Kloster Drübeck – 18. Romantische Nacht

18. Romantische Nacht 3. August 2019 – 18:00 Uhr

Gehen Sie mit uns auf eine Zeitreise durch die zurückliegenden Romantischen Nächte und entdecken Sie erneut die musikalischen, kulinarischen und märchenhaften Schätze der vergangenen Jahre. Die Romantische Nacht – wieder entdecken.

19.00 Uhr – Viergangmenü „Der Grüne Teller“ an der festlichen Tafel Äbtissin Eleonore zu Stolberg-Wernigerode bittet zu Tisch Musikalische Begleitung durch die Jeanine Vahldiek Band Showeinlage in luftiger Höhe präsentiert von Project PQ Menü mit Getränk (ohne Eintritt): 40,00 € pro Person, Reservierung erbeten

19.30 Uhr – Konzert in der Klosterkirche St. Vitus KlosterGospelChor unter der Leitung von Michael Bornschein Lauschen Sie den eindrucksvollen Klängen des KlosterGospelChors vor der einzigartigen Kulisse der Klosterkirche. Eine Spende wird herzlich erbeten. Entdecken Sie unsere abwechslungsreichen Themenbühnen… – „Saite an Seite“ Gitarrenklänge am Eibendom mit Silvio Schneider und The Inner Voice – „Romantische Glanzlichter“ mit The Love Keys, Die moped und Project PQ – „Zeitreise“ am Westwerk mit TanzEleganz, Les danseurs de Sans Souci, den Classic Rebells und dem Telemann Kammerorchester Michaelstein … sowie unsere vielfältigen Inszenierungen „am Wegesrand“. – Märchenhafte Geschichten aus dem Rosengarten erzählt von Anette Link – Harfenklänge auf dem Domänenhof der Jeanine Vahldiek Band – Filmvorführungen des Wanderkinos Rank im Garten der Äbtissin – Bläsermusik unter der Linde mit dem Harzer Tenorhornquartett

ca. 0.15 Uhr – Blasen zur Nacht am Westwerk
ca. 0.30 Uhr – Andacht in der Klosterkirche St. Vitus mit Pfarrer Michael Bornschein, musikalische Begleitung durch den KlosterGospelChor

Eintritt Abendkasse: 17,00 € Vorverkauf: 15,00 € Kinder bis 12 Jahre Frei

Die Bändchen gelten als Eintrittskarte – bitte erst am Abend anlegen!

Veranstaltungsort
Kloster Drübeck Klostergarten 6
38871 Drübeck

https://www.ilsenburg-tourismus.de

Roland Kaiser erhält den Paul-Lincke-Ring 2020 der Stadt Goslar

Vorverkauf für großes Konzert auf der Kaiserpfalzwiese startete am 31. Juli

Roland Kaiser ist der Erfolgskünstler des deutschen Schlagers. Seit mittlerweile 45 Jahren wird er auf deutschen Bühnen gefeiert.

Roland Kaiser Berlin 24.11.2018 Fotograf : Paul Schirnhofer

Die Stadt Goslar würdigt sein musikalisches Schaffen mit dem Paul-Lincke-Ring für das Jahr 2020 und rückt in diesem Jahr von der Tradition ab, den Preisträger beim Neujahrsempfang des Ortsrates Hahnenklee-Bockswiese im Januar zu verkünden. Roland Kaiser wird im Zusammenhang mit der Paul-Lincke-Ring-Verleihung am 26. Juni am Tag darauf nämlich ein großes Konzert auf der Kaiserpfalzwiese geben. Der Kartenvorverkauf startet am morgigen Mittwoch auf eventim.de.

„Wir hatten schon viele namhafte Künstlerinnen und Künstler hier in Goslar und Hahnenklee, aber Roland Kaiser ist ein echtes Pfund“, erklärt Goslars Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk bei der Bekanntgabe. Es gebe wohl niemanden, der das Schlager-Urgestein nicht kenne. „Ich freue mich schon jetzt auf eine volle Kaiserpfalzwiese.“ Ebenso freut sich der Preisträger. „Es ist für mich eine große Ehre, Preisträger des Paul-Lincke-Rings 2020 sein zu dürfen“, sagt Roland Kaiser. Als Sänger und Texter sei diese Auszeichnung für ihn etwas ganz Besonderes. „Ich bin ein großer Bewunderer von Paul Lincke selbst, der – ebenso wie ich – aus Berlin stammte und als Schöpfer der Berliner Operette sicherlich einen Großteil dazu beigetragen hat, den Weg für die heutigen, unterschiedlichsten Stilrichtungen deutscher Unterhaltungsmusik zu ebnen. Mich in die Riege der hochkarätigen Preisträgerinnen und Preisträger des Paul-Lincke-Rings einreihen zu dürfen, macht mich stolz und dankbar.“

Roland Kaiser wurde 1952 als Roland Keiler geboren und wuchs in Berlin auf. 1974 veröffentlichte er seine erste Single „Was ist wohl aus ihr geworden?“ – allerdings ohne große Resonanz. Doch das sollte sich in den kommenden Jahren ändern. 1976 feierte Roland Kaiser seinen ersten Verkaufserfolg mit dem Lied „Frei, das heißt allein“. Im Jahr darauf veröffentlichte er mit „Sieben Fässer Wein“ seinen ersten Top10-Titel. Es folgten unzählige Schlagerhits wie „Santa Maria“, „Lieb mich ein letztes Mal“, „Dich zu lieben“, „Joana“ und „Manchmal möchte ich schon mit dir“.

„Mit diesen Schlagern hat Roland Kaiser in den späten Siebzigern und frühen Achtzigern Musikgeschichte geschrieben“, schreibt die Paul-Lincke-Ring-Jury in ihrer Begründung. Der Erfolg setze sich in den nächsten Jahren und auch nach einer gesundheitlich bedingten Zwangspause fort. Sein Duett mit Maite Kelly „Warum hast du nicht nein gesagt?“ 2014 feierte Rekorde: 100 Millionen-YouTube-Aufrufe und mehr als 200.000 verkaufte Singles in Deutschland. 2019 erschien Roland Kaisers aktuelles Album „Alles oder Dich“, das direkt auf Platz 2 der Charts einstieg.

„Roland Kaiser gestaltet auch seine neuen Lieder auf seine eigene, vertraute Weise“, stellt die Jury fest. Sein charakteristischer Klang sei damit längst mehr als der traditionelle Schlager. „Mit seinen wahrhaftigen Liedern von den Träumen und von der Liebe erreicht er die Herzen der Menschen.“ Außerdem würdigt die Jury die stets ausverkauften Liveauftritte. So seien seine jährlichen „Kaisermania“-Konzerte in Dresden legendär. „Überall singen die Menschen seine Lieder. Überall hören sie seine Botschaften für die Liebe und gegen den Hass, gerade auch in Dresden. Sie hören eine markante Stimme des gefühlvollen, anständigen Deutschlands.“

Die Liste seiner Auszeichnungen ist lang. Etliche Preise wurden Roland Kaiser für sein musikalisches Schaffen, aber vor allem auch für sein soziales und politisches Engagement verliehen. Selbst als Vollwaise aufgewachsen engagiert er sich in vielen Einrichtungen für Kinder. Außerdem setzte er nach einer Lungentransplantation 2010 einen weiteren Schwerpunkt beim Thema Organspende. 2016 erhielt der Sänger sogar das Bundesverdienstkreuz.

Nun kommt „endlich“, so die Jury, ein weiterer bedeutender Musikpreis hinzu: Der Goslarer Paul-Lincke-Ring, benannt nach dem Komponisten („Berliner Luft“), der als Schöpfer der Berliner Operette gilt. Seit 1955 wird der Ring mittlerweile jährlich zu seinem Gedächtnis verliehen. Der in Berlin geborene und lebende Lincke hat 1946 auf dem Friedhof in Hahnenklee seine letzte Ruhestätte gefunden. Der Paul-Lincke-Ring geht an Künstler, die sich um die deutsche Unterhaltungsmusik und neue musikalische Bühnenwerke in besonderem Maße verdient gemacht haben. Zu den Preisträgern gehören u.a. Udo Jürgens (1981), Peter Maffay (1995), Udo Lindenberg (2003), Max Raabe (2005), „Die Fantastischen Vier“ (2009), Silbermond (2013), Wolfgang Niedecken (2017) und Ina Müller (2018). In diesem Jahr erhielt Bosse den Ring. Über die Zuerkennung entscheidet eine Jury aus elf Mitgliedern. Weitere Infos zum Paul-Lincke-Ring unter www.paul-lincke.goslar.de.