allein von 2008 bis 2019 wurden rund 4,7 Mio. Rotbuchen und weitere heimische Arten im Nationalpark gepflanzt. Diese Initialpflanzungen erfolgen in Abhängigkeit von der Höhenlage nur in der Naturentwicklungszone des Nationalparks. Sie nimmt aktuell noch rund 40 % der Schutzgebietsfläche ein. In den Hochlagen ab etwa 750 m, wo natürlicherweise die Fichte zu Hause ist, werden keine Laubholzpflanzungen durchgeführt – hier in der aktuell 60 % umfassenden Kernzone führt die Natur selbst und erfolgreich Regie.

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Neuer Revierleiter für das Nationalparkrevier Scharfenstein bei Ilsenburg

Lukas Wachsmann übernimmt Gebiet von Hans-Henning Scheithauer

Nachdem im Herbst letzten Jahres der langjährige Revierleiter Hans-Henning Scheithauer in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurde, hat ein neuer Kollege zum Jahresbeginn das Revier Scharfenstein bei Ilsenburg übernommen. Die Flächen des Nationalparkreviers befinden sich zwischen der Eckertalsperre im Westen und Ilsenburg im Nordosten. Der neue Revierleiter heißt Lukas Wachsmann.

Er ist 25 Jahre alt, wurde in Braunschweig geboren und wuchs in Schöppenstedt auf. Für ihn ist das Thema Nationalpark Harz nicht unbekannt. Bereits während seines Forststudiums und im Rahmen seines Vorbereitungsdienstes in Göttingen war er öfter zu Lehrveranstaltungen und Exkursionen hier. Seine Bachelorarbeit befasste sich ebenfalls mit einem Nationalparkthema.

Bevor Lukas Wachsmann sich für die Tätigkeit im Nationalpark Harz beworben hatte, leitete er das Jugendwaldheim Loppin der Landesforsten Mecklenburg-Vorpommern. Er läutet sozusagen den Generationswechsel bei den Nationalparkförstern ein – wir wünschen ihm viel Erfolg bei dieser gerade in der jetzigen Zeit sehr spannenden Tätigkeit mitten im klimatisch beschleunigten Waldwandel und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

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Rekordbesucherzahl im Tierpark Hexentanzplatz

Tiergehege setzt seinen Erfolgswert fort

Besucht man den legendären Hexentanzplatz erstmalig, wird man auf dem Parkplatz von einem riesigen Holztor mit Tierfiguren auf den angrenzenden Tierpark hingewiesen.

Der Weg zum tatsächlichen Eingang wird durch weitere Figuren und Rätsel über die Tierwelt versüßt. Und dann? Dann erlebt man die heimische Tierwelt eingebettet in einen teilweise 200 Jahre alten Buchenbestand. Das ist Idylle pur und lädt seit Jahren viele Besucherinnen und Besucher ein, um Wolf, Bär und Luchs mal aus der Nähe zu begegnen. Selbst im heißen Sommer ist der Tierpark Hexentanzplatz ein Ort für schattige und erfrischende Aufenthalte.

Davon konnten sich im vergangenen Jahr 136.205 Gäste überzeugen. So viele Besucherinnen und Besucher konnten noch nie im von der Bodetal Tourismus GmbH betriebenen Tierpark begrüßt werden. Damit stellt dieses Ergebnis einen neuen Besucherrekord dar. Damit wurde das Jahr 2018 nochmals mit fast 10.000 Mehrbesuchern getoppt.
Nicht nur Tiere und Pflanzen kann man im Tiergehege bewundern, sondern sich auch sportlich beim Minigolfen und auf dem erst kürzlich neu eröffneten Kinderspielplatz betätigen. Diese Einrichtungen inkl. gastronomischer Versorgung sind optimal in die Natur eingepasst. Auch ein Streichelzoo zum Kennenlernen der Tiere ist vorhanden. Der Tierpark hat das ganze Jahr geöffnet und bietet zudem Nachtwanderungen, einmal jährlich das Tierparkfest und Gruppenführungen an.  
Weitere Infos auf www.tierpark-thale.de

KlosterCard2020 – Kloster Michaelstein

Mit der KlosterCard2020 können Sie 25% bei jedem* Ticket sparen! Sie haben freier Eintritt ins Museum und können das Klosterfest 2020 mit der KlosterCard2020 besuchen!

* Die KlosterCard2020 kostet 25,- €, gilt vom 1.1.-31.12.2020 auf reguläre, nicht ermäßigte Kartenpreise und Sie ist übertragbar. Pro Konzert kann ein Ticket zum KosterCard-Tarif erworben werden.

Außerdem enthalten: Freier Eintritt in unser Museum (außer Veranstaltungen und Führungen) im Jahr 2020 und freier Eintritt zum Klosterfest 2020! Wenn Sie Veranstaltungskarten mit der KlosterCard kaufen möchten: Bitte zunächst die KlosterCard in den Warenkorb legen und bezahlen, anschließend ausdrucken. Die 12-stellige Nummer auf der KlosterCard benötigen Sie, um die ansonsten nicht sichtbaren Preisstufen auswählen zu können.

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