Goslars Marktplatz: Blicke in den Zeitspiegel 1219 – 2019

Sonderausstellung im Goslarer Museum

Goslar. Handelszentrum, Rechtsort und Versammlungsstätte – das Bedeutungsspektrum des historischen Marktes einer Stadt war seit dem Mittelalter ausgesprochen breit gefächert.

Für die ehemals freie Reichsstadt Goslar spielt der Marktplatz vor dem Hintergrund eines besonderen Jubiläums in diesem Jahr zudem noch eine markante stadtgeschichtliche Rolle: vor 800 Jahren, am 19. Juli 1219, befreite König Friedrich II. in seinem Privilegium für die Goslarer Bürger u.a. die Marktgerichtsbarkeit und den Markthandel aus der Gewalt des königlichen Reichsvogts; der Markt wurde zur „Keimzelle“ städtischer Selbstverwaltung.

Die vom 5. November 2019 bis zum 5. Januar 2020 im Goslarer Museum präsentierte Sonderausstellung widmet sich mit zahlreichen Bildzeugnissen und Objekten sowohl der Geschichte als auch wichtigen historischen Bauten des Goslarer Marktplatzes. Gemälde, historische Druckgrafiken sowie eine Vielzahl Fotos aus dem Goslarer Stadtarchiv, beginnend mit den frühesten Foto-Aufnahmen, lassen den lebhaften zeitgenössischen Wandel in Goslars Altstadt-Zentrum anschaulich werden. Interessierten Besuchern bieten sich somit facettenreiche Blicke in den Zeitspiegel.

https://www.goslar.de

Wernigerode – chocolArt – das Schokoladenfestival

Jedes Jahr Ende Oktober zieht Schokoladenduft durch die Gassen der Altstadt und über den Marktplatz von Wernigerode. Es ist die Zeit des Schokoladenfestivals chocolART in Wernigerode. Vom 30.10. bis 03.11.2019

Auf dem Marktplatz vor dem historischen Rathaus und der Einkaufsmeile präsentieren Top-Chocolatiers aus unterschiedlichen Ländern ihre erlesenen Produkte und laden ein, bei Pralinenkursen, heißer Schokolade und Kakao-Malerei die Vielfalt der Schokolade zu entdecken. Zahlreiche Restaurants und Cafés bieten während der chocolART Schokoladenmenüs an.

Bei täglichen Stadtführungen rund um das Wernigeröder Rathaus und über den chocoMARKT erfahren Besucher mehr über die Schokoladentradition und -geschichte Wernigerodes. Jeder Rundgang endet mit einer Tasse heißer Schokolade.

Marktzeiten:
Mi / Do   10.00 bis 18.00 Uhr
Fr / Sa    10.00 bis 19.00 Uhr
So          11.00 bis 18.00 Uhr

Programm: www.chocolart.de/wernigerode/

Wernigerode – Ausstellung – Vom Hüttenort zum Wanderparadies

Das Harzmuseum Wernigerode zeigt eine Sonderausstellung zum Jubiläum „350 Jahre Schierke“.
Bis zum 11.01.2020 zu erleben
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Das Haus am Klint zeigt die neue Ausstellung mit dem Titel „Vom Hüttenort zum Wanderparadies. 350 Jahre Schierke“ vom 20. September 2019 bis zum 11. Januar 2020.

Anlass und Ausgangspunkt der Ausstellung ist die Gründung einer Eisenhütte durch Graf Heinrich Ernst zu Stolberg im Jahr 1669, also vor genau 350 Jahren. Damit wurde auch der Grundstein für eine dauerhafte Ansiedlung und damit für den Ort Schierke gelegt, heute Ortsteil der Stadt Wernigerode. Gleichzeitig jährt sich die Eingemeindung von Schierke nach Wernigerode zum zehnten Mal. 

Inhaltlich erarbeitet wurde die Sonderausstellung von dem Regionalhistoriker Dr. Uwe Lagatz. Ein großer Teil der gezeigten Ausstellungsstücke stammt aus örtlichen Archiven und privaten Sammlungen. Zusammen mit dem Harzmuseum entstand so eine Ausstellung, die in vier Kapiteln die Geschichte Schierkes von den Anfängen im 17. Jahrhundert bis zu den Großprojekten und Projektideen der Gegenwart zeigt. So ist beispielsweise auch ein Modell der Schierker Feuerstein Arena in der Ausstellung zu sehen. Damit möchte die Ausstellung zeigen, dass die Entwicklung Schierkes keineswegs abgeschlossen ist und dass bewusste, zukunftsweisende Entscheidungen schon in vergangenen Jahrhunderten die Entwicklung des Ortes maßgeblich bestimmt haben. 

www.harzmuseum.de

Neue Ausstellung und verbessertes Besucherlenkungssystem auf dem Brocken eröffnet

Natura 2000-Lebensräume und störungsempfindliche Arten werden besser geschützt

Das höchstgelegene Nationalpark-Besucherzentrum Brockenhaus bietet seit dem 25. Oktober 2019 einen neuen Ausstellungsteil, der mit einer Fülle von Darstellungen, Informationen und Effekten auf 170 qm die Besucher des Brockens noch besser informieren und für störungsempfindliche Arten und Lebensräume im Nationalpark Harz sensibilisieren soll.

Im Fokus der neuen Ausstellung steht das Erleben und Verstehen. Sie bietet auch Informationen zu den Themen Natura 2000, Waldentwicklung oder Massentourismus auf dem Brocken und wird im Gelände ergänzt durch die Installation eines neuen Beschilderungssystems zur Besucherinformation und -lenkung auf der Brockenkuppe.

Grußworte zur feierlichen Eröffnung der neuen National-Ausstellung und des neuen Besucherlenkungssystems richteten Klaus Rehda, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt und Andreas Pusch, Leiter Nationalparkverwaltung Harz, an die zahlreichen Gäste.

Besonderheiten der Ausstellung

Ziel der Ausstellung ist es, die Besucherinnen und Besucher für die seltenen störungsempfindlichen Tier- und Pflanzenarten zu sensibilisieren, die im Nationalpark Harz Zuflucht finden und Schutz genießen.



Die Vermittlung dieses wichtigen Themas geschieht über Bilder, Töne, räumliche Inszenierungen und interaktive Erlebnissysteme, die für Besucherinnen und Besucher aller Altersstufen gleichermaßen spannend sind. Auf den sprichwörtlichen erhobenen Zeigefinger und weitläufige Textbelehrungen wurde verzichtet.

Das erlebniszentrierte Ausstellungskonzept nutzt inszenierte Räume und anspruchsvolle Szenografien, um den Besucherinnen und Besuchern ein intensives Eintauchen in die angebotenen Themen zu ermöglichen. Diese Art der Immersion macht den Ausstellungsbesuch zu einem lebedigen Ereignis. Die Informationsvermittlung geschieht dabei „en passant“ beim Durchschreiten der Räume und das persönliche emotionale Erleben sorgt für nachhaltige Lerneffekte.

Highlights

Aufwendige Kulissenbauten und der umsichtige Einsatz hochmoderner Medientechnik sorgen für ein spannendes und vielfältiges Ausstellungserlebnis. Ausstellungshöhepunkte werden durch innovative Darstellungssysteme geformt. So dient ein topografisches Weißmodell der Brockenregion als Projektionsfläche für ein breites Spektrum an Informationen von der Entstehungsgeschichte des Harzes über die klimatischen Besonderheiten am Brocken bis zu nationalparkspezifischen Themen wie die verschiedenen Lebensräume, aber auch für Fakten und Anregungen rund um den Besuch des Nationalparks.

Im Zusammenspiel mit illustrativen Slide-Shows auf einem groß-formatigen Monitor und kurzweiligen Sprechertexten, die über Einhandhörer und Multimediaguide rezipiert werden können, wird für besonders interessierte Besucherinnen und Besucher eine große Informationstiefe angeboten.

Barrierefreiheit

Die neue Nationalparkausstellung im Brockenhaus legt einen hohen Fokus auf das barrierefreie Erleben für Alle. So wurde durch den Umbau der bisher nur über Treppenstufen zugänglichen Empore ein durchgängiger Rundweg auch für Menschen mit Gehbeeinträchtigungen, Rollstuhl oder Kinderwagen geschaffen. Zahlreiche Inhalte sind neben der visuellen Darstellung auch über Audio-Module an den Exponaten und einen Multimediaguide abrufbar. Der Multimediaguide bietet zudem die Möglichkeit, die Ausstellung in Englisch, in einfacher Sprache und in einer speziell auf Kinder zugeschnittenen Tour zu erleben. Die Exponate der für mobilitätseingeschränkte Menschen nicht zugänglichen Kuppel des Gebäudes sind ebenfalls in den Multimediaguide inkludiert.

https://www.nationalpark-harz.de


HarzHexe – Hexenhaus steht Kopf auf dem Hexentanzplatz bei Thale

Hallo ich bin Thea, Eure virtuelle Harzhexe. Ich werde Euch, an viele schöne und historische Orte im Harz führen. Und den Harz, hier unter Harztour.de vorstellen.



Heute stehe ich vor dem windschiefen Hexenhaus
auf dem Hexentanzplatz mit der Haus Nummer Sieben.
Was ist da nur passiert? Ein Fachwerkhaus steht auf dem Dach. Das Haus von Watelinde, welches von der Hexenhaus Thale GmbH errichtet wurde, ist verkehrt herum. Gerüchten zufolge soll sie sich bei einem Zauberspruch versprochen haben und deshalb ist nun alles verdreht. Für alle die nicht wie ich fliegen können ist das Haus durch eine Tür im Dachboden zu betreten und dort kann der Besucher eine Hexe beim Zaubern beobachten. Über den Treppengang gelangen die Gäste in das eigentliche Erdgeschoss nach oben, wo sich die Wohnräume der Hexe befinden. Und wer fragt sich nicht, wie es da wohl aussehen mag? Alles steht Kopf, aber ich möchte nicht zu viel erzählen, selber mal erleben. Also schon mal vormerken für Ihren nächsten Besuch auf dem Hexentanzplatz.
Eure Harzhexe.

Kloster Michaelstein – die Musikmaschine des Salomon de Caus letzte Lifevorführung

Vom Wasserrad betrieben, Stiftwalzen gesteuert und eine bewegliche Nymphenfigur – Klingende lustige Automaten mit bewegten Figuren galten seit jeher als Attraktion.

Ursprünglich ersann Salomon de Caus, Ingenieur und Gartenarchitekt, im frühen 17. Jahrhundert für den Heidelberger Schlossgarten eine Musikmaschine. Die Realisierung wurde durch den Dreißigjährigen Krieg verhindert.

Eine Rekonstruktion gelang 1998. Erleben Sie die Musikmaschine im neuen Gebäude und lassen sich von dem Klangerlebnis und den sagenhaften Hintergründen begeistern!
Life Vorführung findet in diesem Jahr zum letzten mal am 31.10. 2019 um 13:00 Uhr statt.

https://www.kloster-michaelstein.de

Letzte Sonntagsführung auf der Wasserburg Egeln im Vorharz

Letzte diesjährige Sonntagsführung auf der Wasserburg Egeln.

Die letzte öffentliche Führung zur Geschichte der Burg in diesem Jahr beginnt am Sonntag den 3. November um 14:00 Uhr im Torhaus der Burg wo auch der Eingang zum Museum ist.

Die Burg die ursprünglich dem Kloster Gernrode gehörte, wurde wegen ihrer bedeutenden Lage am Knotenpunkt mehrerer Handelsstraßen im Jahre 1250 von den Edlen von Hadmersleben erobert. Otto von Hadmersleben und seine Gemahlin Jutta von Blankenburg stifteten dann 1259 in „ihrer Stadt Egeln“ das Zisterzienser Nonnenkloster Marienstuhl in dem die Schwester der Grafin Jutta, Mechthild von Blankenburg, erste Äbtissin wurde. Ab 1430 wurde die Burg Sommerresidenz der Magdeburger Erzbischöfe und dann im 30jährigen Krieg auch Wohnsitz eines schwedischen Generalfeldmarschall.

Natürlich kann man im Museum der Stadt Egeln auch in die Frühgeschichte der Region um Egeln eintauchen oder dieses vom  „Burgverlies bis zum Bergfried“ erkunden. In der kleinen Galerie ist nochmal die Ausstellung “Zeugen der Geschichte” Urkunden, Bürgerollen und historische Karten der Stadt Egeln. Von 15:00 – 16:00 Uhr öffnet der Maler und Grafiker Klaus Gumpert sein Burgatelier. Historische Möbel, Musikinstrumente und viele seiner Bilder laden die Besucher zu einem einzigartigen Kunstgenuß ein.  Im Anschluß besteht die Möglichkeit die gewonnenen Eindrücke im historischen Café im Palas der Burg bei Kaffee und Kuchen auch kulinarisch auswerten. 

Führungen können natürlich unabhängig davon auch von Gruppen ab 8 Personen zu anderen Zeiten gebucht werden.

Weitere Informationen zu Burg und Veranstaltungen unter www.wasserburg-egeln.de

Wasserburg Egeln, Wasserburg 6, 39435 Egeln, Uwe Lachmuth Tel. 039268- 30 861 -Fax -30861  Handy 01608162010

Burg-Regenstein bei Blankenburg in der Glaskugel

Mal in einer anderen Perspektive gesehen.
Die Burg- und Festung Regenstein durch die Glaskugel.

Die Burg- und Festung Regenstein, ist von April bis Oktober von 10 bis 18 Uhr und von November bis März bis 16 Uhr für Sie geöffnet. Die Burg und Festung Regenstein, finden Sie drei Kilometer nördlich von Blankenburg im Harz. Sie ist ein beliebtes Ausflugsziel, wo jedes Jahr auch Ritterspiele stattfinden. Von der schwer einnehmbaren Burg, die im Früh- und Hochmittelalter, auf einem steil das Umland überragenden 294 Meter hohen Sandsteinfelsen errichtet wurde, sind heute nur noch die in Sandstein gehauenen Ruinen zu sehen.

Erhalten sind die in den Fels hinein gehauene Räume und Reste des Bergfrieds. Die Burgruine ist umgeben von den Resten der neuzeitlichen Festung. Über eine in den Sandstein gehauene Treppe mit Geländer, kann man sich diese einzigartige Felsenburg erschließen. Der nicht ganz einfache Aufstieg, wird aber mit einer sehr schönen Rundumsicht belohnt. In den Felshöhlen findet man auch an heißen Tagen Abkühlung. Vom Felsengipfel kann man die schöne Harzlandschaft rund um Blankenburg bewundern. Man kann mit Hilfe eines stationären Fernglases die Stadt Blankenburg mit Schloss betrachten. Oder die schöne Harzlandschaft im Umland bestaunen. Also besuchen Sie die Burg Regenstein im Harz.

Mit den „Typisch Harz“-Genussboxen ein Stück Harz verschenken

Die beliebten Geschenkboxen können ab sofort vorbestellt werden.

Goslar (htv). Wenn sich Lebkuchen & Co. in den Supermarktregalen tummeln, lassen die Weihnachtsfeiertage nicht mehr lange auf sich warten und ebenso die Frage nach dem richtigen Geschenk für Kollegen, Freunde oder Familie. Mit den „Typisch Harz“- Genussboxen bietet der Harzer Tourismusverband in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, anderen mit einem „Stück Harz“ eine ganz besondere Freude zu machen.

Fünf mit der Regionalmarke „Typisch Harz“ ausgezeichnete Produkte sind in einer attraktiven Geschenkbox verpackt. Gaumenfreuden wie der Fruchtaufstrich „Wintertraum“ von Malzit® mit feinem Mirabellenmark, die Schokoladenspezialität „Lauterberger Lehm“ der 2-Meister-Conditorei Mangold und die Harzer Stracke der Fleischerei Steffen Lambertz werden die Beschenkten begeistern. Ob als Wegbegleiter auf einer Wanderung durch den Harzwald oder als Verdauungshelfer nach einem deftigen Weihnachtsessen – auch der Schierker Feuerstein Kräuter-Halb-Bitter gehört zum regionalen Produktaufgebot der Box. Ideal für den heißen Tee an kalten Wintertagen ist zudem die handgetöpferte und selbstdesignte Tasse von Harz-Keramik (Virtualix GmbH). Mit Unterstützung der Lebenshilfe Goslar werden die Geschenkboxen auch in diesem Jahr liebevoll verpackt. 2018 fanden so über 400 Stück ihren Weg unter den Weihnachtsbaum.

Bestellungen nimmt der Harzer Tourismusverband online unter www.typisch-harz.de oder telefonisch unter 05321 340430 entgegen – solange der Vorrat reicht. Die „Typisch-Harz“-Genussbox kostet 24,90 € inkl. MwSt., Sonderkonditionen für Firmen auf Anfrage. Unter allen Privatbestellungen wird dieses Jahr eine „Typisch Harz“-Genussbox verlost. Pünktlich zur Adventszeit werden die Boxen dann versandt.

Brockengartensaison 2019 ist zu Ende

Letzte Brockengartenführung war am 17. Oktober 2019

Auch in 2019 erfreuten sich viele Nationalpark- und Brockenbesucher an den rund 1500 Pflanzenarten aus allen Hochgebirgen der Erde im Brockengarten.

Der Brockengarten im Herbst (Foto: Dr. Gunter Karste)

Den „Startschuss“ für die ersten Brockengartenführungen gab die Brockenanemone, die in der Regel Mitte Mai ihre Blüten zeigt. In diesem Jahr waren bereits Ende April die ersten weißen Blüten zu sehen. Daher begannen wir auch mit den Gartenführungen bereits am 7. Mai.

Beginnt das Frühjahr sehr zeitig, so haben die Pflanzen im Brockengarten zum Teil bereits im Juli reife Samen ausgebildet und blühen dann Mitte August das zweite Mal. Witterungsbedingt kann man dies in den letzten Jahren häufiger beobachten als zum Beispiel in den 1990´er Jahren.

Die veränderten Witterungsabläufe sind auch die Ursache dafür, dass die Anzahl der abgestorbenen Pflanzenarten in den letzten beiden Jahren besonders hoch war. Registrierten wir früher im Schnitt ca. 75 ausgefallenen Arten pro Jahr, so waren es 2018 127 und 2019 166. Der Aufwand der betrieben werden muss, um den Level von 1500 Arten zu halten, wird daher immer größer.

Auch das Gartenjahr 2019 war ein schwieriges Jahr. Obwohl es in diesem Jahr nicht ganz so trocken auf dem Brocken war wie 2018, musste regelmäßig gegossen werden. Die hohen Temperaturen wirkten sich auf den Blühbeginn der Pflanzen im Garten aus. Die meisten im Garten kultivierten Hochgebirgspflanzenarten zeigten auch in diesem Jahr ihre Blüten 2 bis 3 Wochen eher.

Da somit zur Zeit nur noch ganz wenige Pflanzenarten blühen, findet am Donnerstag, den 17.10. um 14.00 Uhr die letzte Gartenführung statt. Wie in den vergangenen Jahren sind bei der letzten Gartenführung der Saison nur noch einige Blüten von den asiatisch verbreiteten so genannten Wellensittich- Enzianen ( Gentiana farreri, Gentiana sino ornata, Gentiana ternifolia) zu sehen.

In der Zeit von Anfang Mai bis Mitte Oktober 2019 besuchten insgesamt ca. 5230 Nationalparkbesucher den Brockengarten. In der Gartensaison 2019 wurden 4250 Brockenbesucher von den Mitarbeitern des Brockengartens durch die Anlage geführt.
Hinzu kommen 18 Sonderführungen für Fachleute aber auch für Studenten und Schüler an denen insgesamt 460 Personen teilnahmen. Außerdem begleiteten die Nationalparkranger 520 Gäste, durch unsere Anlage. Dies erfolgte meist an den Wochenenden in Kombination mit der Rundwegsführung. Auch am Tag des offenen Denkmals, am 08.09.2019 wurde eine Sonderführung durch den Brockengarten angeboten.

Wie in den vergangenen Jahren besuchten viele ausländische Gäste unsere Einrichtung. Es wurden Besucher aus Japan, Russland, Bulgarien, Korea, aus Dänemark, Schweden, China, Frankreich¸ England, den USA, der Schweiz und den Niederlanden durch den Garten geführt.

Die nächste Brockengartensaison startet voraussichtlich Mitte Mai 2020, wenn die Brockenanemone wieder ihre Blüten zeigt.

https://www.nationalpark-harz.de

Sonderstempel der Harzer Wandernadel zum 20. Nationalparkhaus-Jubiläum

Sonderstempel „20 Jahre Nationalparkhaus Sankt Andreasberg“ bis Jahresende erhältlich

In diesem Jahr feiert unser Nationalparkhaus Sankt Andreasberg sein 20jähriges Bestehen.

Aus diesem Anlass gibt es ab dem 10. Oktober 2019 einen der beliebten Sonderstempel der Harzer Wandernadel mit dem Titel „20 Jahre Nationalparkhaus Sankt Andreasberg“. Der Sonderstempel im stilechten grünen Stempelkasten ist bis Ende des Jahres im Nationalparkhaus erhältlich und zwar genau bis 17:00 Uhr an Silvester!

Weil der Kasten sich im Haus befindet, ist er nur während der Öffnungszeiten zugänglich. Diese sind bis Ende Oktober montags bis freitags von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr und samstags und sonntags von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Ab November ist das Haus montags geschlossen und von Dienstag bis Sonntag jeweils von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet.

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Das Gutscheinbuch für Goslar und den Harz 2020 ist ab sofort erhältlich

Das Buch heißt jetzt „Genusspunkte Goslar, Harz & mehr“ und erscheint in einem neuen Look – statt Dunkelblau kommt es jetzt in einem satten Dunkelrot daher.

Doch ansonsten ist alles, wie gewohnt: Hochwertige 2für1-Gutscheine aus den Bereichen Gastronomie, Einkaufen und Freizeit warten auf die Nutzer des Buches. Mit dabei sind viele bereits bekannte, doch auch einige völlig neue Teilnehmer. Unter anderem 22 Partner aus Goslar, wie zum Beispiel die GOSLAR marketing gmbh, die die Stadtführung „Hexen, Mönche und Halunken“ sowie das Rallye-Buch-Set für Kinder jeweils Zwei zum Preis von einem anbietet.

Das Buch „Genusspunkte Goslar, Harz & mehr“ ist ab sofort und bis zum 28.02.2021 gültig. Genug Zeit also, um in aller Ruhe die im Buch enthaltenen Angebote zusammen mit der Familie oder mit Freunden ausgiebig zu nutzen. Zum Preis von nur 19,90 € ist das „neue alte“ Buch unter anderem in der Tourist-Information Goslar und im Goslar-Shop unter www.goslar.de erhältlich. Viel Spaß beim Entdecken und Ausprobieren!

Das Luchsprojekt Harz sucht PraktikantInnen für Fotofallenmonitoring

Tatkräftige Unterstützung im Zeitraum zwischen Oktober 2019 und April 2020 gesucht

Das Luchsprojekt Harz sucht Unterstützung durch PraktikantInnen im Zeitraum zwischen Oktober 2019 und April 2020.

Seit 2014 wird in dieser Zeit ein groß angelegtes systematisches Fotofallenmonitoring im Harz durchgeführt. Für dieses Projekt suchen wir tatkräftige Unterstützung. Die Aufgaben beinhalten viel Feldarbeit, die allerdings auch mit viel Fahraufwand verbunden ist. Vor allem werden dabei die Kamerastandorte aufgesucht, die Geräte kontrolliert, Daten ausgelesen, Standorte optimiert und anschließend entstandene Tierbilder gespeichert und sortiert.

Bei Interesse bewerben Sie sich bitte mit einem kurzen aber aussagekräftigen (digitalen) Lebenslauf, aus dem insbesondere Ihre bisherigen Erfahrungen mit jeglicher Feldarbeit (ggf. auch relevante private Interessen) hervorgehen. Nennen Sie uns bitte zudem den Zeitraum, in dem Sie uns unterstützen könnten und natürlich eine Kontaktadresse und Telefonnummer. Schicken Sie die Bewerbung als PDF-Datei bitte an folgende Emailadresse: ole.anders@npharz.niedersachsen.de.

Ggf. würden wir Sie danach gern zu einem kurzen Kennenlernen und einem Gespräch über die Inhalte und Details eines möglichen Praktikums in den Harz einladen.

Kontakt:

Ole Anders, Nationalpark Harz, Außenstelle Oderhaus, 37444 Sankt Andreasberg
Tel: 05582-9189-37, Email: ole.anders@npharz.niedersachsen.de
Weiterführende Informationen:
www.luchsprojekt-harz.de